> Ich weiß aber noch nicht, wie ich dieses Transistorverhalten einem
> Schüler erklären kann.
Naja, ist ja nicht so schwer: So ein Transistor ist (sehr vereinfacht)
ja nur ein Stapel aus drei verschieden dotierten Halbleitern, also z.B.
N-P-N.
N ist negativ dotiert, P ist positiv dotiert. Die mittlere Schicht ist
der Basis-Anschluss. Die beiden äusseren sind der Emitter und der
Kollektor.
Wäre der Transistor in der Praxis jetzt komplett symetrisch aufgebaut,
würde sich durch das Vertauschen von Kollektor und Emitter überhaupt
kein Unterschied ergeben.
Aber die wirkliche Physik ist nicht so trivial, sondern deutlich
komplexer. Und man will ja Transistoren mit bestimmten Eigenschaften.
Z.B. möglichst hoher Stromverstärkung. Zu allem Überfluss ist man noch
an verschiedene Fertigsverfahren und Möglichkeiten gebunden. Und das
Resultat von all dem ist eben, dass in realer Transistor eben doch nicht
symetrisch ist.
> Über einen sog.
> "Inversbetrieb" habe ich bislang noch nichts gehört/gelesen.
Logisch. Spielt ja auch in 99,9999% der Anwendungsfälle überhaupt keine
Rolle. Da verwendet man ein Transistor so wie er "gedacht" ist.