Gast
#1689352
Hallo, Ich bin bereits mehrfach bei einigen Projekten mit dem Thema PWM in Berührung gekommen, bzw. mit dem, was ich bisher darunter verstand. So nutzte ich dieses Verfahren bereits zum Dimmen von LED und zur Drehzahlsteuerung von DC-Motoren. Bisher ohne Probleme. Heute sprach ich mit jemandem, von dem ich glaube, dass er sich mit der Thematik auskennt. Mir wurde erklärt, dass das, was ich bisher eingesetzt habe, keine PWM sei. Ich beschreibe einfach einmal, wie ich es bisher verstand. Ich habe eine Frequenz festgelegt, beispielsweise 1 kHz, daher ergibt sich eine Periodendauer von 1000 µs. Bei einem Tastgrad von 25% beträgt die Impulsdauer 250 µs und die Impulspause 750 µs, bei 50% 500 µs Impuls und 500 µs Pause sowie bei 75% 750 µs Impuls und 250 µs Pause. Dies sei jedoch keine PWM, da die Impulspausen nicht konstant seien. Es handele sich hierbei um eine so genannte "Tastgradmodulation", welche beispielsweise auch bei der Phasenanschnittsteuerung mittels Triac bei Bohrmaschinen usw. genutzt würde. Eine "echte" PWM besitze eine konstante Impulspausendauer und daher könne man damit keinen Tastgrad von 100% erreichen, da immer eine Pause da sei. Auch könne man hier keine Frequenz für die PWM angeben, da sich die Periodendauer immer verändere. Eine Variation sei die PPM ("Puls-Pausen-Modulation"), bei der - im Gegensatz zur PWM - die Impulsbreite konstant sei, jedoch die Impulspausendauer variabel sei. Dadurch könne man einen Tastgrad von 100% erreichen, jedoch keinen von 0%. Hierfür müsse beispielsweise die Endstufe einfach komplett abgeschaltet werden. Ich habe natürlich versucht selbst im Internet Antworten zu finden, doch es gelang mir nicht wirklich. Jedenfalls hätte ich "mein Verfahren" bisher als PWM bezeichnet und die anderen beiden Verfahren, welche mir erklärt wurden, als Pulsfrequenzmodulationen. Wer kann mir helfen, die genauen Bezeichnungen korrekt zuordnen zu können? Lieben Gruß, Thorsten