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Forum: HF, Funk und Felder Zin Zout Messung von RAM bzw. µC (NWA)


Autor: andy (Gast)
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hi,

an unserem µC(blackfin dsp536) sitzt extern ein SD-RAM welches mit 
133MHz bustakt betrieben wird. speziell die CLK leitung welche der µC 
ausgibt ist immer wieder ein problem bei EMV.

da leider keine ausgangsimpedanz der µC leitung bzw. eingangsimpedanz 
des RAM bekannt sind, möchte ich diese ganz gerne mal mittels NWA messen 
... nur leider bin ich mir beim theoretischen messansatz nicht ganz 
sicher wie man's 'richtig' macht


RAM: ist ohnehin immer auf eingang -> dh s11 messen, fertig!

µC: messen müsste man ja bei aktiviertem ausgangstreiber der CLK 
leitung, dh clk133 aktiv ... ist nun das messergebnis bei aktivem clk 
richtig? - genau bei 133mhz wird dieses ja irgendwie sein - 'optisch' 
interpolieren? - bei inaktivem CLK messen?!


... wie würdet ihr es versuchen ?!


thx
andy

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Gegenfrage:
Was habt ihr denn schon versucht, um die Abstrahlung zu verringern?
Wie sieht das CLK Signal aus?
Wie wurde das Layout gemacht?
Wie sieht die Termininierung aus?
Wie lang ist die Leitung?

Autor: HFIngenieur(unterbezahlt35k) (Gast)
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andy schrieb:
> ... wie würdet ihr es versuchen ?!

Auf welcher Frequenz gibts denn ein EMV Problem?
Ich würde mir ein IBIS-Modell von den Ports holen und eine Simulation 
durchführen. Stehen wirklich keine Impedanzen in den Datenblättern?
Impedanzanpassung dient in erster Linie der Vermeidung von 
Überschwingern durch Reflexionen. Vllt. kannst Du die Flanken mal mit 
einem schnellen Oszi angucken?
Ist es möglich das RAM von einem anderen Hersteller zu kaufen? Da kann 
das EMV-Verhalten schon ganz anders sein, da die Ports andere 
Eigenschaften haben.
Ich würde einfach mal probieren, mit verschiedenen 
Serienterminierungswiderständen in den Leitungen zum/vom RAM zu testen 
(10, 20,30R..., geht schneller als vage Messversuche. Ziel der 
Serienterminierung ist immer die Leitungsimpedanz an die Portimpedanz 
anzupassen und sie begrenzt zusätzlich den Strom.

Im Prinzip ist die beste Lösung immer die Schirmung des gesamten 
Digitalteils, schon weil die Chips an sich ordentlich strahlen.

MfG!

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