Hallo,
ich habe einige Fädeldrähte, welche bereits geschnitten sind und an den
Enden abisolierte Ösen haben. Ich weiß leider nicht mehr, woher ich
diese Fädeldrähte habe; ich bin mir aber relativ sicher, dass ich sie
nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen habe.
Da der Vorrat zur Neige geht, würde ich gerne diese oder Ähnliche Drähte
nachbestellen.
Im Anhang ein Bild einer dieser Fädeldrähte.
Fädeldraht hat Lackisolation, das sieht jedoch nach Kunsstoff aus.
Könnte Wrapdraht sein - den gibt's aber leichter auf Rolle, wenngleich
man bei der klassischen Wraptechnik auch vorgelängte Stücken kriegt(e?).
Ich weiß nicht, ob ich immer den falschen Begriff verwendet
habe, glaube aber nicht. Unter Fädeldraht kenne ich Lack-Isolierte
Kupferdrähte, möglichst noch auf einer Art Nähmaschinenspule im
Fädelstift.
Abgebildet ist meines Erachtens ein Wire-Wrap-Draht.
Also mal unter dem Begriff bei den üblichen Verdächtigen
nachsehen.
Das Werkzeug nennt sich LSA-PLUS Crimpwerkzeug.
Die Leisten entsprechend LSA Leisten.
Das auf dem Bild würde ich als Klingeldraht bezeichnen, bei Lsa meist
0,6 qmm.
Vorgelängte Enden machen bei Lsa keinen Sinn, da das Werkzeug diese beim
crimpen zuschneidet.
Erklärt jetzt aber nicht die Ösen.?! ;-)
MfG Christian
mh. Wenn ich genauer hinschaue, stimmt das wohl.(Habe nicht auf das
Raster geachtet. sry)
Wohl dan doch ehr Schaltlitze LIY 0,14 mm², bzw 0,22 mm².
Also nix mit LSA.
Wobei LSA das System ist welches Abdul K. beschreibt.
Das sind sicher wire-wrap Drähte welche schon einmal verwendet waren.
Beim entfernen des Drahtes vom aufgewickelten Stift ist diese Öse am
Draht geblieben. Ich verwende diesen Draht auch sehr gerne zum
verdrahten von Lochrasterplatinen, da er hitzebeständiger und kräftiger
als Fädeldraht ist.
MfG
JensM
Würd' mal nach KYNAR wire wrap suchen, hat eine teflonartige Isolierung,
recht unempfindlich beim Löten. Wird gerne zum Modden von Spielekonsolen
benutzt, deshalb auch unter dieser Kategorie zu finden, z.B. Ebay
330376750691. Kenn's nur auf Spule, nicht zugeschnitten.
Yep, Kynar ist recht gut. AWG30 ist ein passendes Kaliber und den gibt
es bei TME in 50m Spulen.
Tefzel geht auch, gefällt mir aber nicht ganz so gut. Den gibt's bei
Segor in 10m Wickeln.
Christian schrieb:> mh. Wenn ich genauer hinschaue, stimmt das wohl.(Habe nicht auf das> Raster geachtet. sry)>> Wohl dan doch ehr Schaltlitze LIY 0,14 mm², bzw 0,22 mm².>> Also nix mit LSA.>> Wobei LSA das System ist welches Abdul K. beschreibt.
Bin mir nicht sicher - ist einfach zu lange her für mich.
Wir hatten LSA ja, aber für das Verdrahten von draußenstehenden
Verteilerkästen oder im Hvt.
Ich meinte aber Drähte in den damals modernen Kleinnebenstellenanlagen.
Die waren von Siemens und hatten übrigens einige geil aussehende in
weiße Keramikgehäuse gebaute ICs drin. War wohl PMOS-Technik.
Und neben dieser hochintegrativen Technik lol dann eine Menge Relais.
Die wurden genau mit diesem Draht im obigen Bild verdrahtet! Dafür gabs
ein Ablängwerkzeug von Siemens. Sieht man auf den von mir verlinkten
Bilde:
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/65/Abisolierwerkzeug_fur_Wire-wrap-Draht_AWG_30_ca__1977.jpg
Die Drahtstärke sein mal dahingestellt. Konnte man auch löten! Die
Isolierung war relativ leicht verschiebbar, was dann dazu fürhrte, das
zu kurze Stücke oftmals nackt auf einer Seite wurden, während die
Isolation auf der anderen Seite dann nervig drüberhing. Ähnlich wie bei
kurzen PVC-isolierten Billigkabeln.
Ist echt lang her!
Kann schon sein. Jedenfalls wurde es damals von uns so nicht genannt!
Und später hatte ich mit Wire-Wrap auch nix zu tun. Als Student/Schüler
waren mir die Preise für Wire-Wrap einfach utopisch hoch. Also billiges
PVC genommen und mit dem Lötkolben draufgebacken...
Daher kann ich keinen Vergleich ziehen.
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