Hallo,
ich hab mich nun mehr Informiert und nun zum Schluß gekommen das ich
mein Projekt fortführe.
Ich hab versucht ein PC/Board zu bauen mit einem 486er und es hat sich
in rauch aufgelöst(zumindest das innere des CPU).
Nachdem ich gesagt hab das schaff ich nicht, hab ich mich mit dem
Atmega8-16 angefreundet. Dabei hab ich mir ein 486er Notebook gekauft
und in Erforscht(DOS 6.2 ist das besste :D). Im Internet fand ich auch
immer Infomationen und las sie mir durch.
Nun will ich ein Zweiten Start durchführen. Diesmal ein 8086/8808.
Warum? Weil für den 8088/8086 schon ein Selfkit gab!(Mehr oder wenig nur
eine Anleitung)
Was soll der PC nun können?
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Software:
OS: Dos *.*
Hardware:
1x CPU
1x RAM 640k (wenn festverlötet und SD)
1x VGA oder was anderes:S
1x Festplatte(da bin ich nicht sicher ob ich CPU->Atmega32->SD nich
mache)
5x LED's (Lebt das ding oder nicht?)
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Schreibt bitte ehrlich! Sollte ich das Projekt vergessen oder weiter
tüfteln?
PS: Soory ich hab probleme in Deutsch(Nur Deutsch!).
MfG Alex
Ich habe zusammen mit einem Freund ein Rechnersystem auf 8088-Basis
aufgebaut. Sehr geholfen hat uns damals (so um 1984) das Handbuch des
ersten IBM-PC. Vielleicht findest Du ja dazu etwas im Netz. VGA gab es
seinerzeit aber noch nicht.
PS: Deutsche habe oft mehr Probleme in Deutsch als Du.
Die Schaltpläne des IBM PC und auch des XT sind von IBM höchstselbst
veröffentlicht worden, sogar mit einem Sourcecodelisting des BIOS. Ein
Nachbau war daher zumindest problemlos möglich, wie es sofort etliche
andere Firmen mit ihren IBM-kompatiblen Systemen bewiesen.
Heutzutage dürfte sich das etwas schwieriger gestalten, weil die
erforderlichen Bauteile nicht mehr ohne weiteres beschaffbar sind.
Wenn der Einsatz moderner Bausteine eine Option darstellt, dann lässt
sich die ganze Angelegenheit allerdings in einem etwas größerem FPGA
unterbringen - mal vom Arbeitsspeicher abgesehen.
Ein nicht hundertprozentig IBM-kompatibles Selbstbausystem auf Basis des
8086 hat in den 80ern die c't veröffentlicht, die Ausgaben sind
mittlerweile als PDF auf einer c't-Archiv-DVD erhältlich.
Auch hier ist die Verfügbarkeit der Bauelemente sicherlich ein Problem.
Keine Ahnung, ob Du Dich mit FPGAs auskennst, aber zet.aluzina.org ist
das, was Du auf jeden Fall mal anschauen sollst! Da läuft sogar Windows
3.0 drauf :-) Kannst ja genauer anschauen, wie das mit BIOS und Co
funktioniert.
Grüße,
Kest
Hallo,
danke nochmals jetzt komme ich endlich weiter. Doch so mehr ich verstehe
bin ich in der Falschen Zeit aufgewachsen(bin 14). Alles was ich jetzt
Brauche ist nicht mehr da oder zu Teuer.
Nun Überlge ich mir grad ob ich ein eigen "System" aufbaue. :S
Betriebsystem auf SD(Ordner bin/start.b) und der Chip führt es
aus(Atmega32 16Mhz), weil dann muss man das OS nie wieder verändern für
neue Chip Achekturen, dann muss man nur den Chipcode erweitern. Anzeige
grafik ist ein LCD 3310/6610 oder VGA(640x400). Eingaben kann man mit
PS/2 machen.
Die restlichen Pins könten für RAM(8 BIT) und Rs232(Max232, damit kann
man auch befehle eingeben :D) genützt werden.
Also alles was da steht hab ich einzeln schon efahrung durch meine
Projekte(auser VGA und PS/2 schnitstele)
Wichtig ist noch:
NICHTS SMD! Ich bin total dagegen, weil es vl. Platzspart aber schwer zu
reparieren ist. Mobile Anwendungen ist ja ok aber in einem Fehrnseher
ist das einfach nur doff! Wenn ein Teil heiß wird in SMD dann leiden
alle!
Was sagt ihr dazu?
> Was sagt ihr dazu?
Grundsaetzlich kannst du das alles so machen. Ich habe mit 15-16J
aehnliches gemacht. (MCS48 mit 2k Sram, 8k EPROM, 8043, 8255, 8253, AD
und
DA wandler, alles auf einer vollen Europakarte gefaedelt)
Allerdings teile ich deine Abneigung gegen SMD nicht. Und zwar
gerade auch privat. Es mag vom loeten zuerst etwas anspruchsvoller sein,
aber man spart sich dann halt auch das Loecherbohren. Und man kann
normales SMD mit 1.27mm auch noch gut auf Lochraster packen wenn man die
Pad mit einem Messer teilt.
Ausserdem bekommst du viele Teile umsonst wenn du sie als SMD irgendwo
ausschlachten kannst. (z.B 128 oder 512k SRAM von einer alten
Festplatte)
Ansonsten ist dein Problem wirklich das du nicht alt genug bist. :-)
Die Sachen die du am besten brauchen koenntest sind so vor 5-10J
verschrottet worden. Du bekommst heute Microcontroller mit 300-1GB Flash
und 64k Ram fuer 5-10Euro und da ist wirklich schon alles eingebaut.
Deshalb macht sich keiner mehr die Muehe sich so ein Board zu basteln.
Olaf
Alexander Ljubizki schrieb:> NICHTS SMD!> Was sagt ihr dazu?
Hallo,
das gibt eine Kollision mit der Wirklichkeit. Die meisten komplexen
Bauteile gibt es nur noch in SMD, die einzige Ausweichmöglichkeit sind
noch Fassungen für PLCC, aber die sterben auch schon aus. Ich habe
gerade feststellen müssen, dass Speicher für meine µP-Systeme schon kaum
noch als DIP lieferbar sind.
Das typische Prozessorgehäuse ist heute ein TQFP100.
Abgesehen davon solltest du auch die Kosten vergleichen, meistens ist
SMD deutlich billiger.
Gruss Reinhard
>Sollte ich das Projekt vergessen oder weiter tüfteln?
Vergiss es! Vermutlich hast Du noch keine großen Erfahrungen mit µC und
Co. Suche Dir ein Projekt, bei dem Du ein Erfolgserlebnis haben wirst,
und welches Dir für die Zukunft nutzt.
Mein Vorschlag: Fahrradcomputer, der vom Nabendynamo die Drehimpulse
auswertet und beleuchtet ist (hintergrundbeleuchtet). Wenn's feiner
werden soll, nimm ein kleines TFT-Display. Als Prozessor reicht ein AVR.
Baue das Ganze so, dass es funktioniert, wasserdicht ist und 'elegant'
aussieht. Das wäre etwas, wo man den Erfolg sehen und zeigen kann.
Das würde ich mir bauen, wenn ich Zeit hätte.
Aber doch nicht so'n ollen PC-Kram.
Naja, ich liebaeugel auch mit aehnlichen Projekten ... aber aus einem
8088 wuerd ich dann eher einen Minimum Mode SBC mit serieller Konsole,
nicht einen kompletten DOS-kompatiblen Rechner machen wollen ...
In Circuit Cellar gab es mal ein Projekt fuer einen kompletten XT.