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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit RS-FF (74LS279)


Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Hallo,

ich habe ein Problem mit einem RS-FF (74LS279) und zwar benutze ich 
diesen
um das prellen eines Reed-Kontaktes "herauszufiltern", sobald der 
Reed-Kontakt das erste mal betätigt wird, zieht er den SET Eingang des
FF auf Low, der Ausgang des FF wird somit High, soweit funktioniert 
alles.
Nun möchte ich den FF nach einer gewissen Zeit zurücksetzen, das mache 
ich über den Ausgangspin PD7, dafür muss ich den RESET Eingang auf Low 
ziehen, nur schaffe ich es nicht unter die geforderten Vil = 0,8V des 
Datenblattes, wenn ich einen Draht nehme der mit Ground verbunden ist 
und ihn an den RESET halte wird das FF wie gewollt zurückgesetzt.

Bitte um eure Hilfe, denke das ich irgendwas übersehen habe, habe auch 
versucht den Eingangspin des FF per Pull-Up auf +5V zu ziehen.

--> Anhang das Datenblatt des FF

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Statt des Datenblattes wäre ein Plan deiner Schaltung wesentlich 
interessanter...

Andreas

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Nun möchte ich den FF nach einer gewissen Zeit zurücksetzen, das mache
>ich über den Ausgangspin PD7, dafür muss ich den RESET Eingang auf Low
>ziehen, nur schaffe ich es nicht unter die geforderten Vil = 0,8V des
>Datenblattes, wenn ich einen Draht nehme der mit Ground verbunden ist
>und ihn an den RESET halte wird das FF wie gewollt zurückgesetzt.

Ist das Datenrichtungsregister des Ports auch richtig auf Ausgang 
gestellt ?

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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> Ist das Datenrichtungsregister des Ports auch richtig auf Ausgang
> gestellt ?

Ja, zumindest habe ich mal einen Takt im µC erzeugt indem ich den 
Ausgang ein- und ausschalte und dann ein Oscar an den Ausgang gehängt, 
der zeigte mir dann die Pegeländerung an, scheint also zu funktionieren.

@ Andreas Ferber
Einen Schaltplan kann ich leider nicht anbieten, habe aber oben denke 
ich mal alles ausreichend beschrieben, sollte ich was vergessen haben, 
einfach melden.

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Zum vorherigen Beitrag

Auf dem Oszilloskop sieht man dann auch wie der Takt schön von High auf 
Low wechselt wenn ich den Ausgang des µC noch nicht mit dem RESET des FF 
verbunden habe, sobald ich ihn mit dem RESET Eingang verbinde und mir 
den Takt auf den Oscar ansehe, sieht man wie die Spg. das Low Level 
scheinbar nicht erreicht.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Über welchen Prozessor reden wir hier eigentlich ?
Der 74LS279 ist auch in Ordnung ? Schon mal einen anderen Versucht ?

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Über welchen Prozessor reden wir hier eigentlich ?
> Der 74LS279 ist auch in Ordnung ? Schon mal einen anderen Versucht ?

Über einen Atmega8,
habe das Problem aber mittlerweile selbst behoben, habe jetzt an den µC 
Ausgang einen NPN-Transistor gehängt der mir den RESET Eingang auf Masse 
zieht, welcher widerum per Pull-Up Wiederstand auf +5V gehalten wird, 
jetzt wird er glatt auf 0V gezogen --> fluppt also.

Trotzdem danke für die Hilfe.

Autor: stephan (Gast)
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wo ist das Problem den Readkontakt im Timerinterrupt zu lesen ?
2 oder 3 Mal lese, wenn alles gleich ist, auswerten.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Patrick Langosch schrieb:
> habe das Problem aber mittlerweile selbst behoben, habe jetzt an den µC
>
> Ausgang einen NPN-Transistor gehängt der mir den RESET Eingang auf Masse
>
> zieht, welcher widerum per Pull-Up Wiederstand auf +5V gehalten wird,
>
> jetzt wird er glatt auf 0V gezogen --> fluppt also.

Das ist aber am Symptom herumkuriert aber nicht den Fehler gefunden.
Der AVR sollte normal kein Problem damit haben. Um 1980 herum hatten die 
MOS IC damit probleme (Max 1 TTL Last am Ausgang) aber heute nicht mehr.
Kann es sein das dein AVR Ausgang defekt ist ? Mal einen ander Ausgang 
probieren.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Patrick Langosch schrieb:
> habe das Problem aber mittlerweile selbst behoben, habe jetzt an den µC
> Ausgang einen NPN-Transistor gehängt der mir den RESET Eingang auf Masse
> zieht, welcher widerum per Pull-Up Wiederstand auf +5V gehalten wird,
> jetzt wird er glatt auf 0V gezogen --> fluppt also.

Irgendwas ist an deiner Schaltung faul. Aus dem Eingang des 74LS279 
fließen (so er heile ist) bei Low max. 1,6mA (I_IL unter "electrical 
characteristics" im Datenblatt), das kann der Ausgang des ATmega8 locker 
nach GND wegziehen (und zwar ohne dass der Pegel über 0,8V steigt, 
selbst bei 20mA sind das bei 5V VCC max. 0,7V). Pull-Up sollte auch 
nicht nötig sein, da du einen Push-Pull-Ausgang benutzt.

Also ist entweder einer deiner Chips defekt, oder an deiner Verbindung 
hängt noch irgendwas dran, was du uns bis jetzt noch nicht verraten 
hast. Deshalb der Schaltplan.

Rumprobieren bis es irgendwie geht, ohne zu verstehen, was da eigentlich 
passiert, ist auf Dauer keine Lösung.

Andreas

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Andreas Ferber schrieb:
> bei Low max. 1,6mA

Bei Standart TTL  , LS zieht rund 0.4mA gegen GND

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Dann werde ich morgen mal den µC tauschen denke aber nicht das der 
Ausgang defekt ist, an dem µC Ausgang hängt nichts anderes als der RESET 
Eingang des FF, mich wundert es auch ich hätte auch erwartet das er 
diesen locker auf Masse ziehen kann, kann auch morgen mal Bilder von 
aufnahmen des Oszilloskops dranhängen.

Das einzige was noch mit an den Ports's D hängt ist das LCD das wie im 
AVR Tutorial angeschlossen ist, da wird der Pin PD7 aber nicht benutzt.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Patrick Langosch schrieb:
> Das einzige was noch mit an den Ports's D hängt ist das LCD das wie im
>
> AVR Tutorial angeschlossen ist, da wird der Pin PD7 aber nicht benutzt.

Bist du auch sicher das die LCD Routinen nicht den Port PD7 mit 
beeinflussen.  Hast du schon mal die LCD- Routinen abgeschaltet und nur 
den PD7 einzeln benutzt. Vielleicht ist dort noch ein Problem

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Bist du auch sicher das die LCD Routinen nicht den Port PD7 mit
> beeinflussen.  Hast du schon mal die LCD- Routinen abgeschaltet und nur
> den PD7 einzeln benutzt. Vielleicht ist dort noch ein Problem

Dagegen spricht das wenn ich den Ausgang (PD7) unbeschaltet lasse dieser 
den auf dem Oszi. auf Masse ziehen kann, der PD7 wird in der LCD Routine 
eig. nicht benutzt.

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Patrick Langosch schrieb:
>> Ist das Datenrichtungsregister des Ports auch richtig auf Ausgang
>> gestellt ?
>
> Ja, zumindest habe ich mal einen Takt im µC erzeugt indem ich den
> Ausgang ein- und ausschalte und dann ein Oscar an den Ausgang gehängt,
> der zeigte mir dann die Pegeländerung an, scheint also zu funktionieren.

nachdem in dem Satz "zumindest" und "scheint" vorkommt, scheinst du dir 
zumindest nicht ganz sicher zu sein.
(jetzt aber bitte nicht spitzfindig sein, dass ich eben mit diesen 
Wörtern eine deutlichere Aussage probiert habe)

Du hast da vllt. nur den internen PullUp beobachtet ... Ist DDRD nun von 
dir selbst gesetzt nach der LCD-Init Routine? Dem Transistor reichen die 
µA schon zum Schalten ...

Autor: Patrick L. (crashdemon)
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Ja ich setze den den Port als Ausgang nach der LCD Initialisierung mit
DDRD |= 0x80; // PD7 als Ausgang schalten
sollte doch so ok sein, oder?

Kann das Problem damit zusammenhängen? 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Ausgangsst...

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