Analogschalter

Gast #1727130
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Hi,

ich lese grade etwas über Analoge Schalter und dabei fiel mir der 
CMOS-Schalter auf.  Was ich sehen kann, ist das er einen fast konstanten 
Widerstand über Ue aufweist.

Nun, wozu brauche ich solch einen Schalter eigentlich? Was macht man 
damit?

Dank euch.
Angehängte Dateien:
Gast #1727136
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>Nun, wozu brauche ich solch einen Schalter eigentlich?
Scheinbar brauchst du ihn ja gar nicht... SCNR

>Was macht man damit?
Analoge Signale schalten.
Wenn man z.B. mehrere Signale wechselweise auf einen Eingang schalten 
(multiplexen) will, dann braucht man solche Schalter.
Man könnte auchg Relais nehmen, aber die schalten nur bis zu einer 
bestimmten Frequenz. Ausserdem brauchen sie mehr Strom als 
CMOS-Schalter.
Gast #1727390
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Danke, Danke =)

Bitte nicht überfordern^^

STK500-Besitzer schrieb:
>>Was macht man damit?
> Analoge Signale schalten.
> Wenn man z.B. mehrere Signale wechselweise auf einen Eingang schalten
> (multiplexen) will, dann braucht man solche Schalter.
> Man könnte auchg Relais nehmen, aber die schalten nur bis zu einer
> bestimmten Frequenz. Ausserdem brauchen sie mehr Strom als
> CMOS-Schalter.


Also wirklich eher für komplizierte Schaltungen, ich könnte ja als 
einfachen Schalter einen MOS-Fet nehmen und gut ist?
Gast #1727453
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MvDyk schrieb:

>Nun, wozu brauche ich solch einen Schalter eigentlich?
>Was macht man damit?

Das ist weitgehend der eigenen Fantasie überlassen. Eine Einschränkung 
dieser Analogschalter ist jedoch, daß die nicht wie beim Relais völlig 
potentialfrei sind, und zwar muß die zu schaltende Spannung innerhalb 
der Betriebsspannungsgrenzen des IC liegen, da sonst wohl Substrat bzw. 
integrierte Schutzdioden leitend werden. Ist aber alles nur ne Frage des 
guten Designs. Auf Grund des Widerstandes, ist darauf zu achten, daß die 
Impedanz der Last viel höher gewählt werden muß, damit dieser sich nicht 
unangenehm bemerkbar macht.

Ich selbst baute vor Jahren mal einen diskreten ADC im 
Dual-Slope-Verfahren mit 4016-ern. Das sind die Vorgänger vom 4066, mit 
höheren Innenwiderständen. Der Ursprung liegt etwa beim Jahr 1975. 
Irgendwann in den 1980-ern gab es den verbesserten 4066, und später in 
den 1990-ern nochmals verbesserte 74HC4066.

Analog schalten und multiplexen geht sogar mit 2 gleichen bipolaren 
Kleintransistoren, wobei man die B parallel schaltet, und C und E 
antiparallel. Das ist gut um den Faktor 10 billiger als integrierte 
Analogschalter, wenn man Massenware produziert, und es nicht im Detail 
zu sehr auf die Signalpräzision ankommt.

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