Peter schrieb:
> ich möchte mir einen DC/DC Wandler aufbauen, der mir aus 24V ca. 30V bei
> max. 700mA macht. Dazu hab ich mir den LM2587 ausgesucht. Allerdings
> habe ich Probleme bei der Dimensionieren des Übertragers. Wie geht man
> dabei vor ?
Es handelt sich um einen Flyback-Wandler d.h. Der Transistor (im LM2587)
schaltet ein, und die Spule wird magnetisch aufgeladen. Dann schaltet
der Transitor aus und die in der Spule gespeicherte Energie wird in der
Sekundärwicklung abgegeben. Da Ferrit-Kerne nur geringe Energiemengen
speichern können (verglichen mit Luft) brauchtst du einen Luftspalt,
sonst würde das Kernmaterial in die magnetische Sättigung gehen.
Ein Gesamt-Luftspalt von 0,5mm ist ein gute Wahl.
Entweder nur in der Mitte einmal 0,5mm oder auch in den Schenkeln und
Mitte,
dann jeweils 0,25mm.
Nehmen wir an , der Kern-Querschnitt sei 1cm^2.
Der magnetische Widerstand ist A/l / µ0 = 0,0001m^2/0,0005m /
1,2566*10^-6 Vs/Am
Im Datenblatt (ich hab es nur überflogen) steht du braucht eine
Induktivität von 22µH.
L= N^2 µ0 A/l
nach N^2 aufgelöst
N^2 = L /(µ0 * A/l)
Mit den bisherigen Werten kommt heraus N^2 = 88
Also nimm 10 Windungen KUPFER 0,7MM :: Kupferlackdraht, Ø 0,7mm
gibt's bei Angelika.
1. Isolierfolie zwischen Primär und Sekundärwicklung nicht vergessen.
2. Im Anhang eine Schaltung Feedback mit Optokoppler.
3. Alle die im Studium nicht aufgepasst haben, werden jetzt aufschreien
und sich fragen, warum hier in den Formeln nirgendwo die Dimensionen des
Ferritkerns auftauchen.