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Forum: HF, Funk und Felder Selektiver Verstärker


Autor: Andreas Riegebauer (blackpuma)
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Schönen Freitag Mittag!

Ich habe eine Schaltung angehängt von einem Selektiven Verstärker. Ich 
habe die Schaltung simuliert und es sieht ganz gut aus.

Als erstes sieht man eine Emitterschaltung mit einem 
Parallelschwingkreis als Kollektorwiderstand. Dann kommt eine 
Kollektorschaltung. Ich möchte dort mit einem RG58 Kabel weiter auf 
meinen Empfänger gehen. Brauche ich dazu die Kollektorschaltung um einen 
niedrigen Ausgangswiderstand zu haben? Gibt es sonst Fehler in der 
Schaltung sind die beim Simulieren nicht auffallen oder habt ihr bitte 
Anregungen?

BG
Andreas

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Frequenz, Guete ?

Autor: Bernhard (Gast)
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Offensichtlich 20 Meter Band. In der Ausgangsimpedanz musst du runter, 
also Kollektorschaltung ist nicht so dumm. Andere Möglichkeit wäre 
Auskoppeln an wenigen Windungen von oben gesehen an L1. Über Stabilität 
würde ich mir Gedanken machen, wenn du einen Schwingkreis drin hast ist 
das immer etwas kritisch.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernhard schrieb:
> Andere Möglichkeit wäre
> Auskoppeln an wenigen Windungen von oben gesehen an L1.

Würde ich auch machen.  Die Kollektorschaltung ist bei HF recht
witzlos, sie hat nicht den gewünschten Effekt, den man von NF
kennt, sodass der Schwingkreis dann trotzdem noch viel zu stark
bedämpft wird.

Widerstandstransformation über einen Trafo (also besagte Anzapfung
oder Koppelwicklung) ist bei HF gang und gäbe.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Andreas

Der Emitterwiderstand beim T2 ist komplett falsch dimensioniert. Schalte 
mal am Ausgang 50 Ohm nach Masse (Anpassung ans RG58), dann siehst Du 
es. Die Schaltung kappt schon bei ein paar mV Signal die Spitzen. Der 
Ruhestrom ist zu gering. Umso fataler, da die erste Stufe bei Resonanz 
~35dB verstärkt.

Der Schwingkreis ist, falls das gesamte 20m Band verstärkt werden soll, 
schon fast zu schmalbandig. Falls Du beim T2 den Emitterstrom etwas 
erhöhst, steigt auch der Basisstrom und der Schwingkreis wird etwas mehr 
bedämpft.

Noch besser wäre, den Bandpass vor die erste Stufe zu schalten, da der 
T1 sonst die ganze Bandbreite "am Hals" hat, und zwar von Langwelle bis 
UKW einschließlich Kreuzmodulation ... So funktioniert das nur mit einer 
Drahtantenne bis 1 oder 2 Meter.

Ich hab ein paar kleine Veränderungen vorgenommen, siehe mein Vorschlag 
oben. So könnte man den Vorverstärker auch fernspeisen.

@Jörg Wunsch
Der Schwingkreis wird momentan kaum bedämpft. Die übliche Schaltung mit 
Übertrager und 50 Ohm Anpassung würde den Schwingkreis jedoch stark 
bedämpfen oder die Verstärkung würde auf <= 6dB zurückgehen.

Autor: Andreas Riegebauer (blackpuma)
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Hallo!

Wie realisiere ich eine Auskoppelung an wenigen Windungen? Zur 
Berechnung benötige ich den Widerstand an der Primärseite um den 
Widerstand der Sekundärseite auszurechnen. Nur wie hoch ist der 
Widerstand der Primärseite?

Wie kann ich einen Übertrager mit PSice simulieren?

BG
Andreas

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Andreas

Bei Anschließen der Last (50 Ohm) sollte sich die Ausgangsspannung 
halbieren -> Leistungsanpassung. Das probier ich im Spice einfach aus. 
Wenn ich das Induktivitätsverhältnis habe, nehm ich den Rinkernrechner. 
Beim Verhältnis von 1µ / 0.7µ und z.B. einem Ringkern T37-2 bekomme ich 
16 und 13 Windungen. Zwei Drähte parallel nehmen, beim Wickeln auf 13 
zählen, einen Draht zu Seite biegen, den anderen Draht noch 3 mal rum, 
fertig. Ringkern-Übertrager haben einen hohen Koppelfaktor zwischen 0.9 
und 0.99.

Rp / Rs = (Np / Ns)^2
Rp ~ 75 Ohm

Bei Lt-Spice einfach zwei Induktivitäten nehmen:

 Spice Direktive für gekoppelte Induktivitäten
 |  1. Induktivität
 |  |  2. Induktivität
 |  |  |   Kopplungsfaktor
 |  |  |   |
K1 L1 L2 0.99

Eventuell gibt es bei Dir auch ein Übertrager-Symbol.

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