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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Versorgungsspannung steigt bei einem Kondensator


Autor: Hans (Gast)
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ich habe ein Netzteil: 7,5V GS 260mA, 2VA
Leerlaufspannung ist 10,15V
wenn ich jetzt die Spannung an einer RC Reihenschaltung anlege und ich 
die SPannung am C messe wird die immer größer(das verstehe ich auch) und 
irgendwann gehts bis 15V rauf aber wieso wird die Spannung größer als 
die Leerlaufspannung?

: Verschoben durch Admin
Autor: oszi40 (Gast)
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Dein Kondensator wird nur wenig belastet und wird sich wohl fast auf die 
Spitzenspannung aufladen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsstabilisierung

Autor: Jens G. (jensig)
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Weil ein Spannungsmesser immer den Mittelwert (bzw. Effektivwert des 
Sinus) anzeigt, ein C sich aber nach einem Gleichrichter auf den 
Spitzenwert des Sinus auflädt (abzüglich von Spannungsverlusten im 
Gleichrichter). Und da kommt dann solch ein Verhältnis heraus, wie Du 
das da siehst.

Autor: holger (Gast)
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>ich habe ein Netzteil: 7,5V GS 260mA, 2VA
>Leerlaufspannung ist 10,15V

AC oder DC?

>irgendwann gehts bis 15V
>Leerlaufspannung ist 10,15V

10 * 1.4 passt doch einigermassen;)

Autor: Hans (Gast)
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Jens G. schrieb:
> Weil ein Spannungsmesser immer den Mittelwert (bzw. Effektivwert des
> Sinus) anzeigt, ein C sich aber nach einem Gleichrichter auf den
> Spitzenwert des Sinus auflädt (abzüglich von Spannungsverlusten im
> Gleichrichter). Und da kommt dann solch ein Verhältnis heraus, wie Du
> das da siehst.

ok das ist zwar kein sinus mehr sondern nur ein geglättetes 
brückengleichgerichtetes (fast gleichstrom) stimmt durch den Mittelwert 
und da es ja nur fast geglättet ist ladet er sich natürlich mehr auf
die verluste in der diode aber können nicht am kondensator abfallen 
glaub ich

Autor: ijijiji (Gast)
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Eine Sache noch (vorsichtshalber): Du kommst mit den ca. 15 V sehr nahe 
(falls du 16V Kondensatoren verwendest) an die maximale Spannung ran.

Sonst wie schon gesagt: Der Kondensator wird sich auf den Scheitelwert 
der Spannung aufladen. Wenn du die Schaltung stärker belastest, dann 
nimmt dieser Wert aber sehr schnell auch wieder ab.

Falls du eine Gleichspannung mit fester Spannung willst, dann kannst du 
sowas wie den 7805er hernehmen

Autor: Hans (Gast)
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ijijiji schrieb:
> Falls du eine Gleichspannung mit fester Spannung willst, dann kannst du
> sowas wie den 7805er hernehmen

dann wird er sich wahrscheinlich bis 5V maximal aufladen

Autor: Hans (Gast)
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wenn ich aber die Zeitkonstante Tau ausrechne bei einem Kondensator von 
22 uF und Widerstand von 220k dann kriege ich 4,8s raus da 22*10^-6 * 22 
10^4 = 4,8s. Der Kondensator braucht aber wesentlich länger bis er sich 
aufgeladen hat wieso kommt das? Spannung = 5V nach einem 7805

Autor: mhh (Gast)
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Hans schrieb:
> wieso kommt das?

Dein Messgerät besitzt einen Innenwiderstand.
Der Elko hat einen Reststrom.
Toleranz der tatsächlichen Kapazität zum aufgedruckten Wert.

Autor: Hans (Gast)
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mhh schrieb:
> Dein Messgerät besitzt einen Innenwiderstand.
> Der Elko hat einen Reststrom.
> Toleranz der tatsächlichen Kapazität zum aufgedruckten Wert.

er braucht aber etwa 30 sec

Autor: mhh (Gast)
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tau heißt Aufladung auf 63% hätte ich noch zu bieten.
Voll dauert länger.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitkonstante

Autor: Dirk M. (dmd)
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Ich habe mal gelernt, dass ein Kondensator nach ca. 5 x Tau aufgeladen 
ist.
Dann passt es doch...

Autor: Jens G. (jensig)
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Da der C offensichtlich mit pulsierender Gleichspannung belegt wird, 
wird das Puls-Pausen-Verhältnis immer kleiner, je weiter er sich 
auflädt. Sprich, die Zeiten bei jedem Halbsinus, die zum laden genutzt 
werden können, werden effektiv immer kürzer (zusätzlich zur eigentlichen 
Ladekurve bei reiner Gleichspannung). Ist wie PWM für die 
RC-Schaltung,wo das Tastverhältnis zurückgenommen wird.

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Dirk M. (dmd)

>Ich habe mal gelernt, dass ein Kondensator nach ca. 5 x Tau aufgeladen
>ist.

Falsch formuliert. Der ist da nicht aufgeladen, sonder weitgehend 
aufgeladen. Ganz voll wird er eigentlich nie.

Autor: Hans (Gast)
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>Ich habe mal gelernt, dass ein Kondensator nach ca. 5 x Tau aufgeladen
>ist.
>Dann passt es doch...
stimmt


>Da der C offensichtlich mit pulsierender Gleichspannung belegt wird,
>wird das Puls-Pausen-Verhältnis immer kleiner, je weiter er sich
>auflädt. Sprich, die Zeiten bei jedem Halbsinus, die zum laden genutzt
>werden können, werden effektiv immer kürzer (zusätzlich zur eigentlichen
>Ladekurve bei reiner Gleichspannung). Ist wie PWM für die
>RC-Schaltung,wo das Tastverhältnis zurückgenommen wird.
ich hab ne gleichspannung vom 7805er, wieso ist die pulsierend?

Autor: Hans (Gast)
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>Falsch formuliert. Der ist da nicht aufgeladen, sonder weitgehend
>aufgeladen. Ganz voll wird er eigentlich nie.
ok ich weiß danke allen

Autor: Jens G. (jensig)
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>ich hab ne gleichspannung vom 7805er, wieso ist die pulsierend?
sorry, ich dachte, wir sind noch beim ursprünglichen Netzteil.

Autor: oszi40 (Gast)
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>ich hab ne gleichspannung vom 7805er, wieso ist die pulsierend?
-Auch ein 7805 kann nur regeln WENN genügend Spannung da ist.

-Die Suchfunktion des Forums hätte Dir schon viele Fragen beantwortet.
-Wenn Dein Ladeelko zu klein ist, bricht die Spannung unter 8V ein, die 
der 7805 an Eingang haben sollte.

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Im Zweifel sollte man mal messen statt hier wild spekulieren.
Ein Signalverlauf mit dem Oszi würde den Thread in Null komme nichts 
klären! (Tipp: 10:1 Tastkopf nutzen)

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