Hallo,
ich benötige für ein Projekt eine Konstantstromquelle für eine
Beleuchtung.
Das ganze soll Eingangsseitig an 230V Betrieben werden. Für meine
Lichtquelle benötige ich 12V bis ~10A.
Das ganze muss absolut stabil laufen um reproduzierbare Ergebnisse zu
erzielen. Daher muss sie sich auch zuverlässig Einstellen lassen und
Tage/Wochen später mit der gleichen Einstellung den gleichen Strom
liefern. Auch Eingangsseitige Störungen im Netz (die Netzqualität hier
ist nicht besonders) dürfen keine Auswirkungen haben.
Was könnt ihr mir da so empfehlen, bzw. könnt ihr mir Hersteller
empfehlen die so etwas anbieten.
Danke im Voraus!
PS: Ich bin nicht auf der Suche nach billigem Hobbynetzteilen und selber
bauen kommt auch nicht in Frage.
> ich benötige für ein Projekt eine Konstantstromquelle für eine> Beleuchtung.
Sicher?
> Das ganze soll Eingangsseitig an 230V Betrieben werden. Für meine> Lichtquelle benötige ich 12V bis ~10A.
Anderen reicht eine konstante Spannung aus. Dann brauchst du nämlich nur
ein halbwegs potentes Netzteil...
ich hab mal die Daten, die ich von der Lichtquelle hab als Anhang mit
hoch geladen.
USV ist eigentlich nicht nötig. Ganz ausgehen wäre nicht so schlimm.
Es sollen halt nur Netzschwankungen ausgeglichen werden. Es sollte auch
alles in einem Gerät integriert sein.
Gruß
SH
SH schrieb:> ich benötige für ein Projekt eine Konstantstromquelle für eine>> Beleuchtung.>> Das ganze soll Eingangsseitig an 230V Betrieben werden. Für meine>> Lichtquelle benötige ich 12V bis ~10A.
Wenn Du sowas ERNSTHAFT haben willst:
Kannst Du bei mir bekommen. Preise und Details per PM, Lieferzeit ca.
12 Tage.
PM: Dazu meldest Du Dich einfach an im Forum und schickst mir eine
Nachricht.
@ SH (Gast)
> lichtquelle.jpg
Dafür braucht man keine Konstantstromquelle, ein normales 12V/10A
Netzteil reicht. Gibt es überall zu kaufen.
>Es sollen halt nur Netzschwankungen ausgeglichen werden.
Das macht jedes Netzteil.
MfG
Falk
Andrew Taylor schrieb:> Wenn Du sowas ERNSTHAFT haben willst:>> Kannst Du bei mir bekommen. Preise und Details per PM, Lieferzeit ca.> 12 Tage.
Hast Du für mich auch noch eine Konstantsromquelle mit konstanter
Spannung?
Falk Brunner schrieb:> @ SH (Gast)>>> lichtquelle.jpg>> Dafür braucht man keine Konstantstromquelle, ein normales 12V/10A> Netzteil reicht.
Für 0815 Anwendungne reicht das.
In der Präzisionstechnik ist allerdings auch heute noch die KSQ das
Mittel der Wahl.
>>Es sollen halt nur Netzschwankungen ausgeglichen werden.>> Das macht jedes Netzteil.
Das Grundsätzliche schon. Den Rest der Anforderungen halt nicht, und
daher ist nicht jedes Netzteil dafür vorbehaltlos geeignet.
MarioT schrieb:> Andrew Taylor schrieb:>> Wenn Du sowas ERNSTHAFT haben willst:>>>> Kannst Du bei mir bekommen. Preise und Details per PM, Lieferzeit ca.>> 12 Tage.>> Hast Du für mich auch noch eine Konstantsromquelle mit konstanter> Spannung?
Du weißt das diese beiden Forderungen Deiner Frage sich widersprechen?
Andrew Taylor schrieb:> Du weißt das diese beiden Forderungen Deiner Frage sich widersprechen?
ja.
SH schrieb:> ich benötige für ein Projekt eine Konstantstromquelle für eine> Beleuchtung.> Das ganze soll Eingangsseitig an 230V Betrieben werden. Für meine> Lichtquelle benötige ich 12V bis ~10A.SH schrieb:> Daher muss sie sich auch zuverlässig Einstellen lassen
Eine
1. Konstantstromquelle
2. 12V
3. ~10A
4. zuverlässig Einstellen lassen
und jetzt weißt Du was er sucht?
Ich habe nicht so eine gute Glaskugel.
oder wie Mediamarkt, wenn der Kunde "irgendetwas" will, bekommt er auch
"irgendetwas".
Eine 100W-Halogenlampe in einer 80mm Ulbrichtkugel, das ist sportlich.
Ist da für Kühlung gesorgt?
Also:
- Du brauchst eine Konstant_spannungs_quelle
- ob Gleich- oder Wechselspannung hängt von der Detektion ab, auch eine
100W Lampe kann einen 100Hz-Ripple bei Wechselspannung erzeugen, für
Spektroskopie ist das dann nicht so doll
- Langzeitstabilität kannst Du vergessen, da altert die Lampe schon beim
Betrieb mehr, Kalibrierung vor der Messung ist angesagt
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=66866;PROVID=2402http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=42361;PROVID=2402
Ausgangsspannung einstellbar.
Btw: Wenn Du Dir das Kalibrieren wirklich sparen willst, kannst Du mit
einer Photodiode die Lichtintensität in der Ulbrichtkugel messen und
damit die Lampenspannung nachregeln. Das ist dann nicht mehr trivial,
aber LOT-Oriel baut Dir das bestimmt. Für den entsprechenden Preis.
MarioT schrieb:> Andrew Taylor schrieb:>> Du weißt das diese beiden Forderungen Deiner Frage sich widersprechen?>> ja.
DU:
> Hast Du für mich auch noch eine Konstantsromquelle mit konstanter> Spannung?
Der TS sucht aber was anderes.
> SH schrieb:>> ich benötige für ein Projekt eine Konstantstromquelle für eine>> Beleuchtung.>> Das ganze soll Eingangsseitig an 230V Betrieben werden. Für meine>> Lichtquelle benötige ich 12V bis ~10A.>> SH schrieb:>> Daher muss sie sich auch zuverlässig Einstellen lassen>> Eine> 1. Konstantstromquelle> 2. 12V> 3. ~10A> 4. zuverlässig Einstellen lassen> und jetzt weißt Du was er sucht?
Ja. Ich arbeite in dem Metier.
> Ich habe nicht so eine gute Glaskugel.
Und Du hast auch hoffensichtlich sonst keine Ahnung worum es hier geht.
> oder wie Mediamarkt, wenn der Kunde "irgendetwas" will, bekommt er auch> "irgendetwas".
Klarer Fall: Du bist ein Dummlaller.
Sven schrieb:> Btw: Wenn Du Dir das Kalibrieren wirklich sparen willst, kannst Du mit> einer Photodiode die Lichtintensität in der Ulbrichtkugel messen und> damit die Lampenspannung nachregeln. Das ist dann nicht mehr trivial,> aber LOT-Oriel baut Dir das bestimmt. Für den entsprechenden Preis.
Genau Sven, wenigstens wir beide haben recht zügig geblickt was der TS
für welchen ZWECK will.
Vermutlich hat SH auch schon bei LOT Oriel angefragt, und deren Preise
haben ihn "überzeugt".
Die automatische Nachführung per Sensor ist fein, aber je nach
eigentlicher Zielsetzung kann man das, muß es aber nicht so exklusiv
aufbauen.
Andrew Taylor schrieb:> MarioT schrieb:>> Andrew Taylor schrieb:>>> Du weißt das diese beiden Forderungen Deiner Frage sich widersprechen?>>>> ja.>> DU:>>> Hast Du für mich auch noch eine Konstantsromquelle mit konstanter>> Spannung?>> Der TS sucht aber was anderes.
Ich weiß ja nicht, aber für mich klang das ziemlich eindeutig nach
Ironie :D
>> Eine>> 1. Konstantstromquelle>> 2. 12V>> 3. ~10A>> 4. zuverlässig Einstellen lassen>> und jetzt weißt Du was er sucht?>> Ja. Ich arbeite in dem Metier.
Aber was will man an einer Konstantstromquelle (oder Konstantspannung)
denn einstellen? Die jeweils andere Größe ergibt sich doch durch den
Bedarf/Leistung des Verbrauchers, oder?
Naja, "nie wieder kalibrieren" geht eigentlich nur vernünftig mit ner
Nachregelung.
Und wenn er ne stino 8A KSQ an die 100W-Lampe hängt, wundert er sich,
warum die Lampe nicht angeht. Weil die 8A möglicherweise nicht reichen,
um bei kalter Lampenwendel die Lampe überhaupt hochzuheizen. ;-)
Ich bin ja nicht auf dem aktuellen Stand, aber ne 80mm IS dürfte um die
1,5 kEur kosten. Da werden doch noch paar Hunderter für ne vernünftige
Nachregelung drin sein.
Sven schrieb:> Naja, "nie wieder kalibrieren" geht eigentlich nur vernünftig mit ner> Nachregelung.
Vollkommen d'accord.
Jedoch wie so häufig in diesme Forum: Da die Best-Lösung oft zu teurer
ist, wird aus so was "gelegentlich kalibrieren".
Das sit dann in der anschaffugn deutlic hgünstiger.
>> Und wenn er ne stino 8A KSQ an die 100W-Lampe hängt, wundert er sich,> warum die Lampe nicht angeht. Weil die 8A möglicherweise nicht reichen,> um bei kalter Lampenwendel die Lampe überhaupt hochzuheizen. ;-)
Eben genau deshalb geht eine 8A 0815 Quelle nicht.
Was ich bei im Aufbau berücksichtige, darum startet die Lampe bei mir.
Und daher bereits mein Kommentar zu Falks Aussage (der ein einfaches
Labornetzteil als ausreichend ansah): Es ist alles ein "bisserl"
aufwendiger.
>> Ich bin ja nicht auf dem aktuellen Stand, aber ne 80mm IS dürfte um die> 1,5 kEur kosten. Da werden doch noch paar Hunderter für ne vernünftige> Nachregelung drin sein.
Tja, da mußt Du den TS fragen was das Budget angeht.
Scheint sich aber sowieso in Wohlgefallen aufzulösen, da bisher noch
keine PM bei mir einging, was ich als "wir brauchen das Gerät nicht
wirklich" werte.
uhh, hier hat sich ja richtig was getan :)
Ja, ihr habt recht, das mit der Spannung war vielleicht ungünstig
ausgedrückt. Sollte eher die Dimensionen der Leistung darlegen :D
Sven schrieb:> Eine 100W-Halogenlampe in einer 80mm Ulbrichtkugel, das ist sportlich.> Ist da für Kühlung gesorgt?
Bei dem Modell ist die Lampe außerhalb der Kugel.
Sven schrieb:> Das ist dann nicht mehr trivial,> aber LOT-Oriel baut Dir das bestimmt. Für den entsprechenden Preis.
Ja, von denen habe ich diesbezüglich auch ein Angebot vorliegen. Das
Problem ist auch nicht der Preis sonder eher das ich nicht sicher bin
welche Lösung jetzt für meine Anforderungen am besten passt. Wie hier ja
schon bemerkt wurde sind die Preise nicht so klein das ich ebend das
erste was mir über den weg läuft bestellen möchte ;)
Andrew Taylor schrieb:> Scheint sich aber sowieso in Wohlgefallen aufzulösen, da bisher noch> keine PM bei mir einging, was ich als "wir brauchen das Gerät nicht> wirklich" werte.
Hab ja auch noch andere Dinge zu tun, als hier die ganze Zeit F5 zu
drücken :)
Was willst Du denn damit machen? Gigaherzsolutions bietet ja auch so ein
Netzteil an, mit Helligkeitsregelung, dummerweise nur bis 10W
Lampenleistung, also nichtmal für ihre eigenen Lampen... Aber den Amis
würd ich bei sowas eh nicht über den Weg trauen ;-)
Wirds ein Laboraufbau? Ein industrietaugliches Gerät? Rackeinschub oder
mit fliegender Verdrahtung? Und ist eine Referenzmessung ab und zu
wirklich so schlimm?
Hallo SH,
für Deine Anwendung kannst Du ein handelsübliches Labornetzgerät
verwenden, wenn es
a) das den entsprechenden Strom treiben kann und
b) über eine Einstellung zur Strombegrenzung verfügt.
Geeignet sind m. E.:
http://www.conrad.de/ce/de/product/510106/EA-PS-2016-100-LABORNETZTEIL/2110330
(geht bis maximal 10A, also vielleicht etwas zu knapp bemessen)
http://www.conrad.de/ce/de/product/510715/EA-PS-3016-20B-LABORNETZGERAeT/2110330
(geht bis maximal 20A, sollte also ausreichend sein)
Zum Einstellen gehst Du folgendermaßen vor:
1) Strombegrenzung auf 0A
2) Spannung auf maximalen Ausschlag
3) Kurzschluß erzeugen (Bananenkabel oder Strommeßgerät/DVM mit
Strommessung)
4) Strombegrenzung auf gewünschten Wert einstellen
5) Gerät ausschalten
6) Gewünschte Last anhängen
(evtl. Spannung auf 0V stellen)
7) Gerät wieder einschalten.
(evtl. Spannung wieder langsam auf maximal drehen)
Solange Du nicht an dem Knopf für die Strombegrenzung drehst, bringt das
Gerät immer wieder denselben Strom auf.
Gruß,
Michael
Hallo Andrew,
> Eben genau deshalb geht eine 8A 0815 Quelle nicht.> Was ich bei im Aufbau berücksichtige, darum startet die Lampe bei mir.> Und daher bereits mein Kommentar zu Falks Aussage (der ein einfaches> Labornetzteil als ausreichend ansah): Es ist alles ein "bisserl"> aufwendiger.
das genau hat der OP allerdings nicht dazugesagt. Er sprach von einer
Stromquelle, nicht von einer Steuerung der Lichtleistung. Und eine
Stromquelle läßt sich mit jedem halbwegs tauglichen Labornetzteil
zusammenschalten.
Gruß,
Michael
So ein Labornetzteil vom blauen 'C' oder ähnliches würde ich für
Dauerbetrieb auf keinen Fall empfehlen.
Wir haben einige der Teile gekauft, nach einer Inspektion wurden erst
einmal alle Elkos und der Shunt zur Strommessung erneuert, sowie der
Lüfter so eingebaut, dass er auch Wirkung zeigte.
Die Dinger sind teilweise mit billigsten Bauteilen ausgestattet, falsch
dimensioniert und besch... aufgebaut.
Ein ordentliches und steuerbares (Schnittstelle) Netzteil ist im
Preissegment ab 1500€ aufwärts zu finden.
> für Deine Anwendung kannst Du ein handelsübliches Labornetzgerät verwenden
Leider haben aber die üblicherweise verbauten Billig-Potis schon einen
beträchtlichen Temperatur- und Langzeitdrift.
Besser sind schon die 10-Gang Wendelpotis (5...10€ pro Stück), aber wenn
es wirklich exakt sein muss, reichen die wohl auch nicht mehr aus.