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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf IELTS-Test - Was bringt der?


Autor: Mit Englisch auf Kriegsfuß Stehender (Gast)
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Mahlzeit allerseits!

Da sich mein Studium langsam dem Ende zuneigt (aktuell: mitten in der 
Diplomarbeit), habe ich mal Ausschau nach Zusatzqualifikationen 
gehalten, die sich vielleicht auch im ein oder anderen Lebenslauf gut 
machen würden.

Da fiel mir eine Angebot meiner Hochschule auf: An einem bestimmten Tag 
kann man hier den IELTS-Test ablegen: www.ielts.org

Es handelt sich dabei um einen Test, der die Sprachqualifikation im 
Englischen dokumentieren soll, bzw. dem Absolventen eine bestimmte Stufe 
zuweißt.

Hat den von Euch schonmal jemand gemacht oder weiß, ob der relevant sein 
kann? Oder ist das alles nur Abzocke (ca. 180 Euro Prüfungsgebühr) und 
nachher bekommt man dann so ein Jodeldiplom, das auch mein Gummibaum 
erhalten hätte, wenn er nur sprechen könnte.

Wäre schon, wenn mir da jemand Auskunft geben könnte!

Danke schonmal!

Autor: IGBT (Gast)
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Hallo -

Geldverschwendung!

Wozu willst du einen Test machen wenn du mit dem englischen auf dem 
Kriegsfuß stehst - um dein niedriges Level amtlich zu haben?

Ich hab den TELC B Level gemacht - 3 Monate jeden Tag 8 h Unterricht bei 
Muttersprachlern - ist besser und auch international anerkannt.
UND du kannst kostenlos dein Level online testen - jederzeit.
Hab ich nach und vor der Ausbildung gemacht - stimmt mit den 
Zertifikaten überein. Wird unabhängig überprüft und kann nicht 
manipuliert werden durch wohlwollende Lehrer.

Ist sein Geld wert - der TELC Test selbst kostete um die 100 EUR - also 
die Urkunde mit Prüfung sprechen/schreiben/verstehen(hören und lesen)

Die Keule für mich war die Grammatik - ich kann locker englisch labern, 
lesen und verstehen geht so - aber da man im Deutschen mehr 
Freiheitsgrade in der Anwendung der Sprache hat, war und ist die 
englische Grammatik für mich der Hammer - Beispiel für ein neues 
englisches Wort: "the schuldenbremse"
was im Deutsch so locker möglich ist, geht im englischen nicht und daher 
übernehmen die auch gern unsere Worte - das englsiche ist voll von 
deutschen Worten - Beispiel: Ein Texaner dessen Vater eine Gießerei 
betreibt sagte zu seinen Mitarbeitern immer: Dont jump in the schmelze!

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Also IELTS ist auch amtlich anerkannt...

Ich hab den machen muessen um mein Australien Visum zu erhalten und ich 
fand den Test relativ schwer... Habe vorher 5 Jahre in Singapur gelebt, 
zurueck nach Deutschland (3 Jahre) und dann den Test gemacht... muss 
aber sagen das ich mich kaum vorbereitet habe... :)

Der Test wird auch gerne von Unis verlangt wenn man dort studieren 
moechte...

Autor: Zocker_01 (Gast)
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Hallo .

Habe selber meine Probleme mit der englischen Sprache , habe sogar meine
Probleme mit der deutschen Sprache . Hat die letzten dreisig Jahre nur 
noch keiner gemerkt . Bin eigentlich mit meinem etwas holperigen 
englisch mit
den Psychopaten und Knastbrüdern im internationalen Anlagenbau recht gut
klar gekommen . Auch die Verständigung mit Chinesen , Indern , Eskimos
und Indianern war problemlos , da beide Parteien den Dialog und die 
Kommunikation suchten .

Ein verhandlungssicheres Englisch ist das natürlich nicht , für den 
groben Baustellenbereich hat es gereicht , bei Vertragsverhandlungen 
sollte man schon Kenntnisse haben welche an die eines Muttersprachlers 
heranreichen .

Mit irgendwelchen suspekten Kursen und Prüfungen erreichen sie das 
natürlich nicht , hierfür ist ein intensives Sprachstudium notwendig .

Ich habe das Problem anders gelöst ! Habe jemand eingestellt der 
englisch kann !

Autor: Gastino G. (gastino)
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Mit Englisch auf Kriegsfuß Stehender schrieb:
> Da sich mein Studium langsam dem Ende zuneigt (aktuell: mitten in der
> Diplomarbeit), habe ich mal Ausschau nach Zusatzqualifikationen
> gehalten, die sich vielleicht auch im ein oder anderen Lebenslauf gut
> machen würden.

Ahh, ein Sammler. :D

Kenntnisse der englischen Sprache werden als Qualifikation ohnehin bei 
den meisten Stellen als selbstverständlich erachtet. Ebenso wie gute 
Kenntnisse der deutschen (Mutter-)Sprache, soziale Kompetenz, 
Selbstständigkeit usw.

Sofern also nicht aus gutem Grund spezielle Anforderungen an die 
Sprachkenntnisse gestellt werden (Auslandseinsätze, 
Vertragsverhandlungen etc.), kann man sich solche Nachweise sparen. Die 
Empfänger haben in der Regel auch keine und wissen nicht unbedingt etwas 
damit anzufangen.

Autor: Peter Z. (Gast)
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Ich erlaube mir mal den Threat nochmals hochzuholen.

Wer hat den IELTS schon mal gemacht? Mich würde interessieren, ob es 
Unterschiede gibt von Land zu Land. Ich mein die Erwartungen der Prüfer 
in den westlichen Industriestaaten sind sicherlich höher als wie deren 
im Iran zum Beispiel. Wäre es deshalb sinnvoll, den Test mit einem 
Urlaub in Agypten zu verbinden bzw. könnte man dadurch vielelicht ein 
höheres Rating erhalten?

Autor: prof (Gast)
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Peter Z. schrieb:
> Wer hat den IELTS schon mal gemacht? Mich würde interessieren, ob es
Ist das sowas wie TOEFL?

Den macht man wenn man ihn konkret braucht und nicht "auf Vorrat".

Autor: Tommy S. (tommys)
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Hi,

ich habe IELTS gemacht, wegen Arbeitsvisum - ist allerdings schon einige 
Zeit her. Mach den Test nur, wenn Du ihn brauchst für Visum, 
Auslandsstudium, etc.  Anonsten ist das Gekd zum Fenster rausgeworfen...

Das Prüfungsniveau ist überall gleich, der Ägyptenurlaub ist also ohne 
Prüfung machbar und dadurch sicher auch angenehmer. IELTS ist meiner 
Meinung nach recht grammatiklastig, hier solltest Du schon relativ gute 
Kenntnisse haben...

Grüße,
TommyS

Autor: Peter Z. (Gast)
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Tommy S. schrieb:
> ich habe IELTS gemacht

wie wird beim Test eigentlich das ganze drum und dran abgehalten? 
Deutsch oder englisch? Ich frag deshalb, da ich berufsbedingt kaum mal 
zu Hause bin und es sich nächstes Monat in der Türkei die Möglichkeit 
zum Test bieten würde. Muss ich da türkisch können um den Test zu 
verstehen?

Autor: Tommy S. (tommys)
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Peter Z. schrieb:
> wie wird beim Test eigentlich das ganze drum und dran abgehalten?
> Deutsch oder englisch?

Ich wurde im Pruefungscenter auf Englisch begruesst und auch alles 
"drumherum" wurde auf Englisch gemacht. Bekannte von mir wurden an einem 
anderen Pruefungsort (Ausland) komplett in "Regionalsprache" bedient. 
Scheint also keine feste Vorgabe zu sein (oder man haelt sich nicht 
zwangsweise dran)...

Gruesse,
TommyS

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