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Forum: Offtopic 1 Doppelader von der Telekom


Autor: bastler (Gast)
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Ich frage mich gerade, ob man von der Telekom eine "Doppelader 
Direktverbindung" bekommen kann.

Die Doppelader sollte einfach physikalisch direkt durchgeschaltet sein, 
so dass man mit eigenen VDSL Standleitungsmodems ne Direktverbindung 
herstellen kann.
Wenn möglich sogar direkt im Strassenverteiler durchgeschaltet und nicht 
erst zur Vermittlungsstelle und wieder zurück, damit das mit ven VDSL 
Standleitungsmodems auch gut klappt.

Ich weiß, dass es vor vielen Jahren solche direkten psysikalisch 
durchgeschalteten Doppeladerverbindungen gab.
Gibts das immer noch oder sind Standleitungen heute ISDN  ATM  T-xDSL 
basiert und werden immer über die Netztechnik der Telekom betrieben?

Und was würde sowas ungefähr kosten? Anschlussgebühr, monatliche Kosten?

: Verschoben durch Admin
Autor: rdx (Gast)
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Frage die Telekom. (Punkt)

Gast

Autor: Stefan (Gast)
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Wo willste denn hin mit der Leitung ?

Autor: Franz (Gast)
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Dieses "Produkt" wurde vor ca. 1 Jahr von der Angebotsliste nicht nur 
ersatzlos gestrichen, sondern alle noch bestehenden Vertragsverhältnisse 
in der Form gekündigt.
Das war z.B. unter dem Namen außenliegende Nebenstelle bekannt.
Und welchen Sinn soll das jetzt für dich machen?
Mit einem Netzzugang auf beiden Seiten deiner Endpunkte, und 
garantierter DSL-Verfügbarkeit ist das wesentl. billiger zu bekommen.
Da läuft dann halt der Traffic zweimal über das www.

Autor: Jan R. (janra)
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Jepp, T-Com fragen, denen gehört das meiste Kupfer in der Erde. Am 
besten für die Kalkulation die beiden Orte der Enden kennen und benennen 
können.

Grüße, Jan.

Autor: Stefan (Gast)
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Über Kupfer geht kein VDSL Nur bis zum nächsten
Übergabekasten. Also ist nix mit Kupfer.
Standleitungen gibt es immer noch, aber für dich
wahrscheinlich unerschwinglich.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Franz schrieb:
> Dieses "Produkt" wurde vor ca. 1 Jahr von der Angebotsliste nicht nur
> ersatzlos gestrichen, sondern alle noch bestehenden Vertragsverhältnisse
> in der Form gekündigt.

Und selbst als es die noch gab waren sie häufig mit einem Filter 
versehen, der Frequenzen oberhalb des Sprachbereichs blockiert hat.

Andreas

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Autor: rdx (Gast)
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>versehen, der Frequenzen oberhalb des Sprachbereichs blockiert hat.

Natuerlich, der spezifizierte Bereich war 300-3400 Hz.

Gast

Autor: bastler (Gast)
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Naja ihr knnt euch ja so gut aus und hier arbeiten wohl auch viele in 
der TK/IT Branche oder im Technikbereich bei Firmen.
Da dachte ich, ich frag halt mal.

Aber wenn es keine Direktverbindungen von der Telekom mehr gibt, 
scheidet das schonmal aus.

Wir haben halt das Problem, dass schnelles Internet her soll. DSL ist 
nicht möglich.

Für Kabel Internet fehlt der Haus-Anschluss weil unsere dusselige 
Familie  Anfang der 90er schon auf Satellit gesetzt hat und keinen 
BK-Kabelanschluss für das Haus hat legen lassen.

Heute ist BK Kabel hier die einzigste Möglichkeit für schnelles 
Internet.

Das 802.11g Wlan, welches seit Jahren im einsatz ist, ist mittlerweile 
auch zu langsam und bricht öfter zusammen.
Vor allem im Sommer und bei Regen. Wegen zu viel Bewuchs im Weg.
Und T-D1 GPRS/EDGE ist auch langsam. Ich hab zwar ne DataFlatrate für 
Mobilfunk aber ich nutze das nur als Backup für das unzuverlässige Wlan. 
Lieber GPRS/EDGE wie Analogmodem Einwahl.

Eine Umstellung auf 802.11a oder BFWA und Aufbau eines Richtfunkknotens 
an einem Punkt mit Sichtverbindung vom beiden Seiten aus, kostet mehrere 
1000 Euro. Ne private Leitung legen lassen kostet noch mehr.
Ein Neuanschluss ans Breitbandkabelnetz von Kabel Deutschland kostet 
auch einiges.

Autor: rdx (Gast)
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>Das 802.11g Wlan, welches seit Jahren im einsatz ist, ist mittlerweile
>auch zu langsam und bricht öfter zusammen.

Antennen verbessern.

Gast

Autor: bastler (Gast)
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Jo. Habe schon gute Antennen dran.
Allerdings sind 100mW EIRP maximal ein Problem.

Deswegen dachte ich an 802.11h wegen 1 Watt EIRP, BFWA mit 4 W EIRP oder 
Afu mit 10 W EIRP.

Oder gleich nen Richtfunkknoten auf unserem Wiesengrundstück stellen, da 
von dort aus gute Sichtverbindung zu beiden Seiten besteht und das dann 
selbst mit 100mW gut klappt. Kostet aber viel.

Kabel Deutschland bietet hier ja Breitband Internet an. Dass wir keinen 
Internetanschluss haben, ist unsere Schuld weil wir anfang der 90er auf 
das ach so tolle Satellitenfernsehn gesetzt haben :(

Der direkte Nachbar 50m nebenan hat nen Kabelanschluss, aber der 
kooperiert nicht.
Auch nicht wenn wir den Internetanschluss komplett bezahlen + 10 Euro 
monatlichen Unkostenzuschuss für den Stromverbrauch der Gerätschaften 
geben, und darüber hinaus noch kostenloses Internet für ihn.
Das ist so ein alter knacker der brav Analoges Kabel TV guckt und sagt, 
Internet ist nur so ein moderner scheiß den keiner braucht.

In 250m Entfernung wohnt ein Verwandter, der lässt uns schon seit jahren 
über ihn ins Netz, aber leider funktechnisch sehr ungünstige Strecke.

Autor: Condi (Gast)
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Beantrage einfach den Anschluss. Die Ersterschließung bis zum Haus ist 
kostenfrei. Wenn ihr Telefon habt, sollte das alles schon vorbereitet 
sein.
Die Adern kosten zwischen 10 und 15€ im Monat.

Autor: bastler (Gast)
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für 10-15 Euro im Monat würde ich sofort ne Doppeladerverbindung mieten 
:)
Würde sie auch für 50 Euro im Monat mieten.

Naja mal bei Kabel Deutschland fragen was die für nen kompletten 
Neuanschluss verlangen. BK liegt ja in der Straße.
Die müssen nur ein paar meter aufreissen, nen Abzweiger setzen und nen 
Hüp bei uns einbauen.
Maximal ca 1000 Euro würde ich dafür zahlen.
Werde da mal anrufen und fragen.

Auf DSL können wir hier jedenfalls noch lange warten. Wir sind schon 8 
Jahre auf der Interessentenliste.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Dazu noch einen Mehrkanal-Router, wie den FBR-4000 von LevelOne. Der 
kann bis zu vier Internetquellen kombinieren bzw. im Falle einer Störung 
nahtlos umschalten (ist einstellbar).

Frank

Autor: rdx (Gast)
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>Der direkte Nachbar 50m nebenan hat nen Kabelanschluss, aber der
>kooperiert nicht.
Das ist sein gutes Recht.

Wenn man ein Relais fuer die WLan-Strecke setzen koennte, um den Bewuchs 
zu umgehen, waere das sicher kein Umfang von mehreren 1000 EUR.

Ansonsten: Jetzt in Auftrag geben, das wird in Zukunft sicher nicht 
billiger.

Gast

Autor: berst (Gast)
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evt nicht ganz passend, aber ich hatte letztens ein Gespräch wegen 
Leitung für Firma mit der T-kom.

(DSL gibts hier bei uns nicht)

eine Standleitung, 1M up und 1M down kostet 300 Euro im Monat, als 
Datenflat, eigen IP, keine Zwangstrennung, Verfügung 98,5%
5M waren glaub ich 4 oder 500 p.M.
10M up und auch wieder down kostet 800 p.M.
(jeweils auf Kupfer)

Glasfaser 36up und down 2200 p. M. (mit mehr festen IPs dahinter)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Mal eine Frage:
Wenn ich hier Summen höre wie 1000 Eur. einmalige Kosten sind ok...
Kabelgebühren Monatlich auch... usw...

Wenn Ihr Satellitenempfang habt und es nur an der DSL Verfügbarkeit 
scheitert: Habt Ihr schon mal über Sky-DSL nachgedacht? Gibt es ja 
sowohl rein als schnellen Downsstream genau so wie Up- und Down über 
Satellit.!

Wir setzen dies z.B. dienstlich als Backuplösung ein. Funktioniert doch 
recht passabel, nur bei Ebay musst du ne Sekunde früher bieten als 
gewohnt ;-) (etwas längere Latenz durch Signallaufzeit)

Un mit ca. 35 Eur. Pro Monat für die Bidirektionale Sat-Verbindung auch 
nicht so viel Teurer wie Kabel... Wenn man die 1000 Eur. die für euch 
als Fixkosten akzeptabel währen auf die Differenz zum Kabel umlegt, dann 
kannst du verdammt viele Monate Surfen bevor die Schallgrenze erreicht 
ist!
(Wenn es nur um den Downstream geht, dann bist du ab 15Eur. dabei)
http://de.skydsl.eu/ (meine es gibt aber auch noch andere Anbieter...)

Gruß
Carsten

Autor: bastler (Gast)
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Uiui nicht gerade ein schnäppchen diese Standleitungspreise.

Viel zu teuer für Privat.

Autor: Andreas K. (derandi)
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bastler schrieb:
> Viel zu teuer für Privat.

Ist auch nicht für Privat gedacht.

Autor: bastler (Gast)
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Über Sat-Internet habe ich auch schon nachgedacht.
Scheidet aber aufgrund der hohen Latenz aus.
400-600 ms bei GRPS/EDGE ist schon verdammt hoch.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Ich hab Internet über astra2connect 0,8-1s Latenz ist normal. Zu 
stoßzeiten bis zu 2s. Das wird auch nicht besser.
Von den 2Mbit merkt man auch nur sonntag nachts um 2 was.
Kommt noch hinzu das die Geschwindigkeit bzw. die Priorität (über Latenz 
geregelt) ab 500Mb und mehr stufenweise runtergeschaltet wird.
Bei 5Gbyte im Monat ist man ende des monats bei ISDN.
Das gillt für alle Anschlüsse über Astra2connect unabhängig vom 
Reseller.

Autor: Marc B. (wlan)
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0,8 -1 sec Latenz? oha.
Und dann kommt von den 2 Mbit/s auch nicht immer viel an?
Und nur 5 GB im Monat?
Naja dann kann man auch über T-Mobile EDGE online gehen.


Ich werde jetzt jedenfalls erst mal ne Wlan-"Bastellösung" machen, die 
mit ca 200 Euro aufwand recht günstig ist.

Das Wlan kann ich am Grundstück ja mit Laptop und den eingebauten 
Antennen schon empfangen. Mit Mast kann ich ne Antenne so hinbringen, 
dass Sichtverbindung zu beiden Häusern besteht.

Der Plan sieht wie folgt aus:


-WRT54GL kaufen, DDWRT drauf, im Repeatermodus konfigurieren.
-8 dBi Rundstrahlantenne
-Alu Portabelmast mit Mastfuß, der mit normalen Waschbetonplatten 
beschwert wird, von denen wir noch einige rumliegen haben.
-80m 3x1,5 NYY oder sogar nur NYM Stromkabel, 24 V Netzteil und 12V 
DC-DC Wandler.


-WRT wasserdicht einpacken, Antenne und WRT an den Mast.

-Mast aufstellen und abspannen.

-Stromleitung mit 24 V einspeisen, keine 230 V.
Keine Normgerechte E-Installation, sondern einfach das Kabel quick+dirty 
5-10 cm eingebuddelt. Vor Ort für den WRT noch nen DC-DC Wandler damit 
der WRT stabile 12V bekommt.


Ordentlicher Gittermast mit Fundament? Zu teuer. Wenn ein Sturm meinen 
Portabelmast umschmeisst, hab ich halt pech. Auf dem Grundstück hat eh 
keiner was zu suchen.

Teure Lancom Outdoor Geräte? Wenn der WRT das nicht aushält, hab ich 
halt pech. Dann gibts halt nen neuen für 50 Euro der dann das nächste 
mal noch besser eingepackt wird.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Naja hier gibts halt kein Handyempfang, weder D noch E...
Es ist übrigens eine echte Flatrate, das internet ist nie weg und mit 
etwas geschick bekommt man auch 20Gbyte im monat wenn man das in die 
nachtstunden legt.

Aber ich hab Festnetztelefon nachdem ich 250m kabel selbst 
vergraben/aufgehangen hab :-)
Mut zu Schaufel und Kreuzhacke!

Übrigens kann man Aluminiumbaugerüste sehr schön in die Höhe bauen und 
abspannen. Sieht verdammt hässlich aus, aber man kann stehenden Fußes 
obendrauf Antennen ausrichten.
Beid der statischen auslegung sollte mindestens das doppelte von Gottes 
Zorn eingerechnet werden.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Marc B. schrieb:
> -WRT wasserdicht einpacken, Antenne und WRT an den Mast.

Wenn dir die Garantie egal ist, kannst du den WRT vom Gehäuse befreien 
und in ein IP54-Gehäuse (200x200 mm^2 sollte ziemlich genau passen) mit 
Kabeldurchführungen setzen. Ich weiss von mehreren, die seit Jahren 
genau so im Einsatz sind, selbst im Sommer bei strahlender Sonne gibt es 
da offenbar keine Probleme bezüglich Temperatur (allerdings sollte die 
Dose wohl eine helle Farbe haben, nicht die schwarze Variante nehmen 
;-).

Ausserdem kann man mit zwei kleinen Brücken zwischen RJ45-Buchse und 
Netzteilanschluss das Ding auch wunderbar über die unbenutzten Adern im 
Ethernetkabel mit Strom versorgen, so dass man nur ein Ethernetkabel zum 
Mast verlegen muss.

Andreas

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@bastler:

Wie wärs denn mit Amateurfunk-Bändern? Gibts da nichts? Oder ist das zu 
unsicher oder zu langsam, oder nicht erlaubt?

Mit dem einfachen alten Drahtkabelnetz ist das nicht immer ganz so 
einfach: Es war einfach nicht für Mbit/s gedacht, sondern zum analogen 
Telefonieren mit Bandbreiten von 300..3400Hz.

Den Trabbi zum Ferrari aufmotzen, war das später mit ISDN.

Man muß da auch nicht gleich was überteuert sehen, wenn man schon was 
besonderes haben möchte. Denn es kostet richtig Aufwand vom Unternehmen 
her. Ich erinnere mich an die Zeit, als Leitungen für Primärmultiplexer 
geschaltet wurden. 2Mbit-Strecken mit 4-Draht. Das lief mit Spannungen 
über 200V !!! Da wurden auch in Abständen von höchstens 1,6 km 
Zusatzverstärker mit in die Leitung eingebaut, und dann stand man mal ne 
Stunde oder länger an einem speziellen teuren Bitfehlermeßgerät (z.B. 
von Rohde & Schwarz) in der Vermittlungsstelle, um die Leitungsqualität 
zu verifizieren. Ging auch nur in Stadtgebieten, nie auf dem Land. 
Manchmal mußte man die Leitung auch wieder komplett umschalten, um eine 
bessere Doppelader zu erwischen. So knifflig und ein wenig zufällig war 
das. Das alles sieht und bemerkt der Kunde nicht. Ist aber enormer 
Arbeitsaufwand.

Just my 2 Cents für einen technischen Stand vor 15 Jahren. Ist heute 
sicher viel komplizierter.

Autor: Marc B. (wlan)
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Thorsten:

Was gar kein Handynetz?
Und kein Festnetz?
Wo wohnst du denn?

Hier bei uns ist stellenweise im Ort ganz knapp D1 und Vodafone UMTS.
Mit Handy nicht, aber mit Laptop+Datenkarte+Auto magnetfußantenne.


@Andreas: Jo, in so ein IP Gehäuse wollt ich das Teil auch einbauen. 
Allerdings mit Gehäuse und nicht die nackte Platine.

POE nützt uns nix, da das Teil mitten in der Pampa stehen wird, also 
auch kein LAN Anschluss gebraucht wird.

Autor: Marc B. (wlan)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wie wärs denn mit Amateurfunk-Bändern? Gibts da nichts? Oder ist das zu
> unsicher oder zu langsam, oder nicht erlaubt?

Amateurfunk war auch eine Überlegung von mir.

Billige, nicht 802.11.h konforme Hardware wie MikroTik oder Ubiquiti 
legal verwendbar. Mit ordentlich Power bzw EIRP bekommt man die 
Verbindung auch auf direktem Wege gut hin -> keine Repeaterstation 
notwendig.

Allerdings müssen auf beiden Seiten eine Amateurfunklizenz vorhanden 
sein.
Kein unbemannter Betrieb erlaubt
Probleme mit übertragenen Daten. HTTP wird wohl noch im grünen Bereich 
sein, da keine direkte Kommunikation mit nicht-Funkamateuren erfolgt. 
Über Packet kann man ja auch Websiten aufrufen.
Aber VOIP, VPN Verbindungen, IPTV usw dürften kritisch sein.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Marc B. schrieb:
> POE nützt uns nix, da das Teil mitten in der Pampa stehen wird, also
> auch kein LAN Anschluss gebraucht wird.

Dann noch ein Tipp für den Fall dass du Probleme hast dort Strom 
hinzubekommen: das Ding hat keine Probleme mit 1-2V mehr oder weniger 
Spannung als die angegebenen 12V. Wir hatten in der Firma für Tests 
einen WRT54G3G mal an einer Autobatterie laufen, die hat neu für mehr 
als eine Woche Betrieb gereicht.

Bei Dauereinsatz sollte man dann natürlich noch einen 
Tiefentladungsschutz für die Batterie einbauen.

Andreas

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Andreas Ferber schrieb:
> Dann noch ein Tipp für den Fall dass du Probleme hast dort Strom
> hinzubekommen: das Ding hat keine Probleme mit 1-2V mehr oder weniger
> Spannung als die angegebenen 12V. Wir hatten in der Firma für Tests
> einen WRT54G3G mal an einer Autobatterie laufen, die hat neu für mehr
> als eine Woche Betrieb gereicht.

ein kleines Solarpanel und n Laderegler dazu

Autor: Reinhard S. (rezz)
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PoE ist eine gute Alternative für die Stromversorgung, da standarisiert 
und vielfältige Injektoren verfügbar.

Es gibt übrigens noch andere Anbieter von Outdoor-APs wie z.B. Bintec.
Die haben den (wahrscheinlich) bisher einzigen Outdoor-AP mit 2 
Funkmodulen, der auch 802.11n untersützt.

Wobei die Lösung mit dem WRT auch ganz praktisch klingt. Und billig :)

Zur Stromversorgung beim Inselbetrieb würde ich aber eher auf Windkraft 
setzen als Solar, da Windräder normal höhere Leistungen haben und dafür 
nicht die ganze Zeit drehen müssen, und auch bei Nacht funktionsfähig 
sind ;)

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Also ich würde mal an die Kabelgesellschaft rantreten, sich dumm stellen 
und fragen warum ihr keinen Anschluß habt obwohl alle einen haben.
Kannst ja sagen dass Du das Haus so gekauft hast oder sowas.
Wenn das Kabel im Bürgersteig vor dem Haus langläuft sollte das doch 
machbar sein.

Aber tröste dich, hier war die Eigentümergemeinschaft vor 20 Jahren auch 
selten dämlich und hat den kostenlosen Anschluß des Hauses abgelehnt. 
Nun kriechen hier alle mit DSL 700 rum.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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bastler schrieb:
> Jo. Habe schon gute Antennen dran.
> Allerdings sind 100mW EIRP maximal ein Problem.

Hast du es schon mit zwei Richtantennen versucht?

Auch wenn man beide auf 100mW EIRP einstellt hat man immer noch den 
Gewinn beim Empfang.

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