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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Alter Philips x-y-flatbed plotter, GPIB?


Autor: Jan (Gast)
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Hallo zusammen!

Hat jemand von euch zufaellig mal mit einem Falchbett-x-y-Plotter 
PM8131\02 von Philips gearbeitet? Habe ein solchen aus dem Schrott 
gerettet und suche nun nach einer Anwendung (ja ich weiss, macht 
heutzutage keinen Sinn mehr, ist mehr ein Spassprojekt). Auf der 
Rueckseite ist ein Anschluss, Typ Centronics-Buchse, aber weniger Pins 
und der Beschriftung 'Ext. Control', ist das sowas wie GPIB? Und vor 
allem: Sind das Servos oder Schrittmotoren da drin?

Danke und Gruss,

Jan

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jan schrieb:

> allem: Sind das Servos oder Schrittmotoren da drin?

Plotter: Schrittmotoren.
Servos machen in diesem Zusammenhang keinen Sinn

Autor: Jan (Gast)
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Hi!

Da hast Du recht, d.h. aber auch, dass die Spannungseingaenge vorne 
digitalisiert werden und dann ein Controller damit den Schrittmotor 
regelt? Dann ist ja auch ein externer GPIB-Eingang nicht so 
unwahrscheinlich!?! Fragt sich aber nur, was man mit so einem Geraet 
noch sinnvoll machen kann (mal abgesehen davon, sich die faszinierende 
Mechanik bei der Arbeit anzusehen :-) ), fuer Platinen macht das alles 
wohl keinen Sinn mehr...

Gruss,

Jan

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist kein Plotter im eigentlichen Sinne, sondern ein x-y-Schreiber. 
Letztlich ein NF-Oszillograph.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jan schrieb:
> Hi!
>
> Da hast Du recht, d.h. aber auch, dass die Spannungseingaenge vorne
> digitalisiert werden und dann ein Controller damit den Schrittmotor
> regelt?

Kann sein.
Kann aber auch sein, dass das ganze noch analog funktioniert (und das es 
sich dabei nicht um Schrittmotoren handelt, sondern um ganze normale 
Motoren die in einer Regelschleife hängen.
Der Motor treibt über einen Riemen den Stift an. Am gleichen Riemen 
hängt ein Poti, welches als Spannungsteiler die Rückmeldung in den 
Regelkreis darstellt. Die Elektronik lässt den Motor solange in die 
richtige Richtung fahren, bis die vom Poti gemeldete Spannung mit der 
(aufbereiteten) Eingangsspannung übereinstimmt.

-> Der Arm wird der Eingangsspannung nachgeführt.


Schraubs auf und sieh nach. Dann weißt du es genauer.
Die Garantie ist dann natürlich hinüber :-)

> unwahrscheinlich!?! Fragt sich aber nur, was man mit so einem Geraet
> noch sinnvoll machen kann

Im Grunde nicht sehr viel.
Das Teil an einen µC als Ausgabegerät anzuhängen ist zuviel Aufwand. Und 
für ein paar Lissajous-Figuren lohnt sich das kaum.

Wenn überhaupt:
Elektronik ausschlachten und eine neue rein, mit der man das Teil wie 
einen Computer-Plotter ansteuern kann.

> (mal abgesehen davon, sich die faszinierende
> Mechanik bei der Arbeit anzusehen :-) ), fuer Platinen macht das alles
> wohl keinen Sinn mehr...

Man könnte wohl damit, mit einem Filzstift im Stifthalter, Layouts auf 
Platine übertragen.
Aber im Grunde hast du recht: macht heutzutage nicht mehr viel Sinn.

Autor: Jan (Gast)
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Ok, vielen Dank fuer die Antworten! Ich kann es einfach nicht so gut 
ansehen wenn ehemals so teure Geraete in den Schrott wandern, daher hab 
ich es in mein Buero umgeleitet :-) Ich schraube es heute abend mal auf, 
mal sehen was da so alles drin ist, jedenfalls der 'ext. Control' 
Anschluss sieht aus wie IEEE488, was dazu verleitet das mal 
auszuprobieren, aber immer noch nichts hergibt was man am Ende damit 
machen koennte. Vom Gewicht her ist jedenfalls im Moment der beste 
Anwendungsbereich: Anker :-)

Gruss,

Jan

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