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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Weder Probezeit-Verlängerung noch Kündigung


Autor: Tobi (Gast)
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Hallo,

ich bin seit September in einer Firma beschäftigt. Ende Mai wäre also 
meine Probezeit abgelaufen. Leider habe ich bis heute keine Verlängerung 
bekommen, aber auch keine Kündigung. Ich weiß nicht wie es weiter gehen 
soll.
Als ich den Abteilungsleiter gefragt habe, wie es denn weiterginge, 
meinte er nur, dass er für solche Lappalien keine Zeit habe und ich mich 
gefälligst auch um meine Arbeit kümmern soll, da das Projekt eh schon im 
Rückstand ist.
Es ist so deprimierend, wenn man nicht weiß, woran man ist. Die letzten 
Wochen habe ich nur noch so dahinvegetiert. Freizeit und Privatleben 
gibt es nicht. An den Wochenenden wird nur noch gesoffen, bis zur 
Besinnungslosigkeit, Jägermeister pur aus der Flasche.
Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mit mir machen lassen soll.

Gruß, T.

: Verschoben durch Admin
Autor: Andreas (Gast)
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Wieso Verlängerung? Hast du einen befristeten Vertrag? Wenn ja, bis 
wann?

Autor: nefuas (Gast)
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Pack dich am Kragen und helfe dir endlich selbst
Durch trinken wirst du nur hochprozentig waesserig.

Hier bist du aber am falschen Platz
oder hast du das noch nicht bemerkt ?

Wache auf !

Autor: Jens (Gast)
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Schaue einfach in deinen Arbeitsvertrag. Da sollte etwas über die 
Laufzeit drin stehen ("...befristet von xxx bis yyy..." oder besser 
"...beginnt am xxx..."). Wenn sinngemäß letzteres drin steht, ist es ein 
unbefristetes AV und nach 6 Monaten ist i.d.R. auch die Probezeit zu 
Ende. Doch das kannst nur du wissen, meine Glaskugel ist gerade zur 
Reparatur.

Sollte der Vertrag befristet gewesen und eigentlich schon ausgelaufen 
sein, kann ich dir nur empfehlen, zum Anwalt zu gehen, um dich beraten 
zu lassen. Die Chancen sind dann nämlich sehr gut, das der Vertrag quasi 
stillschweigend verlängert wurde.

PS: Dies ist keine Rechtsauskunft, sondern nur meine private Meinung.

PPS: Alkohol ist zwar ein sehr gutes Lösungsmittel, doch für Probleme 
trotzdem ungeeignet.

Autor: R. Max (rmax)
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Tobi schrieb:
> ich bin seit September in einer Firma beschäftigt. Ende Mai wäre also
> meine Probezeit abgelaufen.

Wieso "wäre"? Wenn Dir weder gekündigt noch die Probezeit verlängert 
wurde, hast Du jetzt ein ganz normales Arbeitsverhältnis, das der 
Arbeitgeber nur unter Beachtung der entsprechenden gesetzlichen und 
tarifvertraglichen Bestimmungen wieder kündigen kann.

> Leider habe ich bis heute keine Verlängerung bekommen, aber auch keine 
Kündigung.

Am Ende der Probezeit muß das Arbeitsverhältnis nicht ausdrücklich 
verlängert werden. Es läuft automatisch weiter, wenn es nicht von einer 
Seite gekündigt wurde. Die Probezeit zu verlängern ist nur üblich, wenn 
es Probleme gab, man dem Arbeitnehmer aber nochmal eine Chance geben 
will.

Oder war es keine Probezeit, sondern ein befriteter Vertrag? Dann ist es 
meines Wissens so, daß Du durch die stillschweigende Weiterbeschäftigung 
nach Ende der Befristung automatisch in ein unbefristetes 
Arbeitsverhältnis übergegangen bist.

Auf jeden Fall hast Du aber in beiden Fällen Grund zur Freude, warum 
also die Verzweiflung? Oder sollte da nur ein Trollversuch sein?

Wie Jens auch schon andeutete kannst Du eine verbindliche Rechtsauskunft 
aber nicht hier im Forum erwarten, sondern mußt Dich an eine 
entsprechend fachkundige und autorisierte Stelle wenden. Neben einem 
Anwalt kann das (falls vorhanden) auch der Betriebsrat oder (falls Du 
Mitglied bist) Deine Gewerkschaft sein.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Tobi schrieb:

>Als ich den Abteilungsleiter gefragt habe, wie es denn
>weiterginge, meinte er nur, dass er für solche Lappalien
>keine Zeit habe und ich mich gefälligst auch um meine
>Arbeit kümmern soll,

Nette Umgangsformen untereinander!!! Das riecht ja ohnehin schon nach 
Neuorientierung.

Wenn dir niemand zuhören möchte: Email an den Abteilungsleiter, evtl. 
auch die Geschäftsführung. Mit dem Hinweis, daß die Probezeit jetzt zu 
Ende geht, und du um ein Gespräch dazu bittest. Email ausdrucken und gut 
aufbewahren.

Falls du dann am ersten Tag nach der Probezeit im Betrieb erscheinst, 
bist du automatisch fest angestellt, sie müßten dich dann kündigen.

Andererseits werden sie dir sicher am letzten Tag sagen, ob Ende ist. 
Denn eine reguläre Kündigung nach der Probezeit bedeutet für die Firma 
evtl. auch einen erhöhten Aufwand und Imageverlust. Dann bekommen sie 
auch von der Arbeitsagentur einen Fragebogen, und müssen sich 
rechtfertigen.

Jetzt mach dir auf jeden Fall mal nicht ins Hemd. Gekündigt werden 
kannst du schließlich auch an jedem Tag nach der Probezeit. Ganz 
unverhofft, innerhalb von 5 Minuten.

Dies ist keine Rechtsberatung. Eventuell hilft eine Beratung beim 
Amtsgericht oder der Arbeitsagentur weiter.

Autor: Tobi (Gast)
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Sorry,

wollte ich euch nicht vojammern.
Der Vertrag ist für 2 Jahre angesetzt und ich dachte, dass ich dann nach 
der Probezeit noch eine extra Bestätigung erhalte, dass ich fest 
übernommen wurde.
Es ist so frustrierend, wenn man "in der Luft hängt".

Habe jetzt noch mal nachgeschaut. Erstens, es ist kein Arbeitsvertrag, 
sondern ein Dienstvertrag. Ist das gleichwertig?

§ 1: Herr *** wird ab 01.09.2009 als *** eingestellt.
§ 3: Das Dienstverhältnis ist befristet.
$ 12: Die ersten sechs Monate gelten als Probezeit. Die Kündigungsfrist 
beträgt innerhalb der Probezeit 1 Monat zu jedem Monatsende.
Nach Ablauf der Probezeit kann das Dienstverhältnis von beiden Teilen 
unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist [...] gekündigt 
werden.
§ 13: Das Dienstverhältnis endet mit Wirkung zum 31.08.2011, ohne dass 
es einer Kündigung bedarf. Die Befristung erfolgte, da nur 
vorübergehende Aufgaben wahrgenommen werden.

Also noch mal Entschuldigung, aber ich bin so verzweifelt, weil ich 
keinen definierten Zustand habe.

Gruß T.

Autor: D. I. (Gast)
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Also ich finde deinen zustand sehr definiert. Deine Probezeit ist zu 
Ende und du bist noch bis zum 31.8.2011 befristet angestellt

Autor: R. Max (rmax)
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Kein Grund zur Verzweiflung, Du hast sehr wohl einen definierten 
Zustand:

Die Probezeit ist abgelaufen ohne daß Du gekündigt wurdest, deshalb gilt 
jetzt automatisch der zweite Satz von §12.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Also nen 2-Jahres-Vertrag mit Probezeit, die jetzt vorbei ist.

Vergiß nicht, dich 3 Monate vor Ablauf schon mal bei der Arbeitsagentur 
zu melden, egal ob du schon was neues in Aussicht hast oder nicht. Mit 
dem Hinweis, daß du ab 31.08.2011 arbeitslos werden könntest.

Und in 1 Jahr kann noch viel passieren, z.B. die Auftragslage sich 
verbessern...

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Und jetzt tust Du den Jägermeister zur Seite und freust Dich über die 
gute Neuigkeit.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Nette Umgangsformen untereinander!!! Das riecht ja ohnehin schon nach
>Neuorientierung.

Auch Vorgesetzte sind Menschen.
Man kann nicht jeden Mitarbeiter an die Hand nehmen und ihm zeigen, wie 
er sein Leben zu führen hat.
Dass der Ton der Antwort manchmal nicht unbedingt zur Frage passt, hängt 
u.U. auch mit anderen Sachen zusammen: Stress des Vorgesetzten, weil man 
ihn zu einem unpassenden Augenblick anspricht, oder weil er sich gerade 
von seinem Vorgesetzen bzgl. Projekt sich etwas unangenehmes anhören 
musste bzw. sich rechtfertigen musste.

Interessant wird es für den Arbeitnehmer erst wieder, kurz vor Ende des 
Vertrages (so 3 Monate vorher darf er sich schon mal vorsorglich bei der 
ARGE melden), da es gelegentlich zu einer Vertragsverlängerung kommt.

Wie mir scheint, ist der Abteilungsleiter ab nicht so ganz mit der 
Arbeitsauffassung des Arbeitnehmers zu frieden...

Autor: dagger (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Vergiß nicht, dich 3 Monate vor Ablauf schon mal bei der Arbeitsagentur
> zu melden, egal ob du schon was neues in Aussicht hast oder nicht. Mit
> dem Hinweis, daß du ab 31.08.2011 arbeitslos werden könntest.
Und, falls du schon ein Profil bei der Arbeitsagentur hast. Das 
anonymisieren (also Firmennamen aus dem Lebenslauf raus usw.) und 
reinschreiben, dass du zum 01.09.2011 etwas suchst.
Pass aber auf, der ein oder andere Arbeitgeber sucht auch im Job-Portal 
der Arbeitsagentur, nicht dass dein jetziger Chef dich wiedererkennt. 
Entscheide selbst, ob du das machst oder nicht.
Oder du meldest dich bei ein paar Jobvermittlern/Recruitern/... , denn 
der September 2011 ist aus Bewerber-Sicht gar nicht mehr so weit weg.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Und in 1 Jahr kann noch viel passieren, z.B. die Auftragslage sich
> verbessern...
Ja, und bei dem Umgangston klingt ein Zeitvertrag auch irgendwie nach 
einer Möglichkeit...

STK500-Besitzer schrieb:
>> Nette Umgangsformen untereinander!!! Das riecht ja ohnehin schon nach
>> Neuorientierung.
> Auch Vorgesetzte sind Menschen.
> Man kann nicht jeden Mitarbeiter an die Hand nehmen und ihm zeigen, wie
> er sein Leben zu führen hat.
> Dass der Ton der Antwort manchmal nicht unbedingt zur Frage passt, hängt
> u.U. auch mit anderen Sachen zusammen: Stress des Vorgesetzten, weil man
> ihn zu einem unpassenden Augenblick anspricht, oder weil er sich gerade
> von seinem Vorgesetzen bzgl. Projekt sich etwas unangenehmes anhören
> musste bzw. sich rechtfertigen musste.
Dann kann er, gerne auch ein paar Tage später, zum Angestellten gehen 
und die Sache aufklären. Vorgesetzter sein, hat auch was mit Fähigkeit 
in Sachen Menschenführung zutun.

> Interessant wird es für den Arbeitnehmer erst wieder, kurz vor Ende des
> Vertrages (so 3 Monate vorher darf er sich schon mal vorsorglich bei der
> ARGE melden), da es gelegentlich zu einer Vertragsverlängerung kommt.
3 Monate vorher ist für die Arbeitsagentur vielleicht früh genug, zum 
Bewerben aber viel zu spät.
Spätestens 9 Monate vorher sollte er die Bewerbungen raus schicken, ob 
er einen neuen Vertrag bekommt und ihn unterschreibt, kann er immer noch 
entscheiden.

> Wie mir scheint, ist der Abteilungsleiter ab nicht so ganz mit der
> Arbeitsauffassung des Arbeitnehmers zu frieden...
Wieso? Kann man raus interpretieren, muss man aber nicht. Wenn der 
Abteilungsleiter unzufrieden wäre, wäre er wohl schon nicht mehr da. 
Aktuell hat es genug Bewerber.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Na, stell mal den Jägermeister nicht zu weit weg. Komasaufen kann
man immer noch, löst aber keine Probleme. Wissen dagegen manchmal schon.
Diese Klausel halte ich nämlich für problematisch und sollte sich mal
ein Fachanwalt für Arbeitsrecht durchlesen.
>Nach Ablauf der Probezeit kann das Dienstverhältnis von beiden Teilen
>unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist [...] gekündigt
>werden.
Kann sein das es nur Bezug auf die Fristen nimmt aber die 
Kündigungsmöglichkeiten der Arbeitgeber sind gesetzlich eingeschränkt.
-Gewöhnlich kann in der Probezeit ohne Angabe von Gründen vom
Arbeitgeber fristgerecht gekündigt werden. Der Arbeitnehmer
kann immer fristgerecht kündigen.
-Nach der Probezeit kann der AG nur begründet und auch nur wenn es
zulässig ist fristgerecht kündigen. Der Arbeitnehmer kann auch hier
jederzeit fristgerecht kündigen.

Die Klausel oben scheint hier dem Arbeitgeber ein Sonderkündigungsrecht
einzuräumen was regelmäßig sittenwidrig sein dürfte und auch so von den
Arbeitsgerichten traditionell gekippt wird. Allerdings würde ich mir
da jetzt keine Gedanken machen. Sollte der Fall eintreten kann man
immer noch Anwälte und Gerichte damit beschäftigen und der Arbeitgeber
darf dann blechen, manchmal für mehrere Monate Lohnnachzahlung und
evtl. ein bisschen Abfindung.

Anwälte erteilen gewöhnlich einen Rechtsrat, Recht gesprochen wird
ausschließlich vor Gericht, wo man sich manchmal fragt warum es erst
so weit kommen musste. Fazit: Anwälte haben nicht immer Recht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dagger schrieb:

>Und, falls du schon ein Profil bei der Arbeitsagentur hast.
>Das anonymisieren (also Firmennamen aus dem Lebenslauf raus
>usw.) und reinschreiben, dass du zum 01.09.2011 etwas suchst.

Das Profil, legt die Arbeitsagentur zu gegebener Zeit schon selbst für 
dich an. Da würde ich im Vorfeld nichts tun.

>Pass aber auf, der ein oder andere Arbeitgeber sucht auch im
>Job-Portal der Arbeitsagentur, nicht dass dein jetziger Chef
>dich wiedererkennt.

Bei Monster, kann man unerwünschte Arbeitgeber zur Einsicht in die 
eigenen Daten sperren. Soweit ich weiß, kann in Monster nicht jeder Hinz 
und Kunz unter den Bewerbern stöbern, sondern nur angemeldete Benutzer 
wie Firmen, die auch Geld dafür bezahlen. OK, das könnte eine Firma mit 
Hilfe befreundeter Firmen umgehen.

>Oder du meldest dich bei ein paar Jobvermittlern/Recruitern/... ,
>denn der September 2011 ist aus Bewerber-Sicht gar nicht mehr so
>weit weg.

Das könnte er schon ab sofort tun, und unter Umständen vor Ablauf der 
Befristung weg sein.

Autor: dagger (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Und, falls du schon ein Profil bei der Arbeitsagentur hast.
>> Das anonymisieren (also Firmennamen aus dem Lebenslauf raus
>> usw.) und reinschreiben, dass du zum 01.09.2011 etwas suchst.
> Das Profil, legt die Arbeitsagentur zu gegebener Zeit schon selbst für
> dich an. Da würde ich im Vorfeld nichts tun.
Ein Kommilitone hat gerade einen Zeitvertrag bekommen. Ihm wurde genau 
dass was ich oben geschrieben habe angeboten. Er hatte da sowieso schon 
ein Profil, somit hat er dadurch keinen Nachteil, sondern höchstens 
einen Vorteil. Im Vorfeld hilft das schon, denn viele Privat-Vermittler 
schauen auch in das ARGE-Portal und können so sehen, ab wann er wieder 
verfügbar ist und ihn kontaktieren.

Außerdem legt das Profil die ARGE an, der Arbeitssuchende aber füllt es.

Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Pass aber auf, der ein oder andere Arbeitgeber sucht auch im
>> Job-Portal der Arbeitsagentur, nicht dass dein jetziger Chef
>> dich wiedererkennt.
> Bei Monster, kann man unerwünschte Arbeitgeber zur Einsicht in die
> eigenen Daten sperren. Soweit ich weiß, kann in Monster nicht jeder Hinz
> und Kunz unter den Bewerbern stöbern, sondern nur angemeldete Benutzer
> wie Firmen, die auch Geld dafür bezahlen. OK, das könnte eine Firma mit
> Hilfe befreundeter Firmen umgehen.
Kein Ahnung, ich kenne Monster nicht und mehr als anonym suchen würde 
ich da nie.
Wie viele Datenlecks hatte die schon? Dieses Jahr reicht...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dagger schrieb:

>Im Vorfeld hilft das schon, denn viele Privat-Vermittler
>schauen auch in das ARGE-Portal und können so sehen, ab
>wann er wieder verfügbar ist und ihn kontaktieren.

Du hast Recht! Eine Firma mit befristetem Vertrag sollte keine Einwände 
dagegen haben dürfen, wenn ein Mitarbeiter auf der Abschußrampe sich 
schon im Vorfeld in der Unsicherheit neu orientiert.

>Kein Ahnung, ich kenne Monster nicht und mehr als anonym suchen
>würde ich da nie.
>Wie viele Datenlecks hatte die schon? Dieses Jahr reicht...

Das Monster-Ding ist wirklich ein Monster. Die Bedienung ist manchmal 
zum weglaufen. Und da beschweren sich manche über die Seiten der 
Agentur.

Autor: Tobi (Gast)
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Hi,

also $ 12 macht mir eigentlich keine Sorgen, in dem Ausgeklammerten Teil 
stehen eigentlich nur die entsprechenden Paragraphen des BGB zu dem 
Fristen.

Ja stressig ist es zur Zeit, aber meist ist es angenehmer Streß, dann 
wird dann mal eben ne Platine freifliegend mit Lackdraht umgefrickelt, 
weil man nicht 3 Wochen auf den nächsten Prototypen vom 
Leiterplattenhersteller und Bestücker warten will. Manchmal gibts auch 
Gammel, da will einem nichts gelingen.

Ich hoffe, dass mein Vorgesetzter nach seinem Sommerurlaub angenehmer 
sein wird.

Grüß, T.

Autor: dagger (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Im Vorfeld hilft das schon, denn viele Privat-Vermittler
>>schauen auch in das ARGE-Portal und können so sehen, ab
>>wann er wieder verfügbar ist und ihn kontaktieren.
> Du hast Recht! Eine Firma mit befristetem Vertrag sollte keine Einwände
> dagegen haben dürfen, wenn ein Mitarbeiter auf der Abschußrampe sich
> schon im Vorfeld in der Unsicherheit neu orientiert.
Wie oben geschrieben, anonymisiert man das vorher. Hat man meinem 
Kommilitonen auch so geraten.

>>Kein Ahnung, ich kenne Monster nicht und mehr als anonym suchen
>>würde ich da nie.
>>Wie viele Datenlecks hatte die schon? Dieses Jahr reicht...
> Das Monster-Ding ist wirklich ein Monster. Die Bedienung ist manchmal
> zum weglaufen. Und da beschweren sich manche über die Seiten der
> Agentur.
Wie gesagt, monster kenne ich nur als Unangemeldeter, aber das 
ARGE-Jobportal ist auch stark überfrachtet. Aber gut, wie man es macht, 
macht man es falsch, der ein oder andere hätte es vielleicht gerne noch 
detaillierter... ;-)

Aber gut, zurück zum Thema, falls das nicht schon gegessen ist.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Tobi schrieb:
> Ich hoffe, dass mein Vorgesetzter nach seinem Sommerurlaub angenehmer
> sein wird.

Tschuldigung, aber einen Mitarbeiter, der seinen eigenen Arbeitsvertrag 
nicht kennt und nicht lesen kann, den würde ich auch anraunzen er soll 
mich mit dem Scheiß in Ruhe lassen.

Du hast einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Dann durch's Saufen 
vergessen was du unterschrieben hast? Was hast du zum Ende der Probezeit 
erwartet? Einen Festzug mit Blaskapelle durch die Firma?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Du hast einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Dann durch's Saufen
>vergessen was du unterschrieben hast? Was hast du zum Ende der Probezeit
>erwartet? Einen Festzug mit Blaskapelle durch die Firma?

Mindestens.

>Tschuldigung, aber einen Mitarbeiter, der seinen eigenen Arbeitsvertrag
>nicht kennt und nicht lesen kann, den würde ich auch anraunzen er soll
>mich mit dem Scheiß in Ruhe lassen.

Dabei vergisst du, das solche vom Arbeitgeber ausformulierten Verträge
meist unter Zwang unterschrieben werden. Weigerst du dich, bekommste
den Job nicht und verhandeln über Vertragsbedingungen wird schon mal
gar nicht. Der Bewerber hat die Almosen zu akzeptieren die ihm geboten
werden. Anscheinend können es sich die Firmen immer noch erlauben
mit ihren Mitarbeitern solche Spielchen zu treiben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hannes Jaeger schrieb:

>Tschuldigung, aber einen Mitarbeiter, der seinen eigenen
>Arbeitsvertrag nicht kennt und nicht lesen kann,

Das ist ebenfalls richtig. Man muß da bei solchen Dingen seinen Mann 
stehen, und stets Bescheid wissen, und auch, was man da für sich 
ausgehandelt und gepokert hat.

Aber bitte nicht vergessen: Für einen unbedarften ahnungslosen Anfänger, 
ist das alles keineswegs nur einfach. Solche Dinge reifen erst mit der 
Zeit, z.B. nach einem Firmenwechsel, um sich zu verbessern.

Autor: Tobi (Gast)
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Schon gut sorry,

ihr braucht Eucht deswegen nicht mehr weiter zu zerfleischen. Die Welt 
ist schon schlimm genug.
Ich hab mir jetzt mal ne Hanuta-Packung verspeist, hoffe, dass ich die 
Nacht ruhig durchschlafen kann. Mal schaun, was die neue Woche so 
bringt.

Gruß, T.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Tobi schrieb:

>Ich hab mir jetzt mal ne Hanuta-Packung verspeist,

Hanuta und Jägermeister passt aber auch...

Halte uns gelegentlich mal etwas auf dem Laufenden hier.

Autor: Tupolev (Gast)
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Hi Tobi,

du musst dir unbedingt jemanden suchen mit dem du reden kannst. Freunde 
Familie Seelenklempner? Deine innere Anspannung musst Du so schnell wie 
möglich loswerden, sonnst frisst sie dich von innen auf. Mir hat Sport 
immer sehr gut geholfen. Nimm dir einfach vor, jeden Tag 30 Min. im 
Wald/Park zu walken/laufen. Fang endlich an dein Leben zu genießen, den 
du hast nur das eine.

Finger weg von Nervengiften!

Autor: Gunb (Gast)
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Tupolev schrieb:
> Nimm dir einfach vor, jeden Tag 30 Min. im
> Wald/Park zu walken/laufen. Fang endlich an dein Leben zu genießen, den
> du hast nur das eine.
>
> Finger weg von Nervengiften!

Zustimmung. Die beste Medizin, um Stress abzubauen, widerstandsfähiger 
zu werden und ein Berufsleben lang gesund zu bleiben (physisch wie 
psychisch).

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