geh mal davon aus, dass anfangs alles aus ist:
UE=0V
V1= nicht leitend
RC1 = hohes Potential
V2= leitend
Jetzt steigt UE bis zur Einschaltschwelle, sodass V1 leitend wird.
Nun sinkt das Potential an RC1, sodass V2 nicht leitend wird.
Dadurch sinkt nun auch der Spannungsabfall über RE - deshalb ist die
Ausschaltschwelle herabgesetzt (Schmitt-Trigger-Prinzip).
UE muss nun deutlich kleiner werden als die Einschaltschwelle, damit V1
wieder nicht-leitend wird, sodass das Potential an RC1 wieder steigen
kann.
Dies würde dann dazu führen, dass V2 leitend wird und dabei den
Spannungsabfall über RE wieder anhebt. Dadurch wird die
Einschaltschwelle wiederrum deutlich höher liegen als die
Ausschaltschwelle.
Um die Schaltung richtig zu dimensionieren, könntest Du über Maschen-
und Knoten-Regeln und über Gleichungssysteme zu abgeleiteten Formeln
gelangen.
Wenn Dir das zu kompliziert sein sollte, versuchs erstmal mit einem
Rückgekoppelten OP.
Das Forum wird Dir diesen Aufwand wohl kaum abnehmen.