Gast
#1689772
Hallo alle miteinander, ich bin Ausbilder in Elektrotechnik und möchte meinen Azubis einen Drehstrommotor-Simulator bauen. Der Prototyp ist bereits fertig. Da gibts noch ein paar Design Fehler, daher auch der Kühlkörper auf dem Atmel - habe die Vorwiderstände für die LEDs vergessen, die aussen im Kreis angeordnet sind... Ein Drehstrommotor kann im Stern bzw. im Dreieck betrieben werden. Dafür wollte ich die 3 Wicklungsstränge als Ohmsche Widerstände nachbilden und je nachdem ob die in Stern oder Dreieck geschalten sind, sollte dann das Symbol aufleuchten. Wie würdet ihr das Realisieren? Mein Ansatz ist im moment: U1---[R1]---|---[R2]---U2 V1---[R3]---|---[R4]---V2 W1---[R5]---|---[R6]---W2 In der mitte von den Widerständen greife ich die Spannung ab und gehe damit auf eine B6 Gleichrichterbrücke und messe am Ausgang die Gleichspannung mit dem ADC des Atmel und schalte dann das eine oder andere Symbol. Am Gleichrichter am Ausgäng ist noch ein 10µF Kondensator zur Glättung und ein Spannungsteiler um auf ein vernünftiges Spannungsniveau für den ADC zu kommen. Nur das Problem ist, dass wenn ich die Phasenfolge tausche dann springt das Symbol um, obwohl immer noch Stern anliegt (habe jetzt einfach mal gesagt, dass Dreieck zuvor geschalten war). Programm technisch sieht das folgendermassen aus: 5 mal Messen, aufsummieren, mittelwert bilden, messwert mit schaltschwelle vergleichen, Symbol schalten An der Spannungshöhe ändert sich nix, wenn ich die Phasenfolge tausche. Nur warum springt der ADC um, habt ihr ne Idee oder ne andere Idee, wie ich Stern oder Dreieck auswerten kann? Das Layout ist änderbar, alles noch Prototyp. Die LEDs aussen im Kreis simulieren die Drehbewegung, das klappt auch einwandfrei. Der Drehstrom wird aus einem 3~400V auf 3~24V Trafo erzeugt. Danke schonmal Gruß Matthias
