Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bezüglich eines Beispielprogramms. Es handelt sich
um ein Beispiel für das AT90USBKEY. Das Beispielprogramm wurde von Atmel
geschrieben. Ich versuche jetzt einiges zu verstehen aber das ist gar
nicht so leicht. Das fängt leider schon in der main.c an. Bei mir sieht
die main.c meistens so irgendwie aus:
int main(void)
{
Initialisierung von Variablen, uart, lcd, …
while (1)
{
ev. aufruf von Funktionen…
}
}
Bei dem Atmelbeispiel sieht das allerdings so aus:
int main(void)
{
wdtdrv_disable();
Clear_prescaler();
scheduler();
return 0;
}
//! \name Procedure to speed up the startup code
//! This one increment the CPU clock before RAM initialisation
//! @{
#ifdef _GNUC_
// Locate low level init function before RAM init (init3 section)
// and remove std prologue/epilogue
char __low_level_init(void) _attribute_ ((section (".init3"),naked));
#endif
char __low_level_init()
{
Clear_prescaler();
return 1;
}
Jetzt habe ich da ein paar Fragen.
Wann wird denn die Funktion „__low_level_init(void)“ aufgerufen? Wird
main nur einmal aufgerufen? Wo ist denn da die „Endlosschleife“? Was
mich eigentlich am meisten interesiert ist, was macht die Funktion
„__low_level_init(void)“ eigentlich? Was ist damit gemeint, dass diese
Prozedur den startup code beschleunigt? Was wird da gemacht bevor der
RAM initialisiert wird und was passiert beim initialisieren des RAM’s?
Dann gibt er da den „Scheduler“. Was macht denn ein Scheduler? Beim
überfliegen des Codes fällt mir auf, dass im Scheduler eigentlich nur
der Ablauf des Programms gemanagt wird. Aber ein Code im Controller
läuft doch eh sequenziell ab, also läuft doch alles nacheinander ab.
Oder wird so etwas verwendet um z.B. etwa in einem „Durchlauf“ zweimal,
statt nur einmal in einem Durchlauf aufzurufen?
Bin über jede Antwort sehr dankbar.
Gruß Marcel