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Forum: Offtopic Alkohol als Wertanlage?


Autor: Juppi J. (juppii)
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Hallo

Gestern in gemütlicher Runde haben wir eine neue Wertanlage für den EURO
gefunden.
Statistich ist der Wert des Alkohols ständig gestiegen.
Da Gold für uns jetzt zu teuer ist,könnte man auf Alkohol umsteigen.
z.B. Goldbrand
Normal   4,99
Angebot 3,99
Wenn ich 2000 Flaschen kaufe könnte ich doch auf 2,50Eus kommen.

Frage:
Wie muß die Flasche gelagert werden ,damit sie 10-20 Jahre
überdauert.

Konnte ich noch nicht testen,da bei mir bis jetzt so eine lange 
Lagerzeit nicht Vorgesehen war.;-))

: Verschoben durch User
Autor: Michael Rathmair (dj_motionx)
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Coole Idee !!!
Leider hab  ich als Student leider auch keine Erfahrung mit der Lagerung 
von Alkohol.

L.g.

Autor: Hogo Fogo (Firma: Bailout Inc.) (atze_vom_bau)
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Du hast aber ein Problem übersehen:

Gold kann man nicht trinken, Alkohol dagegen schon! Pass mal auf, wenn 
dein Kurs sinkt findest Du dich im Keller mit nem Trichter im Kopp 
wieder...

Autor: Zottel Thier (zotty)
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MUAAHHHHH

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie war das doch gleich mit dem Hund und dem Wurstlager?

Autor: Paul M. (paul_m65)
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Was soll an der Idee jetzt neu sein? Ist genauso alt wie die Idee des 
Hortens von Tabak, Medikamenten und anderen Drogen. Auf die Idee sind 
wir schon als pubertierende Schüler gekommen und in Internetforen ist 
das schon so lange Thema wie ich Internet habe, also so seit etwa 1991.
Durchgeführt habe ich diese Art von Wertanlage allerdings nie, denn der 
Platzbedarf ist einfach zu groß.
Sinnvoller wäre da das Einlagern von Dosenfutter, äh Konservenbüchsen 
(Nahrungsmittel). Das kann man dann im Falle der Fälle auch zum 
Eigenbedarf benutzen.
Es gibt sogar Onlineshops und Geschäftemacher, die sich darauf 
spezialisiert haben:
www.innova-zivilschutz.com


Für Drogen geben die Dummköpfe ihr letztes Hemd. Das war schon immer so 
und wird immer so bleiben.

Autor: Juppi J. (juppii)
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>Wie muß die Flasche gelagert werden ,damit sie 10-20 Jahre
>überdauert.

Das war das Ernsthafte im Posting.
Es bestand die Meinung das bei den "normalen" Flaschen sich der Alk
verflüchtigt.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Das ist der falsche Ansatz. Du mußt Getränke in Pfandflaschen einlagern.
Selbst wenn der Inhalt verdirbt, bist Du durch das Pfand ein gemachter
Mann.

:-))

Hier hast'n Korn,
der bringt Dich wider nach vorn!

MfG Paul

Autor: Zottel Thier (zotty)
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>Das war das Ernsthafte im Posting.
>Es bestand die Meinung das bei den "normalen" Flaschen sich der Alk
>verflüchtigt.
Dann wär uralter Wein ja alkoholfrei.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zottel Thier schrieb:
>>Das war das Ernsthafte im Posting.
>>Es bestand die Meinung das bei den "normalen" Flaschen sich der Alk
>>verflüchtigt.
> Dann wär uralter Wein ja alkoholfrei.

Ist egal.
Uralten Wein kauft man sowieso nur, um ihn zu besitzen. Die Pampe kann 
man meistens eh nicht mehr saufen. Es schaun zwar alle in die Runde, 
loben die Farbe, aber der Wein ist oft im Grunde einfach nur tot. Noch 
nicht mal Winzer können dir garantieren, dass die 50 Jahre alte Flasche, 
die immer unter optimalen Bedingungen in ihrem Weinkeller lag, noch 
halbwegs geniessbar ist.

Also: Die ideale Anlageform, da Reklamationen nach dem Verkauf sinnlos 
sind.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Juppi J. schrieb:

> Statistich ist der Wert des Alkohols ständig gestiegen.

Hmm

"Die Preise alkoholischer Getränke sind in den vergangenen 40 Jahren in
Deutschland relativ zum allgemeinen Preisniveau um rund 30% billiger 
geworden."

http://www.cesifo-group.de/pls/guest/download/ifo%...

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Zottel Thier schrieb:
>>>Das war das Ernsthafte im Posting.
>>>Es bestand die Meinung das bei den "normalen" Flaschen sich der Alk
>>>verflüchtigt.
>> Dann wär uralter Wein ja alkoholfrei.
>
> Ist egal.
> Uralten Wein kauft man sowieso nur, um ihn zu besitzen. Die Pampe kann
> man meistens eh nicht mehr saufen. Es schaun zwar alle in die Runde,
> loben die Farbe, aber der Wein ist oft im Grunde einfach nur tot. Noch
> nicht mal Winzer können dir garantieren, dass die 50 Jahre alte Flasche,
> die immer unter optimalen Bedingungen in ihrem Weinkeller lag, noch
> halbwegs geniessbar ist.

Diese Aussage ist absolut korrekt, auch wir Winzer haben keine Glaskugel 
die die nächsten 20 Jahre darstellt.

Aber ... zum Investment in Alkohol ... keine andere Anlge bringt mehr 
Prozente.
Bier bis 6%, Wein bis 15%, Normaler Brand ~ 40%, Rum bis 80% ... das 
macht Dir keine Bank nach! Pah, 2% Anlage ... dünne Plörre!

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Klar, eine eigene Destille bringt Dich durch schlechte Zeiten... Aber 
legal ist das nur bis zu einer bestimmten kleinstmenge... Brennblase <= 
als 0.5l, glaub ich. Lohnen tut sich die Sache aber erst ab grossen 
Mengen. Und Du brauchst einen Haufen Rohmaterial, dann noch Maischen, 
Vergaeren, brennen, abfuellen, lagern - ist ne Schweinearbeit die ein 
wenig Erfahrung braucht.
Fuers Selbsttinken aber ein nettes Hobby - aber pass auf dass Du nicht 
blind wirst.

Autor: Juppi J. (juppii)
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..in einigen Ländern sagt man;
ein Auge kann man riskieren.;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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und wenn die Leber kaputt ist, säuft man eben auf der Milz weiter...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>und wenn die Leber kaputt ist, säuft man
>eben auf der Milz weiter...

Zwischen Leber und Milz,
passt immer noch ein Pils.

;-)

Autor: Job .job (lollikus)
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>Für Drogen geben die Dummköpfe ihr letztes Hemd. Das war schon immer so
>und wird immer so bleiben

Sind Drogenabhängige dumm?

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Florian *.* schrieb:
> Klar, eine eigene Destille bringt Dich durch schlechte Zeiten... Aber
> legal ist das nur bis zu einer bestimmten kleinstmenge... Brennblase <=
> als 0.5l, glaub ich.

0,5l ist richtig, das befreit aber nur von der Anmeldung der Destille 
selbst. Die Erzeugnisse müssen trotzdem versteuert werden, damit das 
ganze legal bleibt.

Andreas

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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und schön aufpassen, Vor- und Nachlauf trennen ... Buchtipp:

http://www.amazon.de/Schnapsbrennen-Anhang-Kornbra...

Zur qualitäts- und ausbeuteoptimierten Temperaturregelung der Destille 
hilft auch bestimmt das µC.net

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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mc.net hilft auf jedenfall bei der geselligen Qualitaetsanalyse.
Wann steht Deine Wertanlage, Juppi?

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Wenn ich Alkohol lagern wollte, dann nur in Flaschen mit 97%. Das ist 
klarer und fast reiner.
Im Notfall wird der mit Wasser vermischt so dass der noch 30-40% hat und 
verscherbelt.
Vorteil:
- weniger Platzbedraf
- Hält ewig

Lagerung:
- Temperatur des Raumes sollte 77°C nicht überschreiten.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Ein Grossonkel hat nach dem Krieg Kartoffelschalen und Kuechenreste in 
der Wohnung ueber dem Verwaltungsbuero der Besatzung gebrannt, so dass 
die ganze Strasse danach gerochen hat. Sie Sind Ihm aber erst auf den 
Trichter gekommen, da es durch die Decke auf den Schreibtisch des 
Kommandanten tropfte weil der Onkel beim Brennen durch starken Konsum 
seines Produktes einschlief und die Flaschen nicht mehr gewechselt hat. 
Er wurde jedoch nicht verknackt - die Belgier wurden gute Freunde. Die 
Geschichte wird immer wieder gerne bei Feiern ausgepackt. Wieviel davon 
wahr ist - keine Ahnung.

Ein Kollege von mir kommt aus Makedonien, hatte dort einen Weinberg und 
ist ein prima Schwarzbrenner. Von Ihm hab ich ein paar tolle Tipps 
bekommen wie man Methanol abtrennt ohne zuviel vom Guten zu vergeuden 
und eine funktionierende grosse Destille baut.

Im Stammwerk wurde vor Jahren im Trafforaum ganz hinten in einer Ecke wo 
eigentlich nie einer hingeht eine Destille gefunden. Der Hersteller 
wurde nie ermittelt.
Abmahnung wegen: 'Schnapsbrennen waerend der Arbeitszeit.'  :-p

Meine USAmerikanischen Freunde machen Moonshine auf Ihrer Farm. Als 
Rohstoff kaufen sie jedes Jahr grosse Mengen billigen Traubensaft.
Den lassen Sie im Kunststofffass vergaeren und der Wein wird getrunken 
und gebrannt (und der Brand auch getrunken).
Teuflisches Zeug und zurecht super illegal.

Ist ein tolles Hobby, leider mag ich Alkohol nicht so gerne.

Autor: Juppi J. (juppii)
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in den 60 er war ich mal einige Monate in Bulgarien,da habe ich sehr 
viel  Produktionsmittel und Produkte kennengelernt.

Autor: M. S. (bugles)
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In  Alk zu investieren halte ich für nen Fehler. Gesoffen wird immer. 
Aber in 20 Jahren verändern sich Flaschen und Etiketten. Das Zeug will 
in 20 Jahren keiner mehr  haben. Außerdem gibt es Designer-Weine, das 
wird alles Billiger und schmeckt gleich und bnesser.

Im Fernseh waren letztens ein paar Ings die jetzt Fisch & Fleisch 
verkaufen. Das ganze Deluxe. Klar die lagern den nicht 20 Jahre aber 
läuft richtig gut.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Michael S. schrieb:
> In  Alk zu investieren halte ich für nen Fehler. Gesoffen wird immer.
> Aber in 20 Jahren verändern sich Flaschen und Etiketten. Das Zeug will
> in 20 Jahren keiner mehr  haben.

Bist du noch bei trost?
Gerade weil das Zeugs alt ist, gibt es Leute die sich darum reißen.

Auch wenn es Ikea gibt, haben antike Möbel immer ihre Liebhaber gefunden 
und werden es auch weiter tun.

Selbiges mit alloholiga

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael S. schrieb:
> In  Alk zu investieren halte ich für nen Fehler. Gesoffen wird immer.
> Aber in 20 Jahren verändern sich Flaschen und Etiketten. Das Zeug will
> in 20 Jahren keiner mehr  haben.

Die jungen Schnösel von heute sind die Oppas von morgen - wenn nix 
dazwischen kommt.

Was meinst du, was die dafür geben, in 60, 70 Jahren bei Suff aus 
Originalflaschen von der Guten Alten Zeit® lallen zu können...

Autor: Gerry E. (micky01)
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Alkohol wird ja nicht ohne Grund als Konservierungsmittel benutzt, unter 
anderem auch für vergorenen Traubensaft und tote Hirne. Die Haltbarkeit 
des Konservats wird wohl wesentlich von der Konzentration des 
Konservierungsmittels bestimmt. Darf halt keine Luft dran kommen, dann 
hält sich das Zeug ewig. (Weinkorken lassen den Flascheninhalt "atmen").

Juppi, nicht der Wert von Alkohol ist gestiegen, nur der Preis.
Kauf hier mal eine Flasche Korn und versuche die einem Russen zu 
verkaufen.
Die lachen sich doch kaputt wenn Du den EK wieder reinholen willst.

Also lieber Kohle im Keller horten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael S. schrieb:
>> In  Alk zu investieren halte ich für nen Fehler. Gesoffen wird immer.
>> Aber in 20 Jahren verändern sich Flaschen und Etiketten. Das Zeug will
>> in 20 Jahren keiner mehr  haben.
>
> Die jungen Schnösel von heute sind die Oppas von morgen - wenn nix
> dazwischen kommt.
>
> Was meinst du, was die dafür geben, in 60, 70 Jahren bei Suff aus
> Originalflaschen von der Guten Alten Zeit® lallen zu können...

LOL
Erinnert mich an die "Kinder der 70-jahre" Bewegung, die die Firma 
Eskimo so weit gebracht haben, den "Paiper" wieder zu produzieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wickie,_Slime_&_Paiper

(Und ja, ich hab auch gezeichnet :-)

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Alkohol ist auch gut als Anlage, weil man damit sogar Autofahren kann 
wenn das Öl ausgeht.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Wenn du das machen willst, dann mach es richtig!

A: Miete dir einen Bunker ( Ob NVA oder Bundeswehr ist wurscht)

B: Dann kaufst du dir alte Barriquefässer vom Winzer.
( Die sind billig, weil für Wein nicht mehr zu brauchen )

C: Jetzt füllst du die Fässer mit Weinbrand und wartest
15 Jahre.

Dann füllst du das Zeug in Flaschen, und verkaufst es teuer.

Prost!

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Das Nachfüllen der Fässer nicht vergessen, da geht einiges
über die Dauben ab an Flüssigkeit.

gebrauchte Barrique gibts z.B. hier:
http://www.wilhelm-eder.de/

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Heute wieder Androhung von starker Erhöhung der ALK-Preise.
Es wurde angedroht das 1Kasten Bier dann im Durchschnitt 20 Eus Kosten 
wird.
Grund:Der Alkoholkonsum soll verringert werden,und dessen 
Nachfolgekosten(Unfälle,Krankheit)LOL

Werde mal sehen wie ich eine saubere Destille aufbauen kann.
P.S.Bin gespannt ob Morgen noch Alk in Reserve liegen wird.

..ich werde alo doch noch den Zusammenbruch Deutschlands erleben,
aus der Asche wird die Sozialistische BRD auferstehen.
;-))

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Juppi J. schrieb:

>Werde mal sehen wie ich eine saubere Destille aufbauen kann.

Die Skandinavier machen es vor. War vor über einem Jahr mal in einer 
TV-Doku. Schwarzbrennerei. Aber wer sagt denn, daß man das nicht 
technisch auf die Reihe bekommt? Schließlich sollte der Schädel nicht am 
nächsten Tag brummen...

Autor: Thilo M. (Gast)
Datum:

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Juppi J. schrieb:
> Heute wieder Androhung von starker Erhöhung der ALK-Preise.
> Es wurde angedroht das 1Kasten Bier dann im Durchschnitt 20 Eus Kosten
> wird.
> Grund:Der Alkoholkonsum soll verringert werden,und dessen
> Nachfolgekosten(Unfälle,Krankheit)LOL

Das Ergebnis wird sein:
- verarmung der Abhängigen
- Beschaffungskriminalität steigt (Geld und Alk)
- Verkaufszahl geht zurück (weniger Steuereinnahmen)
- Mehrbelastung der Krankenkassen durch mehr Arme
- Mehrbelastung der Sozialkassen durch mehr Arme

Als ob es einen Abhängigen schert, was ein Kasten Bier kostet, er wird 
deshalb nicht weniger trinken, eher sich mehr Kohle beschaffen (wie auch 
immer).
Ich habe bei diversen Norwegen-Aufenthalten mit Norwegern gefeiert, die 
ihren kompletten Monatslohn in einer Woche in Alk umgesetzt haben.
Das Zeug zu bekommen ist auch dort nur eine Preisfrage.

Wie war das mit den Kindern? Was man verbietet machen sie heimlich, man 
hat dann gar keine Kontrolle mehr. ;-)

Autor: Marcus Woletz (mwoletz)
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>Heute wieder Androhung von starker Erhöhung der ALK-Preise.
>Es wurde angedroht das 1Kasten Bier dann im Durchschnitt 20 Eus Kosten
>wird.

Erstens sollte man die Nachrichten schon richtig verstehen, zweitens ist 
Sommerloch und drittens sollte man sich seine eigenen Gedanken machen:

zu 1.) Irgend ein Irrer wollte sich mal wieder ins Gespräch bringen. 
Dazu reicht es aus, im Sommerloch absurde "Vorschlage" zu machen. Nicht 
mehr und nicht weniger sagen die Meldungen. Da hat noch kein einziger 
Politiker irgend wie die Finger drin, es ist eine Einzelmeinung.

zu 2.) Im Sommerloch muss die eine oder andere absurde Idee als Peitsche 
herhalten, damit beim Volk auch in den Ferien beim Hören oder Sehen von 
"Nachrichten" der Adrenalinspiegel steigt. Das Angstpotenzial muss 
aufrecht erhalten werden.

zu 3.) Selbst wenn es eine Erhöhung der ALkoholsteuer geben sollte. 
Niemals wäre eine derart drastische Erhöhung von beinahe 900% 
durchzusetzen. Solche Ideen sind doch völlig absurd, und IMO zudem 
sinnlos.

Deshalb sollten wir das Thema abhaken. Ist einfach zu schade um die 
Zeit, sich mit solchem Unsinn zu beschäftigen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Freilich ist das wieder nur eine Schnapsidee. (Im wahrsten Sinne des 
Wortes) ;-)

Fakt ist aber trotzdem: Bei den Tabakwaren war man nicht zimperlich, was
die Steuererhoehungen betraf. Das koennte man beim Alkohol ebenso 
machen.
Alkoholiker ist kein schoener Beruf....

Die Sauferei bringt eine Menge Leid unter das Volk. Damit meine ich 
nicht
das Feierabendbier sondern den Tages-Bierkasten.

Mein Kompagnon war unlaengst in Kanada. Dort, so sagte er, sei der Alko-
hol irrsinnig teuer. Resultat: Man trinkt ein Bier mit Genuss.

MfG Paul

Autor: Thilo M. (Gast)
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Paul Baumann schrieb:
> Resultat: Man trinkt ein Bier mit Genuss.

Das ist ein Prozess, der einige Generationen dauert.
Die jetzigen Trinker sind teilweise noch Teenager, die werden nicht ein 
Bier mit Genuss trinken, sondern bis zum Verlust der Muttersprache. Und 
das ohne Rücksicht auf die Kosten. Ich bin mir nicht sicher, was 
größeren Schaden anrichtet, teures Bier oder Trinker.
Wenn man das Ganze schrittweise macht und die Erhöhungen immer schön im 
Voraus ankündigt, dann könnte das mittel- bis langfristig Einfluss auf 
das Trinkverhalten nehmen.
- meine Meinung -

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Wenn wirklich eine hohe Preissteigerung kommt , was eine Schnapsidee 
ist,hängt noch ein riesiger Rattenschwanz daran.
Es wir bestimmt im unteren Preissegment erhöht,Mittel und 
Hochpreisklasse nicht.
Eigenartig ist es ,das eine starke Erhöhung der Bestrafung,bei 
Straftaten,
die "Fachkräfte" der Meinung sind,dies nutzt nichts.
Es hätte trotzdem keine höhere Abschreckwirkung.

...na dann Prost!

P.S. Habe noch kein Gesetz gefunden was Alkoholbrennen
für den Eigenbedarf verbietet.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Juppi J. schrieb:
> P.S. Habe noch kein Gesetz gefunden was Alkoholbrennen
> für den Eigenbedarf verbietet.

BranntwMonG.
Kesselgröße max. 0.5 Liter, angemeldet und versteuert muss Alles werden, 
also ab dem 1. Tropfen. Auch gibt es eine Maximalmenge pro Jahr.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich finde: Nach dem Feierabend
ist ein kühles Bierchen labend.

Der Kopf tut weh, die Füße stinken
-jetzt ist es Zeit, ein Bier zu trinken!

Einmal hatt' ich 'nen Kollegen,
da begann ich den Verdacht zu hegen,
daß er nicht mehr "Ohne" kann.
Er war ein ziemlicher starker Mann.

Lange hat das nicht gedauert
und er war ganz ausgepowert.
Den Kollegen (er hieß Klaus)
warf alsbald der Meister raus.

An der Imbißbude, in der Sonne,
neben sich die Abfalltonne.
feuert er nun Schnäpse rein
und ist keimig wie ein Schwein.

Freunde hat er, noch und nöcher
-die saufen alle wie die Löcher.
Niemand mehr, der da noch steht,
bis daß das Geld zu Ende geht.

Er kommt zu mir und pumpt mich an:
"Kannst Du mir was geben, Mann?"
und er vertrinkt's mit Horst und Dieter
davon seh' ich nichts mehr wieder...

Ja, ja, -das ist ein trauriges Gedicht
und ich lach' darüber nicht.

MfG Paul

Autor: Gastino G. (gastino)
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Paul Baumann schrieb:
> Mein Kompagnon war unlaengst in Kanada. Dort, so sagte er, sei der Alko-
> hol irrsinnig teuer. Resultat: Man trinkt ein Bier mit Genuss.

Und "unter der Hand" wird wahrscheinlich das übelste Zeug gesoffen.

Ein Schwede hat mir mal erzählt, wie es alkoholmäßig bei denen so 
abgeht. Da hilft die ganze Gutmenschen-Umerziehungs-Idiotie nichts, im 
Gegenteil, das Trinkverhalten wird nur noch irrer.

Ich kann sowieso die Typen nicht ausstehen, die sich in das Leben und 
die Lebensweise fremder, erwachsener Menschen erziehend einmischen 
wollen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>Ich kann sowieso die Typen nicht ausstehen, die sich in das Leben und
>die Lebensweise fremder, erwachsener Menschen erziehend einmischen
>wollen.

War das an mich gerichtet? Dann sage das.

Gut, ich sage es mal frei heraus: Wenn sich fremde, erwachsene Menschen
die Gesundheit so ruinieren, daß Andere ihre Arbeit miterledigen müssen,
daß sie mit 45 Jahren Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen, dann fehlt mir
jedes Verständnis dafür.

Sie werden bemuttert, in Entziehungskuren gesteckt, von Sozialarbeitern
geknuddelt und über's Köpfchen gestreichelt....

Schwere Kindheit, böse Umwelt und was weiß ich noch werden als 
Entschuldi-
gung angeführt. Meine Güte! Das geht Tausenden Anderen nicht besser, 
aber
im Suff lassen sich Probleme sicher nicht besser lösen als nüchtern.

Gallig
Paul

Autor: Gastino G. (gastino)
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Paul Baumann schrieb:
> War das an mich gerichtet? Dann sage das.

Eigentlich nicht. Aber wenn Du Dir diesen Schuh anziehen möchtest, dann 
bitte.

> Gut, ich sage es mal frei heraus: Wenn sich fremde, erwachsene Menschen
> die Gesundheit so ruinieren, daß Andere ihre Arbeit miterledigen müssen,
> daß sie mit 45 Jahren Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen, dann fehlt mir
> jedes Verständnis dafür.

Geht mir genauso bei super-gesund lebenden Freizeitsportlern oder 
Motorradfahrern, die auf die Fresse fallen und dann von 
Transferleistungen leben müssen.

Aber die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen, sein Leben so zu 
gestalten wie er das will, hat eine weitaus höhere Priorität!

> Sie werden bemuttert, in Entziehungskuren gesteckt, von Sozialarbeitern
> geknuddelt und über's Köpfchen gestreichelt....

Was für ein Stuss...

> Schwere Kindheit, böse Umwelt und was weiß ich noch werden als
> Entschuldi-
> gung angeführt. Meine Güte! Das geht Tausenden Anderen nicht besser,
> aber
> im Suff lassen sich Probleme sicher nicht besser lösen als nüchtern.

Ich habe mehrere Alkoholiker-Karrieren im persönlichen Umfeld gesehen 
und kann Dir sagen, dass Du keine Ahnung davon hast.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Gastino schrob:
>Aber die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen, sein Leben so zu
>gestalten wie er das will, hat eine weitaus höhere Priorität!

Nein, das sehe ich nicht so und ich Dir sage auch warum: Das ist ein 
absolut
egoistisches Denken, denn im Fall der Fälle ist der Jenige wieder auf
die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen und nimmt sie auch in Anspruch.
Spätestens dann, wenn er durch sein Verhalten auf Hilfe angewiesen ist, 
ist es vorbei mit der Freiheit des Einzelnen. Ja, dann wird wieder
nach der Gemeinschaft gerufen. Es kann nicht funktionieren, wenn die
Bevölkerung nur noch aus "Ich-Menschen" besteht.
>Ich habe mehrere Alkoholiker-Karrieren im persönlichen Umfeld gesehen
>und kann Dir sagen, dass Du keine Ahnung davon hast.

Eben weil ich leidvolle Erfahrungen mit Alkohol*mißbrauch* in meiner 
Umgebung gesammelt habe, schrieb ich, was ich schrieb.

Deutschland liegt beim Alkoholkonsum auf Platz 5 in der Welt.
Das kann doch nicht Warstein, äh wahr sein.

MfG Paul

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Hallo Paul

Bist du Alk-Gegner.;-))
Was soll ich machen,ich soll 3 Liter Flüssigkeit zu mir nehmen,
das mache ich mit Kaffee und Bier.
Ich kann doch nicht nur auf Kaffee umsteigen,da trockne ich aus und 
falle der Gemeinschaft zur Last.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>Bist du Alk-Gegner.;-))

Nein. Ich bin nur Gegner des hemmumngslosen Saufens. Natürlich trinke 
ich
auch Bier, aber vielleicht 3 Flaschen pro Woche. Schnaps überhaupt 
nicht.

Die Dosis macht das Gift...

MfG Paul

Autor: Marcus Woletz (mwoletz)
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>Ich kann sowieso die Typen nicht ausstehen, die sich in das Leben und
>die Lebensweise fremder, erwachsener Menschen erziehend einmischen
>wollen.

Das sehe ich allerdings deutlich anders. Zwei Fälle sind zu 
unterscheiden:

1.) Der Erwachsene gefährdet oder zerstört seine Gesundheit, Zukunft 
oder andere Dinge, die ihn allein betreffen: dann sage ich ihm das und 
versuche ihm zu helfen, und ich wäre ein schlechter Mensch, wenn mir der 
Andere völlig egal wäre.

2.) Der Erwachsene gef+hrdet oder zerstört die Gesundheit, Zukunft oder 
andere Dinge, die andere Menschen betreffen: dann sage ich ihm das und 
versuche ihn zu überzeugen, sein Verhalten zu ändern, und ich wäre ein 
schlechter Mensch, wenn ich das nicht täte.

Warum meinen immer alle, man solle sich seinen Mitmenschen gegenüber 
völlig gleichgültig verhalten? Dass daraus nur eine völlig anonyme, 
befremdende, gefühlskalte Gesellschaft entstehen kann, sieht man in 
Ansätzen bereits sehr deutlich.

Darf ich mal ein konkretes Beispiel nennen:
Ich kenne einige Menschen, die extrem schlechte Zähne haben, vermutlich, 
weil ihnen der Weg zum Zahnarzt sehr schwer fällt. Nach Deiner Theorie 
ist es das alleinige Problem dieser Menschen. Wäre es aber nicht viel 
besser, ich würde denjenigen ansprechen und deutlich versuchen, ihn zu 
einem Zahnarztbesuch zu überreden? Das wäre genau das, was Du so 
verabscheust. Ich sehe das allerings völlig anders!

Autor: Thilo M. (Gast)
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Paul Baumann schrieb:
> Die Dosis macht das Gift...

Bei uns im Geschäft waren Monteure tätig (~1987..~1995), die sich nach 
und nach totgesoffen haben. Denen dabei zuzusehen, wie sie nach und nach 
verfallen sind (erblindet, zittrig, geistig auf null-niveau) war 
wirklich nicht lustig. Von denen lebt übrigens keiner mehr.
Mit deren steigendem Alkoholkonsum ist meiner gesunken, sowas will ich 
nicht durchmachen.

Die Kosten für die Behandlungen der Alkoholkrankheit (um es mal nüchtern 
zu betrachten) werden der Allgemeinheit aufgebrummt, genau wie die 
Verletzungen der Extremsportler und der Rennradler, die auf der 
Bundesstraße fahren müssen, aus Spaß an der Freude, und sich wundern 
wenn sie im Graben landen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>der Rennradler, die auf der
>Bundesstraße fahren müssen, aus Spaß an der Freude

Ja, denen ist es verboten, Streichhölzer in der Hosentasche mitzuführen.
Überholende Autos könnten ihnen die Hosentaschen in Flammen fahren.

;-)
MfG Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Paul Baumann (paul_baumann)

>nach der Gemeinschaft gerufen. Es kann nicht funktionieren, wenn die
>Bevölkerung nur noch aus "Ich-Menschen" besteht.

Prinzipiell richtig, aber das gleiche Problem gibt es mit Rauchen, 
Fettsucht, Herz-Kreislaufkrankheiten etc. Viele Menschen ruinieren sich 
sehenden Auges die Gesundheit, und die Gemeinschaft muss dafür gerade 
stehen. Viele ruinieren sie sich auch ohne es zu wissen, aus diversen 
Gründen (Bildungsmangel, etc.) Die könnte man mit der gleichen 
Argumentation bevormunden und ihnen ein anderes verhalten Vorschreiben, 
zumindest über Preiserhöhungen.

>Eben weil ich leidvolle Erfahrungen mit Alkohol*mißbrauch* in meiner
>Umgebung gesammelt habe, schrieb ich, was ich schrieb.

Dennoch hast du das Problem nicht verstanden. Alkoholismus sucht sich 
keiner aus. Wenn gleich es das Grenzfälle gibt, "die sich nur gehen 
lassen" und mit mehr Charakterstärke den Alk hinter sich lassen könnten.

>Deutschland liegt beim Alkoholkonsum auf Platz 5 in der Welt.

Ja und? Die Grundaussage ist und bleibt, das höhere Kosten für Tabak und 
Alk den Missbrauch KEINE Sekunde verringern. Aufklärung tut not, und 
vieles anderes mehr.

MFG
Falk

Autor: Juppi J. (juppiii)
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..ergo  ,wir müssen auch die zu süße und fettreiche Nahrung  sehr teuer 
machen.

Grundnahrungsmittel und gesunde Nahrung sehr billig.
Industriegüter welche billig und Schadstoffreich sind,
sehr teuer machen damit keine Gesundheitsschäden auftreten.
Es gibt noch mehr solchen Schwachsinn!

Das sollte man wissen!
http://www.schnapsbrennen.at/diskussion/2006110121...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Juppi J. schrieb:
> Grundnahrungsmittel und gesunde Nahrung sehr billig.
> Industriegüter welche billig und Schadstoffreich sind,
> sehr teuer machen damit keine Gesundheitsschäden auftreten.
> Es gibt noch mehr solchen Schwachsinn!

Genau, den Grünen z.B. verdanken wir den hohen Spritpreis.
Fällt unter die gleiche Kategorie. ;-)

Autor: Gastino G. (gastino)
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Paul Baumann schrieb:
> Nein, das sehe ich nicht so und ich Dir sage auch warum: Das ist ein
> absolut
> egoistisches Denken, denn im Fall der Fälle ist der Jenige wieder auf
> die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen und nimmt sie auch in Anspruch.
> Spätestens dann, wenn er durch sein Verhalten auf Hilfe angewiesen ist,
> ist es vorbei mit der Freiheit des Einzelnen. Ja, dann wird wieder
> nach der Gemeinschaft gerufen. Es kann nicht funktionieren, wenn die
> Bevölkerung nur noch aus "Ich-Menschen" besteht.

Dein Weltbild scheint nur aus fremdgesteuerten Einheitsmenschen zu 
bestehen, die Nahrungsmittel zugeteilt und ihren Tagesablauf 
vorgeschrieben bekommen. Schließlich führen ja Nikotin, Alkohol, zu 
fettes Essen, zu süßes Essen, zu wenig, zu viel und zu gefährlicher 
Sport zu angeblich höheren Ausgaben (wobei ich diese ganzen Rechnungen 
für unendlich verlogen halte - siehe nächster Abschnitt).

> Eben weil ich leidvolle Erfahrungen mit Alkohol*mißbrauch* in meiner
> Umgebung gesammelt habe, schrieb ich, was ich schrieb.

Was Du geschrieben hast, war einfach nur unglaublicher Bullshit und eine 
Frechheit gegenüber den Betroffenen. Niemand "streicht den 
Alkoholabhängigen über den Kopf" oder Ähnliches. Ich kenne auch keinen, 
der sich seine Sucht freiwillig ausgesucht hat. Im Gegenteil. Die Leute 
waren alle Gebeutelte ihrer Sucht, die Umgebung zieht sich eher zurück 
und keiner wurde von "Sozialarbeitern geknuddelt".
Und teuer für die Gesellschaft waren sie auch nicht, ganz im Gegenteil. 
Die haben fast alle bis ans Ende ihres Lebens gearbeitet und sind an 
ihrer Leberzirrhose bzw. an den "Nebenwirkungen" dieser ganz schnell 
gestorben. Der "Schnellste" hat von "noch voll im Arbeitsleben" bis zum 
Ableben nicht ganz einen Tag gebraucht. Die ganzen 
Gutmenschen-Hobby-Umerzieher vergessen nämlich regelmäßig, dass auch die 
super-gesund lebenden irgendwann vom Sensenmann geholt werden. Nur 
passiert das vielleicht ein paar Rentenbezugsjahre später und das 
Altern, die Pflege und das Sterben wird auch dann kein bisschen 
billiger.

> Deutschland liegt beim Alkoholkonsum auf Platz 5 in der Welt.
> Das kann doch nicht Warstein, äh wahr sein.

Den Wahrheitsgehalt solcher "Studien" zweifle ich an.

Autor: Lasst mich Arzt (ich_bin_durch)
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Das ist immer einfach nach einem Verbot zu schreien. Labile 
Persönlichkeiten werden bei einem Alkoholverbot nicht automatisch zu 
besseren Menschen. Ich kann mir vorstellen das danach z.B. der 
Colaabsatz stark in die Höhe schießt. Dann haben wir ein Heer von 
Diabeteskranken, die übrigens auch von der Allgemeinheit bezahlt werden.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich bin nicht gewillt, mich hier fuer meine Haltung zu rechtfertigen und
meine, sie weiter oben ausreichend begruendet zu haben.

Also dann: Es ist Zeit fuer den Fruehschoppen. Macht Euch erst mal ein
Bier auf....

;-)
Ich bin weg

MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Marcus Woletz schrieb:

> Erstens sollte man die Nachrichten schon richtig verstehen, zweitens ist
> Sommerloch und drittens sollte man sich seine eigenen Gedanken machen:

Yep. Interessant, wie in Foren viele jeder Meldung hinterher hecheln und 
aus dem lauen Lüftchen darin einen Sturm machen.

> zu 2.) Im Sommerloch muss die eine oder andere absurde Idee als Peitsche
> herhalten, damit beim Volk auch in den Ferien beim Hören oder Sehen von
> "Nachrichten" der Adrenalinspiegel steigt. Das Angstpotenzial muss
> aufrecht erhalten werden.

Vorsätzlich aufgebautes/erhaltenes Angstpotenzial und Peitschen brauchst 
du dafür nicht, das geht auch ohne Verschwörung.

Es reicht, wenn man Medien hat, die gehört und gelesen werden wollen 
ohne das der Zuhörer/Leser schon am Anfang einschläft. Da ist etwas 
Aufregung und Hysterie ungemein hilfreich, notfalls tut's dafür auch ein 
beherzter Griff in die Mottenkiste, wenn es nur genug Leute gibt, die 
sich laut genug drüber aufregen und sich die von den Medien 
heissersehnte "Kontroverse" mit Pro&Contra ergibt.

Autor: Thilo M. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Marcus Woletz schrieb:
>
>> Erstens sollte man die Nachrichten schon richtig verstehen, zweitens ist
>> Sommerloch und drittens sollte man sich seine eigenen Gedanken machen:
>
> Yep. Interessant, wie in Foren viele jeder Meldung hinterher hecheln und
> aus dem lauen Lüftchen darin einen Sturm machen.
>
>> zu 2.) Im Sommerloch muss die eine oder andere absurde Idee als Peitsche
>> herhalten, damit beim Volk auch in den Ferien beim Hören oder Sehen von
>> "Nachrichten" der Adrenalinspiegel steigt. Das Angstpotenzial muss
>> aufrecht erhalten werden.
>
> Vorsätzlich aufgebautes/erhaltenes Angstpotenzial und Peitschen brauchst
> du dafür nicht, das geht auch ohne Verschwörung.
>
> Es reicht, wenn man Medien hat, die gehört und gelesen werden wollen
> ohne das der Zuhörer/Leser schon am Anfang einschläft. Da ist etwas
> Aufregung und Hysterie ungemein hilfreich, notfalls tut's dafür auch ein
> beherzter Griff in die Mottenkiste, wenn es nur genug Leute gibt, die
> sich laut genug drüber aufregen und sich die von den Medien
> heissersehnte "Kontroverse" mit Pro&Contra ergibt.

Full ACK!

Siehe auch die vielen Diskussionen über Kernkraft. :-)))
(Oder gilt das dafür etwa nicht?)

Autor: A. K. (prx)
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Thilo M. schrieb:

> Siehe auch die vielen Diskussionen über Kernkraft. :-)))
> (Oder gilt das dafür etwa nicht?)

Ich hänge auch bei diesem Thema inhaltlich und emotionell nicht allzu 
sehr am Tropf der Medien, so zumindest die optimistische Einschätzung 
meiner selbst. Was meine Einstellung dazu deswegen auch nicht vom 
aktuellen Ölpreisniveau und Politbarometer abhängig macht (und mangels 
Bedarf auch nicht vom Alkpegel, um etwas ontopic zu bleiben).

Das dabei trotzdem nicht das Gleiche wie bei dir rauskommt, dürftest du 
schon gemerkt haben ;-). Verschiedene Leute können trotz ähnlicher 
Information zu verschiedenen Ansichten gelangen - eine Erkenntnis, die 
manche Leute immer wieder auf's Neue frustriert.

Autor: Thilo M. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Ich hänge auch bei diesem Thema inhaltlich und emotionell nicht am Tropf
> der Medien, so zumindest die optimistische Einschätzung meiner selbst.

Zu dem von mir angesprochenen Thema habe ich hier ausschließlich 
Beiträge gelesen, die den Inhalt der Medienhetze wiedergeben. Da ich 
beruflich evtl. einen besseren Einblick in dieses Thema habe wage ich zu 
behaupten, dieses beurteilen zu können.

Aber bitte zurück zu Topic. ;-)

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael S. schrieb:
>> In  Alk zu investieren halte ich für nen Fehler. Gesoffen wird immer.
>> Aber in 20 Jahren verändern sich Flaschen und Etiketten. Das Zeug will
>> in 20 Jahren keiner mehr  haben.
>
> Die jungen Schnösel von heute sind die Oppas von morgen - wenn nix
> dazwischen kommt.
>
> Was meinst du, was die dafür geben, in 60, 70 Jahren bei Suff aus
> Originalflaschen von der Guten Alten Zeit® lallen zu können...

Bei dem was die heute an Mengen saufen werden die aber nicht alt 
werden..also von daher..hau wech

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