Gast
#1736380
Hi. Ich bin gerade dabei, eine Wlan Verbingung aufzubauen. Um die Ausbreitungsbedinungen der HF mal zu testen, habe ich mir einen 2,4/5 GHz Access Point provisorisch aufs Dach gestellt. An 2 anderen Stellen habe ich noch 2,4 GHz Access Points mit anderen SSID's aufgestellt, um den optimalen Antennenstandort zu ermitteln. Anschliessend bin ich mit dem Laptop die nährere Umgebung abgelaufen und habe gescannt. Vor allem in der Richtung, wo die Richtfunkstrecke verlaufen soll und bei dem anderen Gebäude habe ich intensiv gescannt. Leider war das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Verbindung ist zwar möglich, aber nur mit starken Einbußen in der Geschwindigkeit und Verbindungsqualität. Bäume und Sträucher stören die Verbindung. Es gibt nur 2 Lösungen: Entweder mit ordentlich EIRP weit über dem gesetzlichen Limit senden, um durch die Bäume und Büsche durchzukommen. Oder nen Antennenmast woanders aufbauen, dort hin den Link machen und von dort aus zum Ziel. Sozusagen um "das Problemgebiet" herumfunken. Das Paradoxe ist, als ich auf meinem AP gescannt habe, habe ich ein offenes Hotspot Wlan emfangen, welches über 1,5 km entfernt ist, und zu dem überhaupt keine Sichtverbindung besteht. Die einzigste Möglichkeit für das Signal ist der Weg über Reflexionen an einem größeren Gebäude. Auf einem 4,5 km entfernten Berg ist mein AP mit der im Laptop eingebauten Antenne empfangbar, und es ist sogar eine recht schnelle Verbindung möglich. Speedtest im Internet über 8 Mbit/s. Ich konnte mich mit meinem AP im Clientmode auf einen anderen Accesspoint connecten, der bei jemand im Haus steht. Entfernung 800 m. Er hat den AP einfach "out of the box" in der Wohnung stehen, mit Originalantenne. Mehrere Kilometer Reichweite, zum Teil nur über Reflexionen oder 800m entfernte Gegenstelle im Haus. Aber 250m durch Bäume und Büsche klappt so gut wie gar nicht. Ich verstehs nicht.

