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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu OP-Schaltung


Autor: Paul (Gast)
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Hi,

ich bin gerade dabei eine Schaltung mittels OPs aufzubauen, habe dabei 
jedoch ein kleines Problem. Schaltung ist im Anhang. Ich möchte eine 
gemessene Spannung mit einem festen Wert (1V) vergleichen. Wenn die 
gemessene Spannung höher als die Vergleichsspannung ist, soll der 
Ausgang von 5V nach 0V wechseln und in diesem Zustand bleiben. Der erste 
OP muss also als Komperator geschaltet werden, der zweite als Inverter 
mit "Selbsthaltung" in dem beschriebenen Zustand. Rücksetzung soll nur 
durch Unterbrechen der Versorgungsspannung passieren. Eventuell kann mir 
jemand einen Tipp zur richtigen Beschaltung geben. Danke.

mfg
Paul

Autor: Tueftler (Gast)
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Stichwort: Mitgekoppelter OPV oder Schmitt-Trigger
Musst einfach den Ausgang des zweiten auf den +Eingang des zweiten 
zurücklegen.

Autor: Paul (Gast)
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Einfach verbinden oder mit Diode oder Widerstand ?

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Hi,

R4, C1, D2 und D3 sind für den Reset nach Power on zuständig. Die 
Zeitkonstante muss länger sein als die des Netzteils.

GN8
Leo

Autor: Paul (Gast)
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Für was ist denn D1 zuständig ?

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Mahlzeit,

die D1 verhindert, dass beim Abfallen des Messsignals unter die 
Ref.Spannung der Schmittrigger zurueckgesetzt wird. Mann kann auch die 
Rueckkopplung des Schmittriggers unsymmetrisch machen.

Gruesse Leo

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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@krangel: Kannst du mal die .asc Datei hochladen?
Wie groß ist R3?

m.M.n. kann man D1 einfach weglassen.

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Hi,
so wird es auch gehen.

Grüße Leo

Autor: Paul (Gast)
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Hi Leonardo,

danke für deine Hilfe. Ich hab die Schaltung aufgebaut und eigentlich 
funktioniert sie auch. Ich habe allerdings noch ein Problem. Im Prinzip 
geht es um folgendes:

An einem Schaltnetzteil hängen 2 Lasten. 1x ein uC und 1x ein anderer, 
externer Verbraucher. Bei einem Kurzschluss der externen Last soll das 
Schaltnetzteil nicht abschalten sondern den uC weiter mit Spannung 
versorgen. Dazu wird in der Zuleitung der externen Last der Strom 
gemessen und wenn dieser einen gewissen Wert überschreitet die externe 
Last abgeworfen. Soweit funktioniert die Schaltung auch. Das Problem ist 
nun das Erkennen dass der Kurzschluss behoben ist. Dazu hatte ich vor 
den uC alle Sekunde oder so die OP-Schaltung zurückzusetzen zu lassen. 
Dazu wollte ich die Spannung am +-Eingang des 2.OPs so anheben, dass 
dieser den Ausgang aktiviert. Das funktioniert auch, allerdings wird 
anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das 
Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab. Wie 
kann ich das verhindern ? Danke.

mfg
Paul

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Nabend,

R8 ist notwendig damit der Schmittrigger den Reset auch bei anliegender 
Messspannung an nimmt. Woher die Verzögerung kommt kann ich mir nicht 
vorstellen.

GN8
Leo

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Paul schrieb:
> Das Problem ist nun das Erkennen dass der Kurzschluss behoben ist.
> Dazu wollte ich die Spannung am +-Eingang des 2.OPs so anheben, dass
> dieser den Ausgang aktiviert. Das funktioniert auch, allerdings wird
> anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das
> Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab.

Je nach Last kann man die Spannung langsam erhöhen und dabei den Strom 
messen. Wenn dieser über dem Limit liegt schaltet man wieder ab.

Dazu müsste man den Transistor, der den Lastabwurf macht den linearen 
Bereich durchfahren.

Zeichne mal den Rest deiner Schaltung auf, also die Strommessung und den 
Lastabwurf, dann kann man dir weiterhelfen.

Autor: Paul (Gast)
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Das ganze ist eigentlich ziemlich simpel. Strommessung erfolgt in der 
pos. Versorgungsleitung über Shunt mit nachfolgender Aufbereitung durch 
INA138. Danach gehts auf die OP-Schaltung. Lastabwurf erfolgt über 
P-Kanal MOSFET ebenfalls in der pos. Versorgungsleitung, nach dem Shunt. 
Gate ist über Widerstand an pos. Versorgungsleitung angebunden, d.h. der 
FET sperrt normalerweise. Ein weitere FET kann das Gate auf Masse ziehen 
und damit die Ausgangsspannung freigeben. Den 2. FET möchte ich mittels 
dieser Schaltung ansteuern.

Autor: Paul (Gast)
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Paul schrieb:
> Das funktioniert auch, allerdings wird
> anschließend nicht wieder schnell genug abgeschalten und das
> Schaltnetzteil erkennt einen Kurzschluss und schaltet komplett ab. Wie
> kann ich das verhindern ? Danke.

Hab jetzt gemerkt, dass der Ausgangs-MOSFET stirbt. Der ist dann dauernd 
leitend und kann damit die Last nicht mehr abschalten. Daher schaltet 
dann die Kurzschlussüberwachung am Schaltregler das Netzteil ab. Ugs am 
FET ist innerhalb der Specs. Was könnte noch für den Tod des FETs 
verantwortlich sein ? Danke.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Paul schrieb:
> Was könnte noch für den Tod des FETs
>
> verantwortlich sein ? Danke.


Überschreitung von: Verlustleistung, Strom, Spannung, R47 ist falsch, 
etc.

Wenn Du gelgentlich mal die Höflichkeit hast einen Plan zu posten, 
können unsere Kristallkugeln evtl. detaillierter weiterhelfen.

Autor: Paul (Gast)
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Schaltung im Anhang. Danke fürs Helfen.

Autor: Paul (Gast)
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Ups.

Autor: Bernhard (Gast)
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Der CPH6339 kann maximal 20V Gate-Source. Im ausgeschalteten Zustand 
liegen bei deiner Schaltung 24V an.

Der 2SK3720 kann +/- 5V an Gate Source, da biste mit deiner direkten 
Speisung von der 5V Logik auch reichlich knapp an den absolute maximum 
ratings.

Such dir Bauteile, wo du etwas Luft zu den Grenzwerten hast.

Autor: Paul (Gast)
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für den 2SK3720 okay, da gibt es genug anderes. Bei dem CPH6339 sollte 
die Gatespannung bei 12V im ausgeschalteten Zustand liegen (da 10k/10k 
Spannungsteiler). Sollte eigentlich okay sein.

Autor: Bernhard (Gast)
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Stimmt, habe mich verguckt mit dem CPH6339

Autor: Wolfgang Heinemann (frickelkram)
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Hi Paul, hast Du induktive Lasten am Ausgang? Brauchst Du eventuell noch 
Schutzdioden um Spannungsspitzen zu töten?

Autor: Paul (Gast)
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ne, keine Ind. Last am Ausgang. Zum Testen nur ein R

Autor: Paul (Gast)
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