Gefälschte ATmegas

#1701880
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Das ist ja speiübel, wenn man so ein Ding erwischt. Da sucht man sich in
der Schaltung die Schwindsucht an den Hals....:-(

Außerdem ist dem Kollegen in dem Link ein ganz anständiger Schaden ent-
standen, denn so ein Atmega328 kostet um die 3,40 Euro.

Ich bin normalerweise kein Fan vom "in die Pfanne hauen", aber diese
Ganoven würde ich dem Onkel Atmel zur Behandlung empfehlen. Sonst kehrt
sich die Sache noch in's gegenteil und die Leute sagen: "Die Kontroller
von Atmel taugen nichts, wir müssen etwas Anderes kaufen".

Staunend
Paul
#1702033
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Sowas ist leider gang und gäbe! Deshalb kaufe ich aus Prinzip nicht bei 
irgendwelchen Händlern in China, bei welchen nicht eine Google-Recherche 
ergibt, dass die seriös sind.
Von früher sind mir bekannt:
- leere Cache-RAM Chips auf Pentium-1 Boards
- leere Brooktree Video-DACS
- falsch gelabelte Leistungstransistoren (Die viel zu klein)
- doppelt gelabelte Elkos (innen 85°, aussen 105°)
- Billig-IC (üble Daten) abgeschliffen und als Maxim neu gelabelt
- Prozessoren (Pentium I, II, III, K6, K7) umgelabelt.

Die Kreativität der Chinesischen Fälscher kennt keine Grenzen. Gut wenn 
es sich nur um Elektronikteile handelt. Schlechter, wenn ihr ein 
lebenswichtiges Antibiotikum braucht, und es sich um eine wirkungslose 
Fälschung aus einer verseuchten Hinterhofküche handelt! :-(
#1702371
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@Paul Baumann (paul_baumann)

>Das wäre eine Anregung für den Hersteller. Diese Bauform ließe sich
>vernünftig handhaben.

Naja, wenn sich die Hersteller bei den Gehäusen vom demographischen 
Wandel leiten liessen, gäbe es bald ICs mit Lötösen . . .

duckundwech
Falk

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