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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Einfacher Vorverstärker für Elektret Mikrofon


Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Hallo

Ich würde gerne ein Stereo Mikrofon bauen, dass ich dan für 
Audioaufnahmen und Videoaufnahmen mit Ton bräuchte. Dazu habe ich zum 
testen kurz zwei Elektret Kapseln aus zwei billigen mono Mikrofonen 
ausgebaut und an eine 3,5mm Klinke angelötet und es ging eigentlich 
alles ausser dass ich eine relativ billige Soundkarte im Laptop habe und 
es deshalb relativ viel rauscht. Deshalb benötige ich eine Schaltung mit 
der ich das Signal von den beiden Elektret Kapseln verstärken kann. Für 
den späteren Einsatz würde ich mir dann zwei Kapseln bei z.b. Conrad 
kaufen, hat da jemand einen Vorschlag für eine Gute Kapsel?

Vielen Dank und Gruss Benj

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

schau dir den: 
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/14609_... 
an.

Auf der Seite gibt es oft was zu finden.

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Danke!

So wie ich den Schaltplan verstehe, denke ich, dass die 
Versorgungsspannung nicht bereitgestellt wird. Die Elektretkapsel 
braucht ja ≈1-10V

Gruss benj

Autor: Guizmo (Gast)
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Wo ist das Problem? Einen Widerstand an den Eingang (vor den Elko!) nach 
+Ub bzw. an eine stabiliserte Spannung mit 7812 o.ä. - fertig.
Je nach Spezifikation bzw. Anforderungen des Mikrofons...

Grüße, G

Autor: spess53 (Gast)
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Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Nochmals ein Danke!

Also ich werde den Verstärker dan ja 2-mal aufbauen weil ich das ganze 
dan Stereo haben will. Nochmals wegen der Versorgungsspannung, kann ich 
da dan einfach von meiner Spannungsversorung einen Spannungsregler der 
z.b. auf 5Volt regelt nehmen und dann beiden Mikros eine 
Versorgungsspannung bieten oder muss ich das mit 2 Spannungreglern 
machen also pro Mikrofon einen?

Gruss benj

Autor: Guizmo (Gast)
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Von der Versorgungsspannung jeweils einen Widerstand zu jedem Mikrofon.
Vor den Widerständen am besten noch einen Kondensator nach Masse zum 
Abblocken.
Die Schaltung mit dem FET ist übrigens sehr gut, die habe ich auch 
schonmal aufgebaut.
Grüße,
G

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Ja aber wenn ich die Spannung mit einem Wiederstand heruntersetze, dann 
brauche ich wieder eien Stabilisierte Spannung und als Spannungsquelle 
würde ich am liebsten ein Akku nehmen.

Gruss Benj

Autor: Grrrr (Gast)
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Benjamin Marty schrieb:
> aber wenn ich die Spannung mit einem Wiederstand heruntersetze, dann
> brauche ich wieder eien Stabilisierte Spannung

Nein. Ohne jetzt in's Detail zu gehen, ist der Zweck des Widerstandes 
nicht, die Spannung herunterzuteilen. Dementsprechend ist er auch so 
dimensioniert, das er die Spannung wenig herabsetzt.
Im Prinzip fällt daran natürlich eine Spannung ab, aber die ist hier 
nicht von Bedeutung.

Du brauchst also keine nochmalige Stabiliesierung.

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Ok, ich würde das ganze dan mit so ca. 12V betreiben. Was für einen 
Wiederstand würdet ihr nehmen? Weil ein Wiederstandsrechner sagt mri das 
ich so 8200Ohm nehmen soll.

Gruss Benj

Autor: Grrrr (Gast)
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Benjamin Marty schrieb:
> ich würde das ganze dan mit so ca. 12V betreiben.

Warum denn das? Du schriebst doch:

Benjamin Marty schrieb:
> Die Elektretkapsel
> braucht ja ≈1-10V

Du hast das vielleicht falsch verstanden. Ich bin in meiner Antwort 
davon ausgegangen, das Du einen 5V Stabilistor verwendest. Die 2k aus 
dem Schaltplan sind schon mal ein guter Anhaltswert.

Grrrr schrieb:
> Du brauchst also keine nochmalige Stabiliesierung.

Das bezog sich auf folgende Aussage von Dir:

Benjamin Marty schrieb:
> wenn ich die Spannung mit einem Wiederstand heruntersetze, dann
> brauche ich wieder eien Stabilisierte Spannung

was ich so verstehe, das Du zwei Spannungsregler hintereinander 
verwenden wolltest.

Du brauchst nur einen, auf 5V und von dem zweigen zwei Widerstände zu 
den Mikros ab, so wie hier schon beschrieben. Diese Widerstände sind 
aber eben nicht zur Verminderung der Spannung gedacht.

Klar?

Benjamin Marty schrieb:
> Weil ein Wiederstandsrechner sagt mri das
> ich so 8200Ohm nehmen soll.

Was hast Du da berechnet?

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Hallo

> Die Elektretkapsel
> braucht ja ≈1-10V

Mit dem meinte ich die Elektret Mikrofonkapsel und NICHT die 
Betriebsspannung.

Und die Betriebsspannung wird eben um die 12V sein.

Mit dem Wiederstandsberechner habe ich einfach ein LED 
Wiederstandsberechner missbraucht und da die Leistungsaufnahme der 
Elektretkapsel genommen.

Gruss Benj

P.S. "Grrrr" Hast du MSN oder Skype? Wenn ja könnten wir so 
kommunizieren.

Autor: Grrrr (Gast)
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Benjamin Marty schrieb:
>> Die Elektretkapsel
>> braucht ja ≈1-10V
>
> Mit dem meinte ich die Elektret Mikrofonkapsel und NICHT die
> Betriebsspannung.

Das hatte ich auch so verstanden. Als Du "das ganze" schriebst, dachte 
ich Du meinst die Elektretkapsel.

Benjamin Marty schrieb:
> Mit dem Wiederstandsberechner habe ich einfach ein LED
> Wiederstandsberechner missbraucht und da die Leistungsaufnahme der
> Elektretkapsel genommen.

Der Widerstand soll eben nicht , wie ich schon schrieb, dazu dienen 
die Spannung für die Versorgung des Elektretmikrofons herabsetzen.

Die Spannung dafür wird mittels eines 5V Reglers aus den 12V gewonnen. 
Danach kommt der Widerstand um die 2kOHm, jeweils zu einer der Kapseln.

Um es mal anzudeuten: Der Widerstand dient dazu das Mikrofon von der 
Verstärkerschaltung und was sonst noch da ist, gleichstrommäßig zu 
"entkoppeln". Deswegen ist er auch eher niederohmig.

Autor: Grrrr (Gast)
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Benjamin Marty schrieb:
> P.S. "Grrrr" Hast du MSN oder Skype? Wenn ja könnten wir so
> kommunizieren.

Nein, ich benutze weder MSN noch Skype.

Schau Dir einfach den zweiten Schaltplan an. Da steht auch, dass der 
fragliche Widerstand dazu dient, Störungen zu vermindern. Das hat 
nichts mit der Einstellung der Betriebsspannung zu tun.

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Ok, Ich habe jetzt mal kurz in Paint gezeichnet wie ich es momentan 
verstanden habe. Ich hoffe ich habe es richtig verstanden ;-)

Gruss Benj

Autor: Grrrr (Gast)
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Naja. Ehe Du weiter verwirrt wirst, muss ich noch hinzufügen, das in dem 
Schaltplan die Versorgungsspannung mit bis zu 15V angegeben ist.
Das Mikrofon muss das vertragen, denn die Widerstände ändern die 
Versorgungsspannung nur in einem geringen Maß. In der Praxis kann das 
geringe Maß zwar genau die 10V oder was ähnliches ausmachen, aber das 
ist eher Zufall als beabsichtigt.

Ich weiss, das klingt widersprüchlich, aber es ist so.
Der Widerspruch ist zum Teil darauf zurückzuführen, das die hier nur 
eine Versorgung für den Verstärker und das Mikrofon verwenden, während 
Du geschrieben hast:

Benjamin Marty schrieb:
> So wie ich den Schaltplan verstehe, denke ich, dass die
> Versorgungsspannung nicht bereitgestellt wird.

sowie:

Benjamin Marty schrieb:
> kann ich
> da dan einfach von meiner Spannungsversorung einen Spannungsregler der
> z.b. auf 5Volt regelt nehmen und dann beiden Mikros eine
> Versorgungsspannung bieten

Im Prinzip ist das garnicht nötig. Du kannst auch einfach die 
(geregelten) 12V nehmen. In dem Schaltplan wird tatsächlich, anders als 
Du annimmst, die Versorgungsspannung für das Mikrofon bereitgestellt.

Merk Dir nur einfach: Der Widerstand ist für die Störsicherheit und 
nicht für die Spannungseinstellung!

So, jetzt muss ich wieder mal was arbeiten.

Viel Erfolg.

Autor: Grrrr (Gast)
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Der Schaltplan ist in Ordnung. (Schreibe doch bitte "Widerstand", wenn 
es geht, ja?). Wie gesagt, reicht eigentlich eine einzige 10V Spannung 
für Mikro und Verstärker.

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Grrrr schrieb:
> Der Schaltplan ist in Ordnung. (Schreibe doch bitte "Widerstand", wenn
> es geht, ja?). Wie gesagt, reicht eigentlich eine einzige 10V Spannung
> für Mikro und Verstärker.

Ich kann es leider nicht mehr bearbeiten weil es schon 15Minuten her 
ist. Den Fehler mache ich leider fast immer :-(

Ok, Nochmals zum Schaltplan, als Widerstand könnte ich einfach z.b. den 
nehmen oder? 
http://www.elv.ch/output/controller.aspx?cid=74&de...

Vielen Dank und Gruss Benj

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Conrad hat da einen netten Bausatz:

GERÄUSCHVERST. MIT KOPFHÖRERANSCHL. - BS
Best.-Nr.: 190915 - 62
Direkter Link
http://www.conrad.de/ce/de/product/190915/

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Benjamin Marty schrieb:
> Ok, Nochmals zum Schaltplan, als Widerstand könnte ich einfach z.b. den
> nehmen oder?
> http://www.elv.ch/output/controller.aspx?cid=74&de...

Funktionieren würde der, aber ein schlichter, kleiner 
Metallfilmwiderstand ist besser.
http://www.elv.ch/Metallfilmwiderstand-2,2-Kohm-1-...

Und vergiss nicht die 2 Kondensatoren, die beim 7805 immer dazugehören 
(siehe Datenblatt).

Autor: Benjamin M. (berkutta)
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Bei ELV finde ich irgendwie die normalen Alu Becher Kondensatoren nicht 
:-( . Stimmt das ich 1mal 0,33μF und 1mal 0,1μF benötige?

Vielen Dank und Gruss Benj

Autor: mhh (Gast)
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Benjamin Marty schrieb:
> Stimmt das ich 1mal 0,33μF und 1mal 0,1μF benötige?

Meistens bedeutet es bei den kleinen Werten µF-Werten nicht, daß es sich 
um Elkos handeln soll. Wie wäre es z.B. mit Foliekondensatoren.

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