Günstiger Platinenfertiger für privat Personen?

Gast #1707127
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dich freuen, dass du noch welche in reserve hast falls du die eine 
kaputt machst scnr

manchmal kommt es zu einer überproduktion, die bekommst du aber bei den 
meisten herstellern gratis oder sehr günstig, wenn du sie willst
Moderator Persönliche Seite #1707140
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Jürgen schrieb:

>> Und was macht man, wenn man nur eine einzige braucht?

> dann wird es meist auch NICHT mehr billiger.     ;-)

Ja, aber wer bestellt denn eine einzelne Platine von 50x50 mm²?
Ich packe immer ein paar Projekte zusammen (bislang immer noch
gemeinsam mit einem Kollegen), eine Fräslinie rein, und dann kommt
man in sinnvolle Preisregionen.  Manchmal sind von einem Projekt
auch mal zwei oder drei Platinen drin im Job, aber ein Dutzend
auf einmal, die würden nur Staub sammeln.
#1707143
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Also da der Thread doch so belebt ist, versuche ich hier nochmals einen 
kleinen Werbeblock zu schalten;-)

Ich entwickele und designe Schaltpläne, Layouts und ätze, bzw. fräse 
Platinen ein und doppelseitig zu sehr günstigen Preisen.

Falls jemand ein Projekt hat, einfach Schaltplan, Layout, etc. an
virus744@web.de schicken und ich erstelle schnellstmöglich ein Angebot!

Vielen Dank für eurer Verstandnis!
Persönliche Seite #1708866
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Ich meine jetzt nicht in diesem Fall, das ist nur zum zeigen wie sich 
der Lötstopp macht. Diese Platine ist eh ein Singlelayer.

Es interessiert mich wie das gemacht wird. Es gibt ja die mehr oder 
weniger einfache Möglichkeit erst die Löcher zu bohren, dann die Platine 
mit Pyrrol u.a. zu behandeln um dann die Dukos aufzugalvanisieren. 
Allerdings wird dabei die ganze Kupferschicht dicker. Wie wird das in 
der Industrie gemacht?
#1708909
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Da nimmt man dann Basismaterial mit noch dünnerer Kupferfolie.
Bei uns Bastler sind 35µ Kupfer üblich. Die Industrie nimmt dann z.B.
17µ. Da das Konzept der GAlvanik dir bekannt zu sein scheint
hier nur Stichwortartig die Reihenfolge.

1)Rohzuschnitt Basismaterial(zwei seitig) und axiales Bohren und 
Verstiften
2)Bohren mittels CNC (die Verstiftung ist für das festspannen)
3)Entstiften und bürsten (entgraten)
4)Reinigen/Entfetten
5)Chemische Bad zur Metallisierung der Bohrungen mit geringer Stärke
6)Galvanische Kupferbad um die Leitschicht zu verstärken.
7)Aufbringung eines Galvanik-Resists, meist Laminatfolie
8)Belichten des Resists NEGATIV mit dem Leiterbild
9)chem. Entwickeln des Leiterbildes
10)Aufgalvanisierung(nur Leiterbild) von Zinn als Ätzresist
11)Entfernen des Galvanik-Resists
12)Ätzen(Kupfer) des Leiterbildes
13)Strippen (entfernen durch ätzen) des Zinns
14)tauchen in Flussmittel
15)Tauchen der Leiterplatte in flüssigem Lötzinn und ausblasen der
Löcher mittels Pressluft beim herausziehen
16)Aufbringen des Lötstopplacks per z.B. Laminator (auch Siebdruck 
möglich)
17)Belichten mit einer Lötstopplackmaske
18)chem. Befreiung der Pads und Vias vom Lötstopplack
19)Verstiften und ausfräsen der Leiterplattenkontur
20)elektrischer Test.

Von der Liste kann natürlich abgewichen werden je nach dem
welche Methoden in den Betrieben angewandt werden.
Irrtum vorbehalten.
#1709311
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Hi wäre auch an deinen Platinen interessiert, virus 744! Wäre schön, 
wenn du mal ein paar Bilder von deinen Ergebnissen hochladen würdest und 
Preise bakannt gibst. von mir aus auch per PN (doppelseitige Platine im 
Euroformat, durchkontaktiert, wenn möglich Fräskontur)
Gruß, Hendi

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