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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pollin Eval Board Tasterbeschaltung ändern


Autor: Martin (Gast)
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Hi!

nach dem Lesen des Pollin Board Artikels weiss ich nun, woran die Fehler 
die mein AVR beim tastendruck produziert liegen.

Mann soll also von der originalen Schaltung zu dieser hier umbauen?

    µC Pin:
       |
     | o
   |=|>
     | o
       |
       |
      ===
      GND
Also im Pollin Baord im prinzip gegen den Kondensator tauschen?

Wozu ist eigentlich in der originalen der Kondensator? Hardware 
Entprellung?

Grüße und danke im Vorraus!

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Warum das Board ändern? Die Bauteile reichen doch sowieso nur für die 
ersten Gehversuche, dann werden schon ein paar Komponenten mehr 
gebraucht. Also schaff dir statt dessen ein Steckbrett an. Außerdem, die 
Taster sind nicht grundsätzlich falsch und sie funktionieren auch. 
Allerdigs dürfen die internen Pullup-Widerstände nicht zugeschaltet 
werden. Diese Problematik zeigt, wie wichtig Hardware- und 
Softwarekenntnis bei er Arbeit mit µC sind.
Gruß oldmax

Autor: Blackbird (Gast)
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Taster an GND und der andere Anschluß über einen (ca.) 100k-Widerstand 
an Vcc. Der µC-Eingang wird über einen 150Ohm-Widerstand an die 
Verbindung 100k - Taster angeschlossen.
Diese Schaltung verhindert den Kurzschluß des µC-Pins, wenn statt 
Eingang mal das Pin auf Ausgang programmiert wurde. Und wer den Pullup 
vergißt, bekommt damit auch keine Probleme.
So ähnlich sehen die Tasterbeschaltungen auf den Atmel-Eval-Boards aus 
(z.B. STK600).

Blackbird

Autor: Blackbird (Gast)
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Hier noch ein Bild dazu.

Blackbird

Autor: Luge (Gast)
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Hallo Martin, exakt das selbe Problem hatte ich die letzten Tage auch, 
hab mir auch das Board letzte Woche zugelegt.
Schau mal auf Seite 2 oder 3, evtl schwirrt da noch mein Thread rum, 
"Probleme mit Pollin Eva-Board" oder so :)

Eine große Fehlerquelle war bei mir, dass die Fuses in der beigelegten 
"Beschreibung" falsch gesetzt sind. Somit hat mein uC irgendne falsche 
Taktrate gehabt, was zu sehr seltsamen Fehler geführt hat.

So ganz hingebracht hab ichs aber auch noch ned, werd aber heut mal bisl 
umlöten.

Seltsam ist aber, wenn ich zB den Jumper von T3 abziehe (T3 hängt somit 
nicht mehr am uC) und T3 auch nedmal im Programm auftaucht, kann mir der 
Taster Fehler verursachen. An was kann den das liege?

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Soweit ich weis, werden die Fuses erst bei den AVR gesetzt. Natürlich 
müssen diese gesetzt werden, wenn du die Taktrate der Quarze nutzen 
möchtest. Aber davon lass erst mal die Finger, die AVR's laufen auch mit 
internem Takt. Wenn dein Board streikt, dann hast du entweder zuviel 
oder zuwenig auf einer Lötstelle. Schau dir die Lötstellen genau an. 
Sind es wirklich Lötstellen oder "Klebungen". Sind die Dioden richtig 
drin. Soviel kann man eigentlich nicht falsch machen....
Vielleicht mit großem Lötkolben und vom Sagen her Lötpaste verwendet. 
Das tötet fast jede elektronische Funktion auf den Platinen. Angesagt 
ist immer ! Elektroniklot ! ohne extra Lötpaste.
 Wie gesagt, Lötpunkte genau kontrollieren, zur Not mit Lupe. Es wäre 
nicht das erste Mal, das ein Lötpunkt beim Abkneifen der Anschlußdrähte 
eines Bauteiles aufgerissen ist.. also keinen Seitenschneider der Marke 
Haus-und Hofelektrik benutzen. Fassungen fixiere ich immer erst 
diagonal, um dann mit ein wenig Druck die Fassung fest auf die Platine 
zu bringen. Danach werden erst alle Anschlüsse verdrahtet. Grad in einer 
Entwicklungsplatine werden die IC's häufig gewechselt, da sollte der 
Druck nicht auf den Anschlußbeinchen übertragen werden.
Ach ja, ich sollte noch erwähnen, das unter Umständen ein Problem mit 
der RS 2232 vorliegt. Diese Platine wünscht eine echte 232 und keine 
gewandelte USB.
Ich hoffe diese Tipps helfen erst mal weiter.
Gruß oldmax

Autor: Martin (Gast)
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Hi!

Oldmax, das RS232 Problemchen hab ich schon hinter mir ;-). Inzwischen 
wird mit dem Fischl USB ASP programmiert. Hab ich selber geätzt, funzt 
perfekt!

Nun, im Artikel steht dass die Taster zu Spannungsschwankungen führen 
können. Daher denke ich, dass die Beschaltung nicht wirklich gut ist?

Luge, auch das von dir genannte Taktraten Problem hab ich schon hinter 
mir. Im Manual des Boards stehen die Fuses für die 8mhz Quartze, ebenso 
steht dies im Programm. Das hab ich inzwischen geändert und 
funktioniert.
Ich habe sogar einen Verdacht, warum dein nicht angeschlossener Taster 
Störungen verursacht:
Hier im Artikel über das Pollin Board steht, dass die Taster 
Spannungsschwankungen verursachen, was zum springen des "Taktzählers" 
führen kann. Deswegen hab ich auch nach einer alternativen Taster 
Beschaltung gefragt.

Blackbird, tausend dank für den Plan. Frage dazu: Was ist K1? Pin des 
µC?


Grüße, Martin

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Autor: Martin (Gast)
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Hi!

Okay, das mit dem zweiten C werd ich probieren.

Nun nochmal meine Frage: Wozu ist der Kondensator bei den Tastern des 
Pollin Boards? Ist das eine hardware entprellung?

grüße, Martin

Autor: Luge (Gast)
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Also bei mir funkts jetzt zu wirklich 100%.

1. Nur den C an den Tastern auslöten. Ansonsten hab ich nichts geändert.
2. Nach Jeder Tastenabfrage hab ich ein _delay_ms(200); zum entprellen.
Ja, ich weis, das ist eine hässliche Lösung. Wird auch noch geändert. 
Tutorials zum Entprellen gibts ja genug :)
Nur will ich mich nicht an Interruptrotinen etc wagen wenn ich noch 
relativ am Anfang stehe.

Hoffe ich kann dir helfen.
Wie gesagt, hardwareseitig hab ich nur die C ausgelötet, sonst nix

Autor: Luge (Gast)
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Sry fürn Doppelpost.

Hab mir grade den relativ langen Beitrag angeschaut, der hier verlinkt 
wurde.
Da werden ja die abenteuerlichstens Anleitungen gepostet.
Leiterbahnen auftrennen und was-weis-ich.

Bevor du dir damit dein Board kaputt machst, probiers mal so wie ich.

Einfach die 3 Kondensatoren an den Tastern entfernen, die Widerstände 
drinnenlassen.
Ist bei mir grad mal 8h her dass ichs gemacht hab, und seitdem läufts 
perfekt.

Mein Erweiterungsboard hab ich auch gerade fertiggelötet und die 8 
Kondensatoren gar nicht erst reingelötet. Alles Bestens.
Soviel Spaß für wenig Geld :)

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