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Forum: PC Hard- und Software Reperaturversuch - One 8615 GTK Notebook kann die Spannungen nicht mehr halten?


Autor: Ronny Minow (hobby-coder)
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Hallo Ihr,

ich habe ein One 8615 GTK zur Reperatur erhalten. Im Freundeskreis gelte 
ich als derjenige, der schon einige PCs wieder zum mitmachen überzeugt 
hat. Dieses Problem kenne ich allerdings nicht... Jedoch, ersteinmal die 
Vorgeschichte:

Ich habe das Notebook mit dem Hinweis bekommen, das es oftmals nicht 
startet. Seit einigen Tagen startet es überhaupt nicht mehr. Ich ging 
von einem totalem verstauben des Notebooks aus und kümmerte mich bis 
ebend darum. Anschliessend setzte ich es Schrittweise wieder zusammen 
und prüfte, ob es nun startet. Was es, ohne Festplatte, DVD Brenner, 
WLan Modul usw. auch machte. Nur der Monitor war wieder angeschlossen.

Das Notebook startete korrekt. Also bekann ich Schrittweise wieder alles 
einzusetzen. Aber, bereits beim Einsetzen der Festplatte gab es das 
selbige Problem. Das Notebook brauchte 1-2 zusätzliche Anläufe, bis der 
Monitor ein Bild zeigte.

Ich ging zunächst von einer defekten Festplatte aus, wodurch ich diese 
wieder entfernte und den Brenner anschloss. Es zeigte sich erneut das 
beschriebene Problem...

Ich habe nun das Notebook wieder zusammengesetzt. Ich gehe davon aus, 
das die Schaltregler auf der Hauptplatine die notwendigen Spannungen 
nicht mehr stabil erzeugen können. Eigenartig daran ist aber, dass das 
Notebook nach mehrmaligen ein und Ausschalten dann doch startet und auch 
stabil (seit ca. 1h) läuft...

Meine Frage also ist, liegt es an den Spannungsreglern auf dem Notebook 
oder liegt an anderer Stelle der Fehler...?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Die Spannungs-REGLER werden kein Problem haben, aber wohl die verbauten 
Elektrolyt-Kondensatoren. Elkos haben nur eine begrenzte Lebensdauer, 
und sind aus Multilayer-Notebook-Hauptplatinen ziemlich schlecht 
auszutauschen

Autor: Ronny Minow (hobby-coder)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Die Spannungs-REGLER werden kein Problem haben, aber wohl die verbauten
> Elektrolyt-Kondensatoren. Elkos haben nur eine begrenzte Lebensdauer,
> und sind aus Multilayer-Notebook-Hauptplatinen ziemlich schlecht
> auszutauschen

Das glaube ich Dir gerne. Dazu kommt auch noch, das ich bei SMD 
Spielereien faktisch keine Löterfahrung habe. THT Sachen sind kein 
Problem für mich...

was mich mal interissiert: Könnte man einen zusätzlichen Elko huckepack 
drauf legen...?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hängt von der Bauform ab. Da die für die Schaltregler der 
Stromversorgung verwendeten i.d.R. Low-ESR-Typen sind, dürfen keine 
langen Anschlussdrähte verwendet werden, was z.B. beim Alu-Becherelko im 
SMD ein klares Stapelausschlusskriterium ist.

Wobei SMD bei Multilayer eher einfacher zu entlöten ist als bedrahtete 
Bauteile, vornehmlich bei Schaltregler-Elkos. Die nämlich sind mit 
großen Masse- und Stromversorgungslayern verbunden, die eine sehr hohe 
thermische Last darstellen - ein 50W-Lötkolben kann damit schon 
überfordert sein.

Autor: mhh (Gast)
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Ronny Minow schrieb:
> was mich mal interissiert: Könnte man einen zusätzlichen Elko huckepack
> drauf legen...?

Nicht unbeding empfehlenswert. Weil der angeknackste Elko wird trotzdem 
zu warm und das ev. auslaufendes Elektrolyt kann das Board beschädigen.

Autor: Ronny Minow (hobby-coder)
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O.k. Danke für Eure Hilfe. Ich habe das Notebook zurück gegeben, mit dem 
Hinweis die Daten zu sichern und sich nach Ersatz umzusehen.

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