ATMega8 totgefused - Hilfe möglich?

Gast #1743258
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HI,

bin grad beim lernen, was mit ATMega zu tun hat...

Jetzt wollte ich meinen ATMega8 mit nem 4MHz Quarz ausstatten... 
Schaltung wie im Tutorial angebgeben

in AVRStudio hatte ich dazu eingetragen:
Ext. Crystal/ Resonator Medium Freq. Startup Time irgendwas und 
übertragen
Der ATMega reagiert danach nicht mehr...

mit einem Oszilator konnte ich das Teil wieder reanimieren, und die 
Taktfrequenz wieder auf 1MHz intern stellen...

Danach habe ich eine andere Externe Quelle ausgewählt, jedoch auch 
wieder Ext. Crytal...

nun reagiert der Mega wieder nicht, jedoch mit nem Oszilator bekomm ich 
den auch nicht mehr zum laufen...

Welche Möglichkeiten habe ich noch, oder ist das Teil tot???

Gruß Blacky
Gast #1743267
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Vergesst es, eben nochmal probiert mit dem Oszillator, und jetzt hab ich 
ihn wieder animiert...

Jetzt die andere Frage, um einen Quarz mit 4MHz an das Teil zu hängen, 
was muss ich im AVRStudio einstellen???

Im Tutorial habe ich nichts, für mich verständliches, gefunden...

Gruß Blacky
Gast #1743325
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Die Schaltung ist so, wie Du sie gepostet hast, nur halt andere Ports...

Auch die Kondensatoren sind vorhanden...

Messen kann ich nichts, leider... muss mir erstmal Batterien holen für 
mein Multimeter (Ja, das kann auch Hz messen)
Gast #1743328
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Auf Steckbrettern ist das natürlich auch immer etwas kritisch. Möglichst 
kurze Leitungen beim Quarz verwenden. Da die Pin- und Streukapazitäten 
des Steckbrettes relativ hoch sind kannst Du es auch mal mit kleineren 
Kondensatoren versuchen. Was für Kondensatoren hast Du denn drin?

Dein Programm läuft aber mit internem Takt korrekt, oder?
Gast #1743334
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mit internem Takt läuft es wie gewünscht...

die Kondis sind 22pF, wie in den Tutorials, der Quarz hat 4MHz...

Letztlich ist die Schaltung so aufgebaut wie im Tut selbst, deswegen 
wurdert es mich, das es nicht geht... der Quarz selbst hängt 1 Loch 
neben dem Mega, also entfernung sowas um die 4mm...
#1743339
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Blackmore schrieb:
> mit internem Takt läuft es wie gewünscht...
>
> die Kondis sind 22pF, wie in den Tutorials, der Quarz hat 4MHz...
>
> Letztlich ist die Schaltung so aufgebaut wie im Tut selbst, deswegen
> wurdert es mich, das es nicht geht... der Quarz selbst hängt 1 Loch
> neben dem Mega, also entfernung sowas um die 4mm...

Kontaktfehler im Steckbrett?
Ich hab schon Quarze mit ganz dünnen Anschlusspins, ganz dicken 
Anschlusspins, sehr kurzen Anschlusspins ... gesehen.

Nach allem was du erzählst, gibt es keinen Grund, warum das was nicht 
funktionieren sollte.
Gast #1743343
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Micromaus hatte doch mal so Adapter im Programm, bei dem die 
Grundschaltung schon fertig war, und alles über Steckleisten rausgeführt 
wurde...

Wo kann man diese Adapter bekommen, Micromaus hat die nicht mehr...
#1743351
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Blackmore schrieb:
> Micromaus hatte doch mal so Adapter im Programm, bei dem die
> Grundschaltung schon fertig war, und alles über Steckleisten rausgeführt
> wurde...
>
> Wo kann man diese Adapter bekommen, Micromaus hat die nicht mehr...

Nicht das ich da jetzt eine spezielle Präferenz dafür hätte. Ist nur so, 
dass die Platine gestern in einem anderen Thread aufgetaucht ist und ich 
mir das gemerkt habe

http://home.arcor.de/wosm/AtmegaProjekt/Projekte/projekt5.htm

Ist, denk ich eine schnuckelige Platine.
Gast #1743438
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Nach genauerem Studieren der Bestelllisten ist es unmöglich, das das 
22pF oder 22nF Kondensatoren sind - die hab ich nicht mal bestellt...

Was es sein kann: 47nF, 100nF oder 0,1µF - was anderes habe ich nicht 
bestellt...

Jetzt kommt die Frage auf: kann ich mit irgendeinem der oben genannten 
Kondensatoren in diesem speziellen Falle was anfangen??? Wenn nicht, 
muss ich erstmal gucken, das ich die Schaltung so aufbaue und teste und 
lerne - und erst, wenn ich mit der seriellen Schnittstelle anfange, die 
Kondis bestelle - wegen zwei von den Dingern schon wieder einen großen 
Karton opfern??? Schwachsinn...

Also - bis zu diesem Zeitpunkt ist das Thema erledigt - wenn ich später 
wieder solche Probleme habe, werde ich hier wieder schreiben...

Gruß Blacky

@ Karl heinz Buchegger
Diese Art von Platine meinte ich nicht, sondern diese:
http://www.micromaus.de/avr_micromodule/icontrol_avr_ap5504407.html
oder
http://www.micromaus.de/avr_micromodule/icontrol_avr_ap4504404.html

Schön klein, und dennoch alles drauf, was das Herz so begehrt...
Gast #1743509
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Also - im Steckbrett könnte es funktionieren, die Kondensatoren durch 
Brücken zu ersetzen, auf einer fertigen Platine sind die Kondensatoren 
jedoch zwingend notwendig???

Ist eine reine Verständnissfrage... Bei der nächsten Bestellung werden 
die kleinen Bastarde natürlich mit bestellt...

Gruß Blackmore
Gast #1743536
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Ok, es könnte funktionieren, wenn ich die viel zu großen Kondis 
entferne und den Quarz alleine und direkt an XTAL1&2 hänge (gibt es bei 
den Dingern eigentlich sowas wie eine Polung zu beachten?), jedoch bei 
einer endgültigen Schaltung muss ich die 22pF benutzen...

Weiteres sehe ich morgen, wenn ich von Arbeit wieder zurück bin - wenn 
das könnte nicht geht, kann ich immernoch mit dem internen 
weitermachen, im Moment brauche ich noch keine serielle 
Schnittstelle...

Gruß Blackmore
#1743571
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Ich betreibe AVRs auf den Steckbrett auch immer ohne Kondensatoren. Das 
hat bis jetzt immer gut geklappt...

Hat schon mal jemand die Kapazität zwischen zwei Kontaktreihen 
nachgemessen?


Und wenn du sichergehen willst, dann nimm doch dauerhaft deinen 
"Reanimator"-Quarzoszillator. Nur fürs Steckbrett ist der 
Preisunterschied zu einem einfachen Quarz ja zu verschmerzen.
Gast #1743589
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Uwe ... schrieb:
> Und wenn du sichergehen willst, dann nimm doch dauerhaft deinen
>
> "Reanimator"-Quarzoszillator. Nur fürs Steckbrett ist der
>
> Preisunterschied zu einem einfachen Quarz ja zu verschmerzen.

Die Idee ist gar nicht mal schlecht, da hab ich nicht dran gedacht..

Hätte ja beide Gerätschaften da, also ist der Preisunterschied 
inzwischen nicht mehr aktuell...

Brauche ich bei dem Oszillator eigentlich die Kondensatoren, oder 
brauche ich sie nicht - bisher habe ich fürs Reanimieren die 
Kondensatoren drinne gelassen, manchmal hats gut funktioniert, manchmal 
musste ich an XTAL 1 und XTAL 2 jeweils ab und zu rumstochern, das der 
irgendwann wieder lief, der Mega...

und da ich den Oszillator ja nicht direkt neben den µC packen kann, 
wegen Platzproblemen, kann ich den auch auf die zweite Ebene setzen, wo 
er auf dem Bild zu sehen ist? Man soll die Dinger ja so nah wie möglich 
an den µC basteln...

Wie gesagt, im Moment ist das alles nur Testschaltung, ich bin beim 
lernen...
Und ich bin schon froh, das ich meine beiden LEDs zum leuchten bringe, 
abwechselnd, mit einem zufälligen delay... bis zu einer Sekunde, wenn 
ich mich recht erinnere...
Und ich bin froh, das ich meinen totgeglaubten µC wieder erwecken konnte 
- hätt zwar noch 4 Stück da gehabt, aber warum wegwerfen, wenn es doch 
noch geht... irgendwie...


Gruß Blacky
Gast #1743950
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Ich hab jetzt mal meine 100nF Kondensatoren vom Quarz mechanisch 
entfernt - und die richtigen Fuses gesetzt - und siehe da, jetzt läuft 
er... cool...

heute Mittag dann weiter im Programm...

Danke für Eure Hilfe... man liest sich...


Gruß Blackmore

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