garfield schrieb:
> ich dachte einfach nur, das man dem controller und seinen innerein ein
> wenig sicherheit gönnen sollte, durch pull-up/-down widerstände.
Na ja.
Die Atmel Leute haben schon mitgedacht. Es gibt an jedem Pin kleine
Dioden, die Überspannung ableiten. Fetzt man da jetzt mit 220V rein,
dann ist klar, dass die Dioden das nicht aushalten und abrauchen. Aber
so was macht man nicht. Eine gelegentliche leichte Überspannung halten
die schon aus. Wobei sich dann natürlich auch die Frage erhebt: Wenn
sowohl dein Bord als auch die Zusatzbeschaltung rundum mit 5V arbeitet,
wo soll dann eigentlich Überspannung her kommen?
Man kann natürlich jedem Pin einen Widerstand spendieren, der als
Strombegrenzer fungiert, aber IMHO ist es eigentlich nicht wirklich
notwendig, wenn man nur ein klein wenig sorgfältig ist und sich im
Vorfeld schon überlegt was man tut.
> oder sollte sowas eher auf die 'Erweiterungsplatinen', wie du sie
> nennst. verbannt werden?
Wenn schon, dann dort (IMHO)
Da gibt es dann eben eine Erweiterungsplatine, mit der man die
Portleitungen auf Lötnägel führt (um zb Krokoklemmen anklemmen zu
können) und bei denen stärkere Überspanungsdioden und auch
Schutzwiderstände auf der Leitung drauf sind. Die steckt man dann an den
einen Port an, an dem man bei einem konkreten Experiment die Spannung in
einem Blitz mit dem ADC messen möchte und gut ists :-)
Mein Experimentierbord hat on Board: Mega, 7805, ISP Anschluss und einen
MAX232 der über ganz normale Jumper an die vorgesehenen Pins an und
abgekoppelt werden kann.
Dazu hab ich dann noch Erweiterungsplatinen, mit 8 Led, 8 Tastern, 1
LCD, 4 Relais, 8 Potis, 7-Segment etc. die über Flachbandkabel in die
RN-Pfostenstecker am Basisboard passen. Die LED-Platine ist so
gestaltet, dass sie ihren Anschluss selbst wieder auf eine Steckerleiste
durchgeschleift hat. Damit kann ich sie zwischen eigentlicher
Erweiterungsplatine und dem Basisboard einschleifen und habe so eine
optische Kontrolle was sich auf den Leitungen tut.
Die Relais bzw. Poti sind auf ihrer Platine jeweils mittels Jumper an
und abkoppelbar. In der nächsten Version schleife ich dort ebenfalls die
Leitungen wieder auf Steckerleisten raus. Dann kann ich die Platinen
kaskadieren und auch Mischbestückungen an einem Port machen.
Am universellsten ist aber ein Flachbandkabel, welches in einem Adapter
zu einem Steckbrett endet. Damit steht einem dann Tür und Tor offen.