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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Urlaub für Vorstellungsgespräch


Autor: anonym (Gast)
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Hallo,

ich habe demnächst vormittags ein Vorstellungsgespräch bei einem neuen 
Arbeitgeber. Zur Zeit befinden ich mich aber noch in einem ungekündigten 
und unbefristeten Arbeitsverhältnis. Jetzt habe ich bei meinem Chef 
gefragt ob ich an diesem Tag Urlaub bekommen könnte da ich einen 
wichtigen privaten Termin hätte. Mein Chef sagt aber das würde nicht 
gehen wegen Termindruck beim Kunden. Das Vorstellungsgespräch lässt sich 
aber auch nur schwer verschieben. Habe da sofort bei dem potenziellen 
neuen Arbeitgeber nachgefragt, der war davon aber nicht so begeistert, 
da wohl an diesem Tag mehrere Bewerber hintereinander abgearbeitet 
werden sollen.
Was macht man da?

Autor: ... (Gast)
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nochmal mit dem chef reden, sagen das man alles versucht hat den 
wichtigen privaten Termin zu verschieben, es sich leider nicht 
einrichten lässt.

Versuchen das Vorstellungsgespräch auf 11.00Uhr zu legen, mit dem 
derzeitigen Chef reden ob es möglich ist anstatt den Vormittag frei zu 
nehmen möglich ist die Mittagspause füher zu machen so das es für das 
Vorstellungsgespräch reicht.

Schlechteste Möglichkeit weil zu auffällig ist Krank machen. Wenn Dich 
beim derzeitigen Arbeitgeber aber nichts hält und der neue Job schon 
sicher ist, kannst es auch so machen.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Gestorbene Verwandte sind auch immer nen guter Vorwand. Kannst ja sagen, 
Du wolltest Ihn nicht mit privaten Dateils belasten

Solltest nur drauf achten, dass Deine Oma nicht schon mal gestorben ist 
;-)

gruß
Tom

Autor: Vulkanstaub (Gast)
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Wenn mehrere Bewerber schon Schlange stehen, wird ano nicht "sicher" 
sein.

Frage ist, warum er bei der alten Firma verschwinden will: wegen des 
Klimas oder wegen der magelhaften Bezahlung...

Wenn die neue Firma ihn so nötig brauchen würde, wäre bestimmt eine 
Verschiebung leichter möglich?

Autor: anonym (Gast)
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Die Stelle auf die ich mich beworben habe ist im öffentlichen Dienst. 
Ich habe quasi auch schon eine inoffizielle mündliche Zusage von meinem 
zukünftigen Vorgesetzten. Da gab es schon ein Vorstellungsgespräch 
vorab. Die endgültige Entscheidung hat aber die Personalabteilung bei 
der ich jetzt vorstellig werden muss. Die anderen Bewerber die an diesem 
Tag abgehandelt werden sollen, bewerben sich auf weitere ausgeschriebene 
Stellen.
Ich möchte den Arbeitsplatz wechseln, da ich mit meiner aktuellen 
Situation mehr als unzufrieden bin (u.a. Arbeitsklima)

Autor: Pete K. (pete77)
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Also wenn der neue Chef schon kein Verständnis dafür hat, dass man nicht 
so einfach Urlaub nehmen kann, weil die Arbeit Vorrang hat ....

Autor: Haarriß (Gast)
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Absperrrrren! Wasserleitung leckt ruft der Nachbar!
Warum hast Du Deinen Installateur bloß alleine arbeiten lassen ? Hättest 
Du doch mal frei genommen!

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Pete K. schrieb:
> Also wenn der neue Chef schon kein Verständnis dafür hat, dass man nicht
> so einfach Urlaub nehmen kann, weil die Arbeit Vorrang hat ....

Ist ja nun durchaus verständlich. Ich bin zwar auch in einer Firma, wo 
man auch mal von heute auf morgen Urlaub machen kann, aber wenn grad 
viel zu tun ist, ist klar das der auch verweigert werden kann.

Autor: asfd (Gast)
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Für Vorstellungsgespräche steht dir Urlaub zu. Allerdings würd ich nur 
drauf bestehen und es dem jetzigen Chef sagen, wenn mir eine evtl. 
Kündigung egal wäre.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Krank machen kannste schon, aber dann geh auch sofort zum Arzt, dem du
Erschöpfung vorjammerst und dir eine Woche frei gibt damit du wieder zu 
Kräften kommst. Da kann der AG gar nichts machen wenn es den gelben 
Schein
auf dem Tisch hat. Diese Begründung "Kundendruck" ist ein uralten Hut
der meist sowieso nicht stimmt. Leute die gegenüber anderen 
unrealistische
Versprechungen machen, nur um Vorteile dabei zu erhalten sind eher
unfähigen Egoisten. Rücksicht ist da Mangelware. Da würde ich auch 
schnell den Abflug machen. Ist auch durchaus möglich, gerade solche 
Aktionen,
also Bewerbungsgespräche wahrzunehmen, durch eine Blockadehaltung zu 
sabotieren und so die Leute bei der Stange zu halten weil der Chef um 
das miese Betriebsklima gut Bescheid weiß, wahrscheinlich weil der auch 
der Verursacher ist.
Leider weiß dein Chef schon von dem Termin. Nächstes mal biste schlauer
und meldest ihm das du wegen einer Panne oder aus anderen privaten 
Gründen
später in die Firma kommst. Wenn der so informiert wird, hat der
auch kein Mitbestimmungsrecht, weils ja nicht in seinem Ermessen liegt.
Dann muss er das hinnehmen.

Autor: Peter (Gast)
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asfd schrieb:
> Für Vorstellungsgespräche steht dir Urlaub zu.

Das gilt nur für den Fall, das man bereits eine Kündigung erhalten bzw. 
einen befristeten Arbeitsvertrag hat (BGB §629 Freizeit zur 
Stellensuche).

Mit verstorbene Verwandten als Urlaubsgrund muss man aber vorsichtig 
sein.
Wenn das Gespräch ortsnah ist, reicht es vl. aus einen halben Tag frei 
zu bekommen und dann, falls es möglich ist, abends länger zu bleiben, 
damit der Auftrag nicht gefährdet wird.

Viel Erfolg.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>BGB §629 Freizeit zur Stellensuche

>Nach der Kündigung eines dauernden Dienstverhältnisses hat der
>Dienstberechtigte dem Verpflichteten auf Verlangen angemessene
>Zeit zum Aufsuchen eines anderen Dienstverhältnisses zu gewähren.

Wie, nach Erhalt der Kündigung? Da wird man oft sowieso freigestellt
und muss seinen Resturlaub nehmen. Da sorgen die Firmen schon für.
Wenn es noch keinen neuen Vertrag gibt, gibt es auch noch kein neues 
Dienstverhältnis. Bisschen unklar formuliert, dieses Gesetz, oder
muss man Anwaltsdeutsch beherrschen um das zu verstehen?

Autor: Peter (Gast)
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@Mike Hammer

Nö, diese Gesetzetexte muss/kann man als Otto-Normal nicht verstehen.
Es ging mir darum, das man kein Recht auf einen freien Tag hat, wenn man 
sich Vorstellen möchte.
Mal abgesehen davon, das ich das bei einer ungekündigte Stelle 
normalerweise meinem Chef nicht mitteilen würde.

Da ist die tote Tante (davon hat man oft mehrere), der Handwerker, etc. 
eine bessere Lösung.

Autor: Der Pfarrer (Gast)
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Versuch doch, Deinem Chef anzubieten, als "Gegenleistung" für den Tag 
Urlaub am Samstag zu kommen. Das wirkt sich nicht auf den Kundendruck 
aus und spart Dir sogar einen tag Urlaub. Hier dürfte Dein Chef dann 
auch in Argumentationsnot kommen.

Insgesamt hört es sich aber so an: um die Firma wäre es nicht schade

Autor: ich (Gast)
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Sei ehrlich,

dass muss der Chef verstehen das du einen besseren Job in aussicht hast. 
Wenn die Firma einen vorteil hat wenn du nicht mehr da bist dann macht 
die das auch ohnerücksicht auf dich.

Sorry aber da muss man einfach mal an Sich denken.

Sag du bereilst dich und kommst schnell zurück um weiter zu arbeiten.

Autor: buh (Gast)
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ich würd zum chef sagen: ich hab ein vorstellungsgespräch und werde dort 
hingehen, juckt mich auch nicht ob es dir passt oder nicht.....

beschissene arbeitsverhältnisse in solch einem land, sorry aber solange 
noch chefs mit dem ferrari zur arbeit fahren kann es uns nicht schlecht 
gehen.....

so sollte mal jeder denken

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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Verlass Dich nicht aus muendliche Zusagen des (moeglichen) neuen 
Vorgesetzten. Bei der Einstellung haben im oeffentlichen Dienst noch meh 
Gremien mitzustrechen.

Autor: Wilhelm (Gast)
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anonym schrieb:

>ich habe demnächst vormittags ein
>Vorstellungsgespräch bei einem neuen
>Arbeitgeber. Zur Zeit befinden ich
>mich aber noch in einem ungekündigten
>und unbefristeten Arbeitsverhältnis.

Unbefristeter Vertrag, na ja, der ist heute nicht wirklich einen 
Pfifferling mehr wert.

OK. Innerlich hast du aber schon ein wenig gekündigt, und sitzt auf 
einem angesägten Ast, von dem du herunter möchtest.

Wenn ich ein Vorstellungsgespräch hätte, dann käme das haargenau am 
betreffenden Tage plötzlich und unerwartet. Keine Bitte um Urlaub, oder 
sonstige Ankündigung in der Firma, auch wenn der Termin schon bekannt 
ist. Die gegenwärtige Firma, erfährt von allem also nichts.

Man macht doch keine Pferde scheu!!!

Dann hat ein Familienmitglied plötzlich an dem Tag einen Unfall, oder es 
ist mir selbst mal einen Tag lang gesundheitlich unpäßlich, o.ä.. Ist 
doch nicht unrealistisch.

Was soll denn an einem Ort, wo du weg möchtest, ein Krankheitstag noch 
für eine Rolle spielen???

Bei weiteren Bekannten von mir, die ich selbst schon mal nach sowas 
fragte, und die selbst wechselten, funktionierte das prächtig.

Manchmal, geht es auch um die eigene Zukunft. Nicht um die der alten 
Firma. Das ist nicht völlig unwichtig.

Andererseits, da die Problematik der Vorstellungstermine bei neuen 
potentiellen Arbeitgebern nicht ganz unbekannt ist, ist es sogar nicht 
unüblich, ein Vorstellungsgespräch gerne auf Ruhezeiten (Samstag, 
Sonntag, Feiertag, Feierabend) zu legen. Ich hätte heute keine Hemmungen 
mehr, was auf Heiligabend zu terminieren. Geschäftsführer laufen ja 
gerade zu solchen Zeiten erst zur Hochform auf. Sie werden kribbelig, 
weil dann niemand arbeitet. ;-)

Aus eigener Erfahrung.

Autor: Absager (Gast)
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Natürlich absagen. Das erste Gespräch IMMER mit einer Begründung wie 
z.B. Geschäftsreise, Projektabnahme etc. absagen. Somit glaubt man,du 
wärst ne Riesenkraft, die trotz der eigenen hohen Ansprüche auch die 
Kollegen nicht im Stick lässt.
Ist ja irendwie auch einleuchtend.
Der neue potenziele Arbeitgeber, so lange es ein kompetenter AG ist, 
schlägt dir mit Sicherheit einen Alternativtermin (den solltest du dann 
aber nutzen) vor.

Autor: achim (Gast)
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>Andererseits, da die Problematik der Vorstellungstermine bei neuen
>potentiellen Arbeitgebern nicht ganz unbekannt ist, ist es sogar nicht
>unüblich, ein Vorstellungsgespräch gerne auf Ruhezeiten (Samstag,
>Sonntag, Feiertag, Feierabend) zu legen. Ich hätte heute keine Hemmungen
>mehr, was auf Heiligabend zu terminieren. Geschäftsführer laufen ja
>gerade zu solchen Zeiten erst zur Hochform auf. Sie werden kribbelig,
>weil dann niemand arbeitet. ;-)

owei öffentlicher dienst und samstag mal ausnahmsweise für ein 
vorstellungsgespräch zur arbeit kommen. ich sehe schlechte chance das 
auf zeiten ausserhalb der normal arbeitszeit zu verlegen.

Autor: IGBT (Gast)
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Richtig ist, das man jeden Termin verlegen kann - sollte der neue AG da 
Probleme haben, würde ich nicht wechseln wollen...kommst vom Regen in 
die Traufe u.U.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Oder man schiebt vor mal einen Behördengang machen zu müssen.
Z.B. Passverlängerung, etc. dauert nur wenige Stunden und das war es.
Kein Chef will da genaueres wissen.

Autor: Hans (Gast)
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Welcher Behördengang ist denn an ein ganz bestimmtes Datum/Uhrzeit 
gebunden?
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass der Bewerber sich eher nach den 
Termin-Vorschlägen des neuen Arbeitgebers richten muss als umgekehrt. 
Zumindest wenn es eine große Firma oder eine Behörde ist, bei denen die 
Bewerber-Auswahl nach einem starren Schema erfolgt oder bei denen intern 
mehrere Personen an der Bewerberauswahl beteiligt sind. Gut finde ich 
das jetzt nicht, aber man sollte als Bewerber schon einigermaßen gefragt 
sein, wenn man ein bereits vereinbartes(!) Vorstellungsgespräch 
verschieben muss. Das kommt nie gut...

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