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Forum: Haus & Smart Home Vom Anfänger zum Profi


Autor: bf-therock (Gast)
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Hallo zusammen,

bin wohl das was man einen blutigen Anfänger nennt. Habe kaum Kenntnisse 
bzgl. Hausbus und generell Elektrotechnik. Hatte nur 1 Jahr in der 
Schule nen paar Schaltkreise zusammengelötet.


Mein großes Ziel:
Es ist vielleicht für einige hier sicherlich zum schmunzel, aber ich 
möchte irgendwann einmal mit meheren Tochscreen Rechner die sich im 
jeden Raum meines Hauses befinden verschiedenste Sachen steuern. Z.B.:

-Licht
-Rolladen
-Heizung
-Musik abspielen
-Videos abspielen
-Zugriff auf Kameras
-Zugriff auf Feuermelden


All diese Sachen sollen von allen Panels aus einsehbar/steuerbar sein.

Ich hoffe Ihr zerstört meinen Traum nicht, sonder gebt mir ein paar 
Vorschläge wie man dies am Besten umsetzt.


OK, da dieses Ziel natürlich für mich als totaler Anfänger mehr als 
überdimensioniert ist, wollte ich klein Anfangen.

Hatte mir z.B. gedacht das ich mal nur eine Lampe oder LED über einen PC 
schalte. Das ganze soll noch nicht richtig im Haus eingebaut werden, 
sondern eher als kleiner Prototyp dienen.

Nun muss ich wissen, was ich alles dafür brauche. Es wäre aber gut, wenn 
es sachen wären, die für einen richtigen Einsatz im Haus auch verwendet 
werden, oder zumindest sehr ähnlich sind.
Sollte man sich selber die Schaltkreise zusammen lötet, oder gibts es da 
schon komplette Komponenten die auch in Häusern bereits eingesetzt 
werden?

Ein Buchtipp wäre auch sehr ratsam.
Über welche Schnittstelle spricht man Komponenten an? Sind diese 
Zukunftssicher?
Welche Programmiersprache kommt dabei zum Einsatz?


Bin für jede Antwort dankbar

Autor: brott (Gast)
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bf-therock schrieb:
> bin wohl das was man einen blutigen Anfänger nennt. Habe kaum Kenntnisse
>
> bzgl. Hausbus und generell Elektrotechnik. Hatte nur 1 Jahr in der
>
> Schule nen paar Schaltkreise zusammengelötet.

Hausbus ist dein Stichwort fuer die suche!

Da gibt es schon ne ganze Menge, am besten liest du dich erstmal dort 
etwas ein. Duerftest auch genug Ideen finden, die zu deiner Frage 
passen.

bzgl. Bus:
Ich empfehle dir den CAN-Bus, der bietet eigentlich alles, was man 
braucht und ist in der Industrie als Feldbus oder im Auto eingesetzt. 
Zukunftssicherheit schaetze ich als sehr hoch ein. Ist halt 
kabelgebunden.

I2C oder Serielle Verbindungen wuerde ich dafuer gar nicht erst 
anfangen, obwohl es bei einigen Leute zu funktionieren scheint.

Viel Erfolg - das wird sicher eine lange Reise ;)

Autor: Martin (Gast)
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Woher kommst du denn?
Evtl. kannst du dir dann sowas mal fertig bei jemandem anschauen...

Gruß,
Martin

Autor: Micha B. (chameo)
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Ich würde das ganze zweigeteilt betrachten: auf der einen Seite die 
klassische Hausautomation und auf der anderen Seite 
Multimediaanwendungen. Für ersteres gibt es jede Menge fertige Systeme 
(siehe z.B. http://www.reichelt.de/?;ACTION=2;LA=0;GROUPID=3854;SHOW=1 
). Für letzteres eignet sich wohl LAN/WLAN am besten und da gibt es 
ebenfalls reichlich kommerzielle Geräte zur Auswahl.
Es bleibt einem ja ungenommen auch Verbindungen zwischen den beiden 
Welten herzustellen.

Mein Selbstbau-Hausbus läuft auf CAN-Basis mit einem PC als Master und 
Web-/Kommunikationsserver. So kann ich von jedem webfähigen Gerät im 
Haus meine Rolläden bedienen. Genügend LAN-Anschlüsse und WLAN sind dazu 
ebenfalls vorhanden.

Wenn Dir nach Selbstbau zumute ist, kannst Du mir ja mal 'ne PN 
schicken.

Autor: oszi40 (Gast)
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Man sollte bloß ein wenig daran denken, daß jedes Gerät auch Strom 
braucht... z.B. nur 0,1 kW*24*365*0,30€ =262,80 €

... und ein Haus 100 Jahre steht. Wenn Eure Technik so lange zuverlässig 
und stromsparend funktioniert, hat ihr gut geplant.

Autor: bf-therock (Gast)
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@Martin: Ich wohne in der Nähe von Osnabrück, wer also in der Nähe wohnt 
und mir mal seine Anlage zeigen will, bitte melden.

Autor: Dieter M. (Gast)
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@ oszi40
0,1 kW = 100W
Ein Geräte, dass dauerhaft 100W braucht ist sehr hell - und der Verkauf 
ist mittlerweile verboten ;-)  oder (und) sehr sehr warm...

Autor: Klaus (Gast)
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Dieter M. schrieb:
> 0,1 kW = 100W
> Ein Geräte, dass dauerhaft 100W braucht ist sehr hell - und der Verkauf
> ist mittlerweile verboten ;-)  oder (und) sehr sehr warm...

Klugsch*****, oder es sind 20 Hausbussmodule, die jeweils nur 5 Watt 
verbrauchen...

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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>Ein Geräte, dass dauerhaft 100W braucht ist sehr hell
Kommt darauf an, Dein PC zum steuern des Hausbusses muß nicht hell sein, 
Du kannst die Lüfterbeleuchtung auch ausschalten :-)).

Der Hinweis von oszi40 ist durchaus richtig. Manchmal hat man schon den 
Eindruck daß bei manchen Hausbusfans der Stromverbrauch ihrer gesamten 
Elektronik nicht ganz mit bedacht wird.
Aber Hobbies kosten halt auch Geld und Energie, wenn ich Jeden Sonntag 
den Sohneman zu irgendeinem Spiel fahren muss kostet das auch Energie. 
Insofern locker bleiben :-)

Autor: Thomas (Gast)
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Fang klein an! Du brauchst nicht in jedem Raum einen 
Farb-TFT-Touchscreen. Mach erstmal ein kleines Textdisplay mit 
Mikrocontroller, 4 Taster und ein Poti. Das kannst du später immer 
irgendwo brauchen (in der Abstellkammer z.B.) und du hast erst mal ein 
realistisches Projekt.

Autor: oszi40 (Gast)
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@Dieter M.: zähle bitte alle Deine Standy- und Ladegeräte, 
Heizungssteuerung, Pumpen, PC, Kühlschrank usw. zusammen. Dann dann 
kommt auch Deine Erleuchtung, daß Strom Geld kostet. Formel siehe oben.

Wenn man jedoch schon von Anfang an versucht, die laufenden Kosten klein 
zu halten, könnte man da einen Batzen Geld sparen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Es macht Sinn den Controlbus vom Multimediabus zu trennen. Der 
Controlbus laeuft immer und ist sehr sparsam, und der Multimediabus 
laeuft nur nach Bedarf. Eine Ethernet Schnittstelle zieht mindestens 
100mA pro Stecker. Eine RS485 kann man mit 300uA pro Stecker laufen 
lassen.

Autor: Dieter M. (Gast)
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Also 5 Watt pro Gerät ist 'ne Menge!
Bei den Kosten, die das nach sich zieht (siehe Rechnung oben), lohnt 
sich doch das Nachdenken über Reduzierung des Verbrauchs.

Also nur mal so zum Nachdenken:
Bei Geräten, die die meiste Zeit mit Warten auf Befehle verbringen, 
halte ich einen Verbrauch von <1Watt für angemessen. (siehe hacky)
Wenn ich bei 20 Geräten den (Durchschnitts-) Verbrauch um 80% reduziere, 
hätte man bei 20 Geräten und (z.B.) 2 Jahren Amortisierung
80% von 2*262,80Euro = 80% von 525,60Euro = 420,48Euro Ersparnis.
Es bleiben also für die Investition pro Gerät 21 Euro.
Damit lässt sich doch schon 'ne ganze Menge machen...

@oszi40
Der Standby-Verbrauch für meine gesamte Wohnung liegt bei ca.18Watt.
(Natürlich ohne Kühlschrank, ..., nur Geräte wie Anlage, Uhren, ..., 
gemessen am Stromzähler, als ich zwei Wochen nicht zu Hause war.)
Aber ich gebe zu, ich schwimme da gegen den Strom der Zeit und schalte 
Geräte wie Fernseher, PC, Radio wirklich aus.
Von daher habe ich schon im Vorhinein versucht, Deinen Rat zu 
beherzigen. ;-)

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