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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehzahl von Lichtaschine erfassen


Autor: Hanz Hoyer (hghoyer)
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Hallo, bereits 2002 wurde dieses Thema hier diskutiert:

Folgende Aussage von Michael möchte ich erneut aufgreifen:
"Die Welligkeit im Bordnetz ist offenbar
ausreichend. Zur Messung dieser Größe benötigt man zunächst einen
Hochpaß der Die Gleichspannung und die Regelvorgänge zur Batterieladung
abtrennt und anschließend in Reihenschaltung einen Tiefpaß der unnötigen
Schmutz entfernt. Zu berücksichtigen ist noch die Übersetzung und daß
der Keilriemen etwas Schlupf hat (ca 3%)
Der Aufwand lohnt sich wohl nur bei einem Diesel bei dem kein
Drehmarkensignal der Zündung verfügbar ist."

Ich bin über Tipps zu dieser Art des Drehzahlauslesens sehr 
interessiert!!
Also, wie man das am einfachsten mit bspw. einem Mikrokontroller 
realisiert...

Gruß hans

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Das Zauberwort heißt DSP = Digital Signal Processing.

Was möchtest du denn genau wissen und wie steht's um deine Erfahrung mit 
Microcontrollern ?

Gruß

Autor: MaWin (Gast)
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Da die erwartete Drehzahl über einen Bereich von 1:10 schwankt, ist ein 
Filter auf die passende Frequenz eher Unsinn.
Kann man zwar als so breiten Bankpass bauen, man muss sich dann aber 
nicht um Fehlinterpretationen wundern.
Besser ist wohl ein Phase Lock PLL wie CD4046, der mit der 
Ripplefrequenz des Bordnetzes mitgeht und in seiner Trägheit auf die 
Motoreigenschaften abgestimmt ist.

Aber warum sollte man sich ein hingeschubstes Teil antun, wo inzwischen 
wohl jedes Auto einen Drehzahlausgang aus der Bordelektronik hat, oder 
zumindest jeder Diesel eine Lichtmachine mit W-Klemme ?

Autor: Sebastian (Gast)
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an alten Dieseln gibt es an der LM extra einen Drehzahlausgang. Moderne 
Diesel haben einen Kurbelwellenlagesensor bzw. Bezugsmarkengeber.

Um trotzdem die Welligkeit der Ladespannung auszuwerten würde ich das 
Netz erstmal oszilloskopieren um zu sehen, wie das 
Signal-Störspannungsverhältnis ist. Das schwankt bestimmt je nach Auto 
und Ausstattung.

Die Welligkeit sieht wie nach einer 6-Puls Gleichrichtung aus 
(Drehstromlichtmaschine).

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Die meisten Generatoren haben den W-Anschluß, da kannst Du direkt 
messen.

Diente früher für Diesel-Drehzahlmesser.

Autor: Hanz Hoyer (hghoyer)
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Danke für die Antworten... Hae zur Lösung "Klemme W" dieses hier 
gefunden:
Beitrag "Klemme W an Lichtmaschine :: Projekt->Drehzahlmesser"

Das scheint allerdings recht kompliziert zu sein, vor allem, wenn das 
Fahrzeug keine Klemme W hat...

Falls jemand eine supereinfache Idee hat, wie man eine Drehzahl von 
einem Diesel ermittelt, her damit. Danke

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Nur so eine Idee, aber es könnte doch akustisch funktionieren, ähnlich 
einem Klopfsensor, so sollten sich die einzelnen Zündungen erkennen 
lassen oder ein Signal einer Einspritzdüse anzapfen.

Christian

Autor: Reiner O. (elux)
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Christian Kreuzer schrieb:
> Nur so eine Idee, aber es könnte doch akustisch funktionieren, ähnlich
> einem Klopfsensor, so sollten sich die einzelnen Zündungen erkennen
> lassen oder ein Signal einer Einspritzdüse anzapfen.
>
> Christian

Ja, das geht mehr oder weniger gut -> an der Bosch FSA600 (Motortester) 
hat man das Drehzahlsignal der Lima und das Druckverlaufssignal der 
Einspritzleitung erfasst und ich denke heute noch mit Grausen daran!

Das Motorschallsignal auswerten mit so einer Art Klopfsensor -> es gibt 
ein Gerät der Firma AVL und das geht gut; ich will aber garmicht wissen, 
wie aufwendig das ist.

Wenn ich das Drehzahlsignal eines Diesel erfassen müsste, würde ich 
irgendwo an der Kurbelwelle bzw. den Riemenscheiben/Schwungscheibe einen 
induktiven Sensor anbringen und das Signal nach einem Schmitt Trigger 
auswerten. Ob ich nun Schraubenköpfe zähle, Bohrungen oder was auch 
immer entscheidet sich nach den Gegebenheiten am jeweiligen Motor.
(Bei einem VW/Audi/Seat/Skoda den Sensor in der "Plastikmutter" an der 
Kupplungsglocke, wo ja auch der "Servicesensor" des steinalten 
VAG-Testers hinkam...)
Modernere Motoren verfügen alle über ein Steuergerät und die geben ALLE 
irgendwie ein Drehzahlsignal ab, ob nun in einem CAN-ID oder als Signal 
an einem Pin des Steuergerätes...
Man studiere die Schaltpläne.
Ein CAN-Interface für den (Karosserie!) CAN-Bus ist bei einem 
auszuwertenden ID nicht so das Ding und auch vom Preis/Aufwand her 
erträglich -> im Gegensatz zu DSP und Konsorten ...
Warum also sollte man das Rad also jedesmal neu erfinden ???
Auf keinen Fall jedoch würde ich die "orignalen" Sensoren anzapfen.
Naja, schlimmstenfalls bleibt man halt stehen...
Und: optische Sensoren sind auch nicht so der Bringer im Motorraum eines 
Autos, auch wenn Nissan/Mitsubishi/Hunday sowas mal gebaut haben...

LG
Elux

Autor: Hanz Hoyer (hghoyer)
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vielen Dank!!

Hmm, nur wie kann ich ein CAN-Bus auslesen? brauche ich da ein 
spezielles Gerät? Oder kann ich mir sowas mir einem Mikrokonrtroller 
bauen? Man muss den Can-Bus ja dann digital auslesen...

Autor: Reiner O. (elux)
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Hanz Hoyer schrieb:
> vielen Dank!!
>
> Hmm, nur wie kann ich ein CAN-Bus auslesen? brauche ich da ein
> spezielles Gerät? Oder kann ich mir sowas mir einem Mikrokonrtroller
> bauen? Man muss den Can-Bus ja dann digital auslesen...

-->http://www.mikrocontroller.net/articles/CAN

LG
Elux

Autor: holger (Gast)
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>Hmm, nur wie kann ich ein CAN-Bus auslesen?

Erlöschen der Betriebserlaubnis, Versicherungsschutz weg, nur um
mal so die üblichen Warnungen abzugeben. Flossen weg vom CAN
wenn man keine Ahnung hat.

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