micropascal Lizenz für AVR

#1687987
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Hallo Wolfgang,

Micropascal habe ich gekauft, bin davon aber nicht überzeugt. Das User 
Interface ist ausgesprochen gut, der Compiler ist m. E. noch nicht 
richtig fertig. Das selbe gilt für die Library.

Vielleicht bin ich aber auch vom e-lab Compiler verwöhnt. Ich habe 
einiges mit dessen freier Atmega88 Version programmiert. Da ist die 
Oberfläche weniger ansprechend, der Compiler und die Library spielen 
aber eine Liga höher. Da gibt's auch noch einen guten Simulator dazu. OK 
- der kostet aber auch ein mehrfaches.

MikroElektronika tanzt auch auf vielen Hochzeiten, primär machen die 
Hardware und Compiler haupsächlich für PICs. Ich habe das Gefühl, die 
Energie für die Weiterentwicklung des AVR-Pascals ist nicht zu groß.

Schönen Abend noch

Einhart
#1688227
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Hallo Einhart,

vielen Dank für deinen informativen Beitrag, so langsam kommt etwas 
Licht ins Dunkel, obwohl nach wie vor sehr viele Fragen offen sind. 
Möglicherweise kann man sich ja am Telefon austauschen ? Für mich sind 
natürlich die Zuverlässigkeit aber auch die Unterstützung von ext. RAM 
und der FAT16 extrem wichtig ! Und ich freue mich über Tipps jeglicher 
Art. Ich habe eben mein erstes Projekt mit dem AVRco erstellt und mein 
Eindruck ist durchweg positiv. Mit der großen Anzahl an Parametern umß 
ich mich erst noch zurecht finden.

Ich wünsche dir einen schönen Tag,

viele Grüße

Wolfgang
#1688776
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Ein Pascal ist um groessenordnungen leserlicher wie ein C. Das macht den 
wirklich grossen unterschied in 10 Jahren wenn man das Projekt wieder 
hervorkramen muss, und eigentlich keine Zeit hat sich nochmals 
einzuarbeiten. Ich verwend auch den E-LAB AVRCo. Meines Erachtens zuviel 
Gewicht auf Libraries und zuwenig auf dem Compiler. Er ist zumindest 
zuverlaessig. Support ist auch ok. Ich verwend die Libraries 
groesstenteils nicht. Das geht auch sehr gut.
#1689229
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Die Standard Lizenz ist doch zahlbar. Wenn man die 10 Jahre auslutschen 
kann... Die Profilizenz wuerd ich nicht mehr nehmen. Die Profilizenz hat 
einen Haufen Treiber dabei, die irgendwas Unbestimmtes machen. Ohne 
Source. Irgendwann hat man erhoehte Anforderungen und kommt nicht darum 
herum den Treiber selber zu schreiben. Meist ist ein Treiber eh eine 
triviale Sache. Datenblatt lesen und los geht's.
Gast #1691577
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Einhart Pape schrieb:
> Micropascal habe ich gekauft, bin davon aber nicht überzeugt. Das User
>
> Interface ist ausgesprochen gut, der Compiler ist m. E. noch nicht
>
> richtig fertig. Das selbe gilt für die Library.


Dazu kommt, dass der Mikroe Support grotten schlecht ist.

Da werden fehlerhafte Files monatelang nicht ausgetauscht obwohl im 
Forum einige User den Fehler bemängeln.

Wenn die User sich nicht selber die Abhilfen schildern hast du echt 
schlechte Karten.
MfG Christian

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