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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Assembler code direkt versenden


Autor: Michi (Gast)
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Ich habe einen Microcontroller entdeckt und wollte ihn als einfachen AD
Wandler nutzen. Habe mir das Datenblatt besorgt. Ich habe kein
Programmiergerät für den Microcontroller, weiss jedoch wo ich die
Adressen- und wo ich die Datenleitungen anschliessen muss. In dem
Datenblatt stehen nur Binärwerte der Befehle für den Microcontroller.
Der Befehl selber stellt ein Byte dar, werden die Operatoren einfach in
die nächsten Bytes geschrieben?c Oder wie muss ich vorgehen um ein
Programmablauf Binär zu übertragen?

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Wenn du uns verraten würdest, was du denn so entdeckt hast, dann können
wir dir auch evtl. weiterhelfen! Also was für ein µC ist es denn?

PS: Wenn du so weiter machst, entdeckst du evtl. noch Amerika! ;)

Autor: Michi (Gast)
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Es handelt sich um den M37470-M2 von Mitsubishi


PS: Habe Amerika bisher nichtmal aufm Globus entdeckt ;)

Autor: Michi (Gast)
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Hatte gehofft da gibt es irgendeinen Standart den jemand kennt nachdem
ich da vorgehen kann.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Hmm... der Controller sagt mir jetzt nichts, ich nehme aber an, dass du
die Daten und Adressleitungen für einen externen Speicher gefunden
hast. Ob du den Code nun in einen EEPROM o.ä. brennen kannst und den
dann nur anschliessen brauchst, weiss ich leider nicht, sowas müsste
eigentlich aus dem Datenblatt ersichtlich sein... oder aber du wartest
mal auf jemanden, der bissel mehr Erfahrung als ich hat ;)

Autor: Michi (Gast)
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Ich vermute es ist kein Standart oder Allgemein bekannter
Microcontroller.
Da beschrieben wird welche Pins, zur Programmierung und zum Auslesen,
auf welches Potential gelegt werden sollen, nehme ich an es dient der
direkten Programmierung des Chips.

Ich hoffe es gibt bei den Microcontrollern ein Standartverfahren beim
Programmieren der Controller in Binärform.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Wenn es dir nur darum geht, schnell mal einen AD-Wandler zu haben, dann
tut's auch fast jeder AVR... es sei denn, es geht dir um die
Herausforderung selbst, dann ist das natürlich was anderes.

Autor: Wolle (Gast)
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Es gibt für jeden µC eine Befehlsliste.
Nennt man OpCode(s) = Verarbeitungsanweisungen
Bestehen in aller Regel aus Wörtern, gebildet aus Bits und Bytes, also
auch Binär.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Jopp, jetzt bleibt nur noch offen, ob der µC einen internen Speicher
hat, den man irgendwie erstmal programmieren MUSS, oder ob er die
Programme irgendwie auch extern liefern kann.

Autor: Wolle (Gast)
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Das und vieles mehr verrät einem das Datenblatt, welches ich aber leider
nicht zur Verfügung habe.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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jopp, und der Michi wird daraus nicht schlau =)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Ich hoffe es gibt bei den Microcontrollern ein Standartverfahren beim
Programmieren der Controller in Binärform."

Da hoffst Du vergebens, jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen
und sogar für verschiedene ICs unterschiedliche.

Deshalb sind ja Universal-Programmer so teuer, weil sie so viele
verschiedene Algorithmen implementieren müssen.


Daher mein Tip, schmeiß alles weg, was nicht ISP oder IAP ist (z.B.
über JTAG, SPI oder Bootloader).


Peter

Autor: Michi (Gast)
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Danke, das wollte ich wissen.

Würde es mir nur um den AD Wandler gehen würde ich direkt einen AD
Wandler nehmen, wollte mal sehen wie das so abläuft und ob ich da mit
dem LPT Port, ein paar Schieberegistern und etwas Code soeinen
Microcontroller eine Funktion geben kann.

Der Chip kommt ohne externen Speicher aus (hat 4096 Rom). Es werden 14
Adressleitungen und 8 Datenleitungen verwendet. Die Binärwerte für die
Befehle stehen auch im PDF. Da es keinen Standart für die
Speicherverwaltung gibt hoffe ich jemand wird aus den PDF's schlauer
als ich.

Hatte mir das ganze recht einfach vorgestellt:
Durch die Adressleitung die Startadresse aus dem Datenblatt übertragen,
den Befehl als Byte an die Datenleitungen übertragen und zuletzt die
beiden bits für's Programmieren setzen. Das dann Byte für Byte. Mein
Problem dabei ist jetzt das ich nicht weiss ob ich die Parameter für
die Befehle einfach in das nächste Byte von dem Ursprünglichen Befehl
aus schreiben kann oder ob ich das irgendwie anders machen muss.

Link1:
http://www.alldatasheet.net/datasheet-pdf/view/MIT...

Link2:
http://www.renesas.com/media/products/mpumcu/740_f...

Autor: thkais (Gast)
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Ich habe das Datenblatt mal schnell überflogen - ich fasse mal die
wichtigsten Dinge zusammen:
1. Den Chip gibts nur mit ROM. ROM = Read Only Memory. Das läßt darauf
schließen, daß diese Prozessoren Maskenprogrammiert sind, also bereits
bei Herstellung programmiert werden und anschließend geht nix mehr.
2. Ich habe keinerlei Hinweise auf einen externen Daten/Adressbus
gefunden.

Tipp: Schau Dir das Tutorial an, der Mega-8 hat 6 A/D Eingänge und
kostet bei Reichelt keine 3 Euro, ein Programmiergerät kann man für
unter 5 Euro selbst basteln und es gibt kostenlose Assembler,
C-Compiler und sonstiges. Da brauchst Du dann nicht jedes Byte
auszurechnen - obwohl auch das seinen Reiz und lerneffekt hat.

Autor: Michi (Gast)
Datum:

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Danke für den tip

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