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Forum: Platinen Wire wrap (Fädeltechnik)


Autor: Michael S. (mutax)
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Hallo,

ich möcht ein paar Schaltungen in Fädeltechnik machen, habe es aber bis 
jetzt immer auf Streifenraster oder Punktraster gelötet und mit 
abisolierten Kabeln verbunden. Ist ein Fädelstift da sinnvoll oder 
reicht eigentlich nur der Draht selber? Und wo bekomme ich so einen 
Draht günstig?
Welche dicke sollte er haben für die Signalleitung und für die 
Versorgunsleitungen?

Danke für die Hilfe.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Wire wrap ist was anderes als Fädeltechnik.

Autor: Michael S. (fandjango)
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Wenn Du Fädeltechnik meinst, dann siehe Beispiel im Anhang.

Ich mache die Versorgung meistens mit Silberdraht. Ein Stift für die 
Rolle ist durchaus sinnvoll zum schnellen Verzurren um die Ecken der 
Fädelkämme, aber das Zeugsl ist inzwischen sehr sehr teuer.

Ich habe noch einen Vorrat von früher, kaufen würde ich es wohl nur noch 
in speziellen Fällen.

Grüße,
Mike

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Wire Warp ist was anderes als Fädeltechnik.
siehe dazu die beiden Wikipedia-Artikel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wickelverbindung
und http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4deltechnik
EDIT: Andere waren wohl schneller als ich.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Bürklin hatte mal diese Dinger.

Du weißt schon, daß Fädeltechnik hochfrequenzmäßig der Super-Gau ist? 
Vor allem, wenn nicht mal eine Massefläche vorhanden ist...

Kai Klaas

Autor: Michael S. (mutax)
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Hallo,

@lupin,  Luk4s K.: Ups, ich hatte es in den selben Topf geschmissen. Ich 
meine natürlich Fädeltechnik, so wie es fandjango zeigt.
@ Kai Klaas: Ja, das ist mir bekannt, da ich aber eigentlich nur kleine 
Schaltungen mit einem Mega8 mache und nicht vor habe, alle Leitungen 
parallel laufen zu lassen. In den Frequenzbereichen sollte doch noch 
gehen.
Hat niemand eine Bezugsadresse für so einen Stift (außer ebay) oder 
tips, welchen Draht (evtl. Kupferlackdrat, aber bitter kein 400° Draht).

Grüße

Michael S.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Ich hab meinen bei Reichelt bestellt wenn ich mich recht erinnere. Schon 
teuer, aber eine Spule hält echt lange vor. Solltest schon den 
speziellen draht dafür nehmen, den kannst Du bei 350° abbrennen.

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=55443;PROVID=2402

Gruß
Tom

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das ist normaler, mit Polyurethan isolierter Kupferlackdraht. Der ist 
nur dann schweinisch teuer, wenn er auf diese kleinen Spulen gewickelt 
ist, wie man sie von Mutterns Nähmaschine kennt...

http://de.wikipedia.org/wiki/Kupferlackdraht

Autor: Weghauer (Gast)
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Thomas Burkhart schrieb:
> http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=55443;PROVID=2402

OT: mich haut's weg:
http://www.reicheltpedia.de/index.php/F%C3%A4delstift

Jetzt fängt Reicheilt auch noch eine ~pedia an. Mal sehen, was sich 
daraus entwickelt...

Autor: juffy (Gast)
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Ich fädel ab und an schon mal mit normalem Lötbaren Fädeldraht.

Als Fädelstift nehme ich Druckbleistifte und nehme von einem zweiten 
stift den halter ab drehe beide rum also nach oben ,klemme die Rolle 
Fädeldraht dazwischen und den draht durch den stift nach unten und 
fertig

Durch die Metallspitze unten kann direkt am Stift gelötet werden

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die richtigen Fädelstifte haben eine Bremse. Wie kommst du ohne zurecht?

Autor: stephan_ (Gast)
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ich nehme meist
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D87...
oder
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D87...
Dauert aber etwas länger beim Löten, bis der Lack schmilzt. Für 
Versorgungsspannungen auch geleg. 0,5mm.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Beim ersten steht nichts, wie er lackiert ist - oder hab ich das nicht 
gesehen?

Der zweite sollte passen.

Ich habe hier regulären Fädeldraht - hat schon etliche Jährchen auf dem 
Buckel - dem muß man auch mit ordentlich geheiztem Lötkolben auf den 
Lack rücken.

Autor: juffy (Gast)
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@uhu uhuhu

der pasende fädelstift (druckbleistift )hat einen 0.3 mm durchführung 
mit gummi inlett und bei dem druck der klammern ist alles bombenfest 
gespannt

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Super, gut zu wissen.

Autor: Christian ("d.") (chrdaeke81)
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juffy:

> Ich fädel ab und an schon mal mit normalem Lötbaren Fädeldraht.

> Als Fädelstift nehme ich Druckbleistifte und nehme von einem zweiten
> stift den halter ab drehe beide rum also nach oben ,klemme die Rolle
> Fädeldraht dazwischen und den draht durch den stift nach unten und
> fertig

> Durch die Metallspitze unten kann direkt am Stift gelötet werden


Könntest du uns mal ein Bild dazu machen?

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Ach Leute, benutzt doch endlich mal die Suche, das ganze haben wir hier 
im Forum doch schon x mal durchgekaut (auch mit Bild).

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Uhu Uhuhu.

> Die richtigen Fädelstifte haben eine Bremse. Wie kommst du ohne zurecht?

Vermutlich habe ich etwas falsch gemacht......mein  Fädelstift hatte 
auch eine Bremse.....der Draht wurde aber so heiss, das er anfing, sich 
unten am Austritt aus dem Stift in den Kunststoff einzuschmelzen.

Die Bremse hatte auch eine Macke. Sie zog sich selber immer bis zum 
Blockieren zu, und ich musste sie rückwärz wieder freiporkeln.

Seitdem (über 25 Jahre) benutze ich keinen Stift mehr, sondern lediglich 
eine Pinzette und einen Seitenschneider (und Lötkolben).

Und, ja, ich habe Polyurethan isolierten Kupferlackdraht auf einem 1,5kg 
Wickel, und spule den tatsächlich auf alte metallene Nähmaschienenspulen 
um. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de





Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
wirtschaft auf Schiebung.
Lerne Deiner Paranoia zu vertrauen!

Autor: Nullahn (Gast)
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Die Stifte machen nur sinn wenn man auch Kämme benutzt.
Ich machs auch wie Bernd und Recycle Draht von diversen Spulen.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Kai Klaas.

> Du weißt schon, daß Fädeltechnik hochfrequenzmäßig der Super-Gau ist?
> Vor allem, wenn nicht mal eine Massefläche vorhanden ist...

Mag sein. Ist aber die Frage, ab wann Du etwas als HF bezeichnest.

Die kapazitive Verkopplung der Leitungen ist im allgemeinen sogar 
geringer
als mit normalen Leiterbahnen. Dafür ist sie nicht konstant.....was 
insbesondere bei Oszilatoren ein Problem ist.

Jedenfalls funktioniert der MC36063 auch in der frei Schnautze 
Verdrahtung, wie sie im Anhang zu sehen ist, noch problemlos. MC36063 
ist sowieso einer der einfachsten und unproblematichsten Schaltregler, 
die ich kenne.

Das gezeigte Teil ist ein Sepic aus Ausschlachtmaterial (bis auf den 
MC36063 selber). Passt Spannungen zwischen 9V und 30V zum Laden oder 
Puffern eines 12V Bleigelakkus auf 14,6V an. Macht so 200mA. Der 
Wirkungsgrad ist aber etwas mies, weil die Drosseln schon einen 
Eigenwiderstand von 1 Ohm haben. Sonst hätte ich für die Leitungen, die 
die Ströme führen, auch keinen Fädeldraht nehmen wollen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de





Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
wirtschaft auf Schiebung.
Lerne Deiner Paranoia zu vertrauen!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bernd Wiebus schrieb:
> Vermutlich habe ich etwas falsch gemacht......mein  Fädelstift hatte
> auch eine Bremse.....der Draht wurde aber so heiss, das er anfing, sich
> unten am Austritt aus dem Stift in den Kunststoff einzuschmelzen.

Als ich das bemerkte, hab ich die Bremse nicht mehr rutschen lassen. 
Dafür hat er vorne an der Kunststoffröhre, aus der der Draht kommt 
ordentliche Verschleißspuren.

Für den Preis, den die Dinger kosten, ist die Qualität weniger, als 
bescheiden.


Bernd, kannst du dir nicht mal diesen komischen Trailer sparen? Hier im 
Forum sind die Leute so intelligent, daß sie so einen Spruch schon beim 
ersten Anlauf begreifen.

Foren, die solchen Quatsch auch noch fest verdrahtet anbieten, sind für 
Idioten gemacht. Wenn man sich doch mal per Google in eins verläuft und 
dann feststellt, daß die Hälfte des Textes aus solchen immer und immer 
wiederholten Plattitüden besteht, dann meidet die ein intelligenter 
Mensch fortan.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nullahn schrieb:
> Die Stifte machen nur sinn wenn man auch Kämme benutzt.
> Ich machs auch wie Bernd und Recycle Draht von diversen Spulen.

Nein, nicht unbedingt. Man bringt den Draht damit auch einigermaßen 
bequem an die Lötstelle.

Ich benutze keine Kämme und trotzdem den Stift.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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> Du weißt schon, daß Fädeltechnik hochfrequenzmäßig der Super-Gau ist?

Mann sollte Anfängern, die sich noch etwas schwer tun mit der richtigen 
Einschätzung der Dinge, nicht ohne Not ein falsches Bild vermitteln.

Ich jedenfalls arbeite jetzt schon seit Jahren mit der Fädeltechnik und 
sehe bis ~300MHz absolut keine Probleme und habe auch schon einiges bis 
1.3GHz gemacht, also alles halb so wild.

Alles was es dazu braucht, sind ein paar Grundkentnisse in HF-Layout.

Ein vermurxtes HF Design wird nun mal nicht auf magische Weise allein 
dadurch besser, wenn man es als PCB realisiert (obwohl einige 
vorschnelle Kommentare in diesem Forum genau dies immer wieder 
suggerieren wollen).

Und wenn man wirklich eine Massefläche braucht, ist das in der 
Fädeltechnik auch kein Problem: einfach eine Kupferfolie kleben.
Gibts bei Conrad (35µm) oder einigen Bastelgeschäften wie z.B. modulor.
Aber für die meisten 0815 Bastelleien kommt man auch ohne aus.


>Welche dicke sollte er haben für die Signalleitung und für die
>Versorgunsleitungen?

Für Analog und Digital Krimskrams meistes 0.2mm CuLack, reicht bei 
kurzen Strecken (<10cm) bis ~100mA. Die Spitzen werden sowieso durch die 
Blockkondies abgefangen.

Wenns mehr braucht 0.3-0.5mm, je nach dem.
(0.2mm = 0.5Ohm/m, 0.3mm = 0.25Ohm/m, 0.5mm = 0.087Ohm/m).

Autor: A. K. (prx)
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Kupfer Michi schrieb:

> Ich jedenfalls arbeite jetzt schon seit Jahren mit der Fädeltechnik und
> sehe bis ~300MHz absolut keine Probleme und habe auch schon einiges bis
> 1.3GHz gemacht, also alles halb so wild.

Schön parallel auf Kämmen? Die Drähte sind nicht das Problem.

Kupferlackdraht in Freiverdrahtung sehe ich nicht als eigentliche 
Fädeltechnik an. Dazu wird es für mich erst, wenn man den Draht fein 
säuberlich um die Kämme wickelt.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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>Schön parallel auf Kämmen?

Wer mach den so einen Unsinn?

Kämme sind doch nur was für Leute, die auch ne Bügelfalte in der 
Schlafanzugshose brauchen, weil sie sonst nicht die Unordnung ertragen 
können.

Kämme sind elektrisch und finanziell gesehen einfach Quatsch.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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>Kupferlackdraht in Freiverdrahtung sehe ich nicht als eigentliche
>Fädeltechnik

Ja, die Begriffsbildung für diese CuLack Technik ist etwas unscharf.

Vorschläge?

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Uhu Uhuhu.


>> Fädelstift hatte
> Für den Preis, den die Dinger kosten, ist die Qualität weniger, als
> bescheiden.

Ohja. Wenn man dazu den Preis eines Billigkugelschreibers sieht, und 
eigentlich ist an den Fädelstiften ja weniger dran.....

Ich hatte mir mal was aus einem Stück Aquarienschlauch zum 
Zusammendrücken und Bremsen und einem Messingröhrchen als 
temperaturbeständige Spitze gebastelt. Aber das Kratzen und Schaben aus 
der Spitze machte mir Angst um die Lackisolierung. Und der Schlauch war 
zu fest für komfortables Bremsen.
Ausserdem komme ich nun mit Pinzette und Seitenschneider gut zurecht.
Kämme könnten sinnvoll bei "viel" Digitaltechnik und Gattergräbern sein, 
aber ich lege sowas halt gerne frei Schnauze. Auch wenn mein MC36063 
Beispiel von oben keine wirkliche HF ist.....es geht wirklich gut bis in 
die hunderte Megahertz. So gut, das mich an der obigen 
Beispielschaltung nervt, das sie bis in die 144MHz rein Birdies 
produziert. Aber auf der Platine ist ja noch Platz für Filterung. ;-)


> Bernd, kannst du dir nicht mal diesen komischen Trailer sparen? Hier im
> Forum sind die Leute so intelligent, daß sie so einen Spruch schon beim
> ersten Anlauf begreifen.

Der ist ja auch nicht für regelmäßige Leser. Die blenden das eh schon 
auf dem Weg zwischen Retina und Hirn weg.....genau wie Werbung. :-)


> dann feststellt, daß die Hälfte des Textes aus solchen immer und immer
> wiederholten Plattitüden besteht, dann meidet die ein intelligenter
> Mensch fortan.

Intelligenz ist kein Wert als Selbstzweck und wird furchtbar 
überschätzt. ;-)
Ein Posting sollte tatsächlich aus deutlich mehr Zeichen bestehen als 
die "Signatur". Ich denke aber, daß das bei mir meist der Fall ist.

Überlege Dir einmal, WAS genau Dir an den Sprüchen nicht gefällt. Die 
ständige Wiederholung wird es nicht sein, siehe oben das mit dem 
"wegblenden". "Zu doof" ist aus dem gleichen Grunde kein Argument, was 
ich aktzeptiere.

Es sind übrigens nicht nur so einfache Sprüche. Sie haben etwas mit mir 
und meiner Vergangenheit zu tun und stellen so etwas wie ein Motto dar.

Als Zeichen meines guten Willens werde ich sie weglassen, wenn ich DIR 
Antworte.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Bernd Wiebus schrieb:
> Überlege Dir einmal, WAS genau Dir an den Sprüchen nicht gefällt. Die
> ständige Wiederholung wird es nicht sein, siehe oben das mit dem
> "wegblenden".

Doch, es ist die ständige Wiederholung. Meine Retina funktioniert da 
nicht so filternd. Erst muss das Großhirn festellen, dass der Text zur 
bereits hinlänglich bekannten Signatur gehört, um darauf das Gegenstück 
zum Belohnungszentrum zu triggern.

> Es sind übrigens nicht nur so einfache Sprüche. Sie haben etwas mit mir
> und meiner Vergangenheit zu tun und stellen so etwas wie ein Motto dar.

Ich glaube schon, dass deine Signatur für dich eine bestimmte Bedeutung 
hat. Allerdings ist es für manche eben störend, sie immer aktiv 
überlesen zu müssen. Vielleicht wäre sie auf der Benutzerseite besser 
aufgehoben. Dort klicke ich jedenfalls hin, wenn ich mehr über einen 
Benutzer erfahren will.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Es ist ja schön, dass du uns an deiner privaten Psychotherapie teilhaben 
lässt, aber das ganze wirkt halt auf viele wie fauler Mundgeruch - man 
registriert es und wendet sich ab.

Sei als froh über Uhus offenes Wort und versuch nicht es 
wegzudiskutieren, das macht den Eindruck nur noch schlimmer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bernd Wiebus schrieb:
> Der ist ja auch nicht für regelmäßige Leser. Die blenden das eh schon
> auf dem Weg zwischen Retina und Hirn weg.....genau wie Werbung. :-)

Bisher gibt es aber keine Werbung zwischen den Beiträgen, deswegen 
stolpere ich immer wieder drüber, während ich die Werbung 
gewohnheitmäßig übersehe.

Ich finde es allerdings ziemlich lästig, wenn man sich völlig 
unnötigerweise eine Hornhaut zulegen muß, um sich vor sinnlosem Rauschen 
zu schützen.

> Überlege Dir einmal, WAS genau Dir an den Sprüchen nicht gefällt.

Ich freue mich einmal drüber, wenn er originell ist. Aber nichts greift 
sich schneller ab, als das Originelle. Spätestens nach dem dritten mal 
denk ich mir: Junge, ist das der einzige Spruch, den du im Laufe deines 
Lebens geboren hast? Etwa unter Schmerzen?

Das Überich besteht aus Sprüchen, die stereotyp und ohne Hinterfragung 
immer und immer wieder abgespult werden. Das macht die Lächerlichkeit 
der Pfaffen und Moralapostel aus.

> Ein Posting sollte tatsächlich aus deutlich mehr Zeichen bestehen als
> die "Signatur". Ich denke aber, daß das bei mir meist der Fall ist.

Ja, das ist wahr. Und gerade das erzeugt zumindest bei mir einen 
ziemlich bizarren Kontrast.

> Es sind übrigens nicht nur so einfache Sprüche. Sie haben etwas mit mir
> und meiner Vergangenheit zu tun und stellen so etwas wie ein Motto dar.

Das mag ja sein - aber dann behalt sie doch für dich. Für Leute, die 
nicht deinen Hintergrund haben, sind es einfach nur Sprüche, deren 
Informationsgehalt mit jeder ungefragten Präsentation geringer wird.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Halo Alex, Michi und Uhu.

> Doch, es ist die ständige Wiederholung. Meine Retina funktioniert da
> nicht so filternd. Erst muss das Großhirn festellen, dass der Text zur
> bereits hinlänglich bekannten Signatur gehört, um darauf das Gegenstück
> zum Belohnungszentrum zu triggern.
~~~~
> Ich finde es allerdings ziemlich lästig, wenn man sich völlig
> unnötigerweise eine Hornhaut zulegen muß, um sich vor sinnlosem Rauschen
> zu schützen.

Ok. Meine Persönlichkeitsstörung sorgt bei sowas für einen dicken 
Panzer.
Darum kann ich das jetzt nur konstatieren aber nicht nachvollziehen.


> Es ist ja schön, dass du uns an deiner privaten Psychotherapie teilhaben
> lässt, aber das ganze wirkt halt auf viele wie fauler Mundgeruch - man
> registriert es und wendet sich ab.
> Sei als froh über Uhus offenes Wort und versuch nicht es
> wegzudiskutieren, das macht den Eindruck nur noch schlimmer.

Ich bin schon lange "austherapiert". Ich denke auch nicht, das 
Psychotherapien für Leute jenseits der 30 überhaupt sinnvoll sind.
In dem Alter habe ich angefangen, endgültig nur noch um mich selber zu 
kreisen. Aber es mag ja vieleicht welche geben, bei denen das anders 
ist.


> Das Überich besteht aus Sprüchen, die stereotyp und ohne Hinterfragung
> immer und immer wieder abgespult werden. Das macht die Lächerlichkeit
> der Pfaffen und Moralapostel aus.

Wahnvorstellungen, und das sind Moralvorstellungen eben auch, machen für 
die, die sie nicht teilen immer einen lächerlichen Eindruck. Das ist 
richtig.

> Ich glaube schon, dass deine Signatur für dich eine bestimmte Bedeutung
> hat. Allerdings ist es für manche eben störend, sie immer aktiv
> überlesen zu müssen. Vielleicht wäre sie auf der Benutzerseite besser
> aufgehoben. Dort klicke ich jedenfalls hin, wenn ich mehr über einen
> Benutzer erfahren will.


Mal sehen. Tatsächlich jabe ich jetzt bei einer Stichprobe über 10 User 
nur einen gefunden (Lupin) gefunden, der sowas hat bzw. der dort auch 
Inhalt stehen hat. :-) Das wäre also fast immer die erste Sackgasse, in 
die Du läufst, wenn du etwas über einen User wissen möchtest. 
Entsprechend selten wird diese Funktion verwendet werden. ;-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Bernd Wiebus:
Es freut mich, daß man das so sachlich klären konnte.

Ich erinnere mich an Leute, die meinten, irgendwelchen Dünnschiß immer 
mit einem fetten "Disclaimer" versehen zu müssen, um ihn dadurch 
aufzuwerten und die entsprechend Argumenten wenig zugänglich waren.

Aber deine Beiträge haben ja meistens Hand und Fuß...

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Selbstbau Wiring Pencil von Alan Yates
http://www.vk2zay.net/article/208

Soweit ich sehe aber ohne Drahtbremse/Drahtfeststeller.

Das Update auf der Seite ist IMHO auch interessant:

Solderability of Enamelled Copper Wire
http://www.vk2zay.net/article/209

Mit den Suchbegriffen findet man etliches auf Google u.a. eine 
bebilderte Selbstbauanleitung auf Instructables (Injektionskanüle+leerer 
Kugelschreiber, auch ohne Bremse)

Autor: Frankl (Gast)
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Ich habe auch einen Fädelstift ohne Bremse geht auch so. Verlege aber 
den Kupferlackdraht wie ein Layout. Maximal ein Draht zwischen 2 IC 
Beine bei DIL. Bei SMD arbeite ich mit DIL Adapter. Dadurch natürlich 
geringere Packungsdichte. Aber alles nachvollziehbar und hat auch schon 
mehrer Reisen ins Ausland überstanden. Ein Muss ist eine einstellbarer 
Lötkolben.

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