Es nervt!
Schon wieder ist am Do. so'n blöder Feiertag (in BaWü).
Dabei hab ich gegen Feiertage i.allg. nichts einzuwenden, nur gegen
diese jetzt in gehäufter Anzahl auflaufenden Donnerstags-Feiertage
(Himmelfahrt, Fronleichnahm,...).
Es geht mir primär darum, daß ich im Moment mit Arebit über beide Ohren
eingedeckt bin, die demnächst definitiv fertig sein muß und da bringt
mir dieser Do.-Feiertag alles durcheinander!
Mein Vorschlag: Verlegung auf Freitage, da ist das WE in greifbarer
Nähe, oder ganz abschaffen, ebenso die Mo.-Feiertage (Ostermontag,
Pfingstmontag,...).
Wer will, kann ja Urlaub nehmen, wenn er's das unbedingt für sein
Seelenheil benötigt!
Sorry, mußte gerade mal meinen Frust abladen! ;-)
Tja, Planung ist das halbe Leben... nimm die Feiertage in Deine Planung
mit auf.
Andernfalls hindert Dich auch niemand daran an den Feiertage zu
arbeiten...
Du kannst doch bestimmt mit deinem Arbeitgeber abmachen, daß
wegen der vielen Arbeit du halt auch an Himmelfahrt arbeitest
und nicht am Prol-Saufen teilnimmst und dafür einen passenden
anderen Tag frei hast?
Schonmal aufgefallen, dass wir in D mit die meisten Feiertage europaweit
haben? Allein der Karnevalsmist kostet 1-3 Tage.
Ein "Ausdünnen" der Feiertage ist längt überfällig!
> Ein "Ausdünnen" der Feiertage ist längt überfällig!
Genau meine Meinung!
Wer nichts mit dem ganzen religiösen Kram anfangen kann, der braucht
auch keine Feiertage dafür. Und dann auch noch das ganze
regional-unterschiedliche Zeug.
Vorschlag:
Abschaffung der Zusatz-Feiertage (Montage, Himmelfahrt, Frohnleichnahm
etc.) und moderate Erhöhung des Jahresurlabuskontingentes um 2 bis max.
3 Tage, so daß diejenigen, die wollen, trotzdem in die Kirche rennen
können. Die anderen, könnten somit selbst bestimmen, wann sie ihre
"Feiertage" haben wollen.
Jenachdem, wo man arbeitet, hat man eh' nix von den Feiertagen (Pflege,
Polizei, Lokführer,...).
Ahoi,
Ich befürchte mit deartigen Forderungen die Feiertage abzuschaffen oder
auszudünnen macht man sich unter Umständen ne Menge Feinde. Mich
inbegriffen. Ich mag Feiertage welchen Ursprungs auch immer. Mir ist es
völlig Wurscht ob da irgend ein Heiliger geboren gestorben oder
auferstanden ist. Hauptsache frei. Zumal sich um die Feiertage
miitlerweile auch eine atheistische Kultur entwickelt hat.
P.S. was spricht denn seit neusten gegen das "Proll" Saufen?
Bei uns (tm) im Rheinland ist das quasi so - Schwerdonnerstag ist ab 12
Uhr alles zu, Rosenmontag kannste in der Regel auch vergessen (alles
dicht, Ämter, Einzelhandel etc), Veilchendienstag erwachen die meisten,
nicht alle, aus ihrem Dornröschenschlaf.
Und ein Tag frei ohne Urlaub dafür zu nehmen grenzt eng an die Eigenart
eines Feiertags ;-)
Ansonsten stimme ich Atheist vollumfänglich zu - wie wärs mit ner
ePetition? Ich bin sofort dabei!
Ich mein ja nicht ALLE Feiertage!
Nur die "zusätzlichen". Ostern ist da ganz enorm z.B. Angenommen, Du
hattest Karfreitag frei und das gesamte Osterwochenende, brauchst Du
dann noch unbedingt den Ostermontag? Also mir geht das meistens so: Man
hat diese drei freien Tage im Kreise der "lieben Familie" mehr oder
weniger gut überstanden und dann muß man auch noch den Montag zu Hause
"absitzen"...
Warum sollen andere arbeiten, nur weil Du unfähig bist Deine Arbeit zu
koordinieren?
Du kannst den Feiertag problemlos für Dich abschaffen, red mit Deinem
Chef oder nimm Dir Arbeit mit heim.
Wenn Du wirklich so viel Arbeit hättest, dann würdest Du Deine Zeit
nicht mit so einem Post verschwenden. Viel wahrscheinlicher ist (Achtung
Spekulation:)
1. Du bist Arbeitgeber einer kleinen Bude, alle anderen können eh nix
und schaffen sowieso zu wenig und Dir fehlt das Geld für den
Sportauspuff Deines BMW-M3, also sollen Deine Angestellten verdammt noch
mal mehr arbeiten.
oder 2. Du bist arbeitslos und willst hier mal wieder richtig auf den
Putz hauen weil Dir langweilig ist.
Warum willst Du anderen in Ihr Leben reden wur weil Du mit Deinem gerade
ein kleines Problem hast?
Genieß die freien Tage :-)
Ich denke, Atheist hat nichts gegen freie Tage - nur sind sie
strategisch ungünstig verteilt; Februar, März, Juli, August und
September kriegen nix ab, April hingegen platzt wie Mai vor Feiertagen.
Feiertage abschaffen und 27 Tage Urlaub (bei mir 24 + 3) und gut ist die
Sache; dann mach ich Pause, wanns mir passt.
Jeder Arbeitgeber würde sich über Leute mit Eurer Einstellung Feiertagen
gegenüber mehr als freuen.
@ Atheist
Wenn du Zuhause sonst nix weiter zu tun hast und keine Freunde mit denen
du was unternehmen willst dann beantrage von mir aus ne sonder
Arbeitsgenehmigung für die Feiertage die Dir nich passen. Aber bitte
mach uns normal sozial kompetenten unsere Freizeit nich kaputt!
Man verbringt doch sowieso schon mehr als Genug Zeit auf Arbeit und
bezahlt dem Chef sein Haus/Yacht oder sonst was
Atheist schrieb:> Wer nichts mit dem ganzen religiösen Kram anfangen kann, der braucht> auch keine Feiertage dafür. Und dann auch noch das ganze> regional-unterschiedliche Zeug.
JA!
Ich bin auch dafür, dass die Atheisten an kirchlichen Feiertagen
arbeiten müssen.
Kroni schrieb:> JA!>> Ich bin auch dafür, dass die Atheisten an kirchlichen Feiertagen> arbeiten müssen.
Ja, genau! :D Die sollen von mir aus alle 365 Tage im Jahr arbeiten,
wenn sie so geil darauf sind ;)
Hier vergessen wohl einige geschichtlich unbewanderte das die meisten
Feiertage ursprünglich heidnischen Ursprungs sind. Und erst im Laufe der
Christianisierung zu kirchlichen Feiertagen quasi "upgegradet" wurden.
Wie gesagt außerdem gibt es auch eine ahteistische Kultur zu den
Feiertagen. UN jeder kann sie so verbringen wie er mag.
Es ist schlimm genug, dass einige ANn die Urlaube taggenau vorgegeben
werden; da könnte man sich bei den Feiertagen ruhig flexibler Halten.
Und Entschuldigung, welchen kirchlichen Ursprung hat denn der "Tag der
Arbeit"? Oder ist das dann doch eher im Zusammenhang mit der
Walpurgisnacht aka Tanz in den Mai?
Und die Herren Vorredner mögen bedenken, dass keine Abschaffung der
freien Tage (auf dem Zeitkontingent), sondern festgelegter Tage angeregt
wurde. Aber kein Wunder, wer nicht lesen kann, schreit hier am lautesten
mit...
Atheist schrieb:> Es geht mir primär darum, daß ich im Moment mit Arebit über beide Ohren> eingedeckt bin, die demnächst definitiv fertig sein muß und da bringt> mir dieser Do.-Feiertag alles durcheinander!
Dann hast DU falsch geplant und willst jetzt die Schuld auf die
Freiertage abwälzen.
Arbeitnehmer schrieb:> ist vielleicht 'ne blöde Frage, aber bist Du Arbeitgeber ???
100%ig ist er das. Kein Arbeitnehmer würde so einen Mist labern.
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Allein der Karnevalsmist kostet 1-3 Tage.> Ein "Ausdünnen" der Feiertage ist längt überfällig!
Wenns nach euch Bonzen ginge, würden wir wahrscheinlich wieder wie
früher in den Fabriken schlafen müssen. Hätte allerdings den Vorteil,
das es keine Entlassungen mehr gäbe, denn Sklaven können ja nur verkauft
werden...
Das gute an der Demokratie und Selbstbestimmung ist, dass jeder so viel,
oder so wenig arbeiten darf, wie er will. Es bedarf schon einer
besonders verkrüppelten Sozialkompetenz und eines krankhaften
Despotenwahns, um den Menschen vorschreiben zu wollen, was und wann sie
feiern dürfen, um seine eigene Unfähigkeit, sich seine Arbeit und sein
Sozialleben einzuteilen kaschieren zu können.
Bemitleidenswerter Post-Eröffner.
Was immer Dich zu o.G. Beitrag animiert hat, ist ungesund, egal ob es
Ehrgeiz, Verantwortungsbewusstsein, Neid, Allmachtsphantasien oder was
auch immer war.
Nur Du selbst kannst Dich von dem Druck den Du Dir da selbst aufbaust
befreien, obschon Du in diesem Augenblick der Meinung bist, dass der
Druck von Außen kommt und Dir aufgezwängt wurde.
Beantworte Dir selbst die Fragen:
Was passiert denn eigentlich, wenn Du morgen an einem Schlaganfall
erkrankst und für 40 Wochen ausfällst?
Wer macht dann die Arbeit zu Ende? Geht die Firma pleite? Und dann? Gibt
es kein Leben nach der Firma?
Aus meiner Perspektive:
Es gibt wohl wenige Menschen die gerade in Deutschland bei der Arbeit
sitzen und die es nötiger haben als Du, dass sie von der hübschen
Sekretärin gemütlich einen geblasen bekommen.
Immerhin hast Du immer noch genug Zeit in Deinem Stress, hier diesen
Beitrag zu verfassen, die Antworten zu lesen und Dir Gedanken um die
Freizeitgestaltung von 80.000.000 Menschen zu machen.
Bei so viel Kapazität ist gut Zeit für einen Feiertag.
tex schrieb:> Das gute an der Demokratie und Selbstbestimmung ist, dass jeder so viel,> oder so wenig arbeiten darf, wie er will.
Darf ich das? Wenn mir Feiertage "vorgeschrieben" sind, ist in meinen
Augen nach Ende mit Selbstbestimmung.
> Es bedarf schon einer> besonders verkrüppelten Sozialkompetenz und eines krankhaften> Despotenwahns, um den Menschen vorschreiben zu wollen, was und wann sie> feiern dürfen, um seine eigene Unfähigkeit, sich seine Arbeit und sein> Sozialleben einzuteilen kaschieren zu können.
Dass die Arbeit nicht richtig eingeteilt wurde, ist in der Tat seine
Sache, ändert aber nix an o.g. Sachverhalt.
> Schonmal aufgefallen, dass wir in D mit die meisten Feiertage> europaweit haben?
Schon mal aufgefallen, daß du lügst ?
http://www.feiertagskalender.ch/> Allein der Karnevalsmist kostet 1-3 Tage.
und offensichtlich keine blasse Ahnung hast ?
Tatsache ist: Die südlichen Bundesländer haben die meisten Feiertage und
gelten am produktivsten und wohlhabendsten. Die Korrelation ist
eindeutig. Feiertage steigern also die Produktivität. Daher sollten auch
Arbeitgeber ein Interesse an mehr Feiertagen haben. Die Streichung von
Feiertagen, z.B. Buß- und Bettag, hat keine Produktivitätssteigerung
gebracht. Abschaffung von Feiertagen ist also unsinnig. Selbst viel
gescholtene Länder wie China haben mehr arbeitsfreie Feiertage als
Deutschland, vor allem in diesem Jahr, welches für Arbeitnehmer sehr
ungünstig ausfiel, weil viel Feiertage auf Wochenenden fielen.
Es liegt nicht an den Feiertagen wenn du mit deiner Arbeit nicht zu
Rande kommst. Aber du wolltest ja nur mal trollen. Hast wohl zu wenig zu
tun, schliesslich postest du in deiner Arbeitszeit.
Feiertage auf Montag oder Freitag verlegen ?
Bei Dir piepst wohl !
Ein auf Donnerstag fallender Feiertag ist doch optimal, da nimmst Du
noch einen Tag Urlaub (nämlich den Freitag) und schon hast Du ein
superlanges Wochenende !
Übrigens wurden in Deutschland schon Feiertage abgeschafft, ohne daß es
dem BIP nachhaltig auf die Sprünge geholfen hätte (Stichwort:
Reformationstag).
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Ich hör schon die Gewerkschaften aufschreien...
Vergiss nicht die Kirchen...
Kroni schrieb:> Atheist schrieb:>> Wer nichts mit dem ganzen religiösen Kram anfangen kann, der braucht>> auch keine Feiertage dafür. Und dann auch noch das ganze>> regional-unterschiedliche Zeug.> JA!>> Ich bin auch dafür, dass die Atheisten an kirchlichen Feiertagen> arbeiten müssen.
Genau, Arbeit äh Kirchsteuerzahlen sollen sich wieder lohnen! ;-)
seiner einer schrieb:> Hier vergessen wohl einige geschichtlich unbewanderte das die meisten> Feiertage ursprünglich heidnischen Ursprungs sind.
Du verwechselst gerade Traditionen mit Feiertagen:
Ostern -> Feiertage(e)
Osterfeuer -> Tradition
Weihnachten -> Feiertage(e)
Weihnachtsmann -> Tradition
Und ja, wenn es ums Missionieren geht, ist die Kirche zu allem bereit.
Die Feiertage haben aber keinen heidnischen Ursprung, sondern es wurden
heidnische Bräuche mit kirchlichen Feiertagen vermengt.
MaWin schrieb:>> Allein der Karnevalsmist kostet 1-3 Tage.>> und offensichtlich keine blasse Ahnung hast ?
Du plenkst. Komm mal aus deiner Höhle raus und versuche mal in Köln,
Düsseldorf oder Mainz am Schwerdonnerstag oder Rosenmontag nen
Amtsbesuch zu machen - aber nimm bitte ne Webcam mit!
MaWin schrieb:> Tatsache ist: Die südlichen Bundesländer haben die meisten Feiertage und> gelten am produktivsten und wohlhabendsten.
Quellen? Beweise? Mist, doch nix da - schaaaaade.
MaWin schrieb:> Aber du wolltest ja nur mal trollen. Hast wohl zu wenig zu> tun, schliesslich postest du in deiner Arbeitszeit.
Bliblablubb - ich nutze meinen selbstständig entschiedenen freien Tag.
Ich finde diejenigen, die sich nur über die Arbeit definieren, keine
Kinder oder Familie haben, diejenigen die ohne Arbeit ganz fürchterlich
leiden, sollen auch an Feiertagen arbeiten dürfen. Muss doch irgendwie
gehen, auch wenn die produzierten Konsumprodukte keiner mehr haben
will...
Nachtrag an MaWin:
Du solltest mal lernen, was der Unterschied zwischen Feiertag und
gesetzlichem Feiertag ist; anschließend lernen wir die Zahlen 1 bis 40
und werten die Länder mal aus - und was stellen wir fest? Richtig,
Deutschland liegt an Platz 3 der gesetzlichen Feiertag - europaweit.
MaWin schrieb:>> Schonmal aufgefallen, dass wir in D mit die meisten Feiertage>> europaweit haben?>> Schon mal aufgefallen, daß du lügst ?
Schon mal aufgefallen, dass du
a) dich mit eigenen Waffen schlägst,
b) offensichtlich nicht lesen kannst und
c) ganz schön leichtsinnig mit Behauptungen umgehst?
Geh wieder ins Bett, die Talkshows starten später
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Und Entschuldigung, welchen kirchlichen Ursprung hat denn der "Tag der> Arbeit"? Oder ist das dann doch eher im Zusammenhang mit der> Walpurgisnacht aka Tanz in den Mai?
Oh Je, bemühe doch mal Wikipedia nach "Tag der Arbeit" ehe Du solchen
<ZENSIERT> von Dir gibst. Sei froh daß es den Tag gibt! Ohne das, wofür
dieser Tag steht, würdest Du für weniger Kohle 6 mal 12 Stunden pro
Woche arbeiten dürfen!
U.R. Schmitt schrieb:> Ohne das, wofür> dieser Tag steht, würdest Du für weniger Kohle 6 mal 12 Stunden pro> Woche arbeiten dürfen!
Aber er hätte immerhin Arbeit ;-)
Atheist schrieb:> Schon wieder ist am Do. so'n blöder Feiertag (in BaWü).> Dabei hab ich gegen Feiertage i.allg. nichts einzuwenden, nur gegen> diese jetzt in gehäufter Anzahl auflaufenden Donnerstags-Feiertage
Donnerstags-Feiertage sind doch die idealsten, ein "ordentlicher"
Arbeitgeber lässt dann nämlich den Zwickeltag mit ausfallen. Dicht
gefolgt von den Montags-Feiertagen, der Montag ist nämlich der schwerste
Tag der Woche!
> Es geht mir primär darum, daß ich im Moment mit Arebit über beide Ohren> eingedeckt bin, die demnächst definitiv fertig sein muß und da bringt> mir dieser Do.-Feiertag alles durcheinander!
Es wird dich keiner daran hindern, trotz des Feiertages zu arbeiten.
> Mein Vorschlag: Verlegung auf Freitage, da ist das WE in greifbarer> Nähe, oder ganz abschaffen, ebenso die Mo.-Feiertage (Ostermontag,> Pfingstmontag,...).
Mein Vorschlag: Man muß die Feste feiern wie sie fallen.
> Wer will, kann ja Urlaub nehmen, wenn er's das unbedingt für sein> Seelenheil benötigt!
Wer will, kann ja auch am Feiertag in die Bude kriechen, wenn er's
unbedingt für sein Seelenheil benötigt. Irgend ein Journaldienst wird
Dir schon aufmachen, vielleicht hast Du auch selbst einen
Firmenschlüssel. Oder kriegst Du keinen, weil immer so viele Dinge Beine
bekommen? Übrigens, wer schon unbedingt am Feiertag arbeiten will (ich
rede hier ausdrücklich von wollen, nicht von jenen die eben müssen) soll
dann aber auch keinen Feiertagsarbeitszuschuß bekommen, imo.
Gruß, Iwan
Selbstverstänlich haben einige Feiertage so wie wir sie heute haben
einen heidnischen Ursprung. Selbst die Zeitfenster stimmen oft sehr
genau übereinein. Welche Staats- oder Kirchengewalt diese dann mit
welchen religösen Hintergründen auch immer zum gesetzlichen Feiertag
erklärt hat kann bissweilen natürlich variieren.
Ich freue mich schon auf den Vatertag/Männertag oder Himmelfahrt oder
wie man diesen oder jenen Feiertag auch regional nennen möchte. Ich habe
Freunde mit denen ich wie jedes jahr verrücktes erleben werde. (dies
wäre dann eine Tradition der Moderne da mir Jesus oder sonst Wer völlig
wurscht sind).
Wer daheim alleine sitz und sich ärgert das er nicht auf Arbeit darf der
kann ja im Altenheim freiwilligw Sozialstunden ableisten. Nutzt sogar
der Gesellschaft was.
Jeder weiß was mit Strebern passiert die nach immer mehr Hausaufgaben
fragen.
U.R. Schmitt schrieb:> Oh Je, bemühe doch mal Wikipedia nach "Tag der Arbeit" ehe Du solchen> <ZENSIERT> von Dir gibst. Sei froh daß es den Tag gibt! Ohne das, wofür> dieser Tag steht, würdest Du für weniger Kohle 6 mal 12 Stunden pro> Woche arbeiten dürfen!
Ganz klar - linkes Unheil mal wieder. Geh und folge dem Chefredakteur
und Herausgeber der Arbeiter-Zeitung Spies und lass uns in Ruhe!
Gleich ruft bestimmt einer Nazi! Oder Autobahn! Ich lach mich tot.
Diskutiert ihr mal schön weiter ich bereite mich mal auf den Männertag
vor.
Prost an alle die ihn Schätzen
>Schon wieder ist am Do. so'n blöder Feiertag (in BaWü).>Dabei hab ich gegen Feiertage i.allg. nichts einzuwenden, nur gegen>diese jetzt in gehäufter Anzahl auflaufenden Donnerstags-Feiertage>(Himmelfahrt, Fronleichnahm,...).
Weißt Du eigentlich, was hinter den meisten Feiertagen steht? Ostern ist
der höchste kirchliche Feiertag des Jahres. Dessen Lage im Kalender wird
durch die Mondphasen festgelegt (Religion). Ich glaube nicht, daß Du
eine jahrhundert alte Tradition über den Haufen werfen kannst, nur damit
DU keine Brückentage einlegen mußt. Die Kirche hat eine nicht
unbedeutende Macht in diesem Land, viele Bürger sind kirchlich gebunden,
Freunde wirst Du Dir also nicht machen. Bei der Abschaffung der
gesetzlichen Feiertage ist auch darüber nachzudenken, den Soli neu
festzusetzten (Sachsen hat den Bund damals abgelehnt).
> Du plenkst.
Jeder, der an der Form meckert, demonstriert nur, daß er inhaltlich
schon längst verloren hat.
> Komm mal aus deiner Höhle raus und versuche mal in Köln,> Düsseldorf oder Mainz am Schwerdonnerstag oder Rosenmontag nen> Amtsbesuch zu machen - aber nimm bitte ne Webcam mit!
Keine Feiertage, Schätzchen, die Leute nehmen Urlaub.
> Quellen? Beweise? Mist, doch nix da - schaaaaade.http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/332/339178/text/
Atheist schrieb:> Es nervt!>> Schon wieder ist am Do. so'n blöder Feiertag (in BaWü).> Dabei hab ich gegen Feiertage i.allg. nichts einzuwenden, nur gegen> diese jetzt in gehäufter Anzahl auflaufenden Donnerstags-Feiertage> (Himmelfahrt, Fronleichnahm,...).> Es geht mir primär darum, daß ich im Moment mit Arebit über beide Ohren> eingedeckt bin, die demnächst definitiv fertig sein muß und da bringt> mir dieser Do.-Feiertag alles durcheinander!> Mein Vorschlag: Verlegung auf Freitage, da ist das WE in greifbarer> Nähe, oder ganz abschaffen, ebenso die Mo.-Feiertage (Ostermontag,> Pfingstmontag,...).> Wer will, kann ja Urlaub nehmen, wenn er's das unbedingt für sein> Seelenheil benötigt!>> Sorry, mußte gerade mal meinen Frust abladen! ;-)
Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten das Leute was gegen
Feiertage haben. Einige fordern sogar das Sonntags die Läden offen
haben. Mehr Äpfel kaufen tut keiner aber Hauptsache immer auf. Feiertage
sind auch Quelle wirtschaftlichen Erfolgs. Schaff die mal ab und wirst
merken das Hotel Betten auf Sylt, Borkum oder sonstwo in Europa leer
bleiben. Die können dann schneller Dicht machen als dir lieb ist. Ganz
zuschweigen von Gesundheitlichen Problemen etc..
Freu dich doch einfach das DU viel Arbeit hast und nehm dir was mit
Nachhause.
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Schonmal aufgefallen, dass wir in D mit die meisten Feiertage europaweit> haben? Allein der Karnevalsmist kostet 1-3 Tage.
Selbst wenn die Aussage stimmen würde was ich nicht glaube wäre es dir
lieber wenn wir am Ende der Liste stehen würden. Dann müßten die die
oben stehen ja auch nach unter korrigieren usw.
Ich habe eine große Fam. und wir treffen und Ostern und Weihnachten
Regelmäßig. Einige können nicht immer dabei sein weil sie nachts
arbeiten müssen aber wenn Feiertage wegfallen werden vorallem Fam.
darunter leiden.
Was Köln betrifft geben diese 3 Tage an denen sehrwohl gearbeitet wird
tausenden Menschen einen Job. Musiker treten in der Kölnarena auf, die
leute werden bewirtet etc etc etc. Hunderttausende touristen Reisen an.
Ich habe bisher in der gesamten Diskusion nicht ein Argument gehört was
für den Wegfall von Feiertagen sprechen könnte.
Ja sach mal geht’s noch? Feiertage abschaffen? Was war das für ein
Krampf bis sich die Gewerkschaften die ganzen Sachen erkämpft haben.
Interessanterweise ist Bayern mit den meisten Feiertagen in D-Land
mitunter das Produktivste Bundesland. Ich persönlich stehe mit den
ganzen verlogenen Religionen & Kirchen auf Kriegsfuss. Aber deswegen
muss man ja nicht gleich jedes kleine Stück Kultur über Bord werfen. Is
der gleiche Käse wie mit den Verkaufsoffnen Sonntagen oder Samstag als
Regelsarbeitstag. Ich hab früher in der Instandhaltung viele SA und SO
gearbeitet. Aber selbst mit Zeitausgleich bringt das einem das Leben
gewaltig durcheinander. Wenn man Jung und ungebunden ist geht sowas.
Aber insbesondere wenn man eine Familie hat sind Regelmäßigkeiten enorm
wichtig. Sonntag, Ostern, Weihnachten...
Und was soll das ganze bringen? Der einzige der von sowas (angeblich)
profitiert ist der Großinvestor, weil die Firmen dann 0,1 - 0,5% mehr
Gewinn realisieren können. Und selbst da hat sich in der Praxis viel
geringere Werte herauskristallisiert. Und deswegen soll ich auf
Feiertage verzichten... oder schlichtweg nur Zeitausgleich bekommen?!??!
Von diesem einem in Wirtschaftlich schlechten Zeiten nahegelegt wird zu
verzichten, etc. Vergiss es. Ich denke nicht nur technisch sondern auch
Betriebswirtschaftlich. Aber sowas brauchts echt ned.
Im übrigend geht mir das Gejaule von den Firmen ziemlich auf den Sack.
Wegen sowas wird immer rumgeschissen... aber in den oberen
Führungsebenen werden hunderte Millionen Euros versenkt weil oft
Machtpolitische Entscheidungen getroffen werden die mit
Betriebswirtschaft oder langfristiger Taktik nicht im Geringsten was zu
tun haben. Mir platzt regelmäßig der Kragen wenn sich wider ein paar so
Konzernpatriarchen in den Haaren haben und nur im internen Krieg zu
total aberwitzigen Entscheidungen hinreißen lassen. Hauptsache der
andere hat nicht Recht, scheißegal wenn eine Fehlinvestition von 50Mill
getätigt wurde. Aber dann wegen jedem Euro oder Arbeitsstunde an den
Arbeitnehmern rumnagen.
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Ganz klar - linkes Unheil mal wieder. Geh und folge dem Chefredakteur> und Herausgeber der Arbeiter-Zeitung Spies und lass uns in Ruhe!
Ich hoffe daß Du nicht das Gegenteil von "linkem Unheil" bist!
Keine Ahnung, keine Argumente und sich dann noch so selbst in die
Nesseln setzen.
Macht den Thread zu, hat soviel Sinn wie mit Scientologie oder Zeugen
Jehovas zu diskutieren.
und weg.
Ohne jetzt alles gelesen zu haben:
> Wer nichts mit dem ganzen religiösen Kram anfangen kann,> der braucht auch keine Feiertage dafür.
99,9% aller Feiertage sind heidnischen Ursprungs (insbesondere
Weihnachten, Ostern, ...) und richten sich nach Kalenderdaten.
Also komm mir keiner mit Religionskrempel ...
VG,
/th.
U.R. Schmitt schrieb:> Ich hoffe daß Du nicht das Gegenteil von "linkem Unheil" bist!> Keine Ahnung, keine Argumente und sich dann noch so selbst in die> Nesseln setzen.
Mitnichten; es sei du bezeichnest einen bekennenden Kapitalisten als
rechts - dann sollten wir uns vielleicht nochmal unterhalten.
Und ich bleib dabei: Gewerkschaften sind das größte Unheil der sinnvoll
arbeitenden Gesellschaft, aber das hat mit dem Thema nix zu tun.
Genausowenig hat es mit dem Thema zu tun, dass alle Feiertage
abgeschafft werden soll. Der TE hat sich primär für eine Verschiebung
ausgesprochen - ein komplettes Ausfallenlassen gab er als Alternative
an.
> Macht den Thread zu, hat soviel Sinn wie mit Scientologie oder Zeugen> Jehovas zu diskutieren.
Das macht Spaß - noch nie gemacht? Probiers aus. Ist genausoschön wie
Werbetelefonate annehmen und dann den Hörer beiseite legen - anderes
Thema.
> und weg.
Gute Reise!
@Nix-E/Urlaub-Er
Komm mal wieder runter. ;)
@Atheist
Ich muss sagen ich bin über diese Feiertage ganz froh, da hat man auch
mal Zeit für sich und nicht für meinen Chef.
Seien wir doch mal ehrlich. Wenn du in deinem Job nicht so unter
Zeitdruck stehen würdest, dann würdest doch gar nicht auf diese Gedanken
kommen. ;)
MaWin schrieb:>Keine Feiertage, Schätzchen, die Leute nehmen Urlaub.
Etwas zu nicht offiziellen Feiertagen:
Aus meiner Zeit in Köln weiß ich noch, daß da am Weiberdonnerstag um 10
Uhr Feierabend war. Da geht sowieso nichts mehr, selbst wenn man wollte.
Und Rosenmontag, ist alles dicht, Betriebe sowie Behörden und Geschäfte.
Wie sollte das auch funktionieren, wenn der Bär los ist? Dienstags war
dann halbtags. Um 13:30 Uhr warf mich der Kunde aus dem Haus mit den
Worten: Jung, der Zoch kütt jetz, ich muß weg! Und ich, mußte dann
schleunigst mit dem Firmenwagen zurück zum Betrieb, sonst waren die
Verkehrswege großräumig abgesperrt (Stadtteilsumzüge, so genannte
Viertelszüge). Und wer religiös war, der bekam auch am Aschermittwoch
noch 2 Stunden, um das Aschenkreuz zu empfangen.
Da wurde nie Urlaub geltend gemacht, das ist in den Regionen seit eh und
je fester Bestandteil des Lebens.
Ich kenne das alles so bis etwa 1995. Sollte sich das bis heute
gravierend geändert haben???
Wer sich etwas mit dem Kölner Karneval beschäftigt, kommt irgendwann an
den Punkt, bei dem der Karneval wirtschaftlich die gesamte Region
übergebührlich belebt. Ein Schaden entsteht doch da nicht (außer, heute,
wo vielleicht jemand globalisiert arbeitet, aber das ist neuzeitlich).
Und dann gibt es ja auch noch den Kölschen Klüngel auf höheren Ebenen,
selbiges in Grün... Da ticken die Uhren also ganz anders als sonstwo.
Jedenfalls hatte ich da immer Spaß ohne Ende, und das stärkt wiederum
die Arbeitskraft.
Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Und ich bleib dabei: Gewerkschaften sind das größte Unheil der sinnvoll> arbeitenden Gesellschaft, aber das hat mit dem Thema nix zu tun.
Oje du hast unser System scheinbar nicht verstanden und auf meine
Argumente bist du nicht eingegangen.
Das Leben besteht nicht aus Arbeit. Ich bin noch jung, habe aber mühsam
gelernt, dass doch im Grunde vollkommen egal ist, ob nun ein Produkt ein
paar Tage später auf den Markt kommt bzw. fertig ist. Oft genug ist es
auch der Kunde (bei großen Aufträgen, z. B. bei einem speziellen
Softwaresystem), der viel Scheiße baut, weil er ständig die
Anforderungen ändert.
Treffen sich zwei Kurven im Unendlichen, sagt die eine:
"Hey, hau ab aus meinem Definitionsbereich, sonst differenzier' ich
Dich!"
Antwortet die andere: "Mach doch! Ich bin die e-Funktion!"
>Treffen sich zwei Kurven im Unendlichen, sagt die eine:>"Hey, hau ab aus meinem Definitionsbereich, sonst differenzier' ich Dich!">Antwortet die andere: "Mach doch! Ich bin die e-Funktion!"
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Besser ist:
Sitze eine konstante Funktion und e^x im Park. Irgendwann meint die
konstante Funktion: "Lass uns verschwinden, da kommt der
Differentialoperator. Wenn der mich trifft, bin ich weg." e^x bleibt
ganz cool sitzen und meint zum Operator: "Ich habe keine Angst vor dir,
ich bin e hoch x"
"Angenehm, ich bin d/dy".
Blöd formuliert, sollten aber die meisten verstehen ;-)
Die Funktion x² gibt eine Party und alle sind da: cos(x), ln(x), ja
sogar tanh(x) und alle haben mächtig Spass, nur die e-Funktion steht
alleine in der Ecke.
Als x² das bemerkt, denkt er sich, das kann ich als guter Gastgeber so
nicht auf mir sitzen lassen! Und er geht auf die e-Funktion zu und sagt:
"Na, was is denn los, hast du keinen Spass? Na komm, integrier dich doch
mal!"
Daraufhin die e-Funktion ganz traurig: "Hab ich doch schon!"
>Mein Vorschlag: Verlegung auf Freitage, da ist das WE in greifbarer>Nähe, oder ganz abschaffen, ebenso die Mo.-Feiertage (Ostermontag,>Pfingstmontag,...).
Du hast völlig recht, die Feiertage gehören abgeschafft. Ein Jahr hat
ca. 200 Arbeitstage. Deshalb würde die Abschaffung eines Feiertags etwa
0.5% mehr Umsatz bedeuten. Wenn wir also ca. 6 Feiertage abschaffen,
dann hätten wir eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von 3%.
Eventuell könnte man noch den halben Samstag dazu nehmen, also nochmal
rund die Arbeitsleistung von 20 Tagen im Schnitt. Das würde glatt noch
einmal eine Steigerung um 10% bedeuten, also insgesamt +13%.
Die Chinesen bekämen das kalte Grausen und Deutschland könnte endlich
wieder die Nummer 1 in der Welt werden. Aber noch viel besser: wir
könnten die Schulden endlich zurück zahlen.
MaWin schrieb:> Tatsache ist: Die südlichen Bundesländer haben die meisten Feiertage und> gelten am produktivsten und wohlhabendsten.
Die Schweiz liegt noch suedlicher, hat aber wesentlich weniger Feier-
und Urlaubstage, ist aber noch deutlich produktiver und wohlhabender.
Bleibt in dieser Ministatistik also nur noch "suedlich" als eindeutiges
Kriterium - bis wir noch suedlicher nach Italien und dann Afrika gehen.
Bleibt als logischer Schluss nur noch: Um so naeher an der
Alpennordseite, um so produktiver. Beweis: Auch Oesterreich liegt an der
Alpennordseite und ist auch sehr produktiv.
> Die Korrelation ist eindeutig.
Total eindeutig.
> Es liegt nicht an den Feiertagen wenn du mit deiner Arbeit nicht zu> Rande kommst. Aber du wolltest ja nur mal trollen. Hast wohl zu wenig zu> tun, schliesslich postest du in deiner Arbeitszeit.
Warum man immer gleich persoenlich werden muss, frage ich mich
allerdings schon.
> Nix-E/Urlaub-Er schrieb:> Und ich bleib dabei: Gewerkschaften sind das größte Unheil der sinnvoll> arbeitenden Gesellschaft, aber das hat mit dem Thema nix zu tun.
Da merkt man das du dich noch nicht großartig mit Geschichte und/oder
den typischen Menschlichen Verhaltensweisen beschäfigt hast. Ob gut oder
schlecht... schon mal überlegt warum es Gewerkschaften überhaupt gibt?
Grundsätzlich ist es doch so. Der "gemeine" Mensch wurde von der
Evolution von je her dazu gezwungen um sein Überleben zu kämpfen und hat
entsprechend radikale/agressive Strategien entwickelt. Dieses hat in
unseren sogenannten Zivilisationen dazu geführt das sich viele "Sachen"
immer wider radikalisieren. Egal obs Religion, Naturschutz,
Kapitalismus, Politik (Franz.Revol.) oder was auch immer ist.
(Insbesondere wenn gewisse Individuen Aufgabenlos sind oder zuviel Zeit
haben.) Letztes Negativbeispiel => Kapitalmarkt. Der Mensch neigt zu
Extremisierung, Ultaoptimierung. Das hat z.b. im Arbeitsbereich dazu
geführt das es am Anfang der Industrialisierung schnell zur extremen
Ausbeutung der Arbeiterklasse gekommen ist weil diese Leute sogut wie
keine Macht hatten. Die "Herscherklasse" ging soweit wie es ihr möglich
war. Und glaub mir ... 16h Am Tag, 7 Tage die Woche ist Ausbeutung..
bzw. Industriesklaverei. Entsprechend hat sich... wie so oft in der
Natur... ein Gegenpol gebildet. Dieser hat sich dann auch wieder
Extemisiert (z.b. Gewerkschaften USA Ende 19Jh.) und haben seinerseits
was auf die Nase bekommen. Momentan hat sich das ganze schön
eingependelt... und bildet ein Stabiles System. Das ganze Konstrukt mit
den Gewerkschaften ist sicherlich nicht das gelbe vom Ei, aber leider
nötig. Oder glaubt wirklich jemand da wir die letzten 50 Jahren wirklich
nur einen CT mehr bekommen hätten? Die Unternehmer versuchen rauszuholen
was möglich ist. Früher gabs oft noch Familienbetriebe. Heute sind
leider sehr oft Jung-Manager am Werk die selber noch nie gearbeitet
haben, in Wohlstand aufgewachsen sind und entsprechend knallhart die
Firmen führen weil ihnen die Konsequenzen nicht bewust sind. Es wird
wider schön extremisiert was das Zeug hält. Extremautomatisierung,
Extremlean-Management, Extrem-Fusioniering, Extrem-Fremdkaptialiserung,
... etc.
Was währ das "Optimum" für den Unternehmer? 24h Arbeitszeit/Tag für 0
Euro Lohnkosten. Darauf arbeitet der logischweise hin, und mehr als so
manche glauben wollen. Aber... es gibt doch einige die das Spiel nicht
mitspielen. Leider haben die einen Verdammt schweren Stand.
Dussel schrieb:>>Treffen sich zwei Kurven im Unendlichen, sagt die eine:>>"Hey, hau ab aus meinem Definitionsbereich, sonst differenzier' ich Dich!">>Antwortet die andere: "Mach doch! Ich bin die e-Funktion!"
Hrhrhr... Das könnte man für die Boardregistrierung verwenden. Nur wer
versteht um was es hier geht, darf rein. :) Dann würden sich so einige
Probleme lösen.
Stefan schrieb:> Wenn wir also ca. 6 Feiertage abschaffen,> dann hätten wir eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von 3%.
War das jetzt ein Witz oder meinst Du das Ernst ? Ich kaufe einmal im
Monat eine Packung Toilettenpapier. Jetzt willst du mir erzählen ich
würde zwei Kaufen wenn Feiertage und Samstage gearbeitet würde.
Allein schon die Rechnung es würde 0,5% mehr Umsatz bedeuten; pro Tag
den man arbeitet. Wir könnten ja einfach mal 3 Monate durcharbeiten das
wären dann nach deiner Rechnung ein Umsatzplus von 2(SA,SO) x 4(Wo) x
3(Mon) x 0,5(Umsatzplus) = 12 % und da sind deine 6 Feiertage (3 % )
noch garnicht drin. Wahnsinn. Und dann haben wir ja noch 30
Urlaubstage(gesetzlich allerdings nur 20). Und schon sind wir bei 30%
Wachstum. Und hätten immer noch 9mon*4wo*2=72 Tage im Jahr frei. Wir
sind gerettet. Warum da noch keinerr drauf gekommen ist. Es lag doch
alles auf der Hand. Mit den Chinesen hast du Recht, die haben nämlich
nur 10 Tage Urlaub und das nach 10 Jahren arbeit, macht nur 5% wachstum.
Nein mehr Arbeiten führt nicht zu mehr Prduktivität weil irgendwer muß
die Produkte auch nutzen. In Bayern, BadenW haben wir doch so viele
Feiertage aber wenn ich jetzt die Arbeitslosenstatistik ansehe werden
sicher alle sagen das es Zufall ist.
Bei uns haben wir einen riesigen Supermarkt. Die haben erst Werbung
gemacht das die jetzt Samstags bis 10 auf haben. Nach zwei Wochen haben
die gemerkt das kaum ein Mensch gekommen ist(Strom,Mitarbeiter etc..)
aber trotzdem bezahlt werden mußten. Nach zwei Wochen war die 22Uhr
durchgestrichen und es stand ne 20 Uhr da. Die haben es einfach nicht
begriffen, hätten die den Laden doch einfach mal rund um die Uhr offen
gelassen.
Wie auch immer Ihr darüber denkt überzeugen kann man wahrscheinlich eh
keinen. p.s Ich bin richtig froh das es Gewerkschaften und
Arbeitgeberverbände gibt weil nur das zusammenspiel zwischen beiden
Parteien eine gute Lösung für unser Land bedeutet und uns Wirtschaftlich
vorran bringt.
Also bei uns war schon vor einer Stunde heute die Firma leer.
Kaffeemaschine gereinigt, Kanne in der Spüle. Freitag kommt auch keiner.
Toll. Hehe. Mehr Zeit für mich mit der Hot Air Station rumzulöten.
Saufen tu ich eh nix.
Jeffrey Lebowski schrieb:> man könnte ja auch nach China auswandern. 7 Tage Woche bei einem 14h> Arbeitstag! - Herrlich!
Viele Chinesen haetten gerne einen Tag frei pro Woche.
Nur ist es so, das manche auf den Lohn fuer diesen Tag angewiesen sind.
Ich bin dafür, dass für Karneval Urlaub genommen werden muss, eigentlich
noch einen halben Tag mehr zum Ausnüchtern.
@Atheist - komm nach Berlin, da hast Du wenigstens nicht so viele
lästige Feiertage!
@Atheist @Nix-E/Urlaub-Er
Oder seid ihr Projektmanager?
Ein Hardware-Ingenieur, ein Software-Ingenieur und ihr Projekt-Manager
...
... machen während der Mittagspause einen kleinen Spaziergang, als sie
im Gebüsch eine alte Messingöllampe entdecken. Sie heben sie auf und
reiben sie sauber.
schwupps ein Lampengeist erscheint - (was auch sonst?).
"Danke, dass ihr mich aus meiner Gefangenschaft in der Lampe befreit
habt. Ihr habt 3 Wünsche frei. Da ihr zu dritt seid, hat jeder einen
Wunsch frei."
Der Hardware-Ingenieur überlegt einen Moment und sagt:
"Ich möchte gern auf einer Yacht über den Pazifik segeln, hart am Wind,
mit einer komplett rassigen weiblichen Besatzung."
"So sei es", sagt der Lampengeist und schwupps ist der
Hardware-Ingenieur verschwunden.
Der Software-Ingenieur denkt ein Weilchen nach und sagt:
"Ich würde gerne, zusammen mit einer Horde scharfer Bräute auf einer
Harley Davidson durch den Südwesten der USA fahren."
"So sei es", sagte der Lampengeist und schwupps ist auch der
Software-Ingenieur verschwunden.
Der Projekt-Manager schaut auf den Platz, wo die beiden anderen standen
und reibt nachdenklich sein Kinn. Schließlich sagt er zum Lampengeist:
"Ich hätte die Zwei gerne wieder zurück im Büro: gleich nach der
Mittagspause !"
Hab ich Recht?