Hallo.
Ich möchte gern ein Universal-Heiznetzteil für Röhrenverstärker bauen.
Es soll 6,3V Ausgansspannung bei einem max. Strom von 3 Ampere liefern.
Doch tritt bei so großen Strömen ja ein hohe Verlustleistung auf. Platz
für große Kühlkörper und Lüfter habe ich aber nicht.
Ich hab bereits zwei Schaltungen gefunden:
Schaltung 1 arbeit mit zwei parallel geschlossenen LT 1086 CT
Spannungsreglern. (Durch die Parallelschaltung wird die Verlustleistung
aufgeteilt)
Schaltung 2 verwendet den L200 Spannugnsregler und einen BD250
Längstransistor.
Welche von den dre Scahltung wäre denn die bessere?
Oder gibt es auch andere Lösungen? (Wechselstromheizung ist nicht
möglich.
Würde mich über Hilfe sehr freun.
Gruß
Matthias
Du kannst auch Schaltung 3 nehmen mit LM317 und Leistungstransistor oder
Schaltung 4 mit Leistungsdarlington und TL431. Viele Wege führen nach
Rom. Die entstehende Verlustleistung ist überall die selbe. Wenn Du
geeignete Bauelemente da hast, wurschtel daraus was zusammen.
Der L200 mit BD250 wird mit den 9.5-10V Trafospannung nicht auskommen,
also sind dort die Verluste höher, als bei einem LowDrop regler.
Du solltest auf jeden Fall einen Trafo mit 2 Wicklungen nehmen, das
spart einen Diodenspannungsabfall, also 1V Trafospannung.
+--|>|--+---+--
| | |+
S. | Elko
| | |-
+-------(---+--
| |
S. |
| |
+--|>|--+
Ob es danach aber überhaupt noch sinnvoll ist, die Spannung zu regeln,
oder nach der Glättung nicht alles gebongt sein soll (schliesslich
verwenden richtige Röhrenverstärker Wechselspannungsheizung weil damals
so leistungsstarke Gleichrichter zu teuer waren und kamen damit auch auf
gute Brummunterdrückungswerte).
Wenn man regelt, dann aber per LowDrop Regler. Bevor man von denen aber
mehrere parallel schaltet, löse lieber die Parallelschaltung der
Heizwendeln auf, und schliesse eine Heizwendel an je einen Regler an.
Nachtrag: Ohne bzw. mit wenig Kühlung wird das als geregelte Spannung
nichts. Für wenig Hitze ist da ein Parallelregler besser (bei Volllast).
Damit wird es aber kein von Dir geplantes Universalteil, da bei
geringerer Belastung wiederum viel Hitze entsteht.
Eine mögliche Ausführung sehe ich in:
höhere Eingangsspannung - Schaltvorregler - LowDrop Analogregler.
Hallo.
Ja die Spannung müsste nicht unbedingt geregelt sein. Ich brauche 6,3V
bei max. 3A. Doch die Sromaufnahme änder sich, wenn einen anderen
Verstärker an dem Netzteil betreibe. Dann sind es z.B. nur noch 2, 1,5
oder nur 1 Ampere. Ein auftrennung der Heizfäden ist auch nicht möglich,
da das Netzteil extern ist und nur eine Leitung zur Verfügung steht.
Auch 12,6V Heizspannung fallen auf Grund gemischter Röhren aus.
Also geregelt muss die Spannung wiegesagt nicht sein, dann habe ich auch
das Problem mit der großen Verlustleistung nicht.
Nur wie krige ich 6,3V hin? Wenn ich nach dem normalen Verfahren mit nem
Brückengeleichrichter mache, bräuchte ich 4,5V Trafospannung (da Faktor
1,4). Nur Trafos mit 4,5V bei 3A gibt es nicht oder sind wenn
Spezialanfertigungen udn somit sehr teuer.
Die kleinste Trafospannung bei der benötigten Leistung ist 6V. Nur wie
krige ich aus 6V AC 6,3V DC bei wechselder Stromaufnahme?
Würde mich über Hilfe sehr freun.
Gruß
Matthias
Früher gab es 6,3V-Heiztrafos. Das hat auch funtioniert.
Bei den Reglern habe ich eher Bedenken, daß sie den Einschaltstrom der
Röhren nicht so gut verkraften.
Wenn das Netzteil extern ist, spielt die Wärme ja keine Hauptrolle mehr.
Das lässt sich ja über die mech. Ausführung klären. Aber auch extern ist
mein letzter Vorschlag nutzbar.
MaWin schrieb:> Der L200 mit BD250 wird mit den 9.5-10V Trafospannung nicht auskommen,> also sind dort die Verluste höher, als bei einem LowDrop regler.
Hallo,
soweit ich das verstanden habe werden die höheren Spannungsverluste des
Reglers durch einen geringeren Spannungsripple (größerer
Ladekondensator) und Schottky-Dioden kompensiert.
MaWin schrieb:> Du solltest auf jeden Fall einen Trafo mit 2 Wicklungen nehmen, das> spart einen Diodenspannungsabfall, also 1V Trafospannung.
Das habe ich auch mal geglaubt. Bei gleichem Kern hat man allerdings
doppelten Spannungsabfall am Innenwiderstand der Sekundärwicklung. Je
nach Stromflußwinkel (Spitzenstrom) kann dies mehr ausmachen als die
Diodenflußspannung. -> ich würde das im konkreten Fall testen.
Gruß Anja
Hallo.
Würde es denn auch ohne Stabilisierung gehn? Ich ha da eine Schaltung im
I-Net gefunden:
http://www.eilert-web.de/technik/pharao/Bilder/pharao_page3.gif
Da werden aus ca.6,9V mit nem Brückgleichrichter und Siebelkos 6,4V
gemacht. Aber wie soll das geh? Der Brückengleichrichetr erhöht doch die
Spannung.
Gruß
Matthias
Matthias schrieb:> Aber wie soll das geh?
Du hast eine Last dran.
Anja schrieb:> Das habe ich auch mal geglaubt. Bei gleichem Kern hat man allerdings> doppelten Spannungsabfall am Innenwiderstand der Sekundärwicklung.
Das spielt bei einem 5 Watt Trafo mehr eine Rolle als bei einem 30 Watt
Trafo.
Hmm.
Aber ein Netzteil das ohen Stabilisierung bei unterschidlcihen Lasten
nicht mehr als 5% von den 6,3V abweicht könnet dann wohl nicht
realisiert werden oder?
Matthias
Anja schrieb:> Das habe ich auch mal geglaubt. Bei gleichem Kern hat man allerdings>> doppelten Spannungsabfall am Innenwiderstand der Sekundärwicklung.
Nein, das ist falsch. Der Spannungsfall bleibt der gleiche.
Wenn keiner eine Lösung weiß müsste ich in den sauren Apfel beißen und
diese Netzteil hier einbauen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/511548/DP-100-12-DIMMBARE-EINBAUSPANNUNGSQUELLE
Diese hat natürlich mehrere Vorteile:
- es ist klein und kompakt
- es hat keine übrmäßig große Verlustleistung
- der möglciht Ausgangsstrom ist viel höher.
Nachteile:
- hoher Preis
Außerdme weis ich nicht ob es sich mti der Anodnespnnung verträgt (da ja
der Minus des heizung auf die Masse gelegt wird) und ob Störungen durch
die Schaltfrequenz zu erwarten sind.
Gruß
Matthias
@ Matthias (Gast)
Bei einem externen Netzteil und keinem Dauerbetrieb (sondern sicher nur
Stundenweise), würde ich die Entstehung und Abführung von Wärme in Kauf
nehmen.
Ich hab früher für Röhrenschaltungen immer nen normalen Heiztrafo 6,3V
genommen.
Und auch heutzutage werden noch viele Röhrenverstärker von namhaften
Herstellern (Orange) so gebaut.
Röhren sind dafür ausgelegt, mit unstabilisierter Wechselspannung
betrieben zu werden.
Steigt die Temperatur, steigt damit der Widerstand des Heizdrahtes und
damit sinkt der Strom und die Heizleistung. Die Heizung regelt sich also
in einem Bereich selber.
Peter
Hallo.
Nun ja ich will Röhrenversärker für den Bühneneinsatz bauen. Daher
könnet ein Daurbetrieb nicht augeschlossen werden.
Wechselspannungsheizung ist schwierig, da eben auch
Mikrofonvorverstärker und teilweise auch Phonovorverstärker
angeschlossen werden. Druch DC-Heizung würde jedliches Heizungsbrummen
direkt vermieden.
Daher dachte ich an das Fertignetzteil aus meinem letzen Beitrag.
Gruß
matthias
Matthias schrieb:> Nun ja ich will Röhrenversärker für den Bühneneinsatz bauen. Daher> könnet ein Daurbetrieb nicht augeschlossen werden.
Professionelle Röhrenverstärker sind immer für Dauerbetrieb ausgelegt.
Und Wechselspannungsheizung verkürzt nicht die Lebensdauer.
> Wechselspannungsheizung ist schwierig, da eben auch> Mikrofonvorverstärker und teilweise auch Phonovorverstärker> angeschlossen werden. Druch DC-Heizung würde jedliches Heizungsbrummen> direkt vermieden.
Das Brummen in größeren Anlagen kommt nicht durch die Heizung, sondern
durch Erdschleifen. Deshalb sind in professionellen Anlagen die
NF-Leitungen immer symmetrisch ausgeführt.
Ich hab früher mal mit Beschallungsanlagen zu tun gehabt und die waren
teilweise noch mit alten Röhrenverstärkern.
Peter
P.S.:
Das Heiznetzteil extern anzuschließen, ist generell ne schlechte Idee.
Damit ist die Heizspannung meistens zu niedrig, da Du lange Zuleitungen
hast.
Deshalb ist in professionellen Geräten der Weg vom Heiztrafo zur Röhre
so kurz wie möglich.
Peter
Hallo,
ich verwende den LT1084CP bis 5 Ampere ohne Probleme.
Wenn Du eine Gleichspannungsheizung verwenden willst, brauchst Du
lediglich die Vorstufenröhren mit Gleichspannung zu heizen.
Eine Endstufenröhre mit Gleichspannung zu heizen ist echte
Verschwendung.
Da ich schon einige Röhrenverstärker gebaut habe, kann ich Dir aus
eigener Erfahrung sagen, dass ich noch NIE (Ausnahme war ein
RIAA-Vorverstärker) eine Gleichspannungsheizung verwendet habe und auch
noch nie Brummen durch die Heizung hatte.
Du musst beim Aufbau Deiner Heizung lediglch darauf achten, dass die
Leitungen gut verdrillt sind, nicht mit NF-Leitungen zusammenverlegt
werden und ganz wichtig ein Endbrummpoti oder zwei 100 Ohm Widerstände
deren Mittelpunkt auf Masse geschaltet wird.
Natürlich spielt die Masseführung beim Röhrenverstärker eine ganz
besondere Rolle. Die Masse MUSS in der nähe der empfindlichsten Röhren,
in der Regel der ersten Eingangsstufe als zentraler Massepunkt
ausgeführt sein. Alles andere ist Schei...
Gruß
Frank
Hallo.
Aber bei 3A dürfet doch ein ziemlich große Verlustleistung auftreten.
Die muss angeführt werden.
Könnte nicht auch ein Schaltregler die Heizspannung erzeugen?
Die Scahltung müssste allerdigs am Ausgang einen starken Filter haben um
kein Störungen in die Verstärker einzusteuern.
Geht das?
Gruß
Matthias
Matthias schrieb:> Könnte nicht auch ein Schaltregler die Heizspannung erzeugen?> Die Scahltung müssste allerdigs am Ausgang einen starken Filter haben um> kein Störungen in die Verstärker einzusteuern.> Geht das?mhh schrieb:> Eine mögliche Ausführung sehe ich in:> höhere Eingangsspannung - Schaltvorregler - LowDrop Analogregler.
> Nein, das ist falsch. Der Spannungsfall bleibt der gleiche.
Hmm.
Damit wir vergleichbar werden, nehmen wir einen Trafo mit 2 gleichen
Wicklungen spezifiziert mit 2 x 12V 1A.
Verwendet man einen Brückengleichrichter, kann man beide Wicklungen
parallel schalten.
Verwendet man Mittelpunktgleichrichtung bei der immer nur eine Wicklung
aktiv ist, ist der Draht also halb so dick, hat den doppelten Widerstand
und somit den doppelten Spannungsabfall wenn man denselben Strom daraus
zieht (und das tut man).
Die Verlustleistung im Trafo bleibt gleich, denn sie entsteht nur die
halbe Zeit.
Anja hat also recht.
Ok dann baue ich einen Schaltvorregler mit anschließendem LowDrop
Regler.
Wenn ich das richtig verstehe brauche ich einen Schaltregler der aus
sagen wir 12V so 7,3V macht. Dann einen Low-Drop-Spannungsregler
dahinter und 6,3V daraus machen. Durch den Spannungsfall von grade mal
1V treten bei 3A Heizstrom grade mal 3W Verlusleistung auf. Ist das so
richtig?
Gruß
Matthias
-Den Schaltregler wirst Du wohl irgendo wegen EMV auf Masse legen
müssen.
Ob das so ideal ist, wird die Praxis zeigen.
-Der Heiztrafo dagegen ist GALVANISCH GETRENNT und nur über den
Entbrummregler (Drahtpoti 50-100 Ohm) auf Masse zu legen.
Bei beiden Varianten hast Du gute Chancen Ärger mit einer Masseschleife
zu bekommen. Dann ist das Brummen wieder da.
>Natürlich spielt die Masseführung beim Röhrenverstärker eine ganz>besondere Rolle. Die Masse MUSS in der nähe der empfindlichsten Röhren,>in der Regel der ersten Eingangsstufe als zentraler Massepunkt>ausgeführt sein. Alles andere ist Schei...
Meines Wissens ist die Masseführung, und nicht nur bei
Röhrenverstärkern, sternförmig von der Stromversorgung ausgehend. Also
an dem Elko der Anodenspannung, und dort wird auch das Chassis geerdet.
Die Störstrahlung, die von einem Schaltregler ausgeht und die gebändigt
werden will - ja gute Nacht.
Und eine Symmetrierung der Heizspannung oder gar Gleichstromheizung ist
sicher nur in Spezialanwendungen nötig, aber nicht bei profanen
NF-Verstärkern von denen hier die Rede ist.
Anders sieht es bei direkt geheizten Röhren aus.
Hallo Michael_,
schonmal einen Röhrenverstärker gebaut, wahrscheinlich nicht.
Eine Wechselspannungsheizung sollte / muß immer symetriert werden, wenn
Du keinen Brumm haben willst. Genauso wie die verdrillte Leitung immer
zu einer Wechselspannungsheizung gehört.
Die einzige Deiner Aussagen, die ich sofort unterschreiben würde, ist
der zentrale Massepunkt. Wobei ich diesen immer in die Nähe der ersten
Stufe lege. Aber das ist meine Ansicht und muss nicht jedermanns Ansicht
sein.
Gruß
Frank
>Hallo Michael_,>schonmal einen Röhrenverstärker gebaut, wahrscheinlich nicht.
Doch, aber schon vor 40 Jahren!
Und dann lege doch die Versorgungsleitung der Endstufen erst zur
Vorstufe und dann erst weiter zur Endstufe. Viel Spaß!
Natürlich muß eine Heizleitung verdrillt sein. Aber nicht einmal die
EF86 hat symmetrische Heizspannung. Einfach eine Seite der Heizung an
Masse, fertig.
Es gibt schlimmere Störquellen, als die Heizung.
Und noch ein Tipp, niemals die Abschirmung von Signalleitungen
beidseitig auf Masse legen!
Hallo.
Ich hätte schon eine Schaltung entickelt. Es gibt eine Seite im I-Net wo
jemand sogar nur den Schaltregler für sein Röhrenverstärker (übrigens
auch Rdaioempfänger !) erfolreich verwendet hat.
Der Schalrvorregler arbeitet in meiner Schaltung mit dem LM2576-ADJ.
Dieser sollte 7,7V bringen. Dazu müsste mir noch jemand bei der
Dimensioniernung der zwei Widerstände helfen.
Nach dem Scháltregler flt der LT 1085 CT. Dieser regelt die 6,3V ein.
Ich wollet aber villeicht her 6,4 oder 6,5V einstellen, um dem
eventuellen Spannungsfall auf der Versorgungsleitung gerecht zu werden.
Die Schaltung unter dem LT 1086 CT sient dme Softstart. Die
bteribsspannugn wird nur langsam hochgefahren. So werden dei hohen
Einschaltströme der Röhren vermieden. Dies könnten sonst ganz schnell
die Regler überlasten.
Gruß
Matthias
Michael_ schrieb:> Es gibt schlimmere Störquellen, als die Heizung.> Und noch ein Tipp, niemals die Abschirmung von Signalleitungen> beidseitig auf Masse legen!
Ist auch meine Erfahrung.
Die Heizung ist völlig unkompliziert.
Man benutzt einer dieser 3 Erdungen der Heizwicklung:
- einseitig an GND
- 3,15V Anzapfung and GND
- Entbrummerpoti an GND.
Bei P/U-Röhren hatte man sogar bis 230V gegen GND auf der Heizung!
Hat trotzdem funktioniert.
Und bei der Verdrahtung: Die Röhre mit dem höchsten Verbrauch ist am
nächsten am Netztrafo (wegen Spannungsabfall).
Wenns brummt, hat das andere Ursachen:
- schlechte NF-Führung/Abschirmung
- taube Elkos
- taube Endröhre
- keine HF-Kondensatoren über den Dioden für die Anodenspannung
(Brummmodulation)
- Erdschleifen
Peter
Matthias schrieb:> Die betriebsspannung wird nur langsam hochgefahren. So werden dei hohen> Einschaltströme der Röhren vermieden. Dies könnten sonst ganz schnell> die Regler überlasten.
Schon mal richtig erkannt, aber noch nicht perfekt, da die
Anodenspannung dann ohne Last schnell in die Höhe schießen kann. Deshalb
muß dann unbedingt auf ausreichende Spannungsfestigkeit aller Teile an
der Anodenleitung geachtet werden, solange Halbleitergleichrichter am
Werk sind. Erst nachdem die Röhren heizen, ziehen sie auch Anodenstrom!
Die Klimmzüge mit Entbrummregler oder Gleichstromheizen sich nur in
besonderen Fällen in den Vorstufen bei sehr kleinen Signalen sinnvoll.
Dann gibt es aber noch andere Probleme wie Resonanzen und klirren durch
mechanische Einwirkungen von außen. All das wird dann in den folgenden
Stufen x-fach verstärkt...
>Dann gibt es aber noch andere Probleme wie Resonanzen und klirren durch>mechanische Einwirkungen von außen. All das wird dann in den folgenden>Stufen x-fach verstärkt...
Die Röhren-Experten aus den 50' und 60' würden sich über die Konzepte
einiger jetzigen Projekte totlachen. Ich zähle nicht dazu, habe aber
noch in jungen Jahren einiges abgeschaut.
Vor allem, wenn eine ECC81/82/83 gleichgesetzt und in NF-Vorstufen
eingesetzt wird. Dabei kann eine NF-Vorstufen-Röhre wie die ECC83 oder
EF86 Wunder bewirken. Das sind Kling- und Brumm- und Rauscharme
NF-Röhren.
Natürlich abgeschirmt und auf federnden Sockeln.
Auch die 0-8-15 Röhre 6AC7 wird jetzt für Hi-End-Verstärker eingesetzt.
http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_6ac7.html
Hauptsache die Abschirmung ist ab und hat vergoldeten Sockel!