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Forum: Offtopic verlegte wasserleitung abdrücken


Autor: Mario K. (Gast)
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hallo,

wenn ich eine wasserleitung verlegt habe und die erst mal nicht unter 
wasser setzen will spricht was dagegen, die mit einen kompressor ( 9,5 
bar) unter druck zu setzen und zu schaun ob das manometer stabil bleibt?

gruß mario

Autor: Thilo M. (Gast)
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Kannst du so machen.
Parallel die Löt-/Crimpstellen und Verschraubungen mit Lecksuchspray 
oder Seifenlauge auf Undichtigkeiten prüfen.
Den Druck würde ich auf 150..200% des Nenndruckes wählen.

Und nach  dem Aufpumpen etwas warten, durch die Kompression wird die 
Luft warm und kühlt dann wieder ab, was sich in Druckverlust äußert.

Einfacher ist das Abdrücken mit Wasser.

Autor: Kevin F. (kef)
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Genau das machen Gas-Wasser-Scheiße-Klempner auch.

Autor: Mario K. (Gast)
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Es ist eine Friathermleitung (weißes PVC ) und ist geklebt.
da kann ich das doch auch machen oder ?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Mario K. schrieb:
> da kann ich das doch auch machen oder ?

Sicher, warum nicht?
Das Problem bei Luft ist eben, dass sie komprimiert ist. Wenn eine 
Klebestelle reißt, dann pfeift die Luft eben eine Zeit lang 'raus. Je 
nach Druck und Stelle kann das übel sein. Bei Wasser macht's nur 'knack' 
und gut ist. ;-)

Autor: Mario K. (Gast)
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Na ja das ist ein Labor und da wollt ich auf nummer sicher gehen.
Ist zwar alles sauber gemacht aber sicher ist ....

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Bei Luft kann es aber zu einer lauten explosiven Expansion kommen.
Mit Wasser fängt es nur an zu spritzen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Grade erfahren, dass es seit 2009 sogar Vorschrift ist, mit Luft 
abzudrücken. Es soll vermieden werden, dass das verwendete Wasser über 
lange Zeit im Kreislauf stehen bleibt (Legionellen & Co).

Es wird nur mit ein paar mbar gedrückt und die Dichtheit über eine 
gewisse Zeit geprüft.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Es soll vermieden werden, dass das verwendete Wasser über
>lange Zeit im Kreislauf stehen bleibt (Legionellen & Co).
Kann ich nicht nachvollziehen. Nach getaner Arbeit lässt man
das Wasser über eine Zapfstelle ein paar Minuten fließen und
dann ist da nichts mehr mit Legionellen & Co.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Thilo M. schrieb:
> Grade erfahren, dass es seit 2009 sogar Vorschrift ist, mit Luft
> abzudrücken. Es soll vermieden werden, dass das verwendete Wasser über
> lange Zeit im Kreislauf stehen bleibt (Legionellen & Co).
>
> Es wird nur mit ein paar mbar gedrückt und die Dichtheit über eine
> gewisse Zeit geprüft.

Das Abdrücken mit Luft hat noch mindestens den einen Zusatzvorteil:
Wenn es wirklich irgendwo zischt, dann muss man zur Fehlerbeseitigung 
nicht die ganze Brühe wieder ablassen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Abdrücken mit Wasser hätte aber auch den Vorteil das man sieht wo
es undicht ist, wogegen akustisch eine Fehlstelle nicht so leicht
lokalisierbar sein kann. Man kann zwar Seifenwasser nehmen und schauen
wo sich Bläschen bilden, dass ist aber dann eine größere Sauerei
als Wasser pur.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Da hast Du vollkommen Recht.

Wenn ich es bei mir zu Hause noch einmal machen müsste, so würde ich 
erst mit der Luft beginnen. Dicht: OK ; Undicht: Lecksuchspray. Falls 
das Lecksuchspray nicht zum Fehlerort führt, dann Wasser drauf...

Am Ende stellt sich dann zum Glück raus, dass der Anschluss der 
Luftpumpe undicht war?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Kann ich nicht nachvollziehen. Nach getaner Arbeit lässt man
>
> das Wasser über eine Zapfstelle ein paar Minuten fließen und
>
> dann ist da nichts mehr mit Legionellen & Co.

Das ist wohl auch eher für Neubauten gedacht, wo nach installierter und 
abgedrückter Wasserleitung sich ewig nix tut und die Brühe im Rohr 
steht. ;-)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Das macht keinen Unterschied.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Mike Hammer schrieb:
> Das macht keinen Unterschied.

Ganz recht. Die Vorschriften riechen aber auch irgendwie nach der 
US-typischen Paranoia.

(Diese Mikrowelle ist nicht zum Trocknen Ihrer Katze geeignet!)

Die "verantwortlichen Experten" suchen sich selber abzusichern, soweit 
es geht, nicht dass es jemanden geben könnte, der sie nach einem 
Desaster wegen Verletzung von Aufsichtspflichten verklagt.

Und genau da liegt doch das Grundproblem: Überregulierung nennt sich 
das.
Wenn ein Kind sich irgendwo die Birne anstößt, auf dem Nachbargrundstück 
zB, so trifft den Nachbarn zumindest eine Mitschuld; und das obwohl die 
Eltern definitiv nicht auf den Nachwuchs aufgepasst haben, wie sie es 
eigentlich sollten. So ist es heute in D.


Wer so blöd ist, eine Wasserleitung, die ein paar Wochen nicht benutzt 
wurde, nicht einmal ordentlich durchzuspülen, der gehört nicht hierher, 
sondern nach USA. Hierzulande gehört hier maximal ein Hinweis her nach 
der Art: "Vor erstmaligem Gebrauch gründlich durchspülen".

Den GAU erleben manche übrigens, wenn das Wasserwerk mal kurz die 
Versorgung abstellt, weil in der Nähe ein Rohrbruch ist. Danach nochmal 
Druck drauf, und die Ventile im Haus sind plötzlich verdreckt. Oh, welch 
ein Wunder (oder Katastrophe). Die Großeltern würden sich über das 
Verhalten ihrer Enkel kaputtlachen :-)

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