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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gewichtssensoren für Mikrocontroller?


Autor: Toni (Gast)
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Guten Morgen!

Ich möchte ein bisschen was mit Gewichtssensoren machen... Sie sollten 
für einen Mikrocontroller auslesbar sein und bis 250Kg messen können. 
Leider habe ich bisher nichts brauchbares finden können! Kann mir da 
vllt jemand einen Tipp geben, wo ich etwas derartiges finden kann? Danke 
im voraus!


Gruß Toni

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Das nennt sich DMS, und messen die Verformung. Dh du brauchst ein 
mechanisches Teil, dass sich im Messbereich elastisch verformt. Da wird 
der DMS dann aufgeklebt. Die Signale sind in den Mikrovolt, dh mit allen 
Problemen, die dazugehoeren.

Autor: Toni (Gast)
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Könnte das hier: 
http://www.acam.de/de/produkte/picostrain/ps08-eva-kit0/ vllt. die 
Lösung meiner Suche sein? Klingt für mich jedenfalls nicht schlecht. 
Übrigens habe ich bisher nocht nichts mit Mikrocontrollern etc. gemacht!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Abgesehen von der Diskrepanz zwischen den geforderten 250kg und den 
gebotenen 10kg ...

Autor: Toni (Gast)
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Stimmt auch wieder. -.- Habe ich übersehen... Aber eben grundsätzlich 
nicht schlecht gewesen. Genau deswegen meine Frage hier im Forum!
Ich sage mal vllt keine 250 Kg (War vllt auch übertrieben) aber aber bis 
150 Kg sollte man schon messen können.

Autor: Düsendieb (Gast)
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Lastmessbolzen, Wägezelle, Kraftaufnehmer sind Deine Suchbegriffe.


Axel

Autor: Guest (Gast)
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Vielleicht ne digitale Personenwaage anzapfen?

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Toni schrieb:
> Übrigens habe ich bisher nocht nichts mit Mikrocontrollern etc. gemacht!

Dann fang doch mal klein an. Was willst Du messen, und was mit den 
gemessenen Werten machen? Anzeigen? Dann programmiere doch erst mal 
einen Microcontroller der Text und Variablen auf einer LCD Anzeige 
ausgibt.
An den PC senden? Dann versuche erst mal eine funktionierende 
Kommunikation mit dem PC hinzukriegen.
Wenn das funktioniert dann mach dich dran eine doch etwas 
anspruchsvollere Hardware zu entwickeln, mit der Du Kräfte und Massen 
erfassen kannst.

Wenn Du zuviel auf einmal willst ist die Gefahr groß daß der ganze 
Krempel dann in der Ecke landet weil Du entnervt aufgegeben hast.

Viel Spass und Erfolg

Autor: Toni (Gast)
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@Udo R. S.

Naja so ist das nicht! Ich muss mich auf alle Fälle damit beschäftigen 
und der Krempel landet nicht in der Ecke, da der Krempel wichtig für 
meine Bachelorarbeit ist! ;o) Ich muss mir also einen geeigneten Sensor 
und Mikrocontroller suchen und programmieren. Klar werde ich, sobald ich 
das habe erstmal klein anfangen aber da die Zeit sehr knapp ist, muss 
ich das alles so schnell wie möglich hinbekommen. Genau deswegen frage 
ich ja, ob vllt jemand speziell für diese Aufgabe einen Sensor bzw. 
gleich ein komplettes Eval-Kit oder ähnliches empfehlen kann!?

Autor: Frank K. (fchk)
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Nimm doch eine herkömmliche, mechanische Waage, eine Federwaage z.B. 
Dort kannst Du dann die mechanische Auslenkung der Feder durch die 
Gewichtskraft messen, z.B. indem Du eine gespannte Schnur mitlaufen 
lässt und mit einem Inkrementalsensor die Bewegung der Schnur misst. Da 
musst Du praktisch nur noch mitzählen, wie viele Pulse Du bekommst, hast 
dann den Weg und damit auch die Kraft.

Bereichserweiterung einer Federwaage geht z.B. mit einem Flaschenzug. 
Grundkurs Mechanik.

Es gibt noch viele andere Wege: Hydraulik (Druckmessung), Hebelarm bei 
einer Balkenwaage verändern etc etc. Dir steht die ganze Physik offen.

fchk

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Das ist was anderes, das hat aber in dem ersten Posting anders geklungen 
:-)
>Ich möchte ein bisschen was mit Gewichtssensoren machen
Wenn ich mal nach "Wägesensoren" google dann hab ich schnell einen 
Haufen vielversprechender Treffer unter anderem von Schenck Darmstadt, 
Lorenz Messtechnik etc.
Da musst Du dann weitersuchen. Du solltst halt wissen wie Deine 
Anwendung aussieht, und die Mechanik. (Zug, Druck, Scherkraft, 
Drehmoments etc.
Es gibt bestimmt fertige Sensoren mit digitalen Ausgängen.

Autor: Toni (Gast)
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Ich erkläre am besten mal das Thema genauer um das es sich dreht. Also:
Es soll mittels eines Mikrocontrollers und eines Sensors das Gewicht 
eines Menschen gemessen werden, zum Beispiel während er im Bett liegt. 
Dies soll mindestens einmal am Tag geschehen und sozusagen Protokoll 
geführt werden.
Ich denke mal DMS ist dafür schonmal das passende Stichwort, nur fehlt 
mir eben auch immer die Angabe der Anschlussmöglichkeiten (sprich 
digital für einen Mikrocontroller ansprechbar oder nicht?).
Bisher habe ich diese gefunden aber bin mir eben nicht sicher...

http://www.hbm.com/de/menu/produkte/waegetechnik/w...

http://www.hbm.com/de/menu/produkte/waegetechnik/w...

http://www.loadstarsensors.com/rlc003-rapg-low-cap...

http://ibn-waagen.de/assets/s2dmain.html?http://ib...

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Hallo,

was du brauchst, sind Kraftsensoren, aber nicht nur einen, denn du 
kannst das Bett ja nicht aufhängen. Es dürfte nur so gehen, dass du in 
die 4 Füsse je einen solchen Sensor einbaust, so dass das Bett auf den 
Sensoren steht. die 4 Werte müssen dann addiert werden. Bei 
Personenwaagen zum Draufstellen ist das übrigens genauso.

Kraftsensoren haben intern wahrscheinlich auch DMS, aber es wird ein 
Signal proportional zur Kraft auf den Stössel abgegeben, das vereinfacht 
die Sache sehr.

Bleibt natürlich die Tara-Frage: man muss wahrscheinlich einen Patienten 
sowieso einmal herausheben, dann könnte man vorher und nachher messen.

Gruss Reinhard

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Man koennte sich ein Setup mit Hebeln denken, die eine Fraft von 150kg 
auf messbare 10kg reduzieren.

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Siehe z.B.
http://www.lorenz-messtechnik.de/deutsch/produkte/...
Nur als Beispiel.
Wenn hier z.B. Personen im Bett gemessen und protokolliert werden 
sollen, dann klingt das sehr nach einer Anwendung die ggf. gewerblich 
genutzt werden soll. Es macht wenig Sinn sich dann irgendwelche obskure 
Mechanik auszudenken nur um einen vorgegebenen Sensor benutzen zu 
können. In der Industrie gibt es fertige Kraftmesssysteme und Sensoren 
vom Millinewton bis zum Meganewtonbereich.
Kläre ab was es kosten darf und such halt mal im Internet.

Autor: ijijiji (Gast)
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Gleicher Tag schrieb:
> Man koennte sich ein Setup mit Hebeln denken, die eine Fraft von 150kg
> auf messbare 10kg reduzieren.

Das Problem dürfte dann nur die extreme Ungenauigkeit sein...

Autor: Markus (Gast)
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... Man koennte sich ein Setup mit Hebeln denken, die eine Fraft von 
150kg
auf messbare 10kg reduzieren ...

"hacky" - Kräfte werden in Newton gemessen! Deine suboptimalen Beiträge 
sind einfach nur noch ärgerlich.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Markus schrieb:
> "hacky" - Kräfte werden in Newton gemessen! Deine suboptimalen Beiträge
> sind einfach nur noch ärgerlich.

Original Honeywell: Kraftsensor FSS1500N Messbereich 0 bis 1500 g, 
Maximalkraft 4500 g.

Es gibt noch viel zu tun, und zu Beleidigungen besteht schon garkein 
Anlass (höchstens in deiner eigenen Psyche).

Gruss Reinhard

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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ich kenne die Preise leider nicht,

aber wäre es ansonsten nicht überlegstens wert, einfach mehrere neben 
einander anzuordnen.

Wenn man jetzt viele kleine ganz genaue nimmt, kann man einen sehr 
genauen wert sich zusammen addieren eigentlich, ausser jemand belastet 
sehr stark einseitig.

Autor: bensch (Gast)
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> Original Honeywell: Kraftsensor FSS1500N Messbereich 0 bis 1500 g,
Maximalkraft 4500 g.

Das zeigt doch nur, dass bei Honeywell jemand keine Ahnung hat...

Hab bei einem Solarmodulhersteller auch schon reklamiert, dass die den 
Ertrag in kW/h messen- ohne Erfolg, die sind ja schliesslich die 
"Experten".

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Toni schrieb:

> Es soll mittels eines Mikrocontrollers und eines Sensors das Gewicht
> eines Menschen gemessen werden, zum Beispiel während er im Bett liegt.

Es fehlt wieder mal die Angabe, welche Genauigkeit erzielt werden soll.

Was spricht dagegen, jeden Bettfuss auf eine normale digitale 
Personenwaage zu stellen und die 4 Einzelmesswerte zu addieren?

Die Personenwaagen könnte man auseinandernehmen und schaun, wie man an 
die Messwerte rann kommt, wenn sie schon vom Computer aus ausgewertet 
werden sollen. Vielleicht finden sich ja auch Waagen, die schon einen 
PC-Anschluss mitbringen.

Autor: faustian (Gast)
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Mal eine Personenwaage untersucht: komplette DMS-Bruecke, DC-erregt, ca. 
+-1mV full scale, Nullpunkt bei ca.50% - polt also um, ein einfacher 
Chopper ist damit aus dem Rennen.

Autor: Eislector (Gast)
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Was spräche gegen ein Schiebepotenziometer das den Ausschlag einer Feder 
misst.

Autor: Martin Thomas (Gast)
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Nur als weiteres "google-Futter": mir sind die Teile auch unter der 
Bezeichnung Kraftmessdosen bekannt (aber Wägezellen ist wohl die 
"richtigere" Bezeichnung).
Da es eine Bachelorarbeit ist: Fachbereiche Maschinenbau und 
Bauingenieurwesen der Univ./TU/TH/FH o.w.a.i. nach Werkstätten/Laboren 
absuchen und dort fragen, vielleicht haben die schon brauchbare Sensoren 
und Messverstärker im Stahlschrank. Man kennt dort wahrscheinlich auch 
die F&L-Vertreter von Herstellern, die man evtl. für eine "Teststellung" 
begeistern kann. Das dürfte zumindest für einen Testaufbau reichen. 
Falls etwas neues gekauft wird: es gibt inzwischen Aufnehmer mit 
integrierter Auswerteelektronik und digitaler Schnittstelle. Falls die 
Aufgabenstellung es zulässt, spart man sich damit die Eigenentwicklung 
der Analogelektronik.

Autor: Toni (Gast)
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Laut Wikipedia (auch wenn es vllt ungern als Quelle genommen wird) heißt 
es, dass Wägezellen eine Sonderform von Kraftaufnehmern sind und in g, 
kg und t kalibriert sind. Alle anderen Kraftmesser sind hingegen in N 
kalibriert. Hat damit Wiki also unrecht?
Ich würde mich jedenfalls für Wägezellen entscheiden. Wie Reihnard schon 
sagte, dann 4 Stück davon auf die Bettfpfosten verteilt und addiert. 
Wobei das natürlich eventuell später einen breiteren Einsatz in z.B. 
Altersheimen oder Krankenhäusern finden könnte! Man müsste dann also das 
Gewicht des Bettes vom Gewicht des Bettes mit Patient abziehen.
Wegen den zu Anfangs erwähnten Eval-Kit habe ich inzwischen mal 
nachgefragt. Es ist natürlich möglich auch andere Sensoren, die mehr als 
10Kg messen anzuschließen. Auch ist es wohl möglich 4 dieser Sensoren 
daran anzuschließen über Halbbrücken. Allerdings muss ich mich da mal 
noch weiter informieren, was überhaupt Halbbrücken genau sind.
Hier im Forum habe ich gelesen, dass eine Transistorschlatung mit 4 
Transistoren und in der Mitte ein Motor eine Vollbrücke darstellt. Also 
man auch die Richtung ändern könnte. Eine Halbbrücke hingegen besäße 
dann nur 2 Transistoren und ich könnte die Richtung nicht ändern... 
damit könnte man z.B. Ventile ansteuern und da bei Kraftaufnehmer auch 
entweder mehr oder weniger Kraft aufgewendet werden kann, brauche ich 
natürlich auch nur eine Halbbrücke und keine Vollbrücke, richtig?
Danke erstmal für eure bisherige Hilfe! Hat mich schonmal etwas weiter 
in die richtige Richtung gebracht, denke ich! =)

Autor: Toni (Gast)
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achja stimmt! Habe ich vergessen. die Genauigkeit für eine Personenwage 
sollte meiner Meinung nach im 100g Bereich völlig ausreichen. Meine Wage 
daheim zeigt mir ja auch nur eine Stelle hinterm Komma genau an...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Toni schrieb:
> achja stimmt! Habe ich vergessen. die Genauigkeit für eine Personenwage
> sollte meiner Meinung nach im 100g Bereich völlig ausreichen. Meine Wage
> daheim zeigt mir ja auch nur eine Stelle hinterm Komma genau an...

Du verwechselst Auflösung mit Genauigkeit, wie so viele.
Deine Waage mag eine Stelle nach dem Komma anzeigen. Die Frage ist nur 
wieviel von dieser Stelle gelogen ist :-)

Autor: Remote One (remote1)
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Toni schrieb:
> Allerdings muss ich mich da mal
> noch weiter informieren, was überhaupt Halbbrücken genau sind.
> Hier im Forum habe ich gelesen, dass eine Transistorschlatung mit 4
> Transistoren und in der Mitte ein Motor eine Vollbrücke darstellt. Also
> man auch die Richtung ändern könnte. Eine Halbbrücke hingegen besäße
> dann nur 2 Transistoren und ich könnte die Richtung nicht ändern...

Wenn du in Richtung DMS denkst, dann ist das mit den Transistoren schon 
einmal völlig falsch. Schau dir mal ein vernünftiges Messtechnik Buch 
an. Eine Halb-/Vollbrücke ist so etwas hier:
http://books.google.de/books?id=nKiItJohsIwC&pg=PA...

Autor: Toni (Gast)
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Darüber hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht aber nachdem ich auch 
das hier nochmal nachgelesen habe, würde ich eine hohe Genauigkeit mit 
niedriger Auflösung (100g Schritte, wie schon gesagt) bevorzugen. Es 
sollen ja möglichst reale Werte dabei herauskommen und nicht ein oder 
mehrere Kilo von der tatsächlichen Körbemasse abweichende Ergebnisse. 
Für den Einsatz in einem Altersheim oder Krankenhaus ist sowas sicher 
wichtig! Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast... ;)
Um nochmal auf die Idee mit einer herkömmlichen Waage (auseinandernehmen 
etc) zu kommen. Das ist zwar nicht schlecht aber für so ein Projekt 
sollte ich wohl besser selbst Sensoren aussuchen. Bringt ja auch was für 
die Arbeit, die unterschiedlichen Arten zu vergleichen, zu bewerten und 
dann auszuwählen.

Autor: Markus (Gast)
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>> Es gibt noch viel zu tun, und zu Beleidigungen besteht schon garkein
>> Anlass (höchstens in deiner eigenen Psyche).

Warum du eine Beleidigung herbei phantasieren musst, ist dann doch eher 
ein Problem deiner Psyche.

>> Original Honeywell: Kraftsensor FSS1500N Messbereich 0 bis 1500 g,
>> Maximalkraft 4500 g.

Kräfte werden in Newton gemessen, daran ändert auch ein Dokument von 
Honeywell nichts. Kauf dir bitte ein Physikbuch - vielleicht lernst du 
dann den Unterschied Masse und Kraft zu verstehen.

Autor: Toni (Gast)
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@ Remote One
Hm... also kommt es letztendlich eigentlich auch auf die Bauart des 
Kraftaufnehmers darauf an, ob ich eine Halb- oder Vollbrücke nehme. Habe 
ich z.B. einen Biegebalken bzw. einen s-förmigen Federkörper (letztere 
Bauform würde ich momentan bevorzugen, da kompakt , hohe Zuverläsigkeit 
und Genauigkeit), dann habe ich soviel ich herausgefunden habe 2 DMS. 
Wenn man so will einen oben und einen unten (vgl. S.152 in dem Buch), 
wobei z.B. beim Biegebalken einer gestaucht und der andere gedehnt wird. 
Das müsste einer Halbbrücke entsprechen.
Bei einer Vollbrücke hätte ich dann 4 DMS, die sich ändern können z.B. 
bei einem Hohlzylinder (vgl. S.153 im Buch). Ich hoffe, ich habe das 
soeben verstanden, denn ich habe mordsmäßige Kopfschmerzen von der 
Internetsucherei heute...
Ich brauche erstmal eine Pause aber ich kann mich nur immerwieder 
bedanken für eure superschnelle Hilfe! Sowas habe ich in noch keinem 
Forum erlebt!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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der Markus ... es gibt viele Leute, die speziell beim Gewichte messen, 
Kraft gleich Gewicht setzen, das sollte kein Problem sein. Um auf  die 
Hebel zurueckzukommen. Eine Hebeluntersetzung, die 10:1 kann, sollte 
kein Problem sein. Auch die Genauigkeit sollte kein problem sein. Am 
ende muss man eh kalibieren. Wenn die Person im Bett liegt, so muss man 
eh an 4 Orten messen, also ist eine Hebeluntersetzung von 2.5:1 gefragt. 
Jede mechanische Personenwaage arbeitet mit Hebeln.

Autor: Udo R. S. (Gast)
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@Markus
Also zeigen alle Personenwaagen Mist an, denn verbaut sind Kraftsensoren 
und angezeigt wird das Gewicht aber in kg. Dabei ist das doch das Maß 
für Masse...
Da aber die wenigsten ihr Messequipment in eine Umlaufbahn schießen oder 
auf dem Mond oder dem Mars benutzen und die Erdbeschleunigung hier 
überall hinreichend konstant ist gibt es tatsächlich Physikfrevler, die 
ihre Sensoren in g oder kg statt in Newton eichen.

Autor: faustian (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht :), insbesondere die erste 
Definition!



"Die Frage ist nur wieviel von dieser Stelle gelogen ist :-)"

ca. 1uV Unterschied aus einer ungeschirmt angeschlossenen Quelle ist 
doch trivial mit Elektronik fuer 2 Euro genau zu messen.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Markus schrieb:
> Kauf dir bitte ein Physikbuch - vielleicht lernst du
> dann den Unterschied Masse und Kraft zu verstehen.

nur immer weiter stänkern, sonst interessiert dich wohl nichts. Warum 
glaubst du denn ist mir das von Honeywell aufgefallen? Aber an dich ist 
jedes freundliche Wort verschwendet und jedes unfreundliche wirkunglos, 
weil es dich nur bestärkt weiter zu stänkern.

Ansomnsten weiss hier wohl jeder, was g und was N ist.

Gruss Reinhard

Autor: OH (Gast)
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Ich möchte mal
http://www.soemer.de/waegezellen/waegezellen.html
ins Gefecht werfen. Besonders die Druckwägezellen weiter unten.
Achte bitte auf die Eichfähigkeit wenn es was zulassungsfähiges sein 
soll. Der TÜV läßt grüßen. Ich habe das hinter mir.
Für Zellen mit eingebauer Messbrückenelektronik gibt es ein universelles 
Ansteuermodul, wenn man mal schnell was testen will. Ansonsten 
RS232/RS485 Koppelbaustein. Ansteuerung wahlweise z.B. mit 9600bit/s, 
8N1.
Reine Wägezellen die "nur" Spannung ausgeben bitte gleich vergessen.
Selbstbasteleien kannst du auch vergessen. Die Maschinenbauer mögen mir 
bitte Recht geben.
Diskussionen zu Kg und N sind sinnlos. Die Waagen geben kg aus. Beim 
Eichen muß aber je nach Verwendungszweck die geografische Lage in 
Deutschland beachtet werden, da Dtl. in verschiedene Zonen eingeteilt 
ist.
Es gibt da eine schöne Höhenformel dazu.
Wen es interessiert, sollte sich die dazugehörige OIML u.a Dokumente 
durchlesen. Wer keine Ahnung hat, sollte vielleicht mal den Rand halten 
und sein Halbwissen für sich behalten.
Schönen Abend noch

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Danke fuer den Link. Falls der Preis (ca. 100 Euro) hinkommt macht so 
eine Zelle sicher Sinn. Bis man so eine Zelle entwickelt ist wird man 
beschaeftigt sein. Das Problem ist eine vernuenftige Verformung zu 
bekommen, die noch im linearen, sprich elastischen Bereich ist. Dann 
moechte man eine lange Standzeit in Anzahl Zyklen haben. Ich wuerd 
moeglicherweise nur die Bruecke nehmen und mir die Elektronik zutrauen. 
Mechanisch begabte moegen's umgekehrt machen.

Autor: Toni (Gast)
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Ich habe da nochmal eine Frage! Ich habe auf der Seite 
http://www.me-systeme.de/dms-bridge.html eine schöne Erklärung zu den 
Brückenschaltungen gefunden und deren Einsatzgebiete. Nun die Frage... 
für meine Zwecke (Personenwaage) sollte doch eine "Halbbrücke, 2x 
Längsdehnung" völlig ausreichen oder?

Autor: Toni (Gast)
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Achja und danke auch für den Link OH! Die Seite scheint gut zu sein von 
der Auswahl und von den Preisen =)

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Halbbrücke, Vollbrücke u.ä. sind hauptsächlich zur 
Temperaturkompensation der Wägezellen interessant. Und wenn es danach 
geht: Nutze einfach alle DMS, die die Wägezelle bietet. Wenn zwei 
verformte DMS drauf sind eine Halbbrücke, wenn vier eine Vollbrücke. 
Wobei bei vier DMS auch meistens zwei davon zur Temparaturkompensation 
vorgesehen sind (dann ist es rechnerisch immer noch eine Halbbrücke, 
wird aber wie eine Vollbrücke angeschlossen, wobei die zwei 
Kompensationswiderstände aber keinen Ausschlag liefern.

Normalerweise sollte die Verschaltung aber bei jeder Wägezelle im 
Datenblatt dabeisein.

Viele Grüße
Nicolas

Autor: Heini (Gast)
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Noch Was schrieb:
> es gibt viele Leute, die speziell beim Gewichte messen,
> Kraft gleich Gewicht setzen, das sollte kein Problem sein.

Ist es tatsächlich nicht, weil es ja auch stimmt. Markus wollte 
wahrscheinlich (sehr zu Recht) darauf hinweisen, dass die Einheit "kg" 
der Größe "Masse" zugeordnet ist.

mfg heini

Autor: Toni (Gast)
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Eine Frage hätte ich noch an euch!
Gibt es eine Formel zur Berechnung des Körpergewichtes, um z.b. stark 
einseitig belastende Patienten im Bett korrekt zu wiegen? Gibt ja denke 
ich einen Grenzbereich, ab der die Waage mit 4 Sensoren wohl nicht mehr 
korrekt misst.
Wenn sich ein Patient bewegt und das tut er sicherlich auch, dann wird 
mir wohl nichts anderes übrig bleiben als vllt mittels der Sensoren 
festzustellen, wann er in Ruhelage ist und eine Messung durchgeführt 
werden kann. Den Mittelwert der 1000 Werte, die ich erhalte, wenn sich 
jemand bewegt wird wohl keine ekzeptable Körpergewichtsmessung ergeben!

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Da hilft keine Mittelung. Wenn sich der Patient bewegt, entstehen 
dynamische Kräfte, die ein Vielfachse des Körpergewichts ausmachen 
(bitte auch bei der Auslegung der Kraftsensoren bedenken!). Da mußt Du 
schon warten, bis der mal zufällig ganz still liegt.

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Nicolas S. schrieb:
> (bitte auch bei der Auslegung der Kraftsensoren bedenken!)

Jepp, da gibts soweit ich weiß auch Sensoren mit Anschlägen die durch 
solche Überlasten nicht beschädigt werden können.

Autor: OH (Gast)
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Die Wägezellenelektronik hat eine eingebaute Dämpfungsfunktion, 
einstellbar von einigen Millisekunden bis zu mehreren Sekunden 
Messdauer.
Es gibt für die Sömer Dinger eine schöne Software dazu.
Und bis die Zelle in den plastischen Bereich geht dauert es auch etwas. 
Preislich spielt das innerhalb einer Baureihe übrigends kaum eine Rolle, 
ob ich eine Zelle für 100kg oder 250kg kaufe.
In deinem Fall würde ich 4 Stück für 250kg nehmen. Das ist eine Tonne, 
wobei geschätzt 200kg für das Bett draufgehen. Da kann der Patient auch 
schon mal schief liegen. Wenn die Zelle im Überlastbereich ist, gibt sie 
außerdem eine Warnung aus, dass der Messwert nicht zu gebrauchen ist.
Und wie schon einer schrieb, eine Zelle mit mechan. Anschlag nehmen, 
falls fettleibige Leute drin liegen.
Lass dir doch einfach mal die Preise nennen, damit du eine sichere Basis 
und Vergeiche hast. Die verkaufen auch Einzestücke und sind sehr 
freundlich in der Beratung. Alles andere ist Vermutung.
Tschau OH

Autor: Toni (Gast)
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Marcus B.

>aber wäre es ansonsten nicht überlegstens wert, einfach mehrere neben
>einander anzuordnen.

>Wenn man jetzt viele kleine ganz genaue nimmt, kann man einen sehr
>genauen wert sich zusammen addieren eigentlich, ausser jemand belastet
>sehr stark einseitig.

Das ist wohl leider eine falsche Aussage, denn laut dieser Quelle: 
http://www.mts.ch/documents/Kraftmessbroschuere.pdf auf Seite 12 im 
Kapitel 3.4 Parallelschaltung von Sensoren (letzter Satz) steht:

>Die Empfindlichkeit vervielfacht sich nicht beim Zusammenschalten
>mehrerer Sensoren.

und die müssen es ja wissen! Aber eine gute Idee war es dennoch...

Gruß
Toni

Autor: Toni (Gast)
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Mal eine andere Frage!
Kennt hier jemand vllt eine Internetseite oder ähnliches, wo man 
allgemeine Informationen zu den Wägezellenarten (sprich: s-Form, 
Biegebalken, Kraftmessdosen, etc.) in Bezug auf Aufbau und Funktion 
sowie Vor- und Nachteile und Einsatzgebiete bekommt?

Gruß Toni

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Ruf doch mal bei den Herstellern an und schildere denen Dein Problem. 
Wenn Du dann noch eine Aussage machst wie "das ist eine Voruntersuchung 
und da wird evt. eine (Klein) Serie daraus", dann werden dir Dir gerne 
alle Fragen beantworten und Dich sicher auch mit technischen Unterlagen 
zuwerfen. In dem Bereich ist glaube ich noch wenig 
Billigfernostkonkurrenz und deshalb ist der Service des Vertriebs 
entsprechend gut da sich noch gut Geld damit verdienen lässt (Vermutung 
meinerseits).

Autor: Toni (Gast)
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Habe ich schon aber bisher keinerlei Reaktion... :(

Autor: Toni (Gast)
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Also die Hersteller haben wohl kein Interesse daran etwas zu verkaufen. 
Jedenfalls gibt es bisher immernoch keine Rückmeldung... Egal!


So schauts bisher aus und ich bin kurz vor der Bestellung:


Ich denke mal ich werde 4 Sensoren von burster nehmen:
http://www.burster.de/burster/www_root/ar03/templa...

Allerdings brauche ich ja auch noch einen Messverstärker. Dazu wollte 
ich am besten die 4 Sensoren an einen Messverstärker klemmen. Müsste ja 
gehen. Der wird dann wohl auch gleich alle 4 Sensoren addieren und 
verstäkrt an meinen Mikrocontroller schicken können. Für diese Aufgabe 
hätte ich an diese Messverstärker von mesomatic gedacht. Entweder der 
MV33 oder der MV37:
http://www.mesomatic.de/de/mv.htm

Was sagt ihr dazu? Passt das oder habe ich etwas übersehen? Oder gibt es 
vllt kostengünstigere Varianten?


Gruß Toni

Autor: Toni (Gast)
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Hallo!

Kann mir jemand sagen ob es möglich ist, wenn ich 4 x Sensoren mit einer 
Nennlast von 150kg in ein Bett baue, dass ein Gewicht von sagen wir mal 
200kg hat, einfach den Messverstärker oder den mikrocontroller so 
einzustellen, dass er die 200kg als null sieht und ich sozusagen nur die 
400kg als messbereich habe? Dadurch würde ich mir ja auflösung beim 
AD-Wandler sparen können. Also statt 600kg mit 13 bit kann man ja dann 
400kg mit 12 bit auflösen um die rund 0,1kg Schritte zu messen.


Morgen gehe ich übrigens auf die Sensormesse in Nürnberg und erhoffe mir 
da ein paar gute Ratschläge und Infos einzuholen! =)

Danke!

Autor: Gerd M. (gerd_m)
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Hi,

für jeden Sensor braucht man einen eigenen Differenzverstärker.
Nun kann man die vier Ausgänge davon in vier A/D-Eingänge legen und 
einfach zusammenrechnen, welche im Endeffekt auch eine höhere 
Gesamtauflösung ergeben.
Oder aber man führt die 4 Ausgänge auf einen Addierer (OPV). Hier wird 
es aber schon schwieriger das Bett noch wegzutarieren, bevor es dann an 
einen einzelnen uC-A/D-Eingang geht.

Gruß Gerd

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