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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik C167, welche debug-Möglichkeit


Autor: Karl-Ernst (Gast)
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Hallo,

wie im Betreff schon erwähnt suche ich eine möglichst kostengünstige 
Möglichkeit einen C167CS zu debuggen. Ich nutze den Keil Compiler zum 
programmieren.
Kennen tue ich Emulatoren von Hitex -> leider viel zu teuer. Die 
Vorteile kenne ich, aber mein Chef weigert sich Geld zu investieren.
Weiter kenne ich den Debugger von PLS -> damit könnte ich wohl bei 
meinem Chef mit durchkommen, jedoch ist bei uns sparen angesagt.
Wie sieht es mit Monitorprogrammen aus, wie z.B. mon166 von Keil? Damit 
habe ich mich noch nie auseinander gesetzt, da wir im Studium immer mit 
dem PLS gearbeitet haben.
Leider muss ich meinem Chef noch erklären, warum mein Vorgänger keinen 
Emulator / Debugger benutzt hat. Der halbe Source-Code war mit printf 
Ausgaben voll und es wurde der Simulator vom Keil benutzt.
Da ich mich aber richtig in den umfangreichen Code einarbeiten muss, 
damit ich das Projekt weiterpflegen kann, stehe ich nun vor einem 
Problem.
Wer hat einen Rat für mich? Gibt es andere Systeme zum debuggen?

MfG
Karl-Ernst

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Wer hat einen Rat für mich?
Auch ohne das Design gesehen zu haben: Kauf einen Debugger.
Einen Emulator brauchst du nicht. Der PLS-Debugger taucht da schon und 
ist allemal besser als das printf-Schlüsselloch.

> Leider muss ich meinem Chef noch erklären,
> warum mein Vorgänger keinen Emulator / Debugger benutzt hat.
Warum ist der nicht mehr bei der Firma?
Pensioniert? --> Er hatte Angst vor Neuem, wollte nichts mehr dazulernen 
und sich noch über die letzten 5 Jahre mogeln.
Gewechselt? --> Er hatte die Schnauze voll vom Sparkurs dieser Firma. 
Wenn ich einen 13er Gabelschlüssel brauche, dann hilft es nicht viel und 
macht nur Umstände, wenn der Chef sagt: der Vorgänger hat alles mit dem 
14er gemacht.

> es wurde der Simulator vom Keil benutzt.
Bist du sicher, dass es nur der Simulator und nicht doch der uVision 
Debugger war? Der redet mit dem mon66... :-o
http://www.keil.com/c166/mon166.asp

> Wie sieht es mit Monitorprogrammen aus, wie z.B. mon166 von Keil?
Das ist kein "Stand alone Programm", sondern das uC-Interface des 
Debuggers.

Autor: Karl-Ernst (Gast)
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Danke für die Antwort, gibt es Alternativen zum PLS-Debugger?

Mein Vorgänger ging in der Tat in Rente und ich komme eigentlich nicht 
aus dem embedded Umfeld und bin sehr vom PC programmieren her verwöhnt. 
Meine anderen Kollegen arbeiten nicht mit dem C167, die nutzen den XC16x 
mit einem günstigen JTAG Debugger oder teilweise AVR oder PIC.
Naja mal sehen was ich machen kann, vielleicht kann ich den Chef doch 
noch überzeugen in das alte System zu investieren. Das Produkt soll ja 
schließlich noch ein paar Jahre auf dem Markt bleiben.

Autor: Tomas Kuckenburg (Firma: tktronic) (tktronic)
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Die kostengünstigste Variante für C16x wäre ein Monitor-basierter 
Debugger.
Der braucht allerdings eine verfügbare Kommunikationsschnittstelle.
Der Monitor kann/wird per BSL-mode reingeladen, und Du brauchst RAM als 
Codespeicher im Zielsystem.

Als da wären:

* Altium (Tasking) Crossview (UART, CAN, Portpin (emulierter UART))
* PLS fastview (UART, CAN, SSC, Portpin)
* Keil hat da evtl. auch etwas, habe ich aber nie benutzt

Schau mal, welchen Compiler Ihr habt, evtl. lässt sich da ja günstig ein 
Debugger dazu erstehen.

Gruss, tom.

Autor: Microman (Gast)
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Hallo Karl-Ernst,

wir benutzen ein Monitor Programm von Keil, das über eine UART mit dem 
PC kommuniziert. Im Zielsystem kann der Flash auf gesockeltes RAM 
umgeschaltet werden um darin das Programm zu laden und Braekpoints zu 
setzen. Das Debuggen wird dann mit µVision gemacht. Wir haben einen 
speziellen USB-zu- Uart-Dongle gefunden, mit dem wir volle 625kbaud 
(mehr kann der C167 nicht) über die UART machen können. Dadurch geht der 
ganze Download recht schnell.
Bin eigentlich mit den Möglichkeiten und der Stabilität sehr zufrieden 
und die Kosten halten sich auch noch im Rahmen. Wenn Ihr aber einen 
anderen Compiler im Einsatz habt, müsstet Ihr evtl. komplett neue 
Lizenzen kaufen.
Hoffe ich konnte etwas helfen.

Gruß Microman

Autor: ttl (Gast)
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ulink kostet 250euro, wenn das nicht mal drin hängt würde ich mir 
schnell ne neue Firma suchen

Autor: Kister (Gast)
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uling geht aber nicht mit den "alten" C16x µC! nur für die neueren µC 
XC16x, bei den XC2000 bin ich mir nicht sicher. Wenn ich falsch liege, 
dann lasse ich mich gerne es besseres belhren.
Wir haben, bzw. ich habe einen Emulator von Hitex im Einsatz. Meine 
Kollegen nutzen entweder auch Hitex oder den PLS-Debugger.
Ich bin jetzt 20 Jahre im Geschäft und habe die Vorzüge von Emulatoren 
schätzen gelernt. Meine jungen Kollegen, lernen sowas im Studium gar 
nicht mehr kennen. OK habe ich damals auch nicht, aber wenn mir einer 
erzählt: Mein Prof hat in der Vorlesung Embedded Systems gesagt, dass 
keiner mehr Emulatoren benutzt und die auch keiner mehr 
braucht.......................
OK, die das ist hier nicht das Topic.
Ich kann dir nur raten:
- hol dir ein vernüftiges Debug-System, weil die Entwicklung geht nicht 
ohne
- überzeug deinen Chef mit guten Argumenten

Autor: MCUA (Gast)
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Es bringt nichts ein Fan von Emulatoren zu sein, wenn es für 
verschiedene (neuere) CPUs überhaupt keine Emulatoren mehr gibt.

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