Wozu Gewerbe? Als Freelancer reicht das doch auch und bei solchen
Minieinkünften interessiert sich wahrscheinlich nicht mal das
Finanzamt für dich. Bei den anderen Sachen wie BAfög usw. weiß
ich nicht. Entscheidend dürfte sein das du NICHT nur für einen
Kunden tätig bist, sondern für viele weil man dir sonst
Scheinselbständigkeit unterstellen könnte und du dann wieder
Arbeitnehmer wärst. Das muss eindeutig sein.
Dazu kommt noch das du erst mal Kunden haben musst was wohl nur
eine Frage der Werbung ist. Anzeigen, Klinkenputzen, Mundpropaganda,
Jobbörse(da gibts eine Kategorie "Selbständigkeit") usw..
Du musst auch ein wenig auf das Vertragsrecht achten und die
Haftung nicht aus dem Fokus lassen. Evtl. Risiko versichern.
Wenn du Zuhause arbeitest, kannste ja individuelle Vereinbarungen
treffen und die Leistung dann in Rechnung stellen (Mwst.beachten).
Tätigkeiten im Geltungsbereich des Kunden, insbesondere
Programmiertätigkeiten muss man sich zeitlich täglich absegnen
lassen, wenn man später die Kohle sehen will. Stichwort:Zahlungsmoral.
Es ist übrigens kein schlechter Rat sich weitere Info von einem
Steuerberater, Fachanwalt oder der IHK zu holen. Beim Amtsgericht
gibts zumindest für den Anwalt für Menschen mit geringen Einkommen
(auch für Studenten) Beratungshilfescheine die zwar nur 100Euro
Wert sind, aber für eine Erstberatung reichen. Ob man die auch
für den Steuerberater nehmen kann weiß ich nicht, was man aber
hinterfragen kann. Steuerberater sind ja auch Juristen, eben im
Steuerrecht. Ich meine, das die Scheine weitreichend sind.
So jetzt noch zur Vorsicht:
Dies ist keine Rechtsberatung oder vergleichbares,
daher munter bleiben und schöne Pfingsten.