Hallo zusammen,
ich bin ein absoluter Neuling auf dem Gebiet der Halbleitertechnik,
hoffe jedoch das mir trotzdessen jemand etwas unter die Arme greifen
kann.
Ich habe folgendes Problem. Ein Motorsteuergerät liefert mir
Einspritzsignale (Masse wird getaktet, Einspritzdüse wird mit Dauerplus
versorgt) ab etwa 1,9ms. Für 1,9ms fließt dann bei einer Spannung von
rund 13V etwa 1A zur Ansteuerung der Einspritzdüse mit ca. 13Ohm...
Dieses Signal soll nun durch ein zweites Steuergerät verkürzt oder
verlängert wieder ausgegeben werden können. Statt mir aber bspw. bei
einer 1:1 Einstellung bei einem Eingangssignal von 1,9ms 1A auch 1,9ms
1A weiterzugeben, erzeugt das zusätzliche Steuergerät ein Peak&Hold
Signal. Der Peak von etwa 1A liegt dabei nur für rund 0,1 bis 0,2ms an.
Danach folgt lediglich ein Haltestrom (wenige mA) um die Einspritzdüse
offen zu halten. Das funktioniert allerdings nur bei niederohmigen
Einspritzdüsen von etwa 1-5Ohm, Peak und Haltestrom sind dann bedingt
durch den geringeren Widerstand automatisch viel höher - eine hochohmige
Düse (ca. 13 Ohm) wie ich sie verwende kann mit solch einem Signal aber
nichs anfangen, der Haltestrom nach dem Peak ist einfach zu gering und
die Düse geht vorzeitig wieder zu.
Mein Anliegen ist nun aus dem Peak&Hold Signal ein simples, ich nenne es
laienhaft On&Off-Signal zu generieren, sodass mir das eine Ampere nicht
nur für 0,1 bis 0,2 ms sondern die komplette Einspritzzeit von bspw. 2ms
zur Verfügung steht - und dadurch die Einspritzdüse auch sauber arbeiten
kann.
Ich denke das ich da mit einem MOSFET auf dem richtigen Weg wäre - aber
wie schließe ich das dann an? werden weitere Bauteile als das Mosfet
benötigt?
Nochmals die Daten im Überblich:
Motorsteuergerät liefert ca. 13V, ca. 1 A, Einspritzzeiten von 1,9ms bis
über 20ms - das Zusatzsteuergerät macht daraus 13V und 1A Peaks mit
anschließend zu schwachen Halteströmen um die Düse offen zu halten -
dieses Signal möchte ich wieder in ein "On&Off" Signal umwandeln bei dem
die komplette Einspritzzeit 1 A zur Verfügung steht (ca. 13 Ohm Düse -
im Endeffekt ist das eine Spule)
Das Zusatzsteuergerät ist wie gesagt dafür da die Einspritzzeiten frei
verlängern und verkürzen zu können und kann deshalb auch leider nicht
einfach weggelassen werden.
viele Grüße und hoffentlich kann mir jemand helfen :)
Statt Einspritzdüse nur eine Dummywiderstand
+13V +13V
| |
13Ohm | +--Einspitzdüse
| |E |
+-----1k---|< PNP | schnelle Diode wie EGP10D
| | +--|>|-- +13V
Zusatzsteuergerät | |
+----|I MOSFET wie BUZ11
| |S
680Ohm |
| |
Masse
Wenn du's einfacher haben willst, könnte ein Widerstand den Haltestrom
erhöhen, ohne bei ausgeschaltetem Strom die Düse offen zu lassen, aber
bei 5mA habe ich da Zweifel, ob man den genau genug auswählen kann.
Hinterher funktioniert das nur bei leerer Batterie und bei voller
fliesst der Sprit ständig:
+13V
|
Einspritzdüse
|
+----+----+
| |
Zusatz- |
steuer- Widerstand passend aussuchen
gerät |
Masse
Ganz allgemein gilt Vorsicht bei Einspitzdüsen. In ungünstigen Momenten
des Motorlaufs eingespritzt kann es Backfire geben, der Knall findet
dann im Ansaugtrakt statt, was den in tausend Stücke haut.
Wow! Das ging schnell! Vielen Dank! :)
Also, wenn ich es recht verstanden habe, lege ich das Signal des
Zusatzsteuergeräts per Widerstand auf Masse, greife mit einem Transistor
die Taktung ab, das (oder der?) MOSFET greift widerum die Taktung des
Transistors ab und schaltet den eigentlich Strom. Die Diode dient zum
Schutz vor Rückkopplungen aus der Spule.
Habe ich das laienhaft so richtig erfasst?
Grüße
> Habe ich das laienhaft so richtig erfasst?
Ja, und vermutlich sind die 13Ohm etwas zu wenig, wenn wirklich nur mA
Haltestrom fliessen. Eventuell sollte man 4k7 nehmen :-( falls dann das
Steuergerät wegen angenommenem Kabelbruch zur Einspritzdüse nicht
jammert.
Übrigens beeinflusst auch die EGP10D die Steuerzeit, es kann sinnvoll
sein (und im Steuergerät so gemacht weil man nicht umpolen kann) für
schnellere Schliesszeiten die Düse nicht mit 0.7V zu entladen, sondern
mit 13V, also der Diode eine ZD12/1W Zenerdiode umgedreht in Reihe zu
schalten.
Bzgl. des Haltestroms könnte ich in der Software des Zusatzsteuergeräts
auch eine Düse mit 1,2,3 oder 6 Ohm angeben. Bei der 1Ohm Düse würden
dann beim Peak ca. 4 A und beim Haltestrom etwa 1,2 A fließen. Das ließe
sich aber auch noch genauer in Erfahrung bringen. Die Zenerdiode nehme
ich dann lieber auch gleich mit dazu, dass Reaktion der Düse soll so
"sauber" wie möglich sein. Ziel ist es später aus einem Eingangssignal
von rund 2ms mittels Abstimmung ein Ausgangssignal von ca. 1,5ms zu
machen, was schon sehr kurz ist aber angesichts der hohen
Kraftstoffmenge welche dann bei Volllast benötigt wird leider nicht
anders zu bewerkstelligen sein wird.
Grüße
Hallo,
nun nochmal eine Frage zu oben aufgeführten Bauteilen...
Um die Benzineinspritzdüse zu immitieren bzw. zu ersetzen, welche Art
des Widerstand sollte man da benutzen? Drahtwiderstand,
Metallschichtwiderstand oder andere?
Bzgl. des PNP-Transistors, kann ich da einen x-beliebigen nehmen, also
bspw. ausgelegt für Ströme bis 4A und gut oder sollte es ein spezieller
sein? bzgl. des Vorwiderstands beim Transistor sollte es ein
Metallschichtwiderstand ja tun oder?
MOSFET BUZ11 ist klar :)
Diode EGP10D ist auch klar :)
bzgl. der Zenerdiode... geht da auch die folgende?
Typ ZPY 12 V
Gehäuse DO 41
Ptot 1,3 W
Z-Spg. 12 V
RoHS-konform Ja
Danke schonmal vielmals!!
Grüße
Hallo zusammen,
habe die Schaltung nun noch etwas nach meinem Verständnis ergänzt und
die verschiedenen Bestandteile nummeriert (in Klammern) bzw. unterhalb
der Zeichnung die genauen Typenbezeichnungen der Bauteile aufgelistet.
Wäre Euch super dankbar wenn ihr da nochmal drüberschaun könntet ob das
so passt und die Bauteile auch nicht unter oder überdimensioniert sind.
Danke schonmal!
+13V +13V
| |
3,3Ohm(1) | +--Einspitzdüse
| |E |
+-----1 Ohm(2)----|< PNP(3) | schnelle Diode wie
EGP10D(5)+(6)
| | +--|>|--+--|>|-- +13V
Zusatzsteuergerät(-) | |
+----------|I MOSFET wie BUZ11(7)
| |S
680 Ohm(4) |
| |
Masse Masse
(1) WIDERSTAND DRAHT 50 WATT 5% 3R3
(2) WIDERSTAND 1 WATT 1% 1K BF 0414
(3) TRANSISTOR AF BCX53-16 SOT 98 INF (U=80V / Ic=1A / Icm=1,5A)
(4) WIDERSTAND METALL 1 WATT 1% 680K BF 0414
(5) DIODE MBR 2045CT=2545 (U=45V / I=20A)
(6) ZENER DIODE 1,3 WATT 13 V
(7) TRANSISTOR BUZ 11 FAI (Uds=50V / Id=30A)
Grüße
Hallo Ihr beiden,
IMHO wird das so mit der Anpassung des Steuergerräts an
high-impedanz-Düsen nichts werden. Denn die Steuergeräte, die ich kenne,
Regeln den Strom in der Düse nicht (Bis auf eine evtl. gesteuerte
Anpassung an die Batteriespannung), sondern geben eine Gesteuerte
Pulsweitenmodulation auf die Düse. Die Pulsweite wird aber von eurer
Schaltung nicht veändert!
Ein davon unabhängiger Punkt ist die Abschaltspannung bei einer High-Z
Düse: Die muss viel höher sein, um die Düse schnell zu zu bekommen. 50V
ist mal ne Hausnummer. Das wird im einfachsten Fall durch das geziehte
Weglassen eines Freilaufs erreicht, der FET vernichtet dann die in der
Düse gespeicherte Energie im Avalance-Betrieb. Wegen der niedrigen
Frequenzen bei high-Z Düsen (1-2 Einspritzungen pro 720°
Kurbelwellenwinkel) ist das thermisch kein Problem für den Schalter.
Wenn man die Abschaltspannung nicht einhält, verändert sich die
Düsentotzeit und man kann Probleme bei kleinen Einspritzmengen (v.a.
Leerlauf) bekommen. Die Düsentotzeit wird vom Steuergerät in Software
kompensiert,vereinfacht: Ansteuerzeit=Totzeit+Spritmenge*Durchfluss.
Die Totzeit bei einer High-Z Düse ist um 0.8-1.5 ms. Da wirds dann schon
sehr kritisch, wenn die Einspitzzeit nur 1ms sein soll.
Andreas R. schrieb:> Hallo Ihr beiden,>> IMHO wird das so mit der Anpassung des Steuergerräts an> high-impedanz-Düsen nichts werden. Denn die Steuergeräte, die ich kenne,> Regeln den Strom in der Düse nicht (Bis auf eine evtl. gesteuerte> Anpassung an die Batteriespannung), sondern geben eine Gesteuerte> Pulsweitenmodulation auf die Düse. Die Pulsweite wird aber von eurer> Schaltung nicht veändert!
Hallo,
ähm, doch. Das Zusatzsteuergerät regelt den Strom in der Düse wie schon
weiter oben beschrieben. Ebenfalls muss die Pulsweite von der Schaltung
auch nicht verändert werden, soll sogar garnicht verändert werden, dafür
ist das Zusatzsteuergerät zuständig. Die schnelle Entladung übernimmt
die Zenerdiode
Vlt. kann doch jemand etwas zum darüber gezeigten Schaltplan sagen bzw.
ob die verwendeten Bauteile richtig dimensioniert sind.
Danke Euch!
Wenn das Steuergerät wirklich eine Echte Regelung für den Düsenstrom
macht (was ich bezweifle), weißt du dann, welcher art die Regelung ist?
Falls es eine Hysterese-Regelung ist, so wäre diese auf die
Düseninduktivität angewiesen, funktioniert also mit einem
Dummy-Widerstand nicht.
>Das funktioniert allerdings nur bei niederohmigen>Einspritzdüsen von etwa 1-5Ohm, Peak und Haltestrom sind dann bedingt>durch den geringeren Widerstand automatisch viel höher...
Liest sich für mich nach Steuerung, nicht Regelung.
50V Abschaltspannung kann man natürlich auch machen:
+13V +13V
| |
3,3Ohm(1) | +--Einspitzdüse
| |E |
+-----1 Ohm(2)----|< PNP(3) |
| | |
Zusatzsteuergerät(-) +-|>|--|<|--+ +13V
| (5) (6) |
+----------|I MOSFET wie BUZ11(7)
| |S
680 Ohm(4) |
| |
Masse Masse
(1) WIDERSTAND 3R3 2W 10%
(2) WIDERSTAND 1K 0.6W 10%
(3) TRANSISTOR BCX53-16 warum SMD ? BC557 oder BC328 tut's.
(4) WIDERSTAND METALL 680R 0.6W
(5) DIODE 1N4148
(6) ZENER DIODE 47V 0.6 WATT
Also 4 nicht 680k Ohm sondern 680 Ohm, 2 nicht 1 Ohm sondern 1kOhm.
Die Belastbarkeit muss nicht nach Dauerbelastbarkeit berechnet werden,
denn der Impuls ist nur kurz.
Natürlich darf die Schlatung dann nicht im aktiven Zustand ausfallen
oder dumm getestet werden.
@Anreas ... stimmt, ist eine Steuerung keine Regelung
@MaWin... entschuldige mein Unwissen, aber worin liegt der Unterschied,
dass Du die Dioden nun anders gesetzt hast? (Verbindung Transistor &
MOSFET)
Und noch eine Frage zum Widerstand (1), wie kommt man da auf die 2 Watt?
Wegen der von Dir angesprochenen kurzen Impulse?
...Stimmt, wenn eine der 8 Schaltungen dann ausfällt, könnte dies dann
nur die ECU über die werkseitig vorhandene Abgasüberwachung und
Klopfsensorik erkennen. Hm, nungut, das soll im ersten Step nicht das
Problem sein. Man könnte das ganze ja eventuell noch durch eine Anzeige,
bspw. LEDs oder Pieper ergänzen...
Vielen Dank das Ihr Euch die Zeit nehmt einem Unwissenden etwas unter
die Arme zu greifen! :)
Wenn es keine Stromregelung ist, bringt IMHO auch die Schaltung nichts,
da sich an der Ansteuerung der Düse nichts verändert.
BTW. Ich denke, dass der Basisstrom im PNP zu gros wird. Emitter auf 12
V und dann die Basis mit 1 Ohm auf GND schalten?! Wohl eher 1 - 10 kOhm.
@Andreas... ließ doch bitte erstmal den ganzen Text bevor Du alle
durcheinander bringst... Klar ist es eine Steuerung und doch wird es
funktionieren, das Zusatzsteuergerät übernimmt die Arbeit, die Schaltung
ist nur der "Translator" ... bzgl. Widerstand... das wurde bereits
geklärt
> @MaWin... entschuldige mein Unwissen, aber worin liegt der Unterschied,> dass Du die Dioden nun anders gesetzt hast? (Verbindung Transistor &> MOSFET)
Die Diode soll in eine Richtung sperren, in die andere Richtung ab 47V
leiten. Also müssen sie antiparallel sein.
Diode
> --|>|--|<|--
Z-Diode
Ja, soweit habe ich es verstanden nur vorher waren die Dioden ohne
Widerstand gegen +13V und nun, da an anderer Position in der Schaltung
mit einem Vorwiderstand von 680 Ohm gegen Masse oder hat es Dir da nur
die Darstellung verschoben?
Ich habe schon gelesen, was du mit der Schaltung bezwecken willst:
>Mein Anliegen ist nun aus dem Peak&Hold Signal ein simples, ich nenne es>laienhaft On&Off-Signal zu generieren, sodass mir das eine Ampere nicht>nur für 0,1 bis 0,2 ms sondern die komplette Einspritzzeit von bspw. 2ms>zur Verfügung steht - und dadurch die Einspritzdüse auch sauber arbeiten>kann.
oder habe ich dich falsch verstanden?
Ich glaube, du weißt nicht, wie ein Steuergerät das Peak & hold signal
auf die Düse gibt, nämlich als PWM, mit einem Variabelm Dutycycle
während eines einzigen Einspritzvorgangs.
Phase 1) Einmal lang ein, um den Strom Aufzubauen
Phase 2) kurz ausschalten, um den Strom runter zu bekommen,
Phase 3) PWM mit Freilaufdiode, um den Haltestrom verlustarm aufrecht zu
erhalten
Phase 4) Abschalten ohne Freilauf (Spannung steigt auf Avalance-Spannung
des FETs/Treibers), um den Strom möglichst schnell abzuschalten.
http://www.aeswave.com/TechNotes/Images/007-16.gif
Zeigt die Ausgangsspannung einer ECU beim Treiben einer Low-Z Düse. Mit
der Schaltung bekommts du dadurch kein zu einer High-Z-Düse kompatibles
Signal.
Muss aber nicht so sein, der Strom kann auch linear eingestellt werden,
dann sieht die Ausgangsspannung an der ECU so aus:
http://www.aeswave.com/TechNotes/Images/007-14.gif
Der zweite Fall trifft aber nach dem was ich gelesen habe,
> Strom ... automatisch höher...
nicht.
VL hast du ein Oszibild der Spannung, die entsteht, wenn dein
Zusatzsteuergerät eine low-z düse treibt? Damit ließe sich die Frage
leicht klären.
Ich bin in dem Thema übrigens kein unbeschriebenes Blatt, da ich schon
ein Zusatzsteuergerät zur Anpassung der Einspritzmenge gebaut habe (E85)
Hi Andreas, sry, wollte Dir nicht zunahe treten! ... Oszibild habe ich
leider noch nicht, eventuell kommendes Wochenende... bisher alles mit
einem Multi gemessen, das Ding kann zwar einiges aber das wird glaube
ich zuviel sein...
Hatte mir das so leicht vorgestellt...
Hm, heißt also... habe ich ein PWM-Signal geht die Schaltung nicht, bei
linearem Signal funktioniert es, richtig?
was "Strom... automatisch höher" angeht, so war das auf den geringeren
Düsenwiderstand bezogen, dadurch automatisch höherer Stromfluss.
angenommen ich hätte ein PWM-Signal, ließe sich die Schaltung dann nicht
um einen Kondensator oder ähnliches ergänzen um das Signal zu glätten?
Grüße
Heiner schrieb:> Hi Andreas, sry, wollte Dir nicht zunahe treten!
Kein Problem ;-)
> ... Oszibild habe ich> leider noch nicht, eventuell kommendes Wochenende... bisher alles mit> einem Multi gemessen, das Ding kann zwar einiges aber das wird glaube> ich zuviel sein...>> Hatte mir das so leicht vorgestellt...>> Hm, heißt also... habe ich ein PWM-Signal geht die Schaltung nicht, bei> linearem Signal funktioniert es, richtig?
Genau, das versuche ich schon die ganze Zeit zu erklären, ich glaube ich
sollte nie Lehrer werden...
> angenommen ich hätte ein PWM-Signal, ließe sich die Schaltung dann nicht> um einen Kondensator oder ähnliches ergänzen um das Signal zu glätten?
Könnte komplizierter werden, da es mit nem einfachen Kondensator
schwierig ist, das Timing exakt hinzubekommen. Aber mach erstmal n Bild
von der Spannung an der Zusatz-ECU, vl. hast du ja Glück.
Die Z-Dioden kannst du dir übrigens sparen, denn die Spannung begrenzt
der Buz11 selbst schon auf 50V hab ich auch so gemacht.
/Offtopic
Ich hatte das Glück, dass ich ne einfache ECU mit high-Impedanz-Düsen
hab, die nichtmal ne Diagnose für den Spulenstrom hat, als dummy reichte
ein hochohmiger Widerstand.
Was wird denn dein Projekt, bzw warum nimmst du keine komplette
Aftermarket-ECU? So wahnsinnig teuer sind die auch nicht im Vgl. was man
sonst so in ein Bike/Karre steckt.
Viel Erfolg!
Gut, dann hoffe ich das die Oszimessung kommendes Wochenende auch
wirklich hinhaut, das lässt mir keine Ruhe.
Das ganze ist für ein kleines Autogas-Motorsportprojekt von mir gedacht.
Das Gas wird dabei flüssig eingespritzt. Leider gibt es bei den flüssig
einspritzenden Anlagen aber keine frei programmierbaren Steuergeräte.
Bei Verdampferanlagen welche das Gas in dampfhase zuführen sind
Steuergeräte standart, allerdings damit auch niederohmige Düsen. Um doch
zu einem Steuergerät zu kommen möchte ich nun also hochohmige
Gaseinspritzdüsen für flüssige Medien mit einem Steuergerät für
niederohmige Einspritzdüsen kombinieren und hätte so die für meine
Ansprüche ideale Anlage. Mittels MAP ließe sich dann alles sehr sauber
abstimmen inkl. Last- und Drehzahlabschaltung und diverse andere tolle
Dinge die man so einstellen kann. Grüße
Nett :-)
Die Flüssigeinspritzung hätte im meine Augen vorallem den Vorteil der
zusätzlichen Gemischkühlung, dadurch dass der Verdampfungsprozess direkt
vor den Ventilen stattfindet. Dazu noch die höhere Octanzahl... das
schaft Möglichkeiten :-)
Ich nehme an, dass die neue Abstimmung über das Zusatzsteuergerät
geschehen soll. Allerdings ist man so auf die Spritmenge allein
beschränkt, kein Zündwinkel. Aber ich habe auch keine Ahnung, ob sich
der Brennverlauf bei Gas ändert?!
Falls du die Sprit-Kennfelder in der Haup-ECU ändern kannst: Ist es der
nicht egal, ob sie jetzt Gas oder Benzin einspritzt? oder willst du
bivalent fahren können?
Es gibt auch Aftermarket ECUs die mit Zwei Sätzen an Düsen fahren
können, und somit bivalentfähig sind -> Aus einem Guss, ohne
Zusatzkästchen.
Grüße
Jup, die neue Abstimmung soll über das Zusatzsteuergerät erfolgen bzw.
das Fahrzeug bivalent bleiben... sonst wäre es ja einfach nur Kennfeld
anpassen und gut :) ... Das originale Steuergerät soll dabei auf jeden
Fall erhalten bleiben, wäre aber auch nicht das Thema weil die ICOM,
also der Hersteller der Anlage, ohnehin nur eine Umschaltbox vorsieht,
also ein dummes Bauteil mit Relais, die Abstimmung findet somit
normalerweise nur rein mechanisch an den Düsen statt.
Grüße
> oder hat es Dir da nur die Darstellung verschoben?
Nein, in der ersten Darstellung (war nur eine Diode drin, aber die
mögliche zusätzliche Z-Diode im Text bescherieben) musste die Diode die
Verlustleistung übernehmen, daher ein 1.3W Modell.
Dann kam Andreas R.'s Beitrag mit dem Vorschlag, den FET die Vernichtung
der Energie zu überlassen, daher habe ich die Dioden umgehängt, damit
sie bei Überspannung den FET zum leiten bringen. Man braucht nun keine
5W Diode, sondern es reicht eine kleine.
Im letzten Beitrag habe ich nich die Richtung der Z-Diode und Diode
korrigiert.
So, auch ohne ein Oszibild gemacht zu haben, habe ich nun die Info
erhalten, das das Steuergerät ein PWM-Signal ausgibt, was ich nun
natürlich weniger berauschend finde... bleibt die Frage was zu tun?
Welche PWM-Frequenz hast du denn?
Ein retriggerbares Monoflop aus einem NE555 wäre eine Möglichkeit.
Artikel dazu
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310121.htm
Resultierendes Signal im Anhang:
Die Zeitkonstante müsste entsprechend der PWM-Frequenz gewählt werden.
Nachteil: die Einspritzzeit würde um einen festen Betrag verlängert
werden, mindestens eine PWM-Periode. Könte man eventuell in deinem
Zusatzsteuergerät über die Kennfelder kompensieren.
Eventuell findet sich hier im Forum noch ein Virtuose mit dem NE555, der
weiß, wie man die verursachte Verlängerung elegant kompensieren kann.
Die Frequenz konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Am Freitag,
spätestens Samstag hätte ich ein Oszi zur Verfügung. Kurzfristig tuts
aber eventuell auch mein Multimeter. Hz, Peaks usw. kann das Gerät
(sofern man so ein PWM-Signal messen kann?)
Grüße
Also, mein Multimeter könnte sowohl die Frequenz des Stroms als auch die
der Spannung messen, ich kann zwischen der Steigung des Schwellenwert
(+/-) hin und herschalten. Das Messgerät kann Frequenzen von 0,5Hz bis
200kHz erfassen, im Messbereich bis 60V liegt der Schwellenwert des
Zählers bei ca. 4V... ich probiers mal aus, mal schaun was das Gerät
ausspuckt - allerdings habe ich doch etwas bedenken das das Multimeter
so schlau ist zu erkennen, dass es sich um kein reines PWM-Signal, also
mit zeitlichen Unterbrechungen handelt...
Ich bin zwar noch immer nicht dazu gekommen mit einem Oszi das Signal zu
messen aber nunmal eine Frage aus der anderen Richtung... für
Dieselmotoren gibt es ja diverse Anbieter für Zusatzsteuergeräte welche
zwischen ECU und Einspritzdüsen geschalten werden... hat mir eventuell
jemand einen Tip für solch ein Gerät für einen V8-Benziner? Am besten
per Laptop programmierbar und ohne das man alle möglichen Sensoren
anzapfen muss - das Gerät soll einfach die Einspritzzeiten verlängern
oder verkürzen können... Vlt. käme ich so schneller an mein angepeiltes
Ziel. Grüße
So, heute sollte mit dem Oszi gemessen werden, nun ist bei dem Ding die
Röhre leider defekt gewesen - wunderbar... komme so einfach nicht weiter
- könnte k*****