Ich hab mir auch so ein Teil gebaut (100 UV-LEDs), nachdem ich keine
Lust mehr hatte auf die alte, etwas fragil wirkende UV-Glühbirne von
Osram, die ich immer erst "aufbauen" und dann einige Minuten vorheizen
musste.
Es funktionierte auf Anhieb mit einer aus dem hohlen Bauch erfundenen
Belichtungsdauer (hab einfach die 5 Minuten von der UV-Glühbirne als
Anhaltspunkt weiterverwendet), aber wie gut das Ding wirklich ist, kann
ich nicht wirklich sagen, da ich noch keinerlei Belichtungsreihen
gemacht habe.
Ich habe sie in Ketten angeschlossen, die alle je x LEDs-Kette einen
passenden Vorwiderstand haben, das Ganze betreibe ich dann mit 30V aus
dem Labornetzteil. Wabenraster wie oben von Michael M. (ad-rem)
beschrieben, auf Lochrasterplatte.
Ganz isotrop ist das Licht wohl nicht, aber es hat bisher noch nicht
gestört. Sollte es das irgendwann, kann ich die LEDs gerade ausrichten,
da ich ihnen zu genau diesem Zweck noch etwas Draht zwischen Gehäuse und
Platine stehen gelassen habe, sie sitzen also nicht direkt auf der
Platine. Man müsste sie dann abdecken und einzeln durch ein Loch
leuchten lassen, um die Lichtkegel auf eine Schablone mit dem passenden
Raster auszurichten -- ohne zuviel ins Licht zu blicken; ganz
ungefährlich sind die wohl nicht, aber ich weiß nicht, wie lange man es
offiziell "aushält", also ist große Vorsicht im Interesse des Auges
vorzuziehen.
Eine Leuchtstärkemessung mit x-y-Stepper-Mechanik und geeigneter
Fotozelle (evtl. mit Filter) wäre sicher mal interessant, um die
Isotropie konkret auszumessen und mit der Breite des
Belichtungsspielraums der Platinen zu vergleichen.
Aber es funzt auch so. Bin zufrieden.