Auswertung Anrufsignal am analogen Telefonanschluss

Gast #1681450
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Hallo,

ich möchte mit einem AVR erkennen, wenn jemand mich anruft. Ich habe 
hierzu folgende Peripherie gefunden:

http://www.roboternetz.de/phpBB2/files/ruferkennung.gif

Das Prinzip der Schaltung verstehe ich, jedoch nicht die Dimensionierung 
der Bauteile.

1. Der Tiefpass hinter dem Gleichrichter hat eine Grenzfrequenz von ca. 
0,5 Hz - warum?  Die Rufspannung beträgt 25 Hz.

2. Der Entkopplungskondensator hat 1 uF - wie wird der denn berechnet? 
Ich weiß, der ist wahrscheinlich ziemlich unkritisch aber ich würde es 
trotzdem gerne wissen.

3. Wozu dient der 270 Ohm-Widerstand? Als Vorwiderstand für den 
Optokoppler kann doch eigentlich schon der 3,3 kOhm Widerstand 
herhalten.
....ich habe nochmal darüber nachgedacht - die LED im Optokoppler würde 
den Kondensator kurzschließen und unwirksam machen - richtig?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe
Gast #1681537
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Peter Bünger schrieb:
> Die zweite Schaltung reagiert nur auf den Schleifenstrom. Die
> Klingelspannung kommt ja gar nicht an, da die Klemmen B und X nicht mit
> der Schaltung verbunden sind.

Ah ok. D.h. die zweite Schaltung kommt für mich gar nicht in Frage, weil 
ich nicht am Telefon selbst herumbasteln will.
Gast #1681951
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1. Funktioniert wie ein Siebelko im Netzteil, die pulsierende 
Gleichspannung soll geglättet werden. Die 3k3 würde ich eher als 
Strombegrenzung sehen, wenn der Elko noch ganz leer ist.
Die nötige Kapazität hängt vom Strom ab, den der Verbraucher (hier: LED) 
braucht.

2. Als kapazititver Vorwiderstand |Xc| = 1/(2*pi*25Hz*1µF). Dieser 
Widerstand sollte grob gesagt bei der niedrigsten Rufspannung den 
gewünschten LED-Strom fließen lassen können. (Den 270R-Vorwiderstand 
vernachlässigt.)

3. Ja, Du hast Recht, dann würde sich der Elko nicht aufladen können, 
folglich die Glättung nicht funktionieren und am Optokoppler käme ein 
Wechselsignal mit der Frequenz der Klingelspannung raus.
Gast #1681956
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Daniel schrieb:
> Die nötige Kapazität hängt vom Strom ab, den der Verbraucher (hier: LED)
> braucht.

Und von der Welligkeit, die man zulassen will. Es gibt eine Faustregel, 
hab ich aber vergessen. Ich glaube auch nicht, dass das für diese 
Schaltung jemand berechnet hat. Höchstens überschlagen.
Gast #1682011
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Danke für deine Antwort!

Im Nachhinein fällt mir dann jetzt auch auf, dass die Idee mit dem 
Tiefpass vollkommener Unsinn war, schließlich handelt es sich hinter dem 
Gleichrichter um eine pulsierende Gleichspannung :-)

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