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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MPLAB ICD2 und PIC 18F14k22


Autor: Andy -. (Gast)
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Hi
Ich konnte günstig ein MPLAB ICD2 erwerben.
Kann ich mit dem Teil einen 18F14K22 brennen und debuggen.
Was benötige ich noch dazu.

Und kann ich den PIC auf dem fertigen Print Debuggen, also z.B. den ICD2 
einen Adapter auf den Sockel wo der PIC sonst ist stecken.

Wäre froh um Hilfe und ein paar Tips.
Danke.

Andy

Autor: Frank K. (fchk)
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André Despont schrieb:
> Hi
> Ich konnte günstig ein MPLAB ICD2 erwerben.
> Kann ich mit dem Teil einen 18F14K22 brennen und debuggen.

Ja.

> Was benötige ich noch dazu.

Das aktuelle MPLAB von der Microchip-Webseite.

> Und kann ich den PIC auf dem fertigen Print Debuggen, also z.B. den ICD2
> einen Adapter auf den Sockel wo der PIC sonst ist stecken.

Den PIC darfst Du einlöten. Dann eine RJ12-Buchse 6p6c mit aufs Board,
Pin 1 ist MCLR (Pin 4 vom PIC)
Pin 2 ist Vcc
Pin 3 ist Gnd
Pin 4 ist PGD (Pin 19 von PIC)
Pin 5 ist PGC (Pin 18 vom PIC)
Pin 6 ist frei

Und dann sollte das gehen.

Pass beim Reset (MCLR in der Microchip-Terminologie) auf, der ICD2 legt 
12-13V zum Programmieren drauf. Wenn Du was an den Pin dranhängst, was 
das nicht verträgt, hast Du ein Problem.

fchk

Autor: AkkiSan (Gast)
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André Despont schrieb:
> Ich konnte günstig ein MPLAB ICD2 erwerben.

Doofe Idee ;-)

> Please consider the MPLAB ICD 3 (DV164035). The MPLAB ICD 2 is
> not recommended for new designs and will not support new MCU or
> dsPIC devices released after September 2010.


> Kann ich mit dem Teil einen 18F14K22 brennen und debuggen.

Jain.
Frank hats schon vermutet, und so ist es auch:
Dein PIC kommt mit der ICD2-VPP nicht klar.
PIC wird, ohne Zusatzbeschaltung, gegrillt.

Abhilfe, siehe ICD2 readme (hlpMPLABICD2.chm).

Autor: DerGast (Gast)
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Ähm, Akkisan... ich glaube, er hat irgendwas von wegen 18F14K22 
geschrieben, also ist das ICD2 schon in Ordnung. Ich finde das Teil 
eigentlich ganz gut, und wenn man es preisgünstig kriegt, ist das doch 
super.

Ich habe das mit der Programmierspannung so gelöst, dass ich die 
restlichen Bauteile mit einer Diode und dahinter 10kOhm geschützt hab.

Das ist kein Stress....

Autor: Andy -. (Gast)
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Hi Frank
danke für den Tip.
Habe bei MCLR nur einen 10K nach +
Habe extra alle andern Ports leer gelassen, der 18F14k22 hat ja genug 
freie ports :-) .

Habe noch ein PICKKIT 3 gekauft, der hat eine 6 Polige Schnittstelle, 
werde dann wohl die auf das Board pappen...
Dachte mit dem IDC2 könnte ich direkt debugen, also einen Adapter als 
Chipersatz auf meinen Print stecken und so in Echtzeit debuggen.

Habe da vermutlich was falsch verstanden.
Danke und Gruss
Andy

Autor: Stephan S. (uxdx)
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ICD2 ist für PIC18F14K22 geeignet, siehe Bild.

Autor: Frank K. (fchk)
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Ich haben eben mal nachgeschaut: Für den 18F14K22 brauchst Du den Vpp 
Voltage Limiter (Microchip Nummer AC164112, 
http://de.farnell.com/jsp/search/productdetail.jsp...).

fchk

Autor: Andy -. (Gast)
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Hallo Frank
Danke, ich sehe da zwar absolut nicht mehr durch in diesem Adapter 
gewirr. Mein Board hat einen 5 Pol Stiftleisten Anschluss. Dort habe ich 
den PicKit 3 angeschlossen und anscheinend brauch ich da kein Spannungs- 
Reduzierer. Ich habe dort ein DemoBorad eines 16f690 wo ich einen 
18F14k22 reingesteckt habe. Soweit funktioniert da alles. Brennen und 
Debuggen.

Nun habe ich aber den fertigen Print mit einem gleichen 5 Pol Anschluss 
und möchte dieses Board in echtzeit debuggen. Mit dem Pickit3 wird das 
wohl ja nicht gehen? Darum habe ich mir den ICD2 besorgt weil das mit 
diesem gehen soll und der auch ein externer Spannung Anschluss hat.

Bin halt noch Anfänger in Sachen PIC.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Äh...
Ich hatte hier so ein ähnliches Problem.
Ich habe mir einen Adapter gebaut (5pol Buchsenleiste, 5pol Stiftleiste) 
und den Pin für VPP=MCLR habe ich vom ICD her kommend mit einem 100-200 
Ohm Widerstand versehen und mit einer 8,xV Zenerdiode gegen Masse 
begrenzt. Damit wird die Programmierspannung begrenzt, das ist alles.

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