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Forum: Markt [S] ca. 3km Kupferlackdracht 0,1mm


Autor: Pascal H. (pase-h)
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Hi,
suche für den Bau einer Teslaspule eine billige Bezugsquelle für ca. 3km 
Isolierten Kupferlackdraht mit einem Durchmesser von ca 0,1 - 0,6mm.

Mfg Pase

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Conrad hat glaube ich 1,5km 0,1mm Kupferlack-Rollen für 6€

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Autor: A. R. (redegle)
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Wusste gar nicht das Conrad so "billig" ist hab den Lackdraht dort 
irgendwie teurer in Erinnerung.

Ansonsten kann man es mal hier versuchen.
http://www.elosal.de/waren/wickeltechnik/wickeldra...

Autor: Pascal H. (pase-h)
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Danke für die schnelle Antwort, doch ich bräuchte den Draht an einem 
Stück, da ich sonst z.B 2 Rollen zusammenlöten müsste, was sich bei 
mehreren hundert Kv(Kilovolt) nicht gerade sehr gut macht.

Mfg Pase

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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aber bitte nicht Kv, sonder kV

Autor: A. R. (redegle)
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Ich würde mal nachfragen, bei meinem Link sollte man es in voller Länge 
bekommen können währe aber teurer.

Btw.
0,1mm Lackdraht entspricht einem Querschnitt von 0,007854mm²
Das ergibt auf 3km 6409,47288ohm

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Pascal Haury schrieb:
> Danke für die schnelle Antwort, doch ich bräuchte den Draht an einem
> Stück, da ich sonst z.B 2 Rollen zusammenlöten müsste, was sich bei
> mehreren hundert Kv(Kilovolt) nicht gerade sehr gut macht.

Und du glaubst der dünne Lack hält ein paar 100kV aus?
Sicher nicht.

Autor: A. R. (redegle)
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@ Alexander Schmidt

Warum sollte er die Spannung nicht aushalten.
100kV auf einer 5m Spule.
Das ist eine Efeld von 20V/mm
Ein Draht ist 0,1mm breit.
Also beträgt die Spannung zwischen 2 Wicklungen 2V.

Die 5m sind nur ein angenommener Wert.

Ein Lackdraht mit 0,1mm sollte 500V standhalten. Also noch genug 
Toleranz nach oben.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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A. R. schrieb:
> @ Alexander Schmidt
> Also beträgt die Spannung zwischen 2 Wicklungen 2V.

Richtig. Falls er es passend wickelt.

Dann ist aber seine Aussage bzgl. des Zusammenlötens falsch.
Daher gehe ich davon aus, das er es anders aufwickelt.

Autor: A. R. (redegle)
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@ Alexander Schmidt

Da hast du recht.

Ich denke er hat sich da keine Gedanken drum gemacht bzw. etwas schnell 
geschrieben.
Aber ich denke er kann uns das am besten verraten.

Autor: dave (Gast)
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Autor: Pascal H. (pase-h)
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Hi,
Ich dachte, dass das mit der Lötstelle nicht gut gehen kann. Die 
Teslaspule wird sowieso bei einem Bekannten gewickelt, welcher schon 
etliche Teslaspulen mit bis zu 800kV zuhause rumstehen hat. Mit 
Hochspannung kenne ich mich aus, doch nich mit Trafos bzw. Spulen zu 
wickeln, weshalb ich es ja nicht selbst mache. Und wie schon gesagt, das 
mit der Lötstelle war meinerseits nur eine Überlegung.

Mfg Pase

Autor: abcdefgh (Gast)
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Aber 3km???? Was habt ihr denn vor?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Schmidt schrieb:
> A. R. schrieb:
>> @ Alexander Schmidt
>> Also beträgt die Spannung zwischen 2 Wicklungen 2V.
>
> Richtig. Falls er es passend wickelt.

Wird er wohl passend wicekln, denn so viele Varianten gibt es nicht für 
schlichte Tesla spulen.

>
> Dann ist aber seine Aussage bzgl. des Zusammenlötens falsch.

Die Aussage auf die Du Dich beziehst resultiert wohl aus der Angst (des 
OP) das Spitzenwirkung bei Hochspannung ein KO Kriterium für Teslaspulen 
ist.
Doch das kriegt man leicht in den Griff.

> Daher gehe ich davon aus, das er es anders aufwickelt.

Yepp, aber das ist wenig wahrscheinlich.

Autor: fjckas (Gast)
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>Mit Hochspannung kenne ich mich aus, doch nicht...

Das stimmt definitiv nicht, sonst wuerdest Du nicht sowas schreiben:

>da ich sonst z.B 2 Rollen zusammenlöten müsste, was sich bei
>mehreren hundert Kv(Kilovolt) nicht gerade sehr gut macht.

Gast

Autor: faustian (Gast)
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Dann noch am ehesten Verowire, das Zeug ist wenigstens fuer 600V 
spezifiziert....

Autor: Microwave (Gast)
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Also ich nehme ja immer ganz normalen Cu-Lack-Draht.

3km bei 0.1mm Drahtdicke.......hast du schonmal das Wort Güte gehört??
Das ist so ein komischer Faktor, der immer bei Schwingkreisen auftaucht.

Er ist relevant für die Bestimmung der schlussendlich erhaltenen 
Spannungsüberhöhung.

Und wenn ich 5m höre... gute Nacht.
Ausserdem hätte ich nicht von unbestimmt viel Kilovolt geredet - denn 
das ist eher nicht wichtig bei Teslaspulen.

Nimm irgendeinen Kupferlackdraht.
Und rechne dir vorher die Güte aus mit dem Rechner auf raacke.de.

Autor: Gelangweilter (Gast)
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0.1mm ist definitiv zu dünn für eine Teslaspule der angedachten Größe. 
Da bleibt die ganze Energie in der Streukapazität der Spule hängen -> 
Fehlkonstruktion. Das hatten wir doch erst kürzlich? 0.5mm und aufwärts 
klingt besser.

Autor: xyz (Gast)
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Hier ein Link zu einem Teslaspule Projekt

http://claudio.foscan.ch/tesla_bilder.htm

Autor: eProfi (Gast)
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> Warum sollte er die Spannung nicht aushalten.
> 100kV auf einer 5m Spule.
> Das ist eine Efeld von 20V/mm
> Ein Draht ist 0,1mm breit.
> Also beträgt die Spannung zwischen 2 Wicklungen 2V.

100 kV erzeugt man eher auf 0,5m, also 200V/mm.

Mir ist noch nicht klar, wie Du auf die 3 km kommst.
Eine typische 0,4mm-Spule hat 1000 - 1500 Windungen (nicht Wicklungen) 
mit 110mm Durchmesser, also 345 - 518 Meter Drahtlänge.

0,1mm ist eher was für das Vitamini- oder Kartuschen-Format. Hier 
brauchst Du ca. 150 Meter Draht.

Autor: Ert (Gast)
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hier:

http://www.spulen.com/shop/product_info.php?products_id=1353

20,65€ +Versand

Kupferlackdraht 0,14 mm / AWG 35
Doppelt lackiert (V180 = Temperaturindex von 180 °C (H), hohe 
Wärmefestigkeit und lötbar)
Durchmesser (der Kupferseele): 0,14 mm
Querschnitt: 0,015394 mm²
Außendurchmesser: 0,161 mm bis 0,171 mm
Durchschlagspannung: 3000 V
Gleichstromwiderstand: 1,11 Ohm/Meter


1 kg entspricht 6,86 km.

Aufmachung: 500 g (ca. 3,43 km) auf einer K80-Spule, keine 
Pfandverpackung


das richtige?

Gruß ert

Autor: Joe (Gast)
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Hi,

habt ihr schon mal dran gedacht, dass die Tesla-Spulen ne ganze Menge 
Röntgenstrahlung erzeugen.

Halte dir mal nen Geigerzähler vor den Bauch un du wirst deine Spule 
nicht mehr einschalten.

Nachdem ich damit ein Stück Negativfilm "belichtet" habe, hab ich meine 
Spulen eingestampft.

Man sollte vor diesen Experimenten Kinder zeugen !

Autor: didadu (Gast)
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Joe schrieb:
> Halte dir mal nen Geigerzähler vor den Bauch

Sagst Du das nur so, oder hast Du die Messung konkret durchgeführt?
Welche Werte ergaben sich?

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Quatsch, unter atmosphäre kann man keine Röntgenstrahlung mit der spule 
erzeugen.

Ich hab noch 700g rollen 0,1mm draht herumstehen > 12eu.

Autor: oha (Gast)
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Joe schrieb:
> Halte dir mal nen Geigerzähler vor den Bauch un du wirst deine Spule
> nicht mehr einschalten.

Ich glaub eher du wirst den Geigerzähler nimmer einschalten KÖNNEN weil 
der in der nähe von so HV ziemlich schnell kaputt sein sollte...

Autor: Joe (Gast)
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Ich hab mal mein Röntgenbild des Schlüsselbundes fotografiert und 
angehängt. Das Bild wurde ohne Kontrasterhöhung als Abzug von einem 
Planfilm hergestellt.

Das Bild hat nicht nur mich überzeugt.

Bei der Aufnahme war das negativ mit dem Schüsselbund in einer 
lichtundurchlässigen Plastiktüte (Filmschutztüte) verpackt.

Autor: Joe (Gast)
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Sorry,

ich muss etwas berichtigen.

Das Bild war nicht die kopie von dem Negativ.

Das war ein anderer Versuch direkt auf Fotopapier.

Habs verwechselt. Ist schon ca. 15 Jahre her.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Wie lange war die Einwirkzeit und welchen Abstand zur Spule hat das 
Filmpapier?

Autor: Joe (Gast)
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Meine Spule war ca. 40cm hoch.

Papier lag schräg davon auf dem Tisch , ca. 60cm

Betriebszeit kann ich nicht sagen, da die Spule mehrfach eingeschaltet 
war.

Schätze zwischen 2 und 10 aktive Minuten.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Kirlianfotographie?

Autor: Joe (Gast)
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Schaut euch mal die Dissertation auf raacke.de an.

Die Wellenlängen, die von beteiligten Elementen abhängen, liegen beim 
Auftreffen der freien Elektronen auf leichte Atome (im Gas) bei 5-20nm.
Beim Auftreffen auf Metall ergibt sich ne Wellenlänge von einigen pm. 
Also Röntgenstrahlung um die 100KV. Das ist natürlich begrenzt durch die 
Höhe der Teslaspannung.

Hat doch wohl jeder von euch auch schon in der Schule (Physik LK) 
gehört.

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Die Röntgenstrahlung kann ich bestätigen.
Jedenfalls hab ich diese schon im Zusammenhang mit einem abgebildeten 
Funkeninduktor gemessen.

Der Betrieb der Induktoren ist seit cal 15 jahren in den Schulen 
verboten.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Bitte beweise das emitierte elektronen schnell genug das umliegende 
material auftreffen so das messbare Röntgenstrahlung entstehen kann.
Das wäre mir nämlich vollkommen neu, der gängigen physik warscheinlich 
auch.

Die einzige methode die ich kenne beschleunigte (100keV+) elektronen in 
die luft zu bekommen wäre mit einer lenardröhre oder mit einem Syncroton 
und passenden Auskoppelfenster (wie bei der lenardröhre).
Die Elektronen werden bei diesen verfahren ausschließlich im (U)HV 
beschleunigt und haben auch nur relativ kurze reichweiten in luft wo sie 
dann allerdings Bremsstrahlung erzeugen oder sonzt was ionisieren.

Messen kann man viel wenn der tag lang ist, besonders dreckeffekte.

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Röntgen-Strahlung hat in Luft eine Reichweite von einigen Metern, sonst 
bliebe die nette Röntgenassistentin im Röntgenraum.

Ich stimme Joe zu.

Wer's nicht glaubt, der kann doch googeln.

Ich schlage vor, dass einer der Tesla-Leute das einfach mal ausprobiert.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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röntgenstrahlung muss erstmal entstehen dadurch das elektronen 
beschleunigt werden und abgebremst werden. Wie das bei der geringen 
freien weglänge von elektronen in luft möglich sein soll bei diesen 
winzigen feldstärken ist mir nicht bekannt.

Zu meiner Teslaaktiven zeit habe ich einige versuche in diese richtung 
angestrebt und kein ergebnis erhalten was die entstehung von 
röntgenstrahlung beweisen würde.

In google findet man auch über erdstrahlen eine ganze menge. Dabei weis 
doch jeder das die das gegenteil von Hochfrequenz sind.

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Probieren und dann hier posten.

Ich hab's probiert !

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Na dann, Nobellpreis?

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Der Herr Nobel hatte ein anderes Hobby.

Aber wenn du möchtest, dann sage ich, dass du Recht hast.

Meiner Erfahrung und Überzeugung bleibe ich jedoch treu.

Du darfst aber auch nachrechnen. Suche dir den Wirkungsquerschnitt des 
Stickstoffatoms für e.-m. Strahlung um 100kV. Dieser liegt nach meiner 
Erinnerung um 10^-12m bis 10^-9m, . So etwas hab ich in meiner 
Dipl.-Arbeit bei anderen Atomen bestimmt. Die mittlere freie Weglänge in 
Luft liegt knapp unter 80nm. Die Absorptionswahrscheinlichkeit auch 
irgendwo bei 10^-6 bis 10^-8. Abgegeben werden bei jedem Stoß mit einem 
Luftmolekül einige eV bis 100eV. Das ist unproblematisch, reduziert 
jedoch die verfügbare Energie.

Beim Auftreffen der noch schnellen Elektronen auf Metall stehen in 
Abhängigkeit von der Entfernung immer noch ausreichend viele kV zur 
Verfügung, das können dann ja auch bis 100kV sein, wenn wir mal davon 
ausgehen.

Auch 50kV genügen für eine wirklich durchdringenden Röntgenstrahlung.

Probiers einfach aus.

Autor: A. R. (redegle)
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Ich finde die Thematik mit der Röntgenstrahlung sehr interessant. 
Spielte schon lange mit dem Gedanken mir eines Tages eine Teslaspule zu 
bauen.
Jedoch scheiterte dies bis jetzt immer an der "Furcht" vor ionisierender 
Strahlung.

Furcht in "" denn mir ist mein Leben wichtiger als meine Freunde am 
experimentieren!

Habe versucht hierzu ein paar Recherchen anzustellen.
Bin jedoch über eine Formel ziemlich verwundert.
Bei Wikipedia steht, dass sich die minimale Wellenlänge mit folgender 
Formel berechnen lässt.

Lambda min = h * c / e /U

c - Lichtgeschwindigkeit
h - Plancksches Wirkungsquantum
e - Elementarladung, Elektronenladung
U - Beschleunigungsspannung, Anodenspannung der Röntgenröhre

Das würde bedeuten, dass die minimale Wellenlänge unabhängig von dem 
Material ist, in welchem die Elektronen abgebremst werden. Kann dies 
sein?

Somit würde eine Spannung von 124V schon eine Wellenlänge von 10^(-8)m 
erzeugen können. Also weiche Röntengenstrahlung.

Ich würde aus dem Gefühl herraus sagen, dass die minimale Wellenlänge 
davon abhängt, mit welcher Geschwindigkeit ein Elektron auf ein Atom 
trifft.

Hierzu würde ich sagen:
W=q*U
E=0,5*m*v^2
E=W

q*U=0,5*m*v^2

v=sqrt(2*q*U/m)

Die relevante Frage ist eigendlich:
Gibt es Materialien die man als Funkenstrecke verwenden kann und die 
keine ionisierte Strahlung absondern.

Btw:
Vielleicht sollte ich doch lieber einen neuen Thread aufmachen.

Autor: Joe (Gast)
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Deine Formeln sind richtig.

Deine berechnete superweiche Röntgenstrahlung ist auch ok. Diese tut 
aber noch keinem nachhaltig weh.

Jede Anode, auf welche schnelle Elektronen auftreffen, erzeugt abhängig 
vom Material zusätzlich zu dem kontinuierlichen Spektrum bis zu der o.g. 
minimalen Grenzwellenlänge (=maximale Frequenz = maximale 
Strahlungsenergie) ein charakteristisches Spektrum, welches durch die 
Elektronenkonfiguration der Atome des Anodenmetalls bestimmt wird. 
Einzelne Linien in diesem Spektrum sind besonders intensiv.

Es gibt kein Metall und auch kein anderes Element, welches beim 
Auftreffen von Elektronen die kinetische Energie einfach verschwinden 
lassen kann. Diese Energie wird immer in Form von Strahlung abgegeben.

Joe

Autor: A. R. (redegle)
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Danke,

so etwas ähnliches dachte ich mir schon.

Das heißt also das die berechnete minimale Wellenlänge nur dann 
auftritt, wenn die ganze Energie in einem Elektron, also die gesammte 
kinetische Energie in nur ein Photon gewandelt wird.
Da das Elektron aber auch in mehreren Schritten abgebremst werden kann. 
Nämlich dann, wenn es die äußeren Schalten mit einem niedrigerem 
Energieniveau trifft dann entsteht Strahlung mit einer größeren 
Wellenlänge.

Kann das jemand bestätigen?

Jetzt stelle ich mir gerade folgende Frage:

Elektronen in den inneren Schalen haben eine höhere Energie.
Denn sie brauchen eine höhere Geschwindigkeit um nicht in Kern zu 
fallen. Wenn wir im Borschen Atommodell sind.

Das würde doch beudeten:
Desto größer ein Atom, also desto höher die Ordnungszahl, desto mehr 
äußere Schalten.
Mehr äußere Schalten --> mehr Elektronenen werden in den äußeren 
Schalten abgebremst.
Also müssten Atome mit einer hohen Ordnungszahl weniger Strahlung in der 
Nähe der minimalen Wellenlänge erzeugen.

Im Internet steht, dass die Intensität der Röntgenstrahlung mit der 
Ordnungszahl zunimmt!
Wo ist mein Denkfehler?

Autor: Joe (Gast)
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Eine hohe Ordnungszahl mit vielen Protonen im Kern erzeugt eine 
quadratisch mit der Protonenzahl steigende Energiedifferenz beim Sprung 
von Energieniveau 2 (und höher) auf Energienieveau 1.
Somit sind diese Linien im Spektrum sehr energiereich und deren Energie 
nimmt mit der Ordnungszahl zu.

Äußere Energiedifferenzen sind alle deutlich kleiner und somit 
zweitrangig.

Der von dir genannte Abschirmeffekt der äußeren Elektronen ist von 
stochastischer Bedeutung, aber für die Erzeugung von charakteristischer 
Röntgenstrahlung ebenfalls bedeutungslos.

Joe

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