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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Triac und MOC Vollwellensteuerung Problem


Autor: soundmachine (Gast)
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Hallo, habe mal wieder einige Verständnissschwierigkeiten, bzw. bin mir 
nicht sicher ob ich die Dinge richtig sehe un ddas alles so bauen kann. 
Vielleicht findet ja einer die Zeit mir einen Rat zu geben.

Also ich benutze einen MOC3043 der einen BTA12 ansteuert.
Der MOC schaltet laut Datenblatt noch bei max 20V durch,
heißt das:--> Wenn ich den "EIN-Schalter" im nulldurchgang der 
Netzspannung betätige schlatet der <MOC durch, bei 10 V auch noch, bei 
20V fraglich, darüber wird er bis zum nächsten nulldurchgang warten.

Das bedeutet, dass das Gate des Triacs durch den Moc bedingt mit maximal 
20V befeuert wird?????

Im datenblatt des BTA steht, dass max 50mA zum zünden nötig sein können.

Weiter wird der Strom also nicht ansteigen, da ab z.B. 60mA der Triac 
sicher zündet und somit die Gatespannung wieder 0 ist.
(Habe ich das soweit richtig verstanden????)

Der Worst Case ist also nun der, dass 20V anliegen und dann 50mA fließen 
müssen

-->ergo benötige ich einen Vorwiderstand von 400Ohm richtig????

Nun aber meine Frage hauptsächlicher Art:

Kann es jetzt nicht, zumindest theoretisch so aussehen, das obwohl der 
MOC bei 5V durchschaltet, ich warten muss bis 20V vom Netz kommen, um 
endlich die 50mA zu erhalten,  (Ich weiß, es können ja auch 5mA reichen 
und  somit klappts bei 5V aber theoretisch)

Da mein MOC von einem Atmega sngesteuert wird, der sicherstellt, dass 
kurz vorm Nulldurchgang für 15ms ein EIN Signal kommt, könnte man doch 
diesen Vorwiderstand so berechnen, dass bei 5V schon die 50mA fließen, 
da doch ab 0V (oder eben leicht darüber) der MOC durchschaltet und somit 
halt früher die 50mA am Triac anliegen die zur sicheren Zündung führen. 
Somit wären die <netzstörungen doch weitaus geringer, da weniger 
Oberwellen, da Triac anschalten bei niedrigerer Spannung im Netz.

Ist an dieser Theorie irgendwas falsch???
Kann da mit der Zeit was abrauchen????

Wäre nett wenn mir das jemand mal für einen DUMMEN näher bringen könnte#

Wäre für jede hilfe dabkbar.

Autor: MaWin (Gast)
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> ergo benötige ich einen Vorwiderstand von 400Ohm richtig????

Daher sind meist 330 oder 360 Ohm verbaut.

> dass bei 5V schon die 50mA fließen

Unnötig. Wenn die bei 5V fliessenden 20mA schon reichen, zündet er eben 
dann, reichen die noch nicht, wartet die Schaltung eben bis die Spannung 
ausreichend weit gestiegen ist.

Autor: soundmachine (Gast)
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Hi, danke für die Antowrt.

Ich möchte aber nicht warten bis die Spannung höher ist, sondrn ich 
möchte so früh wie möglich Schalten um die Netzrückwirkung so gering wie 
möglich zu halten..
Kann dabei was passieren, also evtl. zu hohe Ströme fließen?

Eigendlich doch nicht oder?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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soundmachine schrieb:
> Ich möchte aber nicht warten bis die Spannung höher ist, sondrn ich
>
> möchte so früh wie möglich Schalten um die Netzrückwirkung so gering wie
>
> möglich zu halten..

DANN ist der Einsatz obiger Komponenten evtl. suboptimal und Du solltest 
eine andere Schaltung nutzen.


Allerdings ist bei den wenigen Kilowatt die Du schaltest das Problem 
eher untergeordnet, sodaß Deine Sorge wohl unnötig ist.
Daher mach es doch einfach so wie oben gewählt.

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