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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Transistor mit Mikrocontroller schalten. Welcher Transistor?


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

kann mir jemand helfen mich im Transistordschugel zurecht zu finden?

Ich will mit meinem Mikrocontroller(dspic30F4013) einen Transistor 
schalten.
Der Transistor soll ein angeschlossenes Soundmodul auf Masse 
Druchschalten.

Das Sieht so aus.
An dem Soundmodul gibt es 9 Pins.
Einer ist der "Verbindungspin (Masse)".
Wenn ich jetzt einen der übrigen Pins mit Diesem kurz verbinde spielt 
das Soundmodul einen Sound ab.
Jetzt brauch ich 8 Transistoren, die mir die einzelnen Pins jenachdem 
wie ich sie ansteuer auf den Massepin durchschalten.

Ich hab leider garkeine Ahnung welche Transistoren ich jetzt nehmen 
muss.

Kann mir jemand einen empfehlen (vorzugsweise von Reichelt) :)

DANKE!!

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Thomas schrieb:
> Wenn ich jetzt einen der übrigen Pins mit Diesem kurz verbinde spielt
> das Soundmodul einen Sound ab.

Das hört sich so an, als seien dies reine Signalpins ohne großen Strom-
fluss. Dafür geht bspw. jeder NPN-Transistor (z.B. BC547) mit einem
Basisvorwiderstand von etwa 10kΩ.

Oder du nimmst einen ULN2803, da sind alle 8 Transistoren mit Vorwider-
ständen in einem IC vereint.

Falls das Soundmodul mit der gleichen Versorgungsspannung läuft wie der
Mikrocontroller, kannst du die Pins evtl. auch direkt ohne Transistoren
anschließen. Hast du genauere Daten zu dem Soundmodul?

Autor: Thomas (Gast)
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Danke für die schnelle Antwort.
Es handelt sich um dieses Soundmodul

http://www.conrad.de/ce/de/product/234219/?DIGITAL...

12Volt Versorgungsspannung
Glaub schon ,dass das reine Versorgungspins sind. Ich einen Pin einfach 
mit ner Büroklammer mit dem Massepin verbinden und es funktzt.

Gruß

Autor: Alf (Gast)
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Kleinsignal n-Kanal Mosfet 2N7000/7002, BSS138 usw.

Autor: Holger900 (Gast)
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Yalu X. schrieb:
> Oder du nimmst einen ULN2803, da sind alle 8 Transistoren mit Vorwider-
> ständen in einem IC vereint.

Der 2803 hat keine Basisvorwiderstände, soweit ich weiß.

Autor: Holger900 (Gast)
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Sorry, glaub war der 01er

Autor: Иван S. (ivan)
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Alf schrieb:
> Kleinsignal n-Kanal Mosfet 2N7000/7002, BSS138 usw.

MMBT3904 und MMBT2222 möcht' ich noch anführen, wenn's auch bipolar sein 
darf ;-)

Autor: Simon Mahler (edimahler)
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...oder nen BS170 (Kleinleistungs-N-Kanal-FET), dann brauchst Du keine 
Widerstände für die Ansteuerung der Gates.

Autor: Thomas (Gast)
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Versteh ich das richtig, dass ich meine Mikrocontrollerausgäge an "IN" 
anklemm, die einzelnen Pins an "OUT" (jenachdem welchen Ausgang ich mit 
welchem Pin steuern will) und den Massepin an "COMMON FREE WHEELING 
DIODES"?

Gruß

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Thomas schrieb:
> Versteh ich das richtig, dass ich meine Mikrocontrollerausgäge an "IN"
> anklemm, die einzelnen Pins an "OUT" (jenachdem welchen Ausgang ich mit
> welchem Pin steuern will)

Ja.

> und den Massepin an "COMMON FREE WHEELING DIODES"?

Nein. Dieser Anschluss wird normalerweise an die positive Versorgungs-
spannung der mit dem Baustein betriebenen Lasten angeschlossen, sofern
diese induktiv sin (Relais, Magnetventile u.ä.). Da die Eingänge des
Soundmoduls einfach nur auf Masse gezogen werden wollen und auch nicht
induktiv sind, bleibt dieser Anschluss offen.

Zusätzlich muss noch der GND-Pin des ULN an die gemeinsame Masse von
Mikrocontroller und Modul angeschlossen werden.

> 12Volt Versorgungsspannung

Da stellt sich die Frage mit welcher Spannung die digtalen Teile auf dem
Modul laufen, bzw. welches die digitale Signalspannung ist. Es scheint
leider keinen Schaltplan zu geben.

Du kannst diese Spannung aber herausfinden, indem du bei eingeschaltetem
Modul und unbeschalteten Eingängen die Spannung zwischen einem der
Eingänge und dem gemeinsamen Massepin misst. Wahrscheinlich sind es 3,3V
oder 5V. Wenn du den Mikrocontroller mit etwa der gleichen Spannung
versorgst, solltest du ihn direkt anschließen können.

Noch etwas zum ULN2803:

Ist die gemessene Signalspannung nur 3,3V oder weniger, könnte der
ULN2803 unzuverlässig funktionieren, da dessen Ausgangsspannung wegen
der verwendeten Darlington-Transistoren nicht wesentlich unter 1V kommt,
was von dem Modul möglicherweise nicht als low-Pegel erkannt wird.

Auf der sicheren Seite bist du jedenfalls mit NPN-Transistoren (mit
Vorwiderstand) oder N-Mosfets (ohne Vorwiderstand).

Autor: Dom (Gast)
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ich hatte auch schon überlegt, den mikrocontroller direkt anzuschließen 
und ie einzelnen Pins einfach auf Masse runterzuziehen. Hab aber zur 
Vorsicht mal bei Conrad angerufen.
Der Typ da meinte, dass das ganze potentiallos funktionieren muss, weil 
das Modul kaputt gehen könnte, wenn ich einfach 5V auf die Eingänge geb.
Der Controller kann ja entweder nur 5V oder 0V. Also müssen im 
unbeschalteten Zustand 5V am Eingang anliegen.

Gruß

Autor: Dom (Gast)
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Kommando zurück :)
Mein "Messgerät" sagt: 5V am Eingansping und masse am "Massepin"
Ich brauch also bloß den eingangspin auf Massu runterziehen.

DANKE für die Hilfe :)

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