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Forum: Gesperrte Threads Dipl-Ing. (FH/SU)


Autor: Horst, Dipl.-Ing. (FH) (Gast)
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Mir ist letztens die Berufsbezeichnung "Dipl-Ing. (FH/SU)" aufgefallen. 
Scheint ein Russe zu sein.

Was soll das denn für ein Studienabschluss sein?

Etwa FH/Sowjetunion oder was?

: Verschoben durch User
Autor: SUcher (Gast)
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Scheint so zu sein, kuck mal hier:
http://www.bauerpetr.de/diplom/urkunde.doc

Autor: Paul (Gast)
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Klassische Nachdiplomierung.

Autor: Hannes (Gast)
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Prima. Weiter so, Deutschland. Ist ohnehin bald Schluss.

Autor: Paul (Gast)
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Wobei anzumerken sei, daß der das /SU auch noch wegklagen könnte. Auf 
dem Papier ist er dann ein FHler wie aus dem Bilderbuch noch bevor es 
FHen überhaupt gab. Das ist Deutschland. Leistung muß sich wieder 
lohnen. LOL.

Autor: Hannes (Gast)
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Ist das geil!!!

Unsereiner reisst sich jahrelang den A.... auf an einer deutschen 
Hochschule, dann kommt Freund Pet(e)r, der noch nicht mal seinen Namen 
richtig schreiben kann (kein Witz..siehe den Link oben von Sucher)und 
kriegt irgendeinen fragwüridigen Schrieb anerkannt und - zack die Bohne 
- ist er uns gleichgestellt.

Weiter so, Deutschland! Dann werden Deine Ingenieure bald den Lötkolben 
niederlegen und sich "Alternativen" überlegen! Dann könnt Ihr Euch warm 
anziehen, Mutti, Schwesterwelle und Konsorten!

Autor: Andrea Gassi (Gast)
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Das in dem Link kann kein echtes Dokument sein. Das ist ein .doc. 
Niemand bekommt vom Amt ein gültiges Schreiben im .doc-Format.

Autor: Paul (Gast)
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>Unsereiner reisst sich jahrelang den A.... auf an einer deutschen
>Hochschule,

Find ich schon geil. Es gab hier ellenlange Threads, wo ich über die 
Problematik der Nachdiplomierung geschrieben habe. Als Ergebnis wurde 
ich als neidig und mißgünstig dargestellt. Nun ist der einzige 
Unterschied, daß der Kandidat ein Ausländer ist, schon beschweren sich 
manche.

Hallo: Nachdiplomierungen waren nie fair, weder Nachdiplomierungen von 
Deutschen, als auch von Ausländern. Es ist die Verar... der jungen 
Generation, die wirklich an einer FH waren, durch die ältere Generation, 
die gerne was sein möchte, was sie eigentlich nicht sind. Aber Papier 
ist bekanntlich sehr geduldig.

Autor: Paul (Gast)
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>Es gibt wenige deutsche Ing. die etwas können.
>Für die meisten deutschen Ing. wäre das Gehalt in Höhe von Hartz 4
>zuviel.

Halt. Eine Studienabschlußbezeichnung ist immer ein Beleg für eine in 
der Vergangenheit! erbrachte Prüfungsleistung. Es spielt keine Rolle, ob 
der fertige Ingenieur eine Pfeife ist oder nicht. Er hat in der 
Vergangenheit die Prüfungen einer normierten Leistung erbracht und dafür 
einen bestimmten Titel bekommen. Es ist also höchst unfair, wenn der 
Staat an den Hochschulen vorbei die gleichlautenden Titel vergibt, für 
völlig andere (meist niedrigere) Leistungen. Nachdiplomierungen gehören 
abgeschafft, das hat nichts mit Leistungsprinzip zu tun, sondern ist 
reine Lobbyarbeit oder Geldschneiderei.
Wie gesagt auf Kosten der jungen Generation, denn denen ihr echter Titel 
wird im Ruf ruiniert.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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neuer schrieb im Beitrag #1741971:

>Es gibt wenige deutsche Ing. die etwas können.

Und einige, die sich vor Überheblichkeit den Hals verrenken...

Autor: Backflow (Gast)
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Könnte man mittlerweile nicht ein gesondertes Unterforum einrichten, in 
dem sich unsere ewig frustrierten Ingenieure über die Würdigung ihres 
super-duper-Ingenierusstudium im Vergleich zu anderen Ausbildungsgängen 
auslassen können.

Zusätzlich wäre eine Art Rechtsberatung bei der Erstellung von 
Visitenkarten anzubieten. So eine Art Akkreditierungsbüro mit 
ISO-Zertifizierung für korrekte Berufsbezeichnungen unter besonderer 
Berücksichtigung der Unterschiede zwischen FH und Uni/TH.

Autor: Paul (Gast)
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Backflow, ich merke, Du weißt gar nicht, worum es hier überhaupt geht. 
Es geht weder um Uni, TH noch FH. Es geht darum, daß der Staat zu 
akademischen Graden gleichlautende Titel an den Hochschulen vorbei 
erteilt. Also eigentlich das was es lt. §§ 18,19 HRG und §132a StGB gar 
nicht geben dürfte.

Autor: Russe (Gast)
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Oh man, wie armselig. Da war jemand sehr lange Zeit arbeitslos, anders 
kann ich mir den Frust nicht erklären. Der gute Man hat sein Abschluss 
im Jahr 1986 gemacht.  Zu sowjetischer Zeit gab es Diplomhandel noch 
nicht. Nur die Besten waren überhaupt zugelassen, die Aufnahmeprüfung 
anzulegen. Und es kam öfter vor,  dass 5-6 Bewerber um  einen 
Studienplatz kämpfen mussten.
Und zuletzt  kurzer Ausschnitt aus Wiki:
“Moscow State University has produced 8 Nobel laureates, 5 Fields Medal 
winners”
Ich wage zu behaupten, dass Ihre FH solcher Zahlen vorweisen kann.

P.S. Was machen Sie mit Oxford Absolventen?

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Russe schrieb:
> Der gute Man hat sein Abschluss
> im Jahr 1986 gemacht.

nö schon 1974...

Autor: Paul (Gast)
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Was soll der Wiki-Auszug?

Wie in der Urkunde zu lesen ist, war Peter an dem  Polytechnischen 
Institut   in  Charkov/UdSSR. Das ist sowas wie das Polytechnikum bzw. 
die Ingenieurschule in Deutschland. Die FH hingegen ist eine Hochschule, 
die nach Auflösung der Ingenieurschulen 1972 in Westdeutschland 
enstanden oder ab 1992 aus ehemaligen THen und IHSen im Osten. 
Zugangsvoraussetzung, Studiendauer und -nivau sind höher als am 
Polytechnikum bzw. der Ingenieurschule, nämlich Hochschule. Drum kann 
man aus einem Ing./Ing. grad.(Inzener nicht einfach ein FH-Diplom 
machen, ohne unfair gegenüber den echten FHlern zu sein, denn die mußten 
eine wesentlich höhere Bildungsleistung erbringen als ein Absolvent 
einer Ingenieurschule oder eines Polytechnikums. Peter ist  "inzener 
elektrik" nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Autor: Paul (Gast)
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>P.S. Was machen Sie mit Oxford Absolventen?

Wir lassen den Titel wie er ist.

Bachelor bzw. Master (oxford university).

Nur diese Vorgehensweise ist fair.

Autor: Russe (Gast)
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Da verwechseln Sie etwas: die Regelstudienzeit an einem Polytechnischen 
Institut betrug 10 oder 11 Semester. Sie wurde in Universität umbenannt.
http://www.kpi.kharkov.ua/?lang=en&main=*main&news...

Autor: Paul (Gast)
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>Da verwechseln Sie etwas: die Regelstudienzeit an einem Polytechnischen
>Institut betrug 10 oder 11 Semester. Sie wurde in Universität umbenannt.

Die interessante Frage ist, wann war er dort? 1974 war das anders. Sonst 
hätte ihm Duetschland die Gleichwertigkeit zum Uni-Diplom zugestanden. 
Welchen gegenüber deutschen Abschlüssen vergleichbare bot Charkov damals 
an?

Deutsche Logik: Polytechnik -> Ingenieurschule -> auf dem Papier FH

In Deutschland gibt es die Unsitte, polytechnische Abschlüsse 
(Ingenieurschulabschlüsse) allgemein unter dem FH-Diplom zu 
vermauscheln, obwohl die Ingenieurschulen aus nicht unerheblichen 
Gründen nicht mehr bestehen konnten (EWG-Recht). Die deutsche Politik 
trennt Ingenieurschulabschlüsse  nicht von FH-Diplomen, obwohl es 
juristisch anders gehandhabt werden müßte wegen der Bildungsrendite.

Autor: Russe (Gast)
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