Fragen zum Wechselstrom

Gast #1716640
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Hallo,

lese mich gerade mit dem Buch "Berechnung von Wechselstromschaltungen" 
von P.Vaske in die Thematik Wechselstrom ein (neben der Vorlesung).

Nun zwei Fragen:

1. Der Mittelwert einer Wechselspannung wird so berechnet:

Das Integral ist klar, aber woher kommt


2. Wieso hat eine gleichgerichtete Wechselspannung einen niedrigeren 
Effektivwert wie die gleiche Wechselspannung? Im Buch wird der Faktor 
1,11 angegeben!

Danke schommal im Vorraus!

MFG
Gast #1716651
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1. Na sie Spannung steigt doch nicht, bloss weil du länger integrierst, 
also musst du durch die Integrationszeit teilen.

2. Hat sie nicht, Dir ist der Unterschied zwischen Effektivwert und 
Mittelwert nicht bekannt, er liegt bei 1,11.
#1716662
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Das Integral bildet die Summe aller Werte an den Stellen von 0 bis T, 
richtig?

Dann überlege dir doch mal, wie du den Mittelwert von sagen wir 
irgendwelchen 3 Zahlen bilden würdest, z.B. 4, 5 und 6. Du addierst alle 
und teilst dann durch die Anzahl der Summanden, richtig? Also (4+5+6)/3
Genau das machst du hier auch. Aller Werte addieren->macht das Integral, 
dann durch die Anzahl der Werte teilen, die ist genau T, also mal 1/T. 
Hoffe ich konnte das etwas anschaulich darstellen.

LG, Björn
Gast #1716665
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Hallo,

ok, das mit dem Integral ist klar - aber das mit Mittelwert/Effektivwert 
sitzt glaub noch nicht so ganz.

Wenn ich eine Wechselspannung mit einem bestimmten Effektivwert 
gleichrichte dann werden ja jeweils die negativen Halbwellen nach oben 
"geklappt" - und somit sollte ich ja den gleichen Effektivwert haben - 
weil ja im Wirkwiderstand egal ist in welcher Richtung der Strom fliesst 
wenn es um die Leistung geht!?

MFG

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