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Forum: PC Hard- und Software Brauche Beratung für Hausvernetzung


Autor: Mitbastler (Gast)
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Hallo,
nach meinem Umzug habe ich leider keine Möglichkeit mehr, das Haus 
drahtgebunden zu vernetzen.
Ich stehe vor der Frage, ob ich zur Vernetzung Powerline oder WLAN 
verwenden soll.
Derzeit müssen folgende Geräte miteinander verbunden werden:
Wohnzimmer: Kabelmodem, Receiver
Arbeitszimmer1: PC und Netzwerkdrucker
Arbeitszimmer2: PC
Werkstatt: 2 PCs
Dazu kommen noch ein (WLAN) Internetradio sowie 2 WLAN SIP - Telefone.
Das Ganze geht über 2 Stockwerke und die Werkstatt ist über den Hof 
gelegen.

Wie schätzt ihr das ein? Könnte da WLAN ausreichen (z.B. mit dem Router 
TP-LINK TL-WR941ND)?

Ansonsten: welche Powerline Adapter sind empfehlenswert und funktioniert 
die Kommunikation auch über mehrere Phasen hinweg?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Erst mal die benoetigte Bandbreite bestimmen. WLAN  zieht einiges an 
Strom, Powerline vielleicht etwas weniger.

Autor: Mitbastler (Gast)
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Vorher hatte ich ~100Mbit.
Diese Bandbreite wollte ich eigentlich wieder erreichen, zumindest 
zwischen dem Wohn- und den Arbeitszimmern.

Autor: oszi40 (Gast)
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Die bei WLAN angegebene theoretische Bandbreite wird immer schlechter, 
je mehr Störer sich auf diesm Kanal tummeln. Wer Funk kennt, nimmt auf 
Dauer Kabel.
Am Bestem RJ45-Doppeldosen in jede Ecke, da Frauen gerne umräumen. Es 
gibt auch Fußleistenkanal, den man nachträglich unauffällig verlegen 
kann!
z.B. siehe http://www.hager.de/

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

ich empfehle WLAN im 5GHz Bereich. Im 2,4GHz Bereich ist meist alles 
voll.


Martin

Autor: oszi40 (Gast)
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5 GHz unterstützt nicht jede Hardware. http://www.router-forum.de/

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Mitbastler schrieb:

> Dazu kommen noch ein (WLAN) Internetradio sowie 2 WLAN SIP - Telefone.
> Das Ganze geht über 2 Stockwerke und die Werkstatt ist über den Hof
> gelegen.

Also insgesammt 10 Clients, die unter Umständen auch alle gleichzeitig 
Bandbreite wollen. Ne Verbindung solltest du überall hinbekommen, wenn 
du den Access Point in irgendeinem Stockwerk so hinstellst, das auch die 
Strecke zur Werkstatt möglichst kurz bleibt. Aber ob du da 100 MBit/s 
hinbekommst? Selbst mit dem aktuellen 802.11n (300 MBit/s brutto) 
bekommt man die 100 MBit/s nur auf eher kurzen Strecken hin.

Autor: Mitbastler (Gast)
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Hallo und Danke schon mal für die Antworten.

Nätürlich wäre es das beste, wenn ich überallhin LAN - Kabel verlegen 
könnte.
Aber das scheidet hier WAF - technisch leider aus.

Was haltet ihr von PowerLAN? Was für reale Datenraten erhält man da in 
etwas?

Wenn ich ich zweigleisig fahren würde (WLAN für Sip und Webradio) und 
die PCs über Powerlan vernetze würde sich die Bandbreite doch etwas 
reduzieren. Und wenn ich dann noch den Router ins Wohnzimmer stelle kann 
ich den Receiver sogar direkt daran anschließen.

Kann man eigentlich Switches an die PowerLAN - Adapter anschließen, um 
mehrere PCs an einem Adapter zu betreiben?

Autor: oszi40 (Gast)
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Powerlan kann, muß aber nicht funktionieren. Sobald ein Störschutz 
angesteckt wird (Oszi reicht), kann der Spaß vorbei sein.

Ein Switch kann auch nur die Bandbreite verteilen, die er bekommt.
Wenn Du einen Hydranten mit dem Gartenschlauch befüllst, kann die 
Feuerwehr zwar viele C-Rohre anschließen. Es kommt dann aber ziemlich 
WENIG Wasser raus.

WAF kennt keinen Sockelleistenkanal ?
z.B. 
http://www.elektro4000.de/Installationsmaterial/Le...

Autor: Flo (Gast)
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Naja zwichen Powerline und WLAN schenkt sich nicht viel, beide arbeiten 
mit einem gestörten Kanal (Funk oder Hausnetz) und versprechen in etwa 
ähnliche Bandbreiten, die sie meist nicht einhalten können.

Beim WLAN haste dann das Problem, wo du den Router aufstellst, da die 
gebräuchlichen Antennen nicht gleichzeitig vertikal und horizontal 
funken (du sagtest was von wegen 2 Stockwerke und ner werkstatt).
Beim Powerline brauchste dann höchstwahrscheinlich Phasenkoppler, kannst 
alle Dimmer in die Tonne treten, damit noch was vom Signal ankommt.

Die Entscheidung ist nicht leicht, falls Kabel überhaupt nicht geht, 
würde ich zunächst die WLAN-Auslastung in der Bude messen, ob da noch 
genügend Freiraum vorhanden ist. Falls es reicht, nimm WLAN, ist weniger 
Investition, als für jeden Raum n Powerline. Falls die Funkkanäle voll 
sind, wird dir nichts anderes bleiben als Powerline.

Autor: Mitbastler (Gast)
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Sockelleistenkanal kenne ich, bringt aber nichts bei vertikaler 
Verlegung.
Das Kabelmodem muss leider im Wohnzimmer bleiben.
Das hieße, 1 Decke und 5 Wände durchbohren zu müssen. An den Schuppen 
käme ich nur durch aufreißen des Hofes oder spannen eines Kabels heran.

Testweise habe ich meinen alten WLAN - Router (kann nur "G", hat nur 1 
Antenne) mal im Wohnzimmer aufgestellt.
In einem Arbeitszimmer habe ich guten Empfang, im 2. niedrigen und im 
Schuppen sehr niedrigen Empfang.
Würde sich das durch Einsatz eines anderen Routers (z.B. TP-LINK 
TL-WR941ND, hat 3 Antennen) bessern?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>meinen alten WLAN - Router
Wie alt?
Ich habe zwei Versionen Fritzboxen. Mit der älteren kam ich gerade so 
durch die Wand (Altbau) mit der neueren bis weit in den Garten.
Zwischenzeitlich hatte ich mir noch einen Linksys WRT-54G (oder wie der 
genau heissen mag...) besorgt. Der kam auch problemlos in den Garten.
3 Antennen bedeuten auch meist, dass es sich um einen 300MBit-Router 
handelt.
Da hätte man noch entsprechenden Spielraum bei der Übertragungssrate, 
wenn man sich den Kanal nicht teilen muss.

Autor: Mitbastler (Gast)
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OK, ich habe mir jetzt erst mal den einen neuen WLAN - Router bestellt 
(TL-WR941ND). Wenn der da ist werde ich mal austesten, wie weit ich 
damit komme.
Dann sehe ich weiter.

Autor: Thi Lo (flothi)
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Achte ggf. darauf, dass du die Antenne "einfach" tauschen kannst - die 
meisten Routerhersteller sparen an den Antennen, da kann man bei den 
üblichen Verdächtigen für wenig Geld doch richtig viel erreichen.

VG

Autor: Sven (Gast)
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Schau mal bei http://www.yagiwlan.de/
Da bekommste echt hammermäßige Antennen und Wlan Equipment.

Ich hab da mal nen WLAN Stick mit so ner Stabantenne gekauft und ich hab 
in meiner Bude statt 0 Netzwerken auf einmal an die 10. Also allein die 
Antenne ist schon echt nen großer Faktor bei der Empfangsstärke.

Aber warum genau und wieso ne Antenne nen Verstärkungsfaktor hat weiß 
ich nicht. Bin kein Funker.

Autor: cu-wlan-fan (Gast)
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verleg kabel, das funktioniert i.a. immer - und wenns mal nicht klappt, 
dann kannst du wenigstens an der verbindung testen wos hapert.

von powerlan halte ich noch weniger als von wlan - ein bekannter hatte 
sowas mal in seiner wohnung und immer wenn der geschirrspüler oder die 
waschmaschine gelaufen ist, ist die verbindung zusammengebrochen. ein 
weiteres problem waren dann noch die unterschiedlichen phasen...

Autor: Icke (Gast)
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>Aber warum genau und wieso ne Antenne nen Verstärkungsfaktor hat weiß
>ich nicht.
Eine Antenne hat keine Verstärkung, aber sie kann das Signal aus bzw. in 
Vorzugsrichtung bündeln. Die ideale 0-dBi-Antenne würde das Signal genau 
kugelförmig, d.h. aus/in alle Richtungen empfangen oder abstrahlen. In 
der Praxis gibt es ein solche Antenne aber nicht und sie würde auch 
wenig Sinn machen, da in bestimmten Richtungen, z.B. unterhalb und 
oberhalb der Antenne kein Signal vorhanden oder erwünscht ist. Also baut 
man die Antenne so, daß sie das Signal aus/in den bevorzugten Richtungen 
bündelt. Damit ergibt sich natürlich ein stärkeres Nutzsignal gegenüber 
der Kugelantenne. Dieser "Verstärkungs"faktor wird als Antennengewinn 
bezeichnet. Man kann das mit einer Taschenlampe vergleichen. Ist der 
Reflektor abgenommen, dann strahlt die Birne das Licht annähernd 
kugelförmig ab. Mit Reflektor strahlt sie genauso viel Licht ab wie 
ohne, dann aber alles in einer bestimmten Richtung, die somit viel 
heller erscheint.
Wird eine Antenne mit höherem Gewinn als die original an den Accesspoint 
geschraubt, muß normalerweise auch die Sendeleistung um den Betrag des 
höheren Gewinn verringert werden, da ansonsten die zulässige Feldstärke 
in der Vorzugsrichtung überschritten wird. Kommt z.B. eine Antenne mit 
20 dBi Gewinn zum Einsatz, dann dürfte die Sendeleistung des Accesspoint 
nur noch 10 mW statt 100 mW betragen. Das wird sehr oft vergessen und 
kann im ungünstigsten Fall Konsequenzen haben, wenn dadurch ein anderes 
WLAN "totgedrückt" wird.

Autor: cnbhsnx (Gast)
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>nach meinem Umzug habe ich leider keine Möglichkeit mehr, das Haus
>drahtgebunden zu vernetzen.

Ich weiss, das hilft nicht, aber es muss sein: Das haettest Du vor dem 
Umzug machen sollen.

>Nätürlich wäre es das beste, wenn ich überallhin LAN - Kabel verlegen
>könnte.
>Aber das scheidet hier WAF - technisch leider aus.

Auch der WAF ist regelbar. Wenn dann der Router dahin kommt, wo es am 
wichtigsten ist (Werkstatt-selbststaendig-...) und der Rest (Fernseher) 
dann nur manchmal funktioniert, hat das WAF-Beeinflussung in sich.

Gast

Autor: Pete K. (pete77)
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Du kannst auch einen zweiten (oder mehr) WLAN-Router als Repeater 
konfigurieren und so die Reichweite erhöhen.

Idealerweise benutzt Du dabei nur ein Modell von einer Firma, das 
sichert die Zusammenarbeit der Router.

Autor: oszi40 (Gast)
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Die Zahl der auf 2,4 GHz nutzbaren Kanäle ist leider endlich (3).
Jedes Gerät braucht Bandbreite.

Autor: Mario K. (Gast)
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Ich habe neu gebaut und daraf verzichtet Netzwerkabel zu legen weil ich 
WLAN nehmen wollte. Großer Fehler!!!! Das WLAN schaft es noch nicht mal 
eine verbindung von unten noch oben zu schaffen. Selbst unten im Haus 
war es nicht möglich. Nach oben kann ich ja verstehen( Sehr viel 
Armierung in der Decke) aber dann sollte das WLAN unten wenigsten gut 
gehen.
Sorry ich halte von WLAN nicht viel. Powerline war sehr gut und jetzt 
habe ich Netztwerkabel nachtäglich verlegt :-)

mfg Mario

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Kabel kann 100 Jahre liegen und verbraucht keinen Strom.

Bei WLAN mußt Du Glück haben, daß noch eine Kanal frei ist um die volle 
Bandbreite nutzen zu können. Reichweite und Stromverbrauch der Router 
sind übrigens verschieden hoch. Im Zweifelsfall vor Ort zu testen.

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