Hi,
ich bin gerade dabei eine Schaltung mittels OPs aufzubauen, habe dabei
jedoch ein kleines Problem. Schaltung ist im Anhang. Ich möchte eine
gemessene Spannung mit einem festen Wert (1V) vergleichen. Wenn die
gemessene Spannung höher als die Vergleichsspannung ist, soll der
Ausgang von 5V nach 0V wechseln und in diesem Zustand bleiben. Der erste
OP muss also als Komperator geschaltet werden, der zweite als Inverter
mit "Selbsthaltung" in dem beschriebenen Zustand. Rücksetzung soll nur
durch Unterbrechen der Versorgungsspannung passieren. Eventuell kann mir
jemand einen Tipp zur richtigen Beschaltung geben. Danke.
mfg
Paul
Mahlzeit,
die D1 verhindert, dass beim Abfallen des Messsignals unter die
Ref.Spannung der Schmittrigger zurueckgesetzt wird. Mann kann auch die
Rueckkopplung des Schmittriggers unsymmetrisch machen.
Gruesse Leo
Hi Leonardo,
danke für deine Hilfe. Ich hab die Schaltung aufgebaut und eigentlich
funktioniert sie auch. Ich habe allerdings noch ein Problem. Im Prinzip
geht es um folgendes:
An einem Schaltnetzteil hängen 2 Lasten. 1x ein uC und 1x ein anderer,
externer Verbraucher. Bei einem Kurzschluss der externen Last soll das
Schaltnetzteil nicht abschalten sondern den uC weiter mit Spannung
versorgen. Dazu wird in der Zuleitung der externen Last der Strom
gemessen und wenn dieser einen gewissen Wert überschreitet die externe
Last abgeworfen. Soweit funktioniert die Schaltung auch. Das Problem ist
nun das Erkennen dass der Kurzschluss behoben ist. Dazu hatte ich vor
den uC alle Sekunde oder so die OP-Schaltung zurückzusetzen zu lassen.
Dazu wollte ich die Spannung am +-Eingang des 2.OPs so anheben, dass
dieser den Ausgang aktiviert. Das funktioniert auch, allerdings wird
anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das
Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab. Wie
kann ich das verhindern ? Danke.
mfg
Paul
Nabend,
R8 ist notwendig damit der Schmittrigger den Reset auch bei anliegender
Messspannung an nimmt. Woher die Verzögerung kommt kann ich mir nicht
vorstellen.
GN8
Leo
Paul schrieb:> Das Problem ist nun das Erkennen dass der Kurzschluss behoben ist.> Dazu wollte ich die Spannung am +-Eingang des 2.OPs so anheben, dass> dieser den Ausgang aktiviert. Das funktioniert auch, allerdings wird> anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das> Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab.
Je nach Last kann man die Spannung langsam erhöhen und dabei den Strom
messen. Wenn dieser über dem Limit liegt schaltet man wieder ab.
Dazu müsste man den Transistor, der den Lastabwurf macht den linearen
Bereich durchfahren.
Zeichne mal den Rest deiner Schaltung auf, also die Strommessung und den
Lastabwurf, dann kann man dir weiterhelfen.
Das ganze ist eigentlich ziemlich simpel. Strommessung erfolgt in der
pos. Versorgungsleitung über Shunt mit nachfolgender Aufbereitung durch
INA138. Danach gehts auf die OP-Schaltung. Lastabwurf erfolgt über
P-Kanal MOSFET ebenfalls in der pos. Versorgungsleitung, nach dem Shunt.
Gate ist über Widerstand an pos. Versorgungsleitung angebunden, d.h. der
FET sperrt normalerweise. Ein weitere FET kann das Gate auf Masse ziehen
und damit die Ausgangsspannung freigeben. Den 2. FET möchte ich mittels
dieser Schaltung ansteuern.
Paul schrieb:> Das funktioniert auch, allerdings wird> anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das> Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab. Wie> kann ich das verhindern ? Danke.
Hab jetzt gemerkt, dass der Ausgangs-MOSFET stirbt. Der ist dann dauernd
leitend und kann damit die Last nicht mehr abschalten. Daher schaltet
dann die Kurzschlussüberwachung am Schaltregler das Netzteil ab. Ugs am
FET ist innerhalb der Specs. Was könnte noch für den Tod des FETs
verantwortlich sein ? Danke.
Paul schrieb:> Was könnte noch für den Tod des FETs>> verantwortlich sein ? Danke.
Überschreitung von: Verlustleistung, Strom, Spannung, R47 ist falsch,
etc.
Wenn Du gelgentlich mal die Höflichkeit hast einen Plan zu posten,
können unsere Kristallkugeln evtl. detaillierter weiterhelfen.
Der CPH6339 kann maximal 20V Gate-Source. Im ausgeschalteten Zustand
liegen bei deiner Schaltung 24V an.
Der 2SK3720 kann +/- 5V an Gate Source, da biste mit deiner direkten
Speisung von der 5V Logik auch reichlich knapp an den absolute maximum
ratings.
Such dir Bauteile, wo du etwas Luft zu den Grenzwerten hast.
für den 2SK3720 okay, da gibt es genug anderes. Bei dem CPH6339 sollte
die Gatespannung bei 12V im ausgeschalteten Zustand liegen (da 10k/10k
Spannungsteiler). Sollte eigentlich okay sein.